USA: Roadtrip zu den Nationalparks im Nordwesten

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redgoblin

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24.12.2017
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Liebe Reisefreunde,

der fünfte Reisebericht steht an, wenn auch der Abschluss vom vierten Bericht noch fehlt. Zur Erinnerung: es ging erstmal in Skandinavien von Stockholm nach Bergen, dann mit dem Auto quer durch die Schweiz auf der Grand Tour of Switzerland. Auch konnte ich Euch Vielfliegende auf spannende 6.000 Kilomtern über die Route 66 mitnehmen sowie meine Flucht in die Sonne: Adu Dhabi, Dubai und Oman vorstellen.

Aber es steht bald eine weitere, hoffentlich schöne Reise an. Sie ist im Endeffekt wieder mal verrückter geworden als geplant, aber das erkläre ich Euch gerne.

Alles hat angefangen mit der Suche nach meilenverwertbaren Flügen. Immer wieder hatte ich in meinen letzten fünf Jahren Glück und konnte bereits zwei Oneway F-Tickets (jeweils nach SFO) ergattern, auch C-Tickets gab es bereits einige. In der Reisezeit nach den Sommerferien gesucht und - man mag es hier in dem Forum kaum glauben und aussprechen - ein F-Return-Ticket gefunden.

11.09. FRA - MUC - LAX
09.10. LAX - MUC - FRA


Bäm - gebucht. Dann habe ich mir überlegt, was man alles so anschauen kann. Die typische Westküste hatte ich abgehakt, Hawaii auch (aber nicht endgültig) und die Route 66 verlief auch schon an einige dieser Stellen. Was bisher noch gar nicht berücksichtigt wurde, war der nordwestliche Teil. Also mal den virtuellen Atlas aufgeschlagen, gestöbert, interessante Ecken gefunden und...

Bäm - grober Plan fertig. Von Seattle ins Landesinnere in Richtung Yellow Stone National Park durch Utah und ab nach Las Vegas. Ich fande den Plan richtig genial und habe mich mit einem guten Freund unterhalten. Er war dieses Jahr schon in den USA und hat für kommendes Jahr auch bereits Hawaii gebucht, aber ihn hat vor allem die Region um den North Cascades Highway fasziniert. Ich hingegen wollte auch noch zum Mt. St. Helens, Mt. Renier und zum Olympia National Park. Er würde in Seattle für gute zwei Wochen einsteigen und mitten drin "abreisen". Ein wenig Google befragt, das Vielfliegertreff und Flyertalk und...

Bäm - genauer Reiseplan (retroperspektivisch: erstmal) fertig! Und es ist immer so, dass wenn man fliegen mag und um ein Grundgerüst rumbaut es wilde Verbindungen, Strecken und Tage geben wird... Aber immerhin darf ich mal mit dem großen Vogel A380 fliegen - und das ganze noch in F <3 Die Buchungen waren gemacht, der NFL Gameplan kam hinein und so wurde kurz vor Rückflug noch ein Tag LAS-LAX-LAS hinzugefügt. Verwirrend langsam, selbst wenn gebucht: 11 Flüge...

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Endgültiger Flugplan:

10.09. STR - MUC // MUC - FRA
11.09. FRA - MUC // MUC - LAX
12.09. LAX - PDX

06.10. LAS - LAX // LAX - LAS

09.10. LAS - LAX // LAX - MUC
10.10. MUC - FRA // FRA - STR



Und wie sieht die Tour mit dem Auto im Groben aus?

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Sicherlich sind nicht alle Straßen so genau richtig, aber die Tendenz ist klar: Seattle, Salt Lake City und Las Vegas werden die einzigen Städte sein, die wir besuchen. Dazwischen ist vor allem die Natur sowie der Weg das Ziel. Mein Kumpel steigt in Seattle zu und in Salt Lake City aus.

Ich bin gespannt. In wenigen Tagen geht es los. Gerne nehme ich Euch Semi-Live mit. Ich werde es wohl nicht täglich schaffen für Euch was zu schreiben. Aber umso länger bleibt es spannend.

Bis demnächst!
Euer Andreas
 

flyermeier

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27.08.2021
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Freue mich auf den Bericht. So eine ähnliche Route habe ich auch schon 2 mal mit dem Auto gemacht. War beide mal super!
 
