Neues Servicekonzept auf ECO innerdeutsch?

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TAZO

Erfahrenes Mitglied
09.04.2009
4.570
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Wieder einmal ein Kombi aus uebertriebenen Forderungen der Gewerkschaft, uebertriebenen Forderungen von Passagieren und Unwissenheit zur wirklich verfuegbaren Zeit, um Service zu bieten.

Um es klar zu sagen, der Service in C muss sichergestellt sein, danach kann man ueber die Y Kabine nachdenken.

Angesichts der Mentalitaet vieler Maximierer, wuerde ich jedoch immer empfehlen ganz oder gar nicht Service anzubieten.

Das ist im Normalfall besser als eine Reihe vor gewissen Foristi den Service zu beenden, die dann gleich beim Dr. durchklingeln lassen und 50k Kompi fordern, da sie keine 0.1 l Wasser bekommen haben.

BTW, ist seit etwa 15 Jahren auf FRA-DUS-FRA ganz normal und ist bisher noch keiner dran gestorben...
 

rcs

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06.03.2009
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München
Lieber TAZO,

schön das Du hier einfach total unsubstantiiert wieder mal blöde Sprüche raushaust, wie Du sie an anderer Stelle bei anderen Usern hier kritisierst.

Ich erlaube mir einfach mal kurz den Pressetext, den die LH zum Thema Catering im Rahmen der Einführung der NEK herausgegeben hat, hier nochmals reinzukopieren:

Einladung
Be invited – das neue Bordservice-Konzept

Mehr Abwechslung, mehr Qualität, mehr Umfang: „Be invited“ lautet das Motto für das komplett überarbeitete Angebot im Bereich Food & Beverage. Für die Passagiere bedeutet diese Einladung auf vielen Strecken eine Aufwertung des Speiseplans: vom Müsliriegel über Calzone bis hin zu Manzo-Schweinerücken mit Kirschtomate.

Ähnlich wie bei den neuen Sitzen hat Lufthansa nach einer intelligenten Lösung für den Bordservice gesucht. Ein Grund für das neue Konzept waren leicht veränderte Rahmenbedingungen in den Bordküchen durch den Einbau zusätzlicher Sitze in der Europakabine. Eingespielte Serviceabläufe mussten angepasst und für Zulieferer und die Catering-Tochter LSG Sky Chefs optimiert werden – etwa Beladelisten und Positionen für Trolleys.

Damit der Bordservice ganz nach dem Geschmack ihrer Fluggäste ist, stellte Lufthansa alles auf den Prüfstand. So wurden im Vorfeld rund 4 000 internationale Kunden befragt, worauf es ihnen beim Speisen- und Getränkeangebot ankommt.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Befragung: Die Kundenzufriedenheit hängt hauptsächlich von Frische, Qualität und Geschmack der Speisen ab. Marke, Leistung und Herkunft der Waren sind für die Fluggäste dagegen zweitrangig. Leichte, gesunde, frische und insbesondere warme Speisen stehen ganz oben auf der Wunschliste. Die Mehrheit der Lufthansa-Passagiere wünscht sich landestypische Spezialitäten etwa aus Italien, Frankreich und Spanien. Sehr wichtig sind eine breite Auswahl und ein regelmäßiger Wechsel des Menüplans.

Lufthansa hat viele dieser Anregungen umgesetzt. Generell richtet sich das Konzept nach der Flugzeit. Bei absoluten Kurzstrecken, wie im innerdeutschen Verkehr, kann ein umfangreiches Menü gar nicht gegessen werden. Insgesamt waren Planung, Logistik und Umsetzung eine große Herausforderung in einem Zeitfenster von weniger als einem Jahr. Crew- und Mitarbeitervertreter waren in die Prozesse einbezogen. So entstanden aus bisher sechs Servicestufen fünf Module für die Economy und vier für die Business Class.

