TR: Eine Woche Danzig…

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travellersolo

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Danzig 2021

Vorwort


Wir wollten beide mal wieder eine Woche ins Ausland, nur sollte es die EU bleiben, möglichst kurze Flugzeiten, und im Notfall auch mit der Bahn zurück gehen. Die Wahl fiel also auf die polnische Ostseeküste, genauer gesagt Danzig. Es sollte allerdings außerhalb der Ferien liegen, denn auf Hochsaisonzuschläge und volle Locations hatte keiner von uns Bock. Zwischendurch sollte es noch einen Hotelwechsel geben, um nicht die ganze Woche in der Stadt zu sein.



Die Anreise

Früh morgens ging es mit dem Auto zum Nürnberger Airport, ich hatte eine Woche vorher noch einen Parkplatz im neuen Parkhaus P4 gebucht und das Eröffnungsangebot mitgenommen, Ersparnis wurde mit 46% angezeigt, die Woche kostete somit nur 53€. Gegen 6 lud ich +1 mit dem Gepäck am Airport aus und suchte mir einen Parkplatz in der 5. Etage. Beim LH Check-In waren nur 3 Personen in der Y Schlange, am C-CI war alles frei. Die Dokumente wurden geprüft, Impfpass in der App reichte aus.

Swiss änderte beim Anschlussflug seit dem Online Check-In nochmal die Sitzplätze, was ich schon ziemlich mies fand, da es sich nicht um Gang-Fenster sondern um Gang-Mitte handelte. Seit Buchung kamen 20 Mails mit diversen Sitzplatzbingos bei uns an, die letzten waren „operationelle Gründe“, also Verschiebung des Vorhangs, denn das Muster blieb gleich.

Die Sicherheitskontrolle ging schnell, eine Spur reichte in der Früh, KLM war bereits abgerollt, die Lounge verschlossen und das zuständige Marche-Personal pampte uns an „wir machen nur für KLM und AF auf“. Leider gibt es nichts anderes hier. Irgendwie am Gate die Zeit bis zum Boarding rumbringen... Die Maschine landete bereits am Sonntagabend und stand auf dem Vorfeld… es waren genug Jetbridges frei, verstehe wer will.

Der A220-300 war doch recht gut gebucht, dennoch ging es pünktlich los. Einmal oben angekommen gab es Swiss-Schokolade und eine Flasche Wasser. Das war’s dann auch mit Service. Flugzeit war mit 40 Minuten recht kurz berechnet.

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Einmal in Zürich angekommen steuerten wir direkt auf die Aspire Lounge zu. Das Frühstücksangebot war zwar dürftig, jedoch wurde man satt.

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Pünktlich zum Boarding ging es zu den Keller-Gates, wieder mit dem Bus zum Flugzeug. Viel tummelte sich nicht ums Gate. Nach dem ersten Bus war bereits Schluss. Der Fensterplatz neben uns blieb frei, so konnten wir uns für die nächsten zwei Stunden breit machen.

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Wir hatten jedoch ein Problem, weswegen der A220-100 erstmal aus dem Weg musste. Nach zwanzig Minuten am Telefon mit der Technik konnte das Problem behoben werden. Wieder in die Schlange gestellt, kam das nächste Problem: Austro Control beschränkte den Luftraum. Die Verspätung wollte man jedoch wieder mit Vollgas aufholen.

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Unterwegs gab’s Sicht auf den Zürichsee, die Verschmelzung von Inn, Donau und Ilz um Passau

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und später unser Ziel Danzig. Der Anflug war wirklich malerisch. Am Gate funktionierte die Jetbridge jedoch nicht. Also wieder Warten, da war die ganze Aufholjagd schon wieder umsonst. Es ging nochmal zur Passkontrolle, hier wurden die Impf-Apps auch gescannt. Gepäck kam mit den ersten 10 Koffern und mit dem nächsten Uber ging es zum Hotel, wo wir in guten 20 Minuten ankamen.

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Im Novotel Gdansk Centrum wurden wir mit einem netten Upgrade in ein Executive Room überrascht. Der Vorteil an den Zimmern ist aktuell wohl nur die ruhigere Lage und die inkludierte Kaffeemaschine. Die Minibar war leer.

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Nachdem die Wertsachen verschlossen waren ging es direkt in die nahe Altstadt. Irgendwann kam der Hunger und wir gingen ins Café Kamienica, für +1 gab es ein Lachssandwichs mit Cola, für mich einen Capuccino zum warmen Szarlotka mit Vanilleeis und Sahne.

