Race to bottom auf USA Flügen?

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bluesaturn

Erfahrenes Mitglied
27.05.2014
3.763
368
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So denkt aber nur die böse Lufthansa.
Die Kunden (du sprichst von der Eco) wollen genau das Gegenteil und lieber alle ein paar Cent mehr für ihren Flug/Essen ausgeben. Den Trend sieht man ja auch ganz deutlich hier im VFT. :D

Mal davon abgesehen steht eine super Erklärung im Beitrag von weltbuerger, besser kann man es nicht erklären. Danke!

Guten Morgen.
Ist das nicht das totale Standard-Vorurteil, der Kunde in Y will es günstig und ist geizig? Nur C, F ist das einzig wahre Flugerlebnis? Ich wuerde mir wuenschen, die Meinung ueber Y-Kunden waere differenzierter.

Den Race to the Bottom gibt es ja nicht nur beim Essen, sondern insbesondere bei den Preisen. Das einzige, was über die Jahre immer weiter sinkt, sind die Flugpreise.

In den 1980er Jahren ist man mal zum SuperSparPreis für 1499,- DM nach Miami geflogen (also knapp 750 EUR) bei einem Durchschnittseinkommen von 18.000 EUR. Heute ist das Durchschnittseinkommen doppelt so hoch, aber der Flugpreis ganz sicher nicht.

Dennoch müssen die Airlines die steigenden Gehälter, Kerosinpreise, Anschaffungspreise, Landegebühren etc. bezahlen. Wie soll man im Wettbewerb der niedrigen Preise bestehen, wenn man nicht umgekehrt die Sitzreihen immer enger macht, beim Essen einspart, die Servicekanäle weitestgehend automatisiert.

In Eco zählt in erster Linie der Preis, aber wenigstens kann man es sich gegen Aufpreis halbwegs angenehm gestalten: Notausgangplatz kaufen und so ein Premiumessen gegen Zuzahlung, wem die Pampe nicht schmeckt.
M.E. ist das ein Apfel-Birnen-Vergleich, Euro mit DM von 1980 (!) zu vergleichen. Inflation spielt sicherlich auch eine Rolle und ich glaube nicht, dass sich das Durchschnittseinkommen per se seit 1980 verdoppelt hat.
Lufthansa und Co folgen doch dem Billigsegment, nur unter dem Deckmantel der teureren Preise. Ich vermisse hier die Leistung.

PS: Ich frage mich, wann der Tag kommt, dass es ein McD vor dem Gate gibt etc.
 

HAM76

Erfahrenes Mitglied
21.09.2009
4.875
4.351
HAM
ich glaube nicht, dass sich das Durchschnittseinkommen per se seit 1980 verdoppelt hat.

Hat zum Glück wenig mit Glauben zu tun. 2014 lag der Durchschnitt bei 3441 Euro im Monat, 41.292 im Jahr oder dem 2,29 fachen von 18.000 Euro. Der Median lag 2014 deutlich niedriger, allerdings unterscheiden nur wenige zwischen Median und Durchschnitt.
 
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niemals_in_new_york

Guest
Den Race to the Bottom gibt es ja nicht nur beim Essen, sondern insbesondere bei den Preisen. Das einzige, was über die Jahre immer weiter sinkt, sind die Flugpreise.

In den 1980er Jahren ist man mal zum SuperSparPreis für 1499,- DM nach Miami geflogen (also knapp 750 EUR) bei einem Durchschnittseinkommen von 18.000 EUR. Heute ist das Durchschnittseinkommen doppelt so hoch, aber der Flugpreis ganz sicher nicht.

Dennoch müssen die Airlines die steigenden Gehälter, Kerosinpreise, Anschaffungspreise, Landegebühren etc. bezahlen. Wie soll man im Wettbewerb der niedrigen Preise bestehen, wenn man nicht umgekehrt die Sitzreihen immer enger macht, beim Essen einspart, die Servicekanäle weitestgehend automatisiert.

In Eco zählt in erster Linie der Preis, aber wenigstens kann man es sich gegen Aufpreis halbwegs angenehm gestalten: Notausgangplatz kaufen und so ein Premiumessen gegen Zuzahlung, wem die Pampe nicht schmeckt.