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Bayer59

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18.09.2013
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Da schließe ich mich gerne an. Über 20 Jahre war Salem, OR unsere zweite Heimatstadt. Die von dir gewählte Strecke ist sehr schön. Sind wir teilweise mehrfach gefahren. Rückweg dann C nach fast A. ;) :) Ich freue mich schon auf aktuelle Eindrücke. Wir waren das letzte Mal 2018 in PDX.
 
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Xray

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13.04.2017
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Viel Spaß!

Ich persönlich hätte mir glaube ich alles nach Yellowstone/Grand Teton gespart und die Tage lieber ein bisschen verteilt. Mir wäre das runter nach Utah und Vegas zu viel Meilenfressen ohne genug Zeit dort. Aber das ist Geschmacksache.
Auf den Reisebericht freut sich jedenfalls sicherlich jeder hier!

Kommt man eigentlich tatsächlich nicht mehr anders von STR nach FRA außer via MUC?
 
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cktest

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14.11.2022
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Viel Spass! Ich bin gespannt, Teile davon (Olympic Peninsula, Yellowstone) habe ich mir im Sommer 2022 angeschaut.
 
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redgoblin

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24.12.2017
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Anreise​

Begonnen hat die Reise erstmal durch das Suchen einer Transfermöglichkeit, da die S-Bahn-Strecke zum Flughafen aufgrund von Bauarbeiten gesperrt ist. Hier haben dankenswerterweise meine Eltern ausgeholfen, so dass ich nach der Gepäckaufgabe und der Sicherheitskontrolle aufgrund fehlender Priority-Pass- oder Lufthansa-Lounges direkt am Gate auf den Flieger warten durfte.

Die Flüge von Stuttgart über München nach Frankfurt waren eng getaktet, aber ohne nennenswerte Komplikationen. Am FRA wurde direkt im Hilton Garden Inn genächtigt, eine Punktebuchung. Das Hotel ist leider schon ein wenig in die Jahre gekommen und sollte am Interieur langsam aber sicher renoviert werden. Am Abend noch ein Caipi in der Hilton-Bar genossen, bevor es ins Bett ging.

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Aufgestanden, ausgecheckt und den Weg zum First Class Terminal aufgebrochen. Als dort seltener Gast (das Dritte mal) herzlich begrüßt worden, die Papiere und das Gepäck abgegeben und erstmal gefrühstückt. Mit bedauern habe ich festgestellt, dass es die Schinkenmaschine nicht mehr gibt. Diese Enttäuschung habe ich im Anschluss mit einer kalten Cola vom ungläubigen Personal (wohl trinken alle anderen hochwertigen Alkohol) verdaut. Letztes Jahr gab es noch schwarze Enten, dieses Jahr sind wohl die weißen Enten dran. Leider ist auch beim dritten Besuch es nur ein VW-Bus geworden, der mich zum Gate gefahren hat.

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Der Flug nach München war so unspektakulär wie die gegensätzliche Richtung am Vortag. Es gibt nur einen Unterschied: dieser Flug ist der Beginn der Meilen-Buchung :) Angekommen waren es einige Meter bis zum Satelliten, in der dortigen First-Class-Lounge war ich bis dato noch nicht. Auch wenn der Ausblick trotz der bodentiefen Fenster nicht spektakulär ist, kann man das Treiben am Flughafen verfolgen, auch von einer schönen Dachterrasse aus. Besonders gefreut hat mich eine Bekannte aus früheren Jahren zu treffen, welche mit mir beim gleichen Ausbildungsbetrieb gelernt hat. Während sie mich gleich erkannt hat, hatte ich mit ihr am Eingangsbereich absolut gar nicht gerechnet. Entsprechend kann ich nur Positives zum Thema Service sagen... Ein letztes Schnitzel, eine wunderschöne Ente und schon ging es in Richtung A380.

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Das Boarding war unkompliziert. Für mich in der Tat das erste mal A380, meine zwei anderen F-Reisen waren in der 747. Dadurch, dass ich noch zu Boden gegessen und prinzipiell schon ein paar Kilo zu viel auf den Hüften sitzen habe, verzichtete ich zu Beginn an auf das Essen. Ich habe es nach kurzer Absprache einfach ca. zwei Stunden vor Ende des Flugs avisieren lassen. Der Service war sehr gut, das Flugzeug im Gegensatz der 747 bedeutend leiser, das Interieur aber auch inzwischen schon leicht angekratzt. Bei einem kurzen Beine vertreten bin ich dem Senior First Officer in die Arme gelaufen, mit dem ich doch einige Minuten mich über den A380 unterhalten konnte. Wirklich ein nettes Gespräch.

