Soll TXL offenbleiben? Heute bis 15 Uhr abstimmen!

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B

brother

Guest
Irgendwie liebe und hasse ich Tegel zugleich.

Habe dennoch mit Ja abgestimmt.
 

spocky83

Erfahrenes Mitglied
21.12.2014
3.882
1.349
MUC, BSL
Frage erübrigt sich, das Ding stürzt doch eh bald ein.

Und das ist auch gut so, ich weine TXL keine Träne nach.
 

blazerhulk

Erfahrenes Mitglied
31.01.2012
1.289
93
MUC / TXL
Das Problem ist eben, dass BER von der Größe jetzt schon nicht passt, geschweige denn, wenn er irgendwann mal aufmachen sollte. Ok, kann man was anbauen, aber das dauert bei der gekonnten Unfähigkeit der Berliner dann doch wieder nochmals 15 Jahre. Der Flughafen ist nun wirklich ein Flaschenhals für die Stadt, und TXL gibt's einfach schon, ist gut erreichbar, ist extrem praktisch gebaut und - vor allen Dingen - funktioniert.

Warum sollte man ein Juwel schließen, nur um dann vielleicht ein paar Monate später herauszufinden, dass BER nicht funktioniert, noch Probleme macht und den Verkehr von TXL *und* SXF nicht aufnehmen kann? Letzteres ist doch nun wirklich kein Kunststück, das zu orakeln.

TXL ist als Stadtflughafen für innerdeutsche Verbindungen zu Hubs ideal aufgestellt - das macht doch überhaupt keinen Sinn, den dicht zu machen.
Da stimme ich Dir grundsätzlich zu. Allerdings ist TXL zur Rush Hour (einigermaßen planbar) auch nur aus der Luft erreichbar.
 

airhansa123

Erfahrenes Mitglied
03.11.2012
4.144
14
Wie lautet denn jetzt das offizielle Endergebnis ? Oder müssen die Briefwahlstimmen noch ausgezählt werden :D. Wenn mir das Ergebnis nicht passt, wo kann ich es anfechten ?
 

Interflug

Erfahrenes Mitglied
14.06.2012
1.987
20
TXL, LHR
Frage erübrigt sich, das Ding stürzt doch eh bald ein.

Und das ist auch gut so, ich weine TXL keine Träne nach.

Persönlich glaube ich ja, das BER eher einstürzen wird.

In BER wurde eindeutig viel mehr Pfusch am Bau betrieben, im g a n z großem Umfang und über viele Jahre.
Spontan fällt mir jetzt kein einziger Punkt in BER ohne Pfusch am Bau ein :confused:

In BER haben wir jetzt ja bald ein Jubiläum mit fast 20 Jahren unaufhörlichem Pfusch in der Planung und am Bau.
Es ist doch augenscheinlich, das BER so niemals eröffnen wird. Wahrscheinlich wird daraus eher ein Tropical Island II,
nur vor der Wahl im September traut sich das keiner zu sagen....
 

Anne

Erfahrenes Mitglied
20.06.2010
4.421
2
Ergebnis:


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gabenga

Erfahrenes Mitglied
16.11.2010
2.522
768
STR
Vielleicht kann man ja (jetzt) die frühere (/bessere ?) Alternative Sperenberg wieder aktivieren. :D
 

eky

Erfahrenes Mitglied
31.08.2010
382
111
TXL
Täte mir ja einen "reduzierten" Tegel nach BER Eröffnung wünschen. Reduziert wäre ein Rückbau auf die Südbahn, und das jetzige Terminal A. Umwidmung des Nordteils für den geplanten Technologieparks. Das ganze wird dann über die lange geplante U-Bahn angeschlossen. Dazu vielleicht noch eine maximum perimeter rule ala DCA die Verbindungen auf 1500 km begrenzt und ein Abfertigungslimit. Das wäre sicherlich für die Airlines mit Mehrkosten verbunden, allerdings denke ich das die schnelle Anbindung an das Stadtzentrum gerade für den Kurzstreckengeschäftsverkehr ein Arugment sein dürfte.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
25.645
11.594
irdisch
Den Tegeler Nordteil wird sich der Bund offenhalten, wenn er nicht an die Stelle des Schönefelder Terminals darf, das nun offen bleibt und sogar noch ausgebaut wird. Damit bleibt der Flughafen de facto in Betrieb. Der Militärflughafen ist unabhängig von den BER-Plänen. Dann braucht man nur noch einen Rollweg vom Tegeler Terminal und fliegt eben bei der Bundeswehr. In Rostock und Köln geht es ja auch. Tegel war zu Mauerzeiten auch militärisch und gehörte den Franzosen komplett. Auch das Terminalgelände im Süden!
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
25.645
11.594
irdisch
Ich könnte mir denken, dass man Tegel irgendwann verkaufen muss, um BER fertig zu bauen. Die EU wird keine endlosen Nachschläge genehmigen. Und ein "LaGuardia" passt noch nach Berlin.
 