Die Gäste der Economy Class erhalten kalte und warme Snacks in vielen Variationen. Ab einer Fluglänge von mehr als einer Stunde wird zum Beispiel in Zukunft je nach Tageszeit ein Müsli, Yoghurt, Muffin oder ein Kartoffelsalat angeboten, wo vorher durchgängig eher auf ein Sandwich gesetzt wurde. Bei Reisen von mehr als zwei Stunden gibt es als Gaumenfreuden unter anderem größere Salate oder auf Flügen nach Deutschland warme Snacks wie Pizzataschen oder Calzone auf dem Tablett. Und auf innerdeutschen Strecken erhalten Economy-Gäste erstmals je nach Tageszeit einen Müsli- oder Schokoriegel.

Warmes Essen und frische Brötchen
Business Class-Gäste profitieren künftig von mehr und in Relation zur Flugzeit früher von warmem Essen. Warme Speisen werden bereits ab einer Distanz von 120 Minuten serviert. Sogenannte Special Meals ergänzen den Speiseplan bei Gelegenheit. Brötchen werden vom Korb gereicht, sind knusprig frisch und nicht aus der Kühlkette entnommen. Von jedem Modul der neuen Kreationen gibt es acht Variationen. Das breite Angebot und der detailliert ausgeklügelte Plan verhindern nicht zuletzt, dass ein Kunde, der beispielsweise morgens von Deutschland aus nach Paris fliegt und abends zurückkehrt, mit der gleichen Speise verköstigt wird. Neu im Europaverkehr sind Kooperationen mit renommierten Köchen. Den kulinarischen Anfang macht Molekularkoch Heiko Antoniewicz.

Parallel zu der Neukonzeption der Mahlzeiten und Serviceprozesse wurde neues Equipment entwickelt. Dazu zählen neue Verpackungen im wiedererkennbaren Lufthansa-Look und Einwegartikel – beispielsweise Kuchenschlitten, Salat-„Shaker“ und Besteckbanderolen. Der neue Bordservice wird im Dezember 2010 auf allen Flugzeugen eingeführt und greift auch bereits dort, wo die Kabine erst später umgerüstet wird.

Es gibt seit der Einführung der NEK eine klare Definition, was der Kunde bei der LH auch auf der Kurzstrecke erwarten kann. Es war die Entscheidung von LH, den Service in dieser Form anzubieten - und erstaunlicherweise schafft es eine Air Berlin auch (kleiner Snack auf innerdeutschen Strecken + Getränkeauswahl + Schokoherz)...
 

TAZO

Erfahrenes Mitglied
09.04.2009
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Lieber TAZO,

schön das Du hier einfach total unsubstantiiert wieder mal blöde Sprüche raushaust, wie Du sie an anderer Stelle bei anderen Usern hier kritisierst.

Ich erlaube mir einfach mal kurz den Pressetext, den die LH zum Thema Catering im Rahmen der Einführung der NEK herausgegeben hat, hier nochmals reinzukopieren:



Es gibt seit der Einführung der NEK eine klare Definition, was der Kunde bei der LH auch auf der Kurzstrecke erwarten kann. Es war die Entscheidung von LH, den Service in dieser Form anzubieten - und erstaunlicherweise schafft es eine Air Berlin auch (kleiner Snack auf innerdeutschen Strecken + Getränkeauswahl + Schokoherz)...


Beispiele zu den neuen Snacks, neuen Gedecken, neuen Mueslis gibt es doch ueberall...

Bei Fluegen, die einfach zu kurz sind, gibt es halt nichts....das war schon immer so und offensichtlich hat die Gewerkschaft noch einen drauf setzen koennen, sprich die FA machen nichts mehr ab 20 Minuten vor der Landung...

Die Spitzenleistungen, die Supperconnie upthread beschrieben hat, sind also auch Schnee von gestern..., selbst motivierte Crews duerfen es nicht mehr...

Ist das denn so schwer zu verstehen...

Wir zahlen nichts mehr und bekommen dafuer die Quittung.
 
Zuletzt bearbeitet:

XT600

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
23.007
2.525
Da bin ich auch kein Freund davon. Ich hab aber ne leere PET Flasche und die fülle ich nach der Siko wieder auf.
ging jahrelang gut bis neuerdings so Schildchen dranhängen dass es angeblich kein Trinkwasser ist. Wers glaubt, dass dies so ist in DE und in NL.