Langer Markt

P1137102 by Andre Redeker, on Flickr

Grünes Tor

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Artushof und Neptunsbrunnen

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Zeughaus

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Rechtstädtisches Rathaus

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Die Runde verlängerte sich zum Maritimen Museum sowie auf die Speicherinsel.

Die Brücke ist neu...

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Hier (links) war lange Baustelle, der alte Speicher wurde in ein Restaurant integriert

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Maritimes Museum

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Fähre zur Westerplatte

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Soldek

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Zegluga macht Ausflugsfahrten, bspw. nach Gdynia oder auf die Halbinsel Hel, allerdings nur von Mai bis Ende September

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Wir machten noch einen ausgedehnten Spaziergang

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Am Abend ging es in die Tawerna Dominikanska, einmal zarte Hühnerbrust, einmal baltischer Lachs. Der Service war heute allerdings unterirdisch im Vergleich zu den letzten Malen, die Kellner waren die gleichen wie eh und je.

Brot mit Heringsbutter
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travellersolo

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Danzig Tag 2 – 14. September 2021 - Teil I

Das Frühstück war doch recht üppig, danach machten wir uns wieder in die Stadt, nochmal eine ausgedehnte Runde über den Langen Markt, Mittags wollten wir mit dem Schiff zur Westerplatte fahren. Die Schiffe fahren vor zwischen dem Grünen und dem Krantor ab. Derzeit fahren die beiden Piratenschiffe und eine Fähre. Preislich liegen alle gleich, 40 Zloty oneway, 60 return. Wir wollten jedoch mit dem Bus zurückfahren.

Stockturm

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Hohes Tor

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Statue Jana III Sobieskiego

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Blick auf die Große Mühle (ohne Stativ am Brückengeländer)

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Katharinenkirche

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Hala Targowa (Markthalle)

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Ruinen im Markt

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Marienkirche

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Königliche Kapelle

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nochmal mit der Marienkirche im Hintergrund

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Das Fresko fand ich sehr schön gestaltet, es passt einfach zur Stadt

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Weiter in Teil II
 

Karl Langflug

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22.05.2016
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Ooooh! Danzig! Eine meiner Lieblingsstädte. Ohh ich möchte auch in Danzig sein! Gibt es noch ein Fährtlein auf einem Schiff? Die Fahrt an den Werften vorbei ist für mich immer ein Highlight gewesen.
 

travellersolo

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16.09.2016
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Danzig Tag 2 – 14. September 2021 - Teil II

@Karl Langflug natürlich ;) Ich mag Danzig auch sehr und komme immer wieder gerne hier vorbei.



Wir kauften uns also zwei oneway Tickets zur Westerplatte mit dem "Piratenschiff".

Unterwegs gab’s einige Erklärungen zu den angrenzenden Gebäuden, dem Hafen und der Westerplatte. Die Fahrt dauert eine gute halbe Stunde. Die Westerplatte kann man heute als Freilichtmuseum verstehen, jedoch stehen von vielen Anlagen heute nur noch die Grundmauern. Viele Barracken und Bunker sollten nach dem Krieg gesprengt werden, allerdings mit mäßigem Erfolg. Lediglich die Kaserne kann man noch besichtigen, die Bunker sind verschlossen.

Voll wurde es und es ist doch ein Spektakel für all die Danzig-Besucher, wenn die beiden Piratenschiffe vorbei fahren


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Krantor (Brama Zuraw)

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Die alten Fischmärkte

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Häkertor (Brama Straganiarska)

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Polska Filharmonia Baltycka

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Gdansk – der Schriftzug darf natürlich nicht fehlen ;)

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Zegluga Rubin

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Most Wapienniczy im Hintergrund das neue Museum des 2. Weltkrieges

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Blick auf's "verbotene Land" hier sehen wir noch die Grundmauern von zwei Getreidespeichern, auf dem komplett eingezäunten Gelände befinden sich mehrere Ruinen, unter anderem ein Wohnhaus, mehrere Barracken und ein altes Schlachthaus


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Die zugemauerten Ruinen sind alte Fischerhäuser aus dem 18. Jahrhundert, viele wurden bereits abgerissen, da hier ein neues Wohnviertel entsteht.

