ELHA, Piloten und FBs sollten mal dringenst anfangen eine gemeinsame Reise zu starten, wie man das Turnaround so angeht, dass beide Seiten damit leben können und ein Wir-Gefühl aufkommt.
Die aktuellen Methoden kann man weder von den Piloten, noch den Flugbegleitern, noch dem Management gutheißen.
Einfach nur der Gegenseite die Schuld zuschieben und auf stur schalten hilft niemandem.
Hier eskaliert gerade ein Schwelbrand, der schon lange Zeit unter der Haube schmort.
Die Mitarbeiter beharren auf Maximalforderungen und Bestandsschutz, das Management sieht Mitarbeiter seit Jahren als Feinde an. So kann das Nix werden.
Da liegt wesentlich mehr im Argen als nur dieser aktuelle Konflikt. Der ist meines Erachtens nur ein Vehikel, um Dampf abzulassen, weil der Kessel schon auf Maximaldruck kocht - zu Lasten derer, die den Laden finanzieren.
Selbst wenn man diese beiden Konflikte aus der Welt schaffen sollte ändert sich nichts an der Wurzel.
So kann man sich weder als Mitarbeiter und schon gar nicht als Management aufführen.
Den Mitarbeitern vorkauen, dass keine Kohlen mehr im Keller sind, sich im Gegenzug aber vom AR 58% Gehaltsplus für dieses Jahr durchwinken lassen und dann auch noch annehmen, war vielleicht auch nicht die schlaueste Idee. Allein Herr Spohr kassiert so dieses Jahr 8,3 Mio €, nur für welche Leistung, wenn es im Konzern nach eigenen Aussagen stark kriselt? Dem Personal verkündet man parallel pausenlos, dass es viel zu teuer ist. Kein gutes Signal, sich dann selbst den größten Schluck aus der Pulle zu gönnen.
Mit unmotiviertem Personal wird man jedenfalls keinen Blumentopf gewinnen, wenn es diese eklatanten Managementfehler wie Allegris und uralte Mühlen schön-servicen soll.
Und unkonstruktive Mitarbeiter, die nun alles auf Teufel komm raus kaputt streiken sind genau so wenig hilfreich. Da sollten sich selbige ebenso zurücknehmen.
Sucht Euch dringend externe Hilfe, alle 3 Parteien! Eure Kunden leiden und haben keinen Bock mehr auf diese Tour, von keiner der beiden Seiten.