Wobei AMS ganz gut ist. Die haben extra so nen Trinkwasserdingens wo man es auffüllen kann - etwas umständlich aber es geht...

Wir verstehen uns honk20:cool: - ich wette, daß die Airportshop Lobby hier vehement dagegen rudert und sich für die Aufrechterhaltung des Verbots einsetzt - im Ausland gibt's wenigstens kostenlos Wasserspender, sogar die 100ml-Flüssigkeitstüten bekommt man umsonst (DE-Airport-Mafia hat Automaten bereitgestellt, die für 2€ 2 Tüten rausgeben - das muss man sich mal vorstellen, welche ein Aufwand!! - normal kosten die 50 Tüten beim DM oder Tedi 1€)

In Deutschland hat die Airportgastronomie mangels Wettbewerb (hinter der SoKo - ansonsten gibt's Drogenmarkt Müller oder Edeka an vielen Airports) keinen Anreiz wenigstens Wasser zu akzeptablen Marktpreisen anzubieten. In LHR z.B. gibt's 2x1l Wasser in der Apotheke (!!! sieh an!!!) für 1,5 GBP - bei uns kosten 0,3l Evian 3€ plus 0,25€ Pfand, das KEINER zurückbringen wird (außer mir)
 

icediver

Erfahrenes Mitglied
15.11.2009
1.001
0
Bei Fluegen, die einfach zu kurz sind, gibt es halt nichts....das war schon immer so und offensichtlich hat die Gewerkschaft noch einen drauf setzen koennen, sprich die FA machen nichts mehr ab 20 Minuten vor der Landung...

TAZO, die Gewerkschaften sind nicht Schuld am Unheil dieser Welt. Die Abteilungen für Sicherheit und Training haben dies so erarbeitet und ist mit allen anderen Abteilungen so abgestimmt. Als das rauskam, waren viele FB sogar dagegen weil es eben dann fast unmöglich erscheint mit 4 FB einen vollen A321 abzufertigen auf innerdeutschen Strecken. Sicherheit geht aber nunmal vor.

Wie kommst du nur immer darauf die Gewerkschaft hätte immer irgendetwas verbrochen? :no:
 

TAZO

Erfahrenes Mitglied
09.04.2009
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TAZO, die Gewerkschaften sind nicht Schuld am Unheil dieser Welt. Die Abteilungen für Sicherheit und Training haben dies so erarbeitet und ist mit allen anderen Abteilungen so abgestimmt. Als das rauskam, waren viele FB sogar dagegen weil es eben dann fast unmöglich erscheint mit 4 FB einen vollen A321 abzufertigen auf innerdeutschen Strecken. Sicherheit geht aber nunmal vor.

Wie kommst du nur immer darauf die Gewerkschaft hätte immer irgendetwas verbrochen? :no:

Leider, leider zu viele hoch-produktive Meetings mit diversen Gewerkschaften, wie schon vor Jahren mit dir diskutiert...

Es ist einfach schade, wenn die Hansa ihr Potential, gerade an Bord bei den soften Dingen, nicht im Ansatz ausschoepfen kann, da sich die Gewerkschaften pauschal quer stellen.

Ich hatte damals einige Beispiele genannt, u.a. zur konsequenten Weiterbildung der FA und auch konsequeten Incentivierung von FA bei ausgezeichneter Performance...wurde leider nichts...da die Gewerkschaften immer das schwaechste Glied schuetzen muessen und davon gibt es leider bei der Hansa doch einige, die dann ihre Faulheit und ihr Desinteresse durchsetzen...

Auf Kosten der Passagiere und der wirklich guten und motivierten FA, die dann nicht weiterkommen, weil der faule Apfel einen Lehrgang frueher eingestellt wurde...
 

ghost

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10.04.2011
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München
mich wunderts sowieso immer warum man überhaupt so ne große Auswahl haben muss auf Kurzstrecken. Man muss es doch schaffen auch mal 50 Minuten mit nem Schluck Wasser auskommen und nicht jedesmal nen kompletten Getränkemarkt zur Auswahl haben.
 