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In Los Angeles angekommen, die rund 60-minütige Wartezeit an der Einreise über sich ergehen lassen, Gepäck abgeholt und die 20 Minuten zum Sonesta-Hotel gelaufen. Dort angekommen in einer Baustelle, einem sehr engen Check-in und dem Hotelpreis (ca. 200$) nicht würdigem Hotelzimmer ins Bett geschmissen. Welcome to the USA!

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Am folgenden Tag geht es dann morgens nach Portland...
 

redgoblin

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Zwischen Erdbeben und Regenfälle​

Meine Urlaube sind eigentlich immer mit Kaiser-Wetter versehen, dieses mal ist der Start wohl anders. Früh morgens mit dem Shuttle-Bus vom Hotel ans Terminal 6, denn es wird mit Alaska geflogen. Check-in und Drop-off waren easy, die Sicherheitskontrolle innerhalb weniger Minuten erledigt. Ich hätte nicht gedacht, dass es am LAX so fix geht. Also einen kleinen Spaziergang von Terminal 6 ins Terminal B (was seit dem Umbau ohne Probleme möglich ist) und noch ein-zwei Stunden in der Centurion-Lounge verbracht. Mitten im American Breakfast hat die Erde ordentlich geschaukelt, vor Malibu war ein Erdbeben mit der Stärke 5. Sekundenbruchteile später schrillten alle Handys, ein automatischer Cell Broadcast warnte uns. Nach einigen Minuten war aber am großen Flughafen alles beim Alten. Der Flug selbst war mit guten zwei Stunden komplett reibungslos, auch die Annahme des Mietwagens war schnell erledigt. Es gab in der Alamo Choice Line einen Jeep Grand Wagooner oder einen Jeep Wagooner auszuwählen, ich nahm ersteres.

Die anschließende Fahrt zum Mt. St. Helens hätte ich mir retroperspektivisch sparen können, denn außer Nebel war dort nichts zu sehen. Außerdem stand auf dem Plan in den Mt. Rainier Nationalpark zu gehen. Aber dort war das Wetter nicht wirklich besser. Zum Glück gibt es auch in Bodennähe entsprechende Dinge zu beobachten und anzuschauen. Und manch Anblick ist in Wolken geschweift umso mysteriöser...

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In Packwood, direkt vor den Toren des Nationalparks hatte ich eine Lodge mit integriertem Jacuzzi ergattert. Das hellte am Abend meine Stimmung dann doch ein wenig auf.

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Am kommenden Tag war aber immer noch bedeutend mehr Wolken als Himmel zu sehen, nichts desto trotz ging es um 07:30 Uhr am Morgen in Richtung Mt. Rainier. Sowohl die Ecke um Paradise, als auch die Gegend Sunrise stand auf dem Plan. Je weiter der Jeep sich in Richtung Gipfel bewegte, umso mehr Sonne kam hindurch. Ich hatte das wahnsinnige Glück, dass die Wolken plötzlich unterhalb von mir lagen.

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Und so ging es nach einem wundervollen Tag in Richtung Olympia, welche nach einer Nacht dann Ausgangspunkt für den nächsten Nationalpark werden sollte...
 

redgoblin

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Olympia und der dazugehörige Nationalpark​

In Olympia angekommen, wurde noch eine schöne Abendrunde durch das Städtchen gedreht. Insbesondere durch das Regierungsviertel. Spannend, dass Städte wie Tacoma oder gar Seattle gar nicht der Regierungssitz vom Bundesstaat Washington sind. Ebenfalls schön ist, dass überall nach und nach sich Kunst einfindet.

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Die ersten Stunden im Olympia Nationalpark waren noch verregnet, aber das macht im doch sehr regenreichen und daher farbenfrohen Nationalpark nichts aus. Der Lake Crescent sowie das Sol Duc Valley haben mich am meisten überzeugt.

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Aber auch die anderen Gegenden, der Hon Rain Forest, die Küstenarea sowie Staircase sind tolle Gegenden.