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Danach ging's am Hafen vorbei

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Die alten Hafenkräme stammen alle aus der DDR (Leipzig)

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Hier wird Sand verladen

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Rix Amber

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Die Oceania gehört der Polnischen Akademie für Wissenschaften und dient als Forschungsschiff

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Die Festung Weichselmünde ist derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen

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MF Wawel (RoRo Cargo)

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zwischendurch überholte uns die andere Fähre Malgorzata

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die Frisian Ocean wird gerade gelöscht
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Und hier endet auch die Schiffsfahrt und es geht vom Anlieger direkt auf die Westerplatte. In Teil III geht's damit weiter.
 

travellersolo

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Danzig Tag 2 – 14. September 2021 - Teil III


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Blick auf die Ostsee bzw. die Danziger Bucht

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Einer der wenigen vollständigen Bunker

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Von den Munitionslagern stehen nur noch die Grundmauern

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an verschiedenen Stellen sind Schautafeln mit Informationen, auch die historische Bedeutung der Westerplatte als Kurstätte wird hier beleuchtet

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Ein einzelner Wachturm steht noch, ein Aufstieg ist leider verboten

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Überreste der Neuen Barracken

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Hier stand einst eine Offiziersvilla über dem Bunker

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An der Spitze der Westerplatte steht das Denkmal. Dieses wurde am 9. Oktober 1966 enthüllt, es erinnert an die polnische Verteidigung beim Überfall durch die Nazis. Das 23 Meter hohe Denkmal steht auf einem künstlich angelegten Hügel. Der Soldatenfriedhof auf der Westerplatte wird derzeit umgestaltet, hier soll auch ein neues Denkmal entstehen.


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Mit dem Bus ging es wieder zum Hotel, von wo aus wir nach einem netten Restaurant für den Abend suchten. Fündig wurden wir im Rybakówka (Wyspa Spichrzów/Speicherinsel) und entschieden uns für Pierrogen mit Lachs und Spinat sowie Heilbutt im Ganzen. Dazu Cola und dunkles Bier.

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Das Essen war sehr gut, lecker und deutlich günstiger als am Vortag.




Weitere Informationen zur Westerplatte

Plan der Westerplatte
 

travellersolo

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Danzig Tag 2 – 14. September 2021 - Teil IV

Mit Einbruch der Dunkelheit ging es nochmal mit dem Stativ in die Stadt, jedoch blieb es bei einer Runde von der Speicherinsel bis zum Riesenrad. Im Hotel gab es dann noch die Welcome-Drinks an der Bar.

Blick auf Krantor, Soldek und das Maritime Museum

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Soldek und das Maritime Museum

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Soldek

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Blick zur Speicherinsel

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leider auch zu viel Licht von den Restaurants

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Riesenrad & Philharmonie

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Philharmonie, Soldek & "Piratenschiff"

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und ein Absacker mit Tagesplanung für den nächsten Morgen an der Bar
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travellersolo

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16.09.2016
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Tolle Fotos. Womit machst du deine Aufnahmen? Vielen Dank fürs mitnehmen.

Danke ;)

Ich habe mir Anfang des Jahres die Lumix G9 gekauft, dazu das Leica 12-60 und seit Mitte des Jahres das Leica 8-18 Weitwinkel. Dazu kommen noch ein paar andere Leica & Lumix Objektive, die ich auf dieser Reise aber nicht genutzt habe.

eine komplette Übersicht gibt’s hier
 

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YankeeZulu1

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09.07.2020
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DANKE, das sind ja ganzz neue Ansichten von Danzig - ich kenn´s nur von Kurzvisiten tagsüber.
 

travellersolo

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DANKE, das sind ja ganzz neue Ansichten von Danzig - ich kenn´s nur von Kurzvisiten tagsüber.

es lohnt sich auch mal über Nacht bzw. länger zu bleiben, bisher hatte ich auch nur 1-2 Nächte vor Ort oder bin dann weiter gefahren. Danzig ist ein guter Ausgangspunkt für die umliegenden Regionen mit dem Zug und durch die gute Günstigfliegeranbindung an DE auch deutlich günstiger als WAW in der Vergangenheit gewesen.

Morgen geht's weiter, bin heute den ganzen Tag unterwegs
 

Frank N. Stein

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04.04.2020
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425
Ewigkeit
Danke fürs Näherbringen und die ansprechenden Photos,
Danzig habe ich schon länger auf meiner Liste stehen, es aber leider bisher noch nicht geschafft.
 