Sehe ich auch so. Was soll eine Fluggesellschaft denn machen, wenn die Kunden wegen 5 Euro Preisunterschied (und vielleicht noch weniger....) lieber einen Umweg über Timbuktu mit Takatuka-Airlines fliegen? Dann bekommt man die Hütte offenbar über die Qualität nicht voll.

Also bleibt den Fluggesellschaften nichts übrig, als bis auf den letzten Cent zu optimieren.

Als Kunde hat man aber ja doch auch eine ganze Menge Optionen, anstatt zu nörgeln:
- Upgrade gegen Geld, Meilen oder Gebot in Business oder
- Aufpreis für Notausgang oder Y+ zahlen oder
- Aufpreis für einen Extra Seat zahlen oder
- Ein Premium-Menü kaufen oder
- vor dem Flug etwas ordentliches essen oder
- vor dem Flug ein leckeres Lunch Packet packen (und für 20 Euro kann man sich da ja regelrechten Luxus zusammenstellen, der sicherlich an ein C oder F Menü heran kommt)
- und so weiter.

Sicherlich gibt es Ausnahmen. Wenn man mehrere tausend Euro für einen Eco Flug bezahlt, weil es nicht anders ging. Da würde man sich ja sicherlich etwas mehr wünschen. Aber andererseits kann man dann oft mit etwas Aufwand auch Business zum gleichen oder ähnlichen Preis fliegen.
Und wenn man dann sieht, dass sogar Leute den neuen Eco Light auf der Langstrecke buchen, oder vorab keinen Sitzplatz reservieren, um Geld zu sparen, dann kann man doch auch kein Super Premium erwarten. Das zeigt doch auch sehr eindrucksvoll der Vergleich, was Flüge früher gekostet haben und wo jetzt die Einstiegspreise gelandet sind....

Entweder man zahlt ein bisschen mehr für einen spürbaren Unterschied (und exit row mit premium Menü machen sicherlich einen riesigen Unterschied), oder man fliegt halt inzwischen low cost level.
 

bluesaturn

Erfahrenes Mitglied
27.05.2014
3.763
368
Re McD: Ihr habt Recht. Ich vergass es. (Meine momentanen Flughaefen haben kein McD etc airside).
@Ham76: Danke fuer den Wert von 2014. Deine Quelle sagt aber auch: "Die Verdienste weisen eine rechtsschiefe Verteilung auf. Dies bedeutet, dass knapp zwei Drittel der Beschäftigten Monatsgehälter beziehen, die geringer als der Durchschnitt sind."
Diese Verdopplung trifft also fuer 2/3 nicht zu.
Was ist bitte deine Quellenangabe fuer 1980?
1980 gab es allerdings noch keinen Euro. Du nimmst selbst fuer 1980 rueckwirkend den Wechselkurs von 1,95583DM an?
Ich haette jetzt vermutet, dass man sich eher die Reallohnentwicklung von 1980 bis heute anschauen muesste.
 

weltbuerger

Erfahrenes Mitglied
06.02.2018
2.089
1.698
Hat zum Glück wenig mit Glauben zu tun. 2014 lag der Durchschnitt bei 3441 Euro im Monat, 41.292 im Jahr oder dem 2,29 fachen von 18.000 Euro. Der Median lag 2014 deutlich niedriger, allerdings unterscheiden nur wenige zwischen Median und Durchschnitt.
Im Interwebz kann sich jeder Laie zum Experten aufschwingen, seufz! Um viel bessere Zahlen zu finden, schaue bitte in die Fachserie 18 Reihe 1.5 des Statistischen Bundesamtes (lange Reihen ab 1970 zur VGR). Dort findest Du in Tabelle 1.4, Spalte 6 eine geeignete Zeitreihe.

Demnach belief sich das reale BIP pro Kopf in 1980 auf 78,66, in 2017 waren es 109,86. Entspricht einer Zunahme von knapp 40%.

Deine Behauptung von einer mehr als Verdoppelung ist völlig unhaltbar. Da hat ein Laie offenkundig vergessen, Inflation und dergleichen zu berücksichtigen.
 

Wuff

Erfahrenes Mitglied
01.04.2012
3.145
10
HAM/LBC
Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

Es geht in der Diskussion um den nominalen Flugpreis D-USA aus 1980 in Höhe von 1498 DM = 766 Euro.

Wenn du diesen nominalen Flugpreis aus 1980 jetzt rechnerisch "inflationsbereinigt" auf 2018 hochrechnest, dann landest du irgendwo pi mal Daumen bei 1.600 Euro (habe mir nicht die Mühe gemacht, die exakten Inflationskennzahlen rauszusuchen).

