Smart meter oder intelligenter Stromzähler - wer hat Erfahrungen?

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the_jo

Erfahrenes Mitglied
20.06.2010
344
0
MUC
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Der Verbrauch erscheint mir für die angegebenen Lasten sehr realistisch und völlig ok, würde mir da keinen zu großen Kopf machen.
Wir haben eine ähnliche Ausgangssituation, jedoch 4 klimatisierte Räume (laufen aber selten) und einen kleinen Wellnessbereich und haben trotz modernster Haushaltsgeräte und nahezu voll-LED Ausstattung ca. 14.000 kWh pro Jahr.
 

GoldenEye

Erfahrenes Mitglied
30.06.2012
13.188
534
Jegliche Meßgeraete sind hinausgeworfenes Geld und - viel wichtiger - hinausgeworfene Zeit. Wie LHFan schon richtig sagte: Aus dem Physikunterricht in der 7. Klasse weiß man: Alles, was Waerme oder Kaelte erzeugt, verbraucht viel Strom. Im Uebrigen muß ich mir nur die Wattangaben auf dem Typenschild ansehen, dann weiß ich schon, welche Leistungsaufnahme das Geraet hat.

Was bringt mir jetzt die Meß-Erkenntnis, daß ein Geraet 537,2546 Watt verbraucht? Genau gar nichts, wenn ich nicht willens bin, mein Verhalten zu aendern. Der groeßte Stromfresser sitzt vor dem Bildschirm und nicht in Bad oder Kueche.
Um den Kuehlschrank eine Stufe hoeher zu schalten, sich buegelfreie Hemden zu kaufen (hat noch ein paar andere Vorteile) oder das Licht auszumachen, wenn man den Raum verlaesst, dafuer braucht man kein Meßgeraet.
Wenn man all das nicht machen will, ist das auch ok, kann ich auch verstehen, aber dann hilft auch kein Meßgeraet oder Smartmeter, und dann darf man sich auch nicht beklagen.
 
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SaschaT82

Erfahrenes Mitglied
23.01.2012
2.422
15
Theoretisch stimme ich dir ja zu GoldenEye, ich hab ja auch vorgeschlagen einfach selbst eine Statistik aufzustellen.

Ein Meßgerät kann aber in einem Punkt helfen: Ein _defektes_ Gerät zu identifizieren. Sprich ein Gerät was trotz scheinbar ausgeschalteten Zustand signifikanten Verbrauch hat. Auch kann ein defektes Gerät mehr Strom als angegeben verbrauchen. Klar das ist nicht sehr wahrscheinlich, aber wenn man verwundert ist dennoch eine einfache und schnelle Methode das zu testen. Es ist weder aufwändig noch teuer.

Aber ich stimme auch zu: Bei den vielen Geräten sind dann die 40% zum Richtwert, der wie gesagt weder Wasserbetten noch Klimaanlagen noch Weinkühler kennt, dann doch realistisch.
 

speckerle

Erfahrenes Mitglied
09.04.2009
1.209
64
ich gebe euch recht. Wir haben viel zu viele "Luxus"-Stromfresser, auf die wir natürlich nicht verzichten wollen. Da die Anschaffung einiger Geräte aber nach dem Zeitpunkt der enormen Verbrauchssteigerungen liegen, muss es irgendwo noch andere Schwachstellen geben. Ich werde nun Raum für Raum mal kontrollieren, ob das Gerät überhaupt notwendig ist und ob es das ganze Jahr über am Netz hängen muss! Da werden mit Sicherheit einige Geräte darunterfallen. Danke euch für eure Tipps. Viel reduzieren werde ich wohl nicht können - außer wir trinken nur noch Rotwein und schalten den Weinkühlschrank aus :)
 

MLang2

Moderator / Newbie-Guide
08.03.2009
8.229
7
MUC
Wie ist es denn nun mit der Heizung bzw. deren Zirkulationspumpe und Umwälzpumpe?
 

SaschaT82

Erfahrenes Mitglied
23.01.2012
2.422
15
Ich bin ja jetzt ehrlich gesagt nicht so ganz schlau geworden.

In welchen Schritten ist nun der Stromverbrauch hoch gegangen? Bedenke bei den Anschaffungen, dass ja auch der Zähler nur einmal im Jahr abgelesen wird ...
 

speckerle

Erfahrenes Mitglied
09.04.2009
1.209
64
Danke für eure hilfreichen Meinungen. Jetzt habe ich mal alte Abrechnungen seit unserem Einzug (1994) durchgeschaut. Verbrauch hat sich in den Jahren, in denen wir Kinder bekommen haben erhöht (angefangen mit etwas mehr als 4.000 kWh, dann 5.500 und seit fast 10 Jahren +- 7.000. Somit hätte ich ja die Stromfresser gefunden :)

In den letzten Jahren sind sehr viele technische Geräte (s.o. und noch großer Weinkühlschrank, mehrere Tablets und Smartphones, diverse Haushaltsgeräte, die auf standby laufen, dazugekommen), daher wundert es mich nun, wo ich die Daten vorliegen habe, dass der Stromverbrauch nicht proportional gestiegen ist.

Nichtsdestotrotz gibt es bei 7.000 kWh genügend Einsparpotenzial -man muss nur wissen wo! Werde mir also ein Messgerät zulegen und meine Küchengeräte in eine Mehrfachsteckdose stecken, die ich manuell abschalten kann. Gibt zwar auch schon intelligente Steckdosen, aber die Kosten mehr als sie einsparen.

Glühbirnen werden nach und nach ausgetauscht. Unser Haus ist jedoch sehr offen gebaut und hat einige Deckenfluter, die ständig an sind. Muss mal schauen wie viel Watt die haben und mit Energiesparlampen vergleichen. Auch hier ist eine Neuanschaffung teuer.

Das bezog sich auf die Zunahme unseres Stromverbrauchs in den Jahren, in denen wir Kinder bekommen haben :) Wobei wir die ganz herkömmlich ernährt haben und nicht ans Stromnetz angeschlossen haben. Beides Mal betrug die Steigerung ca. 1.500 kWh. Die letzten drei Jahre war der Verbrauch um die 7.000. Ein Jahr war sogar mit 8.000 kWh dabei.
 

speckerle

Erfahrenes Mitglied
09.04.2009
1.209
64
Unsere Gasheizung ist von 1994. Welche Pumpe die hat, muss ich erstmal nachlesen. Ist Neuland für mich. Der Gasverbrauch ist auch nicht gerade niedrig :( Liegt u.a. an unserer offenen Bauweise. Habe gerade ein Haus sanieren lassen und seitdem fällt mir auf, wie schlecht unser Haus isoliert ist und Energie aus den damals sehr teuren Alu-Fenster rausgeht. Haben auch Kunststofffenster und bilde mir ein, dass diese dichter sind. Die Rahmen der Alu-Elemente sind z.B. eiskalt. Ein Austausch ist nur schwer möglich (Fachfirma war bereits da) und es stellt sich da auch wieder die Frage, Anschaffungswert im Vergleich zur Einsparung.
 

MLang2

Moderator / Newbie-Guide
08.03.2009
8.229
7
MUC
Da würde ich doch gleich Richtung Hydraulischer Abgleich – Wiki schauen.

Hier geht's aber erstmal um Stromverbrauch. Warm wird die Hütte ja wohl, wenngleich die Frage ist, zu welchem Preis.

1994 ist auch schon ein paar Jahre her, wenn da noch nix getauscht wurde, kannst Du getrost auch gut über 100.-€ Strom für die Zirkulationspumpe pro Jahr rechnen, das gleiche für die Umwälzpumpe.
 
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