B773ER

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19.11.2014
889
842
DRS
Schöne Fotos aus Danzig, welches ich auch auf meinen Besuchen immer als sehr fotogen empfunden habe. Die Nachtbilder gefallen mir besonders gut. Danke!
 

travellersolo

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16.09.2016
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Danzig – Tag 3 letzter Tag in der Stadt
15.09.2021


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Nach dem guten Frühstück baten wir noch um einen Late Check-Out, den wir anstandslos bekamen. Es sollte nochmal in die Stadt gehen, zunächst vorbei an verlassenen Getreidespeichern, einmal zum Hauptbahnhof zum Kauf von NV-Tickets und hin zur Post und dem dortigen Museum.

Vielleicht wird aus den Speichern irgendwann auch ein Wohnhaus...

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Danziger Postamt
Das Gefecht um das polnische Postamt in Danzig gehörte zu den ersten Kampfhandlungen beim Überfall auf Polen, mit dem das nationalsozialistische Deutsche Reich in Danzig den Zweiten Weltkrieg auslöste.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gefecht_um_das_polnische_Postamt_in_Danzig


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Denkmal für die Verteidiger

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P1147868 by Andre Redeker, on Flickr

Fotoausstellung der damaligen Ereignisse

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Im Innenhof sind weitere Gedenkstätten angelegt

P1147879 by Andre Redeker, on Flickr


P1147872 by Andre Redeker, on Flickr

Symbolisch sind an dieser Wand Handabdrücke in Gips angebracht

P1147874 by Andre Redeker, on Flickr

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Museum des Zweiten Weltkrieges

P1147887 by Andre Redeker, on Flickr

Die Brücke war mal wieder oben

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P1147908 by Andre Redeker, on Flickr


P1147922 by Andre Redeker, on Flickr

Leider machte das Maritime Museum heute erst gegen 13 Uhr auf, sodass wir uns gegen das Warten vor der Tür entschieden, die Runde noch ein bisschen weiterführten


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Auf dem Weg zum Bahnhof kamen wir am Altstädtischen Rathaus vorbei

P1147848 by Andre Redeker, on Flickr

Mit einem Stopp am Zeughaus ging's dann zum Hotel,

P1147845 by Andre Redeker, on Flickr

um unsere Sachen abzuholen und mit der nahen Straßenbahnlinie 8 bis zur Endstation Jelitkowo zu fahren.

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Hier konnten wir direkt das Zimmer im Mercure Gdansk Posejdon beziehen, auch hier gab es ein nettes Upgrade auf ein Privilege Room mit Balkon und Blick auf den Park des Hotels. In der Minibar fanden sich zwei Softdrinks. Eine Tafel Schokolade und einen Voucher für die Welcomedrinks gab es noch dazu.

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Einmal die Koffer auspacken, denn wir wollten fünf Nächte bleiben. Etwas mehr Zeit zum Urlauben, Schwimmen, Strand und Ostsee. Die Nachbarstädte standen auch noch auf der Liste für die nächsten Tage. Da ich mittlerweile auch im Lost Place Bereich zuhause bin, standen hier natürlich auch ein paar interessante Orte auf dem Plan.

Blick auf die Ostsee
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Da das Wetter noch sehr gut war, gingen wir zunächst mal in die Ostsee, was eine nette Abkühlung war. Am Abend wollten wir nichts mehr suchen und probierten das Winestone im Hotel aus. Der Versuch war gelungen, es gab Hühnerkeule und Dorsch, dazu ein alkoholfreies Zywiec und ein Red Lager von einer lokalen Brauerei. Nach dem Essen war noch Zeit für ein paar Runden im Pool.

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Blick auf den Pool
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Nach dem Schwimmen suchte ich noch einen Minimarkt auf, um die Minibar noch etwas zu füllen.
 

Weltenbummler42

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08.06.2010
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Danzig – Tag 3 letzter Tag in der Stadt
15.09.2021


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Nach dem guten Frühstück baten wir noch um einen Late Check-Out, den wir anstandslos bekamen. Es sollte nochmal in die Stadt gehen, zunächst vorbei an verlassenen Getreidespeichern, einmal zum Hauptbahnhof zum Kauf von NV-Tickets und hin zur Post und dem dortigen Museum.