Oder anders gesagt: Nach heutigen Geldwert-Maßstäben hat damals der billigste Flug D-USA etwa 1600 Euro gekostet.
 
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weltbuerger

Erfahrenes Mitglied
06.02.2018
2.089
1.698
Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

Es geht in der Diskussion um den nominalen Flugpreis D-USA aus 1980 in Höhe von 1498 DM = 766 Euro.
Es ist zwar richtig, das 1498 DM in den Mark von 1980 in etwa einer Kaufkraft von 1600 Euro in 2018 entsprechen. Ich gebe Dir auch Recht, dass es am sinnvollsten wäre, reale Flugpreise in 1980 mit realen Flugpreisen heute zu vergleichen (wenn man das könnte).

Nichtsdestotrotz halte ich meine Kritik berechtigt. Denn es wurde sich in den Kommentaren auch auf das Durchschnittseinkommen bezogen (siehe mein Zitat und das, worauf sich das Zitat bezieht), in haarsträubender Weise.

Neben Produktivitätsfortschritt ist zunehmender Wohlstand ein wichtiger Faktor, der die Anforderungen an das Produkt "Flug" verändert hat. Selbst heute fliegt nur jeder zweite Einwohner mindestens einmal alle zwei Jahre. Aber das ist wahnsinnig viel im Vergleich zum Anteil der Fliegenden in 1980. Die Anforderungen an das Produkt Flug haben sich massiv geändert. Ein Brötchen heute ist nicht viel anders als ein Brötchen 1980; ein Pfund Salz heute nicht viel anders als ein Pfund Salz 1980; dito für den Haarschnitt.

Jetzt komme ich -- endlich -- zu meinem Punkt. Einige Produkte haben einen fundamentalen Wandel seit 1980 erfahren. Ein völlig unstrittes Beispiel wäre der PC. Ich würde argumentieren, dass auch das Produkt Flug sich total geändert hat. Einige Dinge sind besser (z.B. Verfügbarkeit von Punkt-zu-Punkt Flügen), andere deutlich schlechter geworden (z.B. Kabinenprodukt).

tl;dr Der Flug war 1980 noch nicht das Massenprodukt wie heute. Die Kundenzahlen sind komplett explodiert (die Zahlen zu Privatreisenden nach USA für 1980 und 2017 würde ich gerne sehen; sie wären sicher beeindruckend). Die Wünsche an das Produkt haben sich geändert. Vieles ist schlechter geworden (Sitzabstand, Catering, Gepäckbestimmungen, Regelungen zu Umbuchungen), manches besser (z.B. kürzere Reisezeiten aufgrund von mehr P2P-Verbindungen; höhere Frequenzen, etc.). Es erscheint wenig sinnvoll, einfach nur vergangene Preise mit den heutigen zu vergleichen.
 

bluesaturn

Erfahrenes Mitglied
27.05.2014
3.763
368
Ein Brötchen heute ist nicht viel anders als ein Brötchen 1980;
Wahrscheinlich zu OT ( Entschuldigung.) Nur weil Broetchen dransteht, ist nicht mehr Broetchen drin oder ist es gar wie das Broetchen von 1980. Heutzutage wird auch beim Broetchenbacken gut mit der Chemie nachgeholfen, um den Preis zu druecken. (Ob sich das jetzt auch auf das Flugprodukt so uebertragen laesst?) Insofern folge ich dir mit der Veraenderung des Flugzeugproduktes.
Aber was 1980 und heute immer noch vergleichbar ist, dass der Passagier von A nach B transportiert wird fuer Preis X. Das Drumherum muesste man dann wohl ggf vernachlaessigen.
 