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TAZO

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09.04.2009
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mich wunderts sowieso immer warum man überhaupt so ne große Auswahl haben muss auf Kurzstrecken. Man muss es doch schaffen auch mal 50 Minuten mit nem Schluck Wasser auskommen und nicht jedesmal nen kompletten Getränkemarkt zur Auswahl haben.

...weil sich die Hansa auch durch den Service an Bord noch am Markt differenzieren will.

Minimum an FA, voller Service an Bord, 33 Euro Tickets und 2 Getraenke fuer jeden Kunden fassen jedoch nicht ganz zusammen...

Wie schon gesagt, der Service in C muss passen, der Rest muss dann entsprechend vernachlaessigt werden, aber auch hier lieber komplett als halb und nach Lust und Laune der FA.
 

747830

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24.02.2012
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mit entsprechend negativen Folgen für den Service
Warum sollen die LH-Mitarbeiter kein Anrecht auf Arbeitsschutz nach Stand der Wissenschaft haben? Sie halten 900 Std./Jahr ihre Wirbelsäule hin.

wenn das Wetter auf nur einem Teil des Fluges nicht ganz perfekt ist...
Wie kommt man als weitgereister Mensch, als der Du scheinst, zu solcher Verachtung der Realität? Andererseits ist wohl kaum ein Kunde hunderte Stunden jährlich an Bord... Denjenigen, die es sind, bereitet die Statistik sicherheitsrelevanter Vorkommnisse eine angenehme, verletzungsfreie Reise...
 

TAZO

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09.04.2009
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Wie kommt man als weitgereister Mensch, als der Du scheinst, zu solcher Verachtung der Realität? Andererseits ist wohl kaum ein Kunde hunderte Stunden jährlich an Bord... Denjenigen, die es sind, bereitet die Statistik sicherheitsrelevanter Vorkommnisse eine angenehme, verletzungsfreie Reise...

Das habe ich mich heute auch gefragt, warum geht rcs ploetzlich so ab?

Er war in der exit row (bester Platz an Bord, auch ohne Biz Service), der Mittelsitz sollte geblockt gewesen sein und als Profi sollte er auch Wasser im Handgepaeck gehabt haben..., zudem handelte es sich um MUC-FRA, okay zugegeben, an einem Freitag.

Lag es dann wirklich an der Differenz zwischen der Realitaet und den Versprechen der Hansa laut Be Invited Magna Carta?

Oder doch am TAZO Geblubber... :blah:

Oder war die Crew einfach nur Mist?
 

rcs

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06.03.2009
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Warum sollen die LH-Mitarbeiter kein Anrecht auf Arbeitsschutz nach Stand der Wissenschaft haben? Sie halten 900 Std./Jahr ihre Wirbelsäule hin.
Selbstverständlich haben die LH-Mitarbeiter volles Anrecht auf Arbeitsschutz nach Stand der Wissenschaft. Dies habe ich - entgegen Deinem aus der Luft gegriffenen Vorwurf - auch nie verneint. Mein Vorschlag war ja auch konkret, dass LH zur Erfüllung des auf der Kurzstrecke kommunizierten Service-Levels auf diversen Strecken die Personaldecke wohl überdenken muss.

Grundlage dafür ist, wie TAZO einen meiner anderen Beiträge korrekt zusammenfasst, dass sich die Hansa auch durch den Service an Bord noch am Markt differenzieren will.

Wie kommt man als weitgereister Mensch, als der Du scheinst, zu solcher Verachtung der Realität?
Auch hier kann ich nicht verstehen, warum Du mich hier plötzlich so angehst, durch die Änderungen im Service ist es schlichtweg Realität, dass wenn das Wetter auf nur einem Teil des Fluges nicht ganz perfekt ist, dass dann der Service so nicht klappen kann. Lösungsvorschlag 1 wie bereits beschrieben: Anpassung der Zahl der FB; Lösungsvorschlag 2 wäre ein Streamlining des Angebots, das man dann aber zumindest recht konsistent erfüllt.