Vielleicht wird aus den Speichern irgendwann auch ein Wohnhaus...

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Danziger Postamt



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Denkmal für die Verteidiger

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Fotoausstellung der damaligen Ereignisse

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Im Innenhof sind weitere Gedenkstätten angelegt

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Symbolisch sind an dieser Wand Handabdrücke in Gips angebracht

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Museum des Zweiten Weltkrieges

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Die Brücke war mal wieder oben

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Leider machte das Maritime Museum heute erst gegen 13 Uhr auf, sodass wir uns gegen das Warten vor der Tür entschieden, die Runde noch ein bisschen weiterführten


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Auf dem Weg zum Bahnhof kamen wir am Altstädtischen Rathaus vorbei

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Mit einem Stopp am Zeughaus ging's dann zum Hotel,

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um unsere Sachen abzuholen und mit der nahen Straßenbahnlinie 8 bis zur Endstation Jelitkowo zu fahren.

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Hier konnten wir direkt das Zimmer im Mercure Gdansk Posejdon beziehen, auch hier gab es ein nettes Upgrade auf ein Privilege Room mit Balkon und Blick auf den Park des Hotels. In der Minibar fanden sich zwei Softdrinks. Eine Tafel Schokolade und einen Voucher für die Welcomedrinks gab es noch dazu.

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Einmal die Koffer auspacken, denn wir wollten fünf Nächte bleiben. Etwas mehr Zeit zum Urlauben, Schwimmen, Strand und Ostsee. Die Nachbarstädte standen auch noch auf der Liste für die nächsten Tage. Da ich mittlerweile auch im Lost Place Bereich zuhause bin, standen hier natürlich auch ein paar interessante Orte auf dem Plan.

Blick auf die Ostsee
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Da das Wetter noch sehr gut war, gingen wir zunächst mal in die Ostsee, was eine nette Abkühlung war. Am Abend wollten wir nichts mehr suchen und probierten das Winestone im Hotel aus. Der Versuch war gelungen, es gab Hühnerkeule und Dorsch, dazu ein alkoholfreies Zywiec und ein Red Lager von einer lokalen Brauerei. Nach dem Essen war noch Zeit für ein paar Runden im Pool.

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Blick auf den Pool
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Nach dem Schwimmen suchte ich noch einen Minimarkt auf, um die Minibar noch etwas zu füllen.
Danke für die Eindrücke.
Ich war vor vielleicht 46 oder 47 Jahren, also als kleiner Junge einmal in Danzig.
Es wird mal wieder Zeit :)

Gruß Weltenbummler
 

travellersolo

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16.09.2016
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Danzig – Tag 4 – Pause im Regen
16.09.2021


Unser vierter Tag war ein verregneter, nach dem sehr reichhaltigen Frühstück verkrochen wir uns wieder im Zimmer. Das Wetter wollte sich einfach nicht ändern. Gut, dass ich gestern noch beim Kiosk war und ein paar Getränke und Snacks geholt hatte. Eine Regenpause nutzten wir um einen nahen Bunker aufzusuchen, bzw. seine Reste.

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Im Regen ging es zurück zum Hotel, auf Pool hatte heute keiner von uns Lust. Bei Google Maps suchten wir nach einem geeigneten Restaurant und wurden am südlichen Ende von Sopot fündig: Pomarańczowa Plaża, Emilii Plater 19, 81-769 Sopot.

Zu Fuß ging es am frühen Abend ebendorthin. +1 probierte heute die Pizza Orange aus, eine Hawaii mit Hähnchen anstelle von Schinken, für mich gab’s dunkles Bier und Kohlroulade mit Lachs und Dorsch, dazu Kartoffeln.

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Geschmacklich super und preislich top! Gesättigt ging es nochmal am Kiosk vorbei und zurück ins Hotel. Der restliche Abend wurde für die Bildbearbeitung und Reisebericht genutzt.
 

travellersolo

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16.09.2016
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Tag 5 17.09.2021 – Ausflug auf die Halbinsel Hel

Früh ging es heute zum Frühstück, wir wollten einen guten Platz am Buffet bekommen und rechtzeitig aufbrechen, denn das Wetter war heute einigermaßen gut.


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Mit der Tram #6 ging es nach Gdansk Oliwa, am Automaten zogen wir 2 oneway Tickets nach Hel. Return konnte der Automat nicht ausspucken. Das Ticket ist sofort entwertet und für die nächsten 6 Stunden gültig.