Mr. Tequilla

Erfahrenes Mitglied
03.04.2014
2.698
7
M.E. ist das ein Apfel-Birnen-Vergleich, Euro mit DM von 1980 (!) zu vergleichen. Inflation spielt sicherlich auch eine Rolle und ich glaube nicht, dass sich das Durchschnittseinkommen per se seit 1980 verdoppelt hat.
Lufthansa und Co folgen doch dem Billigsegment, nur unter dem Deckmantel der teureren Preise. Ich vermisse hier die Leistung.
also, ich tu mich da ein bisschen schwer mit Preisvergleichen seit 1980 ...
erstens kann ich mich daran wirklich nur noch schwerlich erinnern, und
zweitens interessieren mich Preise aus 1980 wirklich nur noch sehr bedingt

an was ich mich aber erinnern kann, und das noch sehr gut, sind Preise aus 2012, 2013 und 2014
und da kann ich kein Race to the Bottom erkennen, ganz im Gegenteil

seit 2013/2014/2015 ziehen die Preise fürs Fliegen ganz massiv wieder an
auch und gerade auch bei LH

Ich bin der Meinung dass es in den USA mittlerweile besseres Bier gibt als in D (und besseres Weizen als Erdinger allemal)

ich persönlich tu mich mit den amerikanischen Bieren etwas schwer.
eine Woche oder zwei gehts immer so, aber spätestens in der dritten Woche wirds mit allen amerikanischen Bieren schwer

gut, in einigen gutsortierten Liquorstores findest du inzwischen auch deutsche Importbiere, aber halt meist auch nur die üblichen wie Paulaner oder Franziskaner ... wenns ums Weizen geht ... oder Löwenbräu, Veltins, Krombacher oder andere Konzernplörre

fast noch schlimmer als mit dem Bier hingegen ist es mit dem Brot

keine Ahnung warum Amis kein Bier brauen können und kein Brot backen?
so schwer ist das doch nicht ...
... aber das ist halt irgendwie ihr Erbe aus Angelsachsen, zumindest was das Brot angeht
denn Bier brauchen können die Briten und Iren doch eigentlich gar nicht so schlecht
 

Xray

Erfahrenes Mitglied
13.04.2017
2.092
1.191
Flieg halt nicht Lufthansa C, wenns ständig 1,2 k Angebote in C gibts mit Umsteigen?

Wirklich ständig? Wirklich 1,2k?

Ok, ich will Dir zugute halten, dass hier möglicherweise primär die Ostküste gemeint ist. Trotzdem erscheint mir eine solche Aussage eher gewagt. Gilt vielleicht noch für Rentner, die über das gesamte Jahr hinweg schauen, was geht und denen es naturgemäß eher egal ist, wann, von wo und genau wohin sie fliegen. Das hat aber mit "ständig" nicht mehr viel zu tun, oder? Mir gelingen solche Preise jedenfalls eher selten.....

Aber bitte, wo wir dabei sind: Ich könnte ev. einen rt CGN-SAN in der dritten Oktober-Woche gebrauchen. LH möchte in C dafür momentan 4115 Euro von mir haben, wohlgemerkt schon mit stay über ein Wochenende. In PE übrigens 1678....... Auf die Schnelle spuckt mir die Matrix mit Abflug und Ankunft irgendwo in Deutschland DE/AS für 3312 Euro aus, wobei da mit der +/-2 Tage Einstellung die Tage eigentlich schon unbrauchbar für mich sind. Aber auch etwas breiter gefasste Zeiträume geben nicht wirkliche Billig-Tickets her. Über Unterstützung für ein 1,2 k Ticket in C würde ich mich ernsthaft freuen.
 

Wuff

Erfahrenes Mitglied
01.04.2012
3.145
10
HAM/LBC
seit 2013/2014/2015 ziehen die Preise fürs Fliegen ganz massiv wieder an
auch und gerade auch bei LH
Die Analyse der Geschäftsberichte gibt diese Aussage nicht her.
Laut diesem Artikel
Analyse - Das steht in der Lufthansa-Bilanz - airliners.de

sind zwar die Stückerlöse (RASK) im Zeitraum 2013 - 2017 von 8,3 Cent auf 8,7 Cent gestiegen (Steigerung ca. 1,3% pro Jahr = "ganz massiv"????), aber auch die Stückkosten (CASK) sind (stärker noch) gestiegen von 6,6 auf 7,9 Cent (Steigerung ca. 20% p.a.)

Da würde ich jetzt eher sagen, dass die Kosten "ganz massiv" gestiegen sind und nicht die Preise.
 