Was auf jeden Fall Realität sein wird: Da diese strikte Regelung, wann die FB auf ihren Jumps sitzen müssen, in der Schlechtwetterperiode vergangenen Herbst/Winter noch nicht in der Arbeitsanweisung stand, wird die Konsistenz des Service diesen Winter mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit weiter sinken, und die Kundenzufriedenheit (die in Bezug auf die LH bei vielen Kunden aus unterschiedlichsten Gründen jetzt schon sehr tief gefallen ist) wird weiter darunter leiden.

Er war in der exit row (bester Platz an Bord, auch ohne Biz Service), der Mittelsitz sollte geblockt gewesen sein und als Profi sollte er auch Wasser im Handgepaeck gehabt haben..., zudem handelte es sich um MUC-FRA, okay zugegeben, an einem Freitag.

Lag es dann wirklich an der Differenz zwischen der Realitaet und den Versprechen der Hansa laut Be Invited Magna Carta?
Direkt vom Büro zum Flieger, die letzte Stunde im Office auch nicht wirklich was getrunken, keine Zeit für einen Loungebesuch gehabt, dann gab es auch noch was Salziges zum Knabbern und am Ende nix zum Trinken. In so einer Situation denkt man dann halt schon auf einem suboptimalen Service herum... nicht mehr, und nicht weniger.
 

TAZO

Erfahrenes Mitglied
09.04.2009
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Direkt vom Büro zum Flieger, die letzte Stunde im Office auch nicht wirklich was getrunken, keine Zeit für einen Loungebesuch gehabt, dann gab es auch noch was Salziges zum Knabbern und am Ende nix zum Trinken. In so einer Situation denkt man dann halt schon auf einem suboptimalen Service herum... nicht mehr, und nicht weniger.

Das ist natuerlich Mist in so einer Situation...

Ein guter Gate Agent sieht so etwas, gibt einem Hon das Upgrade und kann so scoren, kostet die Hansa nichts und sorgt fuer gute Stimmung, klassische win win Situation
 

Anonyma

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16.05.2011
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Das ist natuerlich Mist in so einer Situation...

Ein guter Gate Agent sieht so etwas, gibt einem Hon das Upgrade und kann so scoren, kostet die Hansa nichts und sorgt fuer gute Stimmung, klassische win win Situation

Was , solche Worte von TAZO :eek:
Dem Verfechter, dass Upgrades bitte nur noch nach Buchungsklasse gehen dürfen :confused:
 
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rcs

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06.03.2009
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Ein guter Gate Agent sieht so etwas, gibt einem Hon das Upgrade und kann so scoren, kostet die Hansa nichts und sorgt fuer gute Stimmung, klassische win win Situation

Das passiert natürlich nicht, wenn die Maschine wie allseits hier diskutiert die ~2 Wochen vor Abflug nur noch in Full Fare J und Full Fare Y verkauft wird, da gehen auch die Maschinen am Freitag Abend mit leeren Plätzen raus. Da will ich mich auch gar nicht beklagen, Seat Blocking hat sogar funktioniert :eek:

Der durchschnittliche Yield dürfte aber auch hier im Vergleich zu vor 1-2 Jahren erheblich besser sein, die freien Plätze (zuvor wahrscheinlich in K/L/E/T verkauft, was Freitag Abend mittlerweile kategorisch = 0 ist) tun hier nicht weh...
 