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Nach den online auffindbaren Informationen konnten wir mit allen Zügen nach Gdynia fahren, der nächste Zug war der SKM-Regio, eine Ticketkontrolle erfolgte hier nicht. In Gdynia einmal die Plattform gewechselt, von 1 auf 2. Hier fuhr auch prompt der Regionalzug nach Hel ein, eine seltsame Kombination: 2 Triebwagenzüge und dazwischen ein betagter Reisezugwagen als zusätzliches Fahrradabteil. Da zunächst das falsche Zugziel angezeigt wurde, wechselten wir noch schnell in den vorderen Wagen.


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Die Fahrt nach Hel dauerte gute anderthalb Stunden. Unterwegs wurde der Zug eher voller als leerer. In Hel angekommen machten wir uns erstmal Richtung Hafen und dann zum Strand. Leider war hier in gefühlt jedem Bunker und jeder Flakstellung ein militärisches Museum untergebracht, so gar nicht Urbex-passend, ich mag es ja lieber, wenn sie verfallen und in ihrem Ursprungszustand gelassen werden. Am Strand gab’s noch einen kleinen Snack, ehe es zurück in den Fischerort ging.


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gesprengter Bunker

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ehemalige Flakstellung

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In vielen Bunkern und Stellungen sind militärische Museen untergebracht

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Am Schalter kauften wir uns noch das Ticket zurück, ehe es mit dem Zug um 14:41 zurück gehen sollte.


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In Gdynia stiegen wir in den nächstbesten Regio um und fuhren bis Zopot, +1 fand auf der Restaurantsuche eine Mikrobrauerei mit Restaurant, so wollten wir es hier versuchen: Browar Miejski (Bohaterów Monte Cassino 35, 81-767 Sopot) und waren erfolgreich.

von rechts nach links: Weizen (German Blonde), Pils (Czech Gold), American Red (IPA), English Brown Ale

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Für +1 gab’s ein Radler zu den mit Enten & Rindermett gefüllten Kohlrouladen, für mich eine ganze Forelle auf Pommes und Salat, dazu das Probierbrett der hier gebrauten Biere: Weizen, Pils, American Red, English Brown. Bis auf das American Red waren die Biere sehr gut gelungen und trinkbar. Das Red lies ich allerdings nach zwei Schlücken stehen, sowas schlechtes hatte ich noch nie.

Da es auch nach dem Essen wieder stark regnete, ging es mit dem Bus 143 zurück zum Hotel, wo wir den Abend ausklingen ließen.
 
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travellersolo

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Tag 6 18.09.2021 Gdynia & Zoppot

Das Frühstück war auch heute sehr reichhaltig.


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Wieder mal war das Wetter der Grund, weswegen wir die Tagesplanung verworfen. Eigentlich wollten wir heute wieder entspannt am Strand verbringen, ein bisschen Fotografieren und nach Zoppot laufen. Stürmisch war es. Erst gegen Mittag wagten wir uns aus dem Hotel mit Alternativplan.


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Mit der Tram #6 ging es wieder nach Gdansk Oliwa, hier zogen wir zwei Einzeltickets nach Gdynia, auf gut Glück in die Hafenstadt zu fahren war der Plan. Allerdings machte auch hier das Wetter nicht das beste aus dem Tag, viel zu sehen gibt es in Gdynia leider auch nicht, einmal zum Hafen, hier liegt der polnische Zerstörer H34 ORP Błyskawica sowie das Segelschiff Dar Pomorza, beide könnte man für jeweils 20 Zloty besichtigen, allerdings darf man wegen Corona nirgends rein und für nur mal auf’s Oberdeck zu gehen war uns das Geld doch zu schade.


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Denkmal für die größten Opfer des WKII

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Von Gdynia ging es wieder dem Polregio zurück, wir beendeten die Fahrt allerdings in Zoppot, denn irgendwas schönes wollten wir auch noch sehen, das Wetter war inzwischen recht trocken, jedoch zog sich ein eiskalter Wind die Küste entlang. Die Seebrücke ließen wir daher ausfallen, krank werden wollte schließlich keiner von uns. Einmal sollte es noch zum Grand Hotel gehen, bevor wir Richtung Hotel am Strand entlang aufbrachen.


