Da sind sie wieder, die moralischen Leuchten unserer Gesellschaft, die den Nieten in Nadelstreifen permanent kapitale Managementfehler unterstellen, gleich deren Kopf fordern und eine Stunde spaeter den naechsten LH C Sale gar nicht abwarten koennen.
Wer angesichts einer drohenden Rezession weltweit, einer problematischen Waehrung, moeglichen Repressionen fuer europ. Airlines aus den USA in Sachen Emissionshandel und Oelpreisen im dreistelligen Bereich also Cash einsparen will, weil gesetzte Ziele nicht ueberboten wurden, laeuft Gefahr Gegenstand der Bestsellerlisten zu werden, sollte der gute Ogger noch aktiv sein...
Wenn man sich nun einschlaegigen Weltklasseunis und deren Professoren widmet und man in Harvard und bei Kotter inne haelt, stoesst man u.a auf die Erkenntnis, dass ein 'sense of urgency' geschaffen werden muss, um wirklich etwas zu aendern, klassisches Changemanagement.
Das hat die Swiss hier ohne Zweifel getan und man kann ihr nur Beifall spenden, wenn sicherlich auch die Art und Weise der Kommunikation Fragen aufwirft.
Vielleicht eine Retourkutsche fuer die Millionenverluste, die man einstecken musste, als sich vor Jahren waehrend der Verhandlungen mit dem fliegenden Personal dieses erstaunlich oft krank meldete und Tausende von Fluegen ausfallen mussten, da man keine Crews mehr hatte...in Stuttgart kann man davon ein Lied singen, es soll Wochenenden gegeben haben, an denen kein Flug nach Stuttgart abheben konnte.
Franz scheint mir hier mehr ein Elephant, weniger ein Wolf zu sein.