Ryanair: Fenster bricht und Passagier wird fast aus Flugzeug gesogen

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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
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Dahoam
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Wussten die Piloten von Anfang an was sich hinten in der Kabine abgespielt hat?
 

Airsicknessbag

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11.01.2010
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Ist das relevant? Denn selbst wenn nicht, stünde auch da ein eigenes Versäumnis im Raume. (Wieder, Best Practice Southwest, "I wanna talk to the girls as well. We don't know what happened back there."
 

globetrotter11

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07.10.2015
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CPT / DTM
Wussten die Piloten von Anfang an was sich hinten in der Kabine abgespielt hat?

Das Cockpit hat nach einem Triebwerksausfall im Steigflug genug um die Ohren um die Maschine wieder in den Griff zu bekommen...

Da gilt der alte Grundsatz: Aviate, Navigate, Communicate.....

In genau dieser Reihenfolge...
 
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MANAL

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29.05.2010
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Dahoam
Den Triebwerksausfall vergisst man irgendwie wenn man diesen Zwischenfall betrachtet. Klar, im Cockpit gibt es genug zu tun bei Triebwerksausfall plus Dekompression.
 

Airsicknessbag

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11.01.2010
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Da gilt der alte Grundsatz: Aviate, Navigate, Communicate.....

Ja, aber vor lauter "aviate" sollte man nicht den Hauptzweck aus den Augen verlieren, nämlich die Insassen heile auf den Boden zurückzubringen.

Warum entscheidet sich Southwest nach anderthalb Minuten, sofort zu landen? Warum sinkt Southwest in acht Minuten von 32.000 auf 6.000 Fuß und Malta Air in neun Minuten von 16.000 auf 6.000?

Warum entgegnet die Southwest-Kapitänin bei 6.000 Fuß auf die Frage des FO "Hey, we're gonna need a few minutes, right? To run a couple checklists? Is that right?" - "Nope, just keep goin'."? (Übrigens vor Kontaktaufnahme mit "the girls back there".)

Wir kennen das Schadensbild bei Southwest sehr genau, bei Malta Air aber noch nicht so, zugegeben. Aber ist es wirklich vorstellbar, von dem, was wir kennen, dass sich die Situation so viel weniger schwer darstellte, dass man da erst noch vierzig Minuten zuwarten konnte? Und zwar sowohl in Bezug auf den Zustand des Flugzeuges als auch den Gesundheitszustand des Passagiers?
 

N140SC

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01.01.2024
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ist es wirklich vorstellbar, von dem, was wir kennen, dass sich die Situation so viel weniger schwer darstellte, dass man da erst noch vierzig Minuten zuwarten konnte? Und zwar sowohl in Bezug auf den Zustand des Flugzeuges als auch den Gesundheitszustand des Passagiers?

Die Landung erfolgt in beiden Fällen genau dann, wenn die Besatzung unter Abwägung aller Faktoren der Meinung ist, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Also: ja, das ist absolut vorstellbar.
 

longhaulgiant

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22.02.2015
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Liest sich ominös. Offizielle Informationen zu dieser Darstellung habe ich nicht gefunden. Das mit der Haftungsreduzierung finde ich ebenfalls zweifelhaft. Selbst wenn die Ursache nicht bei der Wartung lag spielen bei der Haftungsfrage sehr viele Parameter eine Rolle.

»Der schwere Zwischenfall an Bord der Boeing 737-800 der Billigfluggesellschaft wurde wahrscheinlich durch einen Fremdkörper verursacht. Dies habe eine erste Untersuchung ergeben, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary bei der Vorlage der Quartalszahlen. Das Alter oder der Wartungszustand der Maschine hätten nichts mit dem Zwischenfall zu tun. Eine Bestätigung dieser Ursache würde die Haftung von Boeing und Ryanair verringern.

 
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marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
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Liest sich ominös. Offizielle Informationen zu dieser Darstellung habe ich nicht gefunden. Das mit der Haftungsreduzierung finde ich ebenfalls zweifelhaft. Selbst wenn die Ursache nicht bei der Wartung lag spielen bei der Haftungsfrage sehr viele Parameter eine Rolle.

»Der schwere Zwischenfall an Bord der Boeing 737-800 der Billigfluggesellschaft wurde wahrscheinlich durch einen Fremdkörper verursacht. Dies habe eine erste Untersuchung ergeben, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary bei der Vorlage der Quartalszahlen. Das Alter oder der Wartungszustand der Maschine hätten nichts mit dem Zwischenfall zu tun. Eine Bestätigung dieser Ursache würde die Haftung von Boeing und Ryanair verringern.

Klar, die mauern natürlich.

Die Ursache ist unstrittig. Wenn Ryan die vorgeschriebenen NDTs gemacht hat (wovon auszugehen ist), sind sie da wirklich eher raus. Boeing sieht schon etwas anders aus. Ein einzelnes Fanblade darf eigentlich nicht seitlich aus der Cowling rausfliegen. CFM hingegen hängt da voll mit drin, keine Frage. Zumal es kein Einzellfall ist. Ich bin gespannt, wie viele Cycles das Triebwerk nach dem letzten NDT der Fanblades hatte. Das könnte durchaus Folgen haben.
 

longhaulgiant

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22.02.2015
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Klar, die mauern natürlich.

Die Ursache ist unstrittig. Wenn Ryan die vorgeschriebenen NDTs gemacht hat (wovon auszugehen ist), sind sie da wirklich eher raus.
Wäre nur Ryan erwähnt worden, hätte ich das noch nachvollziehen können. Aber es wurde ja in einem Atemzug mit Boeing genannt. Zu CFM wurde keine Aussage getroffen. Daher meine Verwunderung.

Boeing sieht schon etwas anders aus. Ein einzelnes Fanblade darf eigentlich nicht seitlich aus der Cowling rausfliegen.
So ist auch mein Verständnis. Ein uncontained engine failure zieht quasi immer Haftungsansprüche an den Hersteller nach sich, weil es so konstruiert sein muss (bzw. ADs existieren müssen) damit genau das nicht passiert.