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ehemaliges Telegrafenamt

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St. Jerzego Kirche

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Balneologische Abteilung

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Grand Hotel

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Pier

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Einen Stopp legten wir noch im Restaurant Pomarańczowa Plaża ein, heute war es doch recht voll, so mussten wir einen Moment warten. +1 entschied sich für einen grünen Tee zum Aufwärmen und ein Putenschitzel mit Kimchi-Salat, für mich gab’s mal wieder Fisch, Zander hatte ich bisher noch nicht, dazu wieder ein dunkles Kozel.


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Pappsatt ging es auf vier gesunden Beinen die restlichen zwei Kilometer zurück zu Hotel.
 

travellersolo

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Tag 7 – Ein letzter Tag in Danzig
19.09.2020


Nach dem leckeren Frühstück ging es mit der Tram #8 wieder Richtung Süden, den letzten Urlaubstag wollten wir nochmal in Danzig verbringen. Die Fahrt bis Gdansk Glowny dauerte wieder eine Dreiviertelstunde, für die Rückfahrt wurden am Fahrscheinautomaten noch zwei Einzeltickets zu je 3,80 Zloty gelöst und dann ging es auch direkt Richtung Altstadt.


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Einmal durch den Langen Markt bis hin zum Krantor, vorbei an der Speicherinsel zum Maritimen Museum, hier wurden wir allerdings enttäuscht, auf Soldek kann man zwar drauf, aber wegen Corona darf man nicht unter Deck. Also strich ich den Punkt komplett von der ToDo Liste. An unserem ersten Tag kamen wir an einem Kirchturm mit Aussichtsplattform vorbei, wollten dies später nochmal machen, aber wir konnten uns einfach nicht erinnern welche der Kirche die Richtige war. So ging es zunächst zur Johanniskirche um zu sehen, dass es die Marienkirche war.

In der Kirche selbst ist das Fotografieren untersagt. In der Kirche direkt neben dem Eingang ist übrigens die interessanteste Uhr, eine interessante Doku zur Marienkirche gab's bei YouTube... wird nachgereicht, sobald ich sie wiedergefunden habe 🤯


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Der Aufstieg auf den Turm kostet pro Person 12 Zloty, dann geht’s in einem engen Treppenhaus gute 250 Stufen im Kreis empor. Am Ende erreicht man das große Treppenhaus, wo nochmal gute 130 Stufen erklommen werden müssen, hier kann es dann auch zu Gegenverkehren kommen.

Die letzten 20 Stufen sind schon fast Leitern zur Aussichtsplattform. Hier wird auch darauf gedachtet, dass nicht mehr als 15 Menschen gleichzeitig oben sind, sonst ist es entweder zu voll oder ein Gewichtsproblem.


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Aber die 400 Stufen werden mit einem sehr schönen Blick über weite Teile der Hansestadt belohnt. Einen Aufzug gibt es hier allerdings nichts. Für Gehkranke sind besonders die kleinen Treppenhäuser (hoch/runter getrennt) nichts, Überholen ist faktisch nicht möglich und die Stufen sind sehr schmal.


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Auf- und Abstieg sowie Aussicht genießen hat ungefähr eine Dreiviertelstunde gedauert. Nach dem Abstieg geht’s noch ins Bernsteingässle, ein bisschen Bernstein für +1 mitnehmen, die Auswahl ist leider riesig und die Preise von billig (zu billig?) bis zu teuer.


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Am späten Nachmittag gibt’s noch ein Abschlussessen im Rybakówka, da es uns beim ersten Mal sehr gut geschmeckt hatte. Das Restaurant war nahezu voll, wir hatten Glück und den vorletzten Tisch bekommen. Da es heute doch recht frisch war, gab’s nur Innengastronomie. +1 entschied sich für grünen Tee und einmal Lachs aus dem Ofen mit Pommes, für mich gab’s frittierten Zander mit Krautsalat und ein lokales Weizenbier.


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Nach dem Essen kauften wir noch ein Dankeschön für unsere tolle Nachbarin, die meine Tomaten am Leben hielt und fuhren wieder zum Hotel. Einen Foto-Abschluss gab es noch am Strand.


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und das letzte Bild mit der Kamera im Urlaub…

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Die Koffer wurden gepackt und beim Kiosk gegenüber des Notovol gab’s am Abend noch was zu trinken und eine Packung Eis. Damit geht dann auch langsam der letzte Tag in Polen zu Ende.

Es folgt noch die Abreise...