747830

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24.02.2012
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zudem handelte es sich um MUC-FRA
Technisch kommt man auf diesem Flug praktisch nicht aus den unruhigen Luftmassen heraus (bei unseren grosso modo unruhigen deutschen Gemischtwetterlagen) und wenn doch, kann man dort nicht lange verbleiben. Also bei vielleicht zehn Minuten Horizontalflug (je höher, desto idR ruhiger=gefahrloser, aber gleichzeitig desto kürzerer Verbleib) 200/4=50, 50/10= 5 Kunden pro Minute im vollen A321, 12 Sekunden pro Kunde für Auftischen, Austrinken, Abräumen. Jetzt sind oft weniger Plätze besetzt, nach Augenmaß kann der Kapitän die Gurte idR bereits einige Minuten vor Erreichen der Reisehöhe freigeben (10000 Fuß > "Gong" > erste Geräusche aus der Galley), das kann, muß aber nicht gefahrlos sein - nur muß die Kabine immer im besten Glauben auf Sorgfalt und Erfahrung des Kapitäns vertrauen, der allerdings eben nicht Gott ist. Also passieren dann und wann Arbeitsunfälle, und die Firma muß entscheiden, wie viele sie toleriert und finanziell trägt, bis hin zur Berufsunfähigkeit von Mitarbeitern. Wenn ein Muster erkannt wird, nach dem Arbeitsunfälle geschehen, wie sollte man darauf nicht reagieren... und in den aluminiumhaltigen Lufträumen um FRA und MUC kann man eben nicht immer nur "schöne" Manöver fliegen, egal, wie sich die Flugsicherung bemüht. Auch kann der Kapitän jetzt "15 Min. bis zur Landung", und in fünf Min. "5 Min. bis zur Landung" ansagen...

5+5=15? Ja mein Gott, hängt ihn halt höher!

Bloß: wen?

Ich schätze, die Konkurrenz mit dem perfekten Service erbittet in dieser Situation einfach mehr Trackmiles (aka Holding) zum gemeinsamen Austrinken... Wo bliebe die Gemütlichkeit?

entgegen Deinem aus der Luft gegriffenen Vorwurf
Im Luftraum zwischen Deinen Zeilen war und ist das so zu lesen.

Mein Vorschlag war ja auch konkret, dass LH zur Erfüllung des auf der Kurzstrecke kommunizierten Service-Levels auf diversen Strecken die Personaldecke wohl überdenken muss.
Du kannst ja mittels meiner obigen Rechnung den Erfolg ausrechnen, wenn man den Personalstand auf diesen ohnehin teuren Flügen um 20 Prozent erhöht - 15 Sekunden pro Kunde.

Realität, dass wenn das Wetter auf nur einem Teil des Fluges nicht ganz perfekt ist, dass dann der Service so nicht klappen kann.
Bei welcher Airline wäre das jetzt anders? Im übrigen ist die Formulierung "nicht ganz perfekt" klar herablassend.

 

TAZO

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09.04.2009
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Was , solche Worte von TAZO :eek:
Dem Verfechter, dass Upgrades bitte nur noch nach Buchungsklasse gehen dürfen :confused:

Das ist so nicht richtig.

Ich befuerworte die Optimierung von Prozessen und die Besinnung auf den status quo und nicht was vielleicht mal waere.

Also aktuelle Ticketwertigkeit vor Statuskunden, die vielleicht mal wieder ihren Status in Bergamo verteidigen, ist einfacher und belohnt die aktuelle Buchung, nicht Buchungen in Zukunft...

Die Anzahl an Fluegen, die dann wirklich nur das Y Ticket und nicht den SEN upgraden, sollte im einstelligen Bereich pro Monat liegen...

Ist also in etwas so relevant wie der Putzplan der mittleren Toilette bei Gate 6 in Curacao.
 

TAZO

Erfahrenes Mitglied
09.04.2009
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Bei welcher Airline wäre das jetzt anders? Im übrigen ist die Formulierung "nicht ganz perfekt" klar herablassend.[/FONT]

Und genau da liegt ja das Problem...

Das aktuelle Expectation Management der Hansa ist nicht unbedingt die Staerke des Docs...

Und wie gesagt, der gemeine dt. Kunde (hiermit ist nicht rcs gemeint) geht eher steil, wenn der Service in der Reihe vor ihm aufhoert und nicht, wenn ueberhaupt kein Service in Y geboten wird...

IIRC, war da damals DUS-FRA einer der Vorreiter und das lag primaer an den Widebodies auf der Route.