Airwalk

Erfahrenes Mitglied
18.05.2010
2.244
14
DUS
Wenn's nur um die Regierung geht bei Tegel: Kann man nicht einfach die Regierung nach Bonn umziehen lassen? ... da hat man mit Köln/Bonn doch direkt einen Flughafen vor der Tür, der noch Kapazitäten frei hat ... :censored:
 

Anne

Erfahrenes Mitglied
20.06.2010
4.421
2
Sollte die FDP im September ins Abgeordnetenhaus kommen, könnte es noch einmal spannend werden!
 

johnny_who

Erfahrenes Mitglied
27.09.2014
2.608
0
MUC
Natürlich wird die Bude zugemacht. Einebnen und dann teure Eigentumswohnungen drauf. Dann klappt das auch mit der Rechnung für den BER.

Kann gut sein, dass das so laufen wird. Aber deine Rechnung geht nicht auf, denn die Kosten für BER zahlt der Steuerzahler, während sich dann sicherlich irgendwelche Investoren die Grundstücke sichern. Natürlich mit Hilfe von Politikern, die dann z.B. mit Pöstchen belohnt werden. Ähnlich lief/läuft es doch bei Stuttgart 21.
 

johnny_who

Erfahrenes Mitglied
27.09.2014
2.608
0
MUC
Sollte die FDP im September ins Abgeordnetenhaus kommen, könnte es noch einmal spannend werden!

Aha? Das musst du mir bitte erklären. Hat sich diese Partei jemals durch etwas anderes ausgezeichnet, als durch extreme Klientelpolitik einerseits und durch überproportional viel Mitsprache andererseits?

Versteh' mich nicht falsch, die Idee einer liberalen Partei finde ich gut, die praktische Umsetzung in Form der FDP weniger. Selbst wenn sich die Partei wieder an ihre Ideale erinnern würde, hätte sie denn das Personal?
 

Anne

Erfahrenes Mitglied
20.06.2010
4.421
2
Kann gut sein, dass das so laufen wird. Aber deine Rechnung geht nicht auf, denn die Kosten für BER zahlt der Steuerzahler, während sich dann sicherlich irgendwelche Investoren die Grundstücke sichern. Natürlich mit Hilfe von Politikern, die dann z.B. mit Pöstchen belohnt werden. Ähnlich lief/läuft es doch bei Stuttgart 21.

Lief es nicht.

S21 ist ein Musterbeispiel für einen demokratischen Entwicklungsprozess, auch, wenn Viele damit in erster Linie die verstörenden Bilder des Polizeieinsatzes gegen die Nimbys verbinden.
 

johnny_who

Erfahrenes Mitglied
27.09.2014
2.608
0
MUC
Lief es nicht.

S21 ist ein Musterbeispiel für einen demokratischen Entwicklungsprozess, auch, wenn Viele damit in erster Linie die verstörenden Bilder des Polizeieinsatzes gegen die Nimbys verbinden.

Hab jetzt keine Zeit Quellen rauszusuchen, die belegen, wer sich die Grundstück in bester Lage unter den Nage gerissen hat.
Um den demokratischen Entwicklungsprozess ging es mir auch nur zum Teil.

Tatsache ist aber, dass auf den Steuerzahler und die Bahn (da im Staatsbesitz, also im Grunde auch wieder der Steuerzahler) enorme Summen zukommen, die ganz sicherlich nicht durch den Verkauf der Grundstücke gegenfinanziert werden können. Nach momentanen Schätzungen belaufen sich die Kosten schon auf 10 Milliarden.
Dabei wird es erfahrungsgemäß nicht bleiben.

Stuttgart 21: Kosten für Stuttgart 21 nun bei zehn Milliarden Euro |*ZEIT ONLINE
 

Anne

Erfahrenes Mitglied
20.06.2010
4.421
2
Aha? Das musst du mir bitte erklären.

Das ist ganz einfach:

Wenn die FDP ins Abgeordnetenhaus einzieht UND Regierungsverantwortung (von wessen Gnaden auch immer) übernimmt, muß sie das Wahlversprechen TXL offenzuhalten, einlösen.

Schafft sie das nicht, kann sich der Berliner Landesverband eigentlich gleich auflösen.

Schafft sie es doch, dann...:eek::eek::eek: