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So denkt aber nur die böse Lufthansa.
Die Kunden (du sprichst von der Eco) wollen genau das Gegenteil und lieber alle ein paar Cent mehr für ihren Flug/Essen ausgeben. Den Trend sieht man ja auch ganz deutlich hier im VFT.
Mal davon abgesehen steht eine super Erklärung im Beitrag von weltbuerger, besser kann man es nicht erklären. Danke!
Guten Morgen.
Ist das nicht das totale Standard-Vorurteil, der Kunde in Y will es günstig und ist geizig? Nur C, F ist das einzig wahre Flugerlebnis? Ich wuerde mir wuenschen, die Meinung ueber Y-Kunden waere differenzierter.
M.E. ist das ein Apfel-Birnen-Vergleich, Euro mit DM von 1980 (!) zu vergleichen. Inflation spielt sicherlich auch eine Rolle und ich glaube nicht, dass sich das Durchschnittseinkommen per se seit 1980 verdoppelt hat.Den Race to the Bottom gibt es ja nicht nur beim Essen, sondern insbesondere bei den Preisen. Das einzige, was über die Jahre immer weiter sinkt, sind die Flugpreise.
In den 1980er Jahren ist man mal zum SuperSparPreis für 1499,- DM nach Miami geflogen (also knapp 750 EUR) bei einem Durchschnittseinkommen von 18.000 EUR. Heute ist das Durchschnittseinkommen doppelt so hoch, aber der Flugpreis ganz sicher nicht.
Dennoch müssen die Airlines die steigenden Gehälter, Kerosinpreise, Anschaffungspreise, Landegebühren etc. bezahlen. Wie soll man im Wettbewerb der niedrigen Preise bestehen, wenn man nicht umgekehrt die Sitzreihen immer enger macht, beim Essen einspart, die Servicekanäle weitestgehend automatisiert.
In Eco zählt in erster Linie der Preis, aber wenigstens kann man es sich gegen Aufpreis halbwegs angenehm gestalten: Notausgangplatz kaufen und so ein Premiumessen gegen Zuzahlung, wem die Pampe nicht schmeckt.
Lufthansa und Co folgen doch dem Billigsegment, nur unter dem Deckmantel der teureren Preise. Ich vermisse hier die Leistung.
PS: Ich frage mich, wann der Tag kommt, dass es ein McD vor dem Gate gibt etc.