Fuer die juengeren Poster...

Es gab eine Zeit, da flog die Hansa A310 und A300-600 auf DUS-FRA und zwar sehr regelmaessig..., dann kam die Schnellfahrstrecke der Bahn.

Als Alternative bleibt natuerlich der Cityhopper Service der KLM...mit 80 ml Orangensaft oder Wasser in der Grundschulverpackung..., aber das ist wohl auch zu effe...
 

felizalemao

Aktives Mitglied
01.04.2010
160
28
CGN
... Die Anzahl an Fluegen, die dann wirklich nur das Y Ticket und nicht den SEN upgraden, sollte im einstelligen Bereich pro Monat liegen...

Ist also in etwas so relevant wie der Putzplan der mittleren Toilette bei Gate 6 in Curacao.

... und deshalb ist alles "hätte", "könnte" "würde" "sollte" "müsste" zeitverschwendende Spekulation. Auf 100 op-ups "by the book" kommt dann 1 mal die Ausnahme. Das widerlegt eben nicht das "by the book" Procedere.
 

747830

Erfahrenes Mitglied
24.02.2012
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Und genau da liegt ja das Problem...

Das aktuelle Expectation Management der Hansa ist nicht unbedingt die Staerke des Docs...
Die aktuell bullische PR nervt manchen, soviel mainstream hat LH mE noch immer nicht nötig... Und nicht mal Winkelmann würde mit einem A319 in der Hose reüssieren wie das "Original"... das letzte Prozent erreicht man wohl nicht mit Understatement...

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Und wie gesagt, der gemeine dt. Kunde (hiermit ist nicht rcs gemeint) geht eher steil, wenn der Service in der Reihe vor ihm aufhoert und nicht, wenn ueberhaupt kein Service in Y geboten wird...
Steilgehen ist sicher graduell verstärktes irritiert. Vräude würde auch ich nicht empfinden, wenn der Tomatensaft schon einen Meter vor mir zum Stehen gekommen ist und sich dann abrupt zurückzöge...

IIRC, war da damals DUS-FRA einer der Vorreiter und das lag primaer an den Widebodies auf der Route.
Schnickschnack, CGN-FRA morgens mit der Nachtpost-A300 in circa 16 Minuten.

Da kann man nicht mal ne Caprisonne, morgens am Rhein die einzige Sonne, legal anstechen.
 

rcs

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Und wie gesagt, der gemeine dt. Kunde (hiermit ist nicht rcs gemeint) geht eher steil, wenn der Service in der Reihe vor ihm aufhoert und nicht, wenn ueberhaupt kein Service in Y geboten wird...
Och, das Highlight hatte ich auch schon mal, Cityline auf nem Embraer MUC-STR... einzig Reihe 14 am Notausgang (durchgehend natürlich mit Statuskunden besetzt) wurde beim Service ausgelassen.
 

dreschen

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Besser etwas Service als wie bei mir soeben von MUC nach FRA am Notausgang gar keinen Service. Scheinbar gibt es mittlerweile eine klare Arbeitsanweisung, dass die Flugbegleiter 15 Minuten vor der planmäßigen Landung auf ihren Positionen sitzen sollen - mit entsprechend negativen Folgen für den Service, wenn das Wetter auf nur einem Teil des Fluges nicht ganz perfekt ist...

Ich bin die Strecke in den letzten 3 Wochen 6 mal geflogen und nur 2 mal kam man mit dem Service durch. 4 mal habe ich nichts bekommen und hätte mich bei 37 Grad Außentemperatur gefreut, wenn es ein Glas Wasser gegeben hätte.
 
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InsideMUC

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Also aktuelle Ticketwertigkeit vor Statuskunden, die vielleicht mal wieder ihren Status in Bergamo verteidigen, ist einfacher und belohnt die aktuelle Buchung, nicht Buchungen in Zukunft...

Aha, vergibt der Franzl jetzt schon einen Status, wenn man mehrere Buchungen in der Zukunft hat?!:doh: