Conrad Tokio
Gebucht: King Room (Besenkammer)
Erhalten: King Executive Ocean View (zuvor per Mail um einen Raum mit Sicht aufs Meer gebeten; auf die Zusicherung des Raums für zusätzliche 12.000 Yen pro Nacht bin ich nicht eingegangen und habe einfach auf mein Glück gehofft)
Benefits: Conrad-Bär und -Ente, Schokolade
Check-In: Komisch. Der Angestellte sprach selbst für japanische Verhältnisse sehr schlecht englisch, sodass ich wiederholt nachfragen musste, was er mir gerade gesagt hatte und ich hatte es trotzdem noch nicht verstanden. Auffällig war hier, dass uns der Angestellte nur die Richtung zu den Aufzügen deutete (was für mich auch okay ist), während in Osaka eine Dame zu unserer Begleitung mit bis zu den Aufzügen und sogar zum Zimmer gekommen ist.
Frühstück: Ab 8 Uhr völlig überlaufen (ähnlich wie im Hilton) mit Warteschlangen von mehreren Metern. Am Abreisetag speisten wir in der Lounge, da sich eine Wartezeit von mindestens 20 Minuten beim Frühstück abzeichnete. Das Frühstück war je nachdem in welches Restaurant man gesetzt wurde, unterschiedlich umfangreich. Nur im Cherise bekam man das vollständige Frühstück und nur hier gab es eine Kochstation, wobei hier ausschließlich Speisen a la Carte zubereitet wurden (1 Gericht pro Person und Tag). Die Auswahl war größer als beim Conrad Osaka, aber noch stärker fischlastig. Als jemand, der keinen Fisch isst, hat man hier wenig Spaß.
Ganz cool waren die Tortillas zum selbst befüllen, wobei diese abwechselnd entweder mit veganer oder fleischiger Füllung befüllt werden konnten. An den Tagen, an denen die fleischige Füllung zur Wahl stand, hat man als Vegetarier oder Veganer keinen Spaß beim Frühstück.
Frühstück in der Lounge war ein trockener Witz. Es gab hier zumindest die Möglichkeit von einer kleineren Karte zu bestellen (auch wieder nur 1 Gericht), aber sonst war in der Lounge fast nichts zu finden, was keinen Fisch beinhaltet.
Lounge: Zur Happy Hour überlaufen. Wir haben wirklich nie einen Sitz an der Seite mit Ocean View erhalten, selbst nicht, wenn wir vor der Happy Hour kamen. Am Wochenende gab es Zeitslots, werktags durfte man 2 Stunden bleiben. Getränkeauswahl wie auch im Conrad Osaka, die japanischen Spirituosen erfreuten auch hier das Herz. Afternoon Tea haben wir nicht genutzt.
Sehr nett vom Personal: Für Vegetarier und Veganer wird auf Wunsch kostenfrei eine vegane Platte bei der Happy Hour angereicht, da es sonst nichts vegetarisches bei der Happy Hour gibt.
Sonstiges: Täglicher Turndownservice gegen 19 Uhr, sehr zuverlässig, Schwimmbad nicht genutzt, Fitnessbereich kleiner als beim Conrad Osaka, dafür aber fast ständig jemand anderes im Fitnessbereich (aber es ist nicht voll).
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