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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.786
12.537
Dahoam
also, ich tu mich da ein bisschen schwer mit Preisvergleichen seit 1980 ...
erstens kann ich mich daran wirklich nur noch schwerlich erinnern, und
zweitens interessieren mich Preise aus 1980 wirklich nur noch sehr bedingt

an was ich mich aber erinnern kann, und das noch sehr gut, sind Preise aus 2012, 2013 und 2014
und da kann ich kein Race to the Bottom erkennen, ganz im Gegenteil

seit 2013/2014/2015 ziehen die Preise fürs Fliegen ganz massiv wieder an
auch und gerade auch bei LH

Einerseits ziehen die Preise bei regulären Tarifen an, andererseits sinken die Preise bei den wenigen Angebotstarifen seit Jahren drastisch. C-Angebote für 1500 EUR auf Langstrecke sind inzwischen recht häufig zu sehen, Y-Angebote bis runter auf 250 EUR über den Teich ebenfalls. Und letztens gab es sogar F-Angebote für 2500 EUR für Interkontflüge.

Allerdings sind die günstigen Preise nur für flexible Schnäppchenjäger geeignet denen der Abflugort in Europa egal ist. Die Verfügbarkeit ist meistens recht gering und man muss schnell sein da die Angebote häufig nur wenige Tage existieren.

Wer kurzfristig reist, keine Wahl bei der Flugroute hat und sehr termingebunden ist greift dafür tiefer in die Tasche.
 

HAM76

Erfahrenes Mitglied
21.09.2009
4.875
4.351
HAM
Re McD: Ihr habt Recht. Ich vergass es. (Meine momentanen Flughaefen haben kein McD etc airside).
@Ham76: Danke fuer den Wert von 2014. Deine Quelle sagt aber auch: "Die Verdienste weisen eine rechtsschiefe Verteilung auf. Dies bedeutet, dass knapp zwei Drittel der Beschäftigten Monatsgehälter beziehen, die geringer als der Durchschnitt sind."
Diese Verdopplung trifft also fuer 2/3 nicht zu.
Was ist bitte deine Quellenangabe fuer 1980?
1980 gab es allerdings noch keinen Euro. Du nimmst selbst fuer 1980 rueckwirkend den Wechselkurs von 1,95583DM an?
Ich haette jetzt vermutet, dass man sich eher die Reallohnentwicklung von 1980 bis heute anschauen muesste.

Das mit dem präzisen Lesen hat früher auch schon besser funktioniert. Weder schreibe noch behaupte ich, dass das Einkommen von 1980 richtig ist, noch rechne ich irgendetwas um, noch stammt die Zahl von mir. Die von mir eingeführte Zahl habe ich mit einer Quellenangabe belegt und wie man sieht, wird dies auch genutzt, um die Zuverlässigkeit dieser Angabe zu prüfen.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.842
19.081
IAH & HAM
keine Ahnung warum Amis kein Bier brauen können und kein Brot backen?
so schwer ist das doch nicht ...
... aber das ist halt irgendwie ihr Erbe aus Angelsachsen, zumindest was das Brot angeht
denn Bier brauchen können die Briten und Iren doch eigentlich gar nicht so schlecht

Brot ist wirklich schwer, da musste ich hier in Houston lange suchen. Aber wie gesagt die Auswahl an amerikanischen Bieren in jedem besseren Supermarkt ist ausgezeichnet. Und da sind auch einige Weizenbiere. Diese Beien werden hier in Houston local gebraut:

https://karbachbrewing.com/staff/weisse-versa-wheat/?age-verified=eb5c2d6906

Weedwacker:
https://www.saintarnold.com/year-round-beers/

Sind beide eine Mischung zwischen belgischem und bayrischen Weizenbier, aber sehr erfrischend. Probier einfach mal ein paar der lokalen Craft Biere wenn Du in den Staaten bist
 

Tirreg

Rutscher des Grauens
08.03.2009
7.918
3.648
FRA
ehrlich ... ??!

da muss ich irgendwie der Einzige sein, an dem das vorbei geht.
4.500 ... 5.ooo return LH C in die Staaten ... also das halte ich nicht gerade für ein Race to the bottom
selbst für die Y+ rufen die nicht selten 1.800 bis 2.ooo Ökken auf ... Respekt

2012, 13, 14 gabs das irgendwie gefühlt doch deutlichst günstiger ...

... naja, ein Depp in der Kabine muss das wohl immer bezahlen, wie in der Swoodoo Werbung
und dieser Depp bin dann wohl ich ...

Da Du schreiben kannst, hätte ich angenommen, dass Du auch des Lesens mächtig bist...

Ich habe von den 80er Jahren gesprochen. Nicht von 2014.

Letzten Februar waren die Preise nach NYC auch niedriger als für Juli. Glaube ich Dir.
 
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Mr. Tequilla

Erfahrenes Mitglied
03.04.2014
2.698
7
Sind beide eine Mischung zwischen belgischem und bayrischen Weizenbier, aber sehr erfrischend. Probier einfach mal ein paar der lokalen Craft Biere wenn Du in den Staaten bist
schon fast alle durch ...

ich kenne diese "Handwerkerargumente", aber nur weil es hand- oder selbergemacht ist, ist das noch kein Qualitäts- oder Geschmacksargument oder gar eine Garantie.

die Suche nach dem guten Craftbeer in den Staaten ist ungefähr so, wie die Suche nach dem guten Essen in England ... ;)

... aber ich gebe zu, als Franke aus einer Region mit den meisten unabhängigen Brauereien der Welt, ist man schlicht und einfach auch verwöhnt
 

Mr. Tequilla

Erfahrenes Mitglied
03.04.2014
2.698
7
Da Du schreiben kannst, hätte ich angenommen, dass Du auch des Lesens mächtig bist...

Ich habe von den 80er Jahren gesprochen. Nicht von 2014.

Letzten Februar waren die Preise nach NYC auch niedriger als für Juli. Glaube ich Dir.
was die Preise angeht sagt der Markt, also Angebot und Nachfrage, eben für TATL-Flüge im Moment ein Race to the Top, nicht to the Bottom ...

... kann sich ja mal wieder ändern.

liegt IMO daran, dass die Löhne in Deutschland die letzten 10 Jahre real im Durchschnitt um 13% gestiegen sind, bei leitenden Angestellten sogar um 33%, bei Facharbeitern immer noch um gut 20% ...

... oder anders gesagt, da für jeden Hinz und Kunz Fliegen und Reisen immer erschwinglicher werden, steigt eben die Nachfrage und damit auch ganz massiv die Preise ... war ja wohl klar, dass die Preise und damit die Inflation diese enorme Reallohnssteigerung mal nachholen werden und auch müssen !!
 

bluesaturn

Erfahrenes Mitglied
27.05.2014
3.763
368
Brot ist wirklich schwer, da musste ich hier in Houston lange suchen.
Auf Long Island wurde der whole foods von einer guten lokalen Baeckerei mit Sauerteigbrot beliefert, die selbst auch ein paar Geschaefte auf der Insel hatten.
Vielleicht gibt es aehnliches dort?
 

Hwy93

Erfahrenes Mitglied
29.08.2011
4.469
1.516
schon fast alle durch ...

ich kenne diese "Handwerkerargumente", aber nur weil es hand- oder selbergemacht ist, ist das noch kein Qualitäts- oder Geschmacksargument oder gar eine Garantie.

die Suche nach dem guten Craftbeer in den Staaten ist ungefähr so, wie die Suche nach dem guten Essen in England ... [emoji6]

... aber ich gebe zu, als Franke aus einer Region mit den meisten unabhängigen Brauereien der Welt, ist man schlicht und einfach auch verwöhnt

Eher geschmacksunflexibel und bisschen voreingenommen [emoji6]

Natürlich ist „Craft“ keine Garantie für Qualität ebenso wie ich In der fränkischen Pampa an Pferdep**** geraten kann wenn’s ganz dumm läuft.

In Summe können wir uns von der Biervielfalt und Qualität im Land of the brave and free was abschauen.
 
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Mr. Tequilla

Erfahrenes Mitglied
03.04.2014
2.698
7
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300x250
Eher geschmacksunflexibel und bisschen voreingenommen [emoji6]

Natürlich ist „Craft“ keine Garantie für Qualität ebenso wie ich In der fränkischen Pampa an Pferdep**** geraten kann wenn’s ganz dumm läuft.

In Summe können wir uns von der Biervielfalt und Qualität im Land of the brave and free was abschauen.
ne, leider nicht
Bier und Brot sind die Hauptargumente, warum ich hin und wieder mal heimfliegen muss.
und vielleicht auch mal hin und wieder ein gescheiter guter Schweins- oder Kalbsbraten, obwohl man den sogar in den Staaten einigermaßen hinbekäme ... zumindest im Herbst

sagt übrigens auch ein Kumpel, der schon 25 Jahre in den Staaten lebt, aber frisches heimisches Brot muss ich dem jedes Mal mitbringen, sonst geht er da drüben drauf ...