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Jetzt geht es aber erstmal ein paar Tage nach Seattle...
 

redgoblin

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Seattle - die Stadt im Nordwesten​

Wenn man ChatGPT ein wenig über Seattle fragt, kommt folgendes:
Seattle ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Washington und hat etwa 750.000 Einwohner, mit einer Metropolregion von über 4 Millionen Menschen. Die Stadt wurde 1851 gegründet und ist bekannt für ihren Hafen am Puget Sound.

Der Pike Place Market, 1907 eröffnet, ist eine der ältesten Bauernmärkte in den USA und bekannt für frische Meeresfrüchte sowie den berühmten „fliegenden Fischen“. Starbucks, die weltgrößte Kaffeehauskette, eröffnete hier 1971 ihr erstes Geschäft. Ein weiteres Wahrzeichen ist die Space Needle, ein 184 Meter hoher Turm, der 1962 für die Weltausstellung gebaut wurde und eine beeindruckende Aussicht auf die Stadt und die Berge bietet. Die Seattle Waterfront zieht Besucher mit Restaurants, Geschäften und dem Seattle Aquarium an und bietet Fährverbindungen zu den San Juan Islands und Kanada. Seattle ist auch ein bedeutendes Zentrum der Luftfahrtindustrie.

Boeing, einer der größten Flugzeughersteller der Welt, wurde 1916 in Seattle gegründet, und seine Werke sind bis heute eine wichtige Arbeitgeberquelle. Das Museum of Flight beherbergt eine große Sammlung historischer Flugzeuge und bietet Einblicke in die Geschichte der Luftfahrt.
Das fasst auch meine Reise in Seattle ganz gut zusammen.

Die Space Needle ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Seattles und wurde 1962 zur Weltausstellung erbaut. Mit einer Höhe von 184 Metern bietet sie einen 360-Grad-Blick auf die Stadt, die Berge und den Puget Sound. Ursprünglich als Symbol für die Zukunft und Innovation gedacht, ist sie heute eine beliebte Touristenattraktion mit einem drehenden Restaurant und einer Aussichtsplattform. Jährlich besuchen Millionen von Menschen die Space Needle, um den Panoramablick und die futuristische Architektur zu genießen. Die Vorlage dazu ist wenige Kilometer von meiner Heimat entfernt: der Stuttgarter Fernsehturm. Bei gutem Wetter ist der Mt. Rainier am Horizont zu entdecken.

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Der Pike Place Market, eröffnet 1907, ist einer der ältesten kontinuierlich betriebenen Märkte in den USA und ein zentrales Wahrzeichen Seattles. Bekannt für seine frischen Meeresfrüchte, Gemüse und die „fliegenden Fische“, zieht er jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Am Pike Place befindet sich auch das erste Starbucks, das 1971 eröffnet wurde und heute eine Pilgerstätte für Kaffeeliebhaber weltweit ist.

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Die Seattle Waterfront ist ein belebtes Viertel entlang des Elliott Bay. Sie bietet zahlreiche Attraktionen wie das Seattle Aquarium, den Great Wheel und Restaurants mit Meerblick. Von hier aus starten auch Fähren zu den umliegenden Inseln und nach Kanada, was die Waterfront zu einem wichtigen Knotenpunkt für Einheimische und Touristen macht. Das Seattle Fire Department hat auch eine wahrlich schöne Wache an der Waterfront.

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Das Museum of Pop Culture (MoPOP) in Seattle, 2000 von Microsoft-Mitbegründer Paul Allen gegründet, ist ein interaktives Museum, das der modernen Popkultur gewidmet ist. Es befasst sich mit Musik, Film, Videospielen und Science-Fiction und zeigt Ausstellungen über Künstler wie Jimi Hendrix, Nirvana sowie Filmklassiker wie Star Wars. Für mich selbst war das ein totaler Reinfall - 60 Minuten später draußen, 35 $ ärmer.

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Und noch drei weitere schöne Fotos, die ich Euch nicht vorenthalten mag. Einmal die schönen Wasserspiele am Ende der Waterfront, der Starbucks Reserve und wie überall in der Stadt verteilt: Totenköpfe.

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Einen Beitrag zum Museum of Flight kommt aufgrund der Anzahl der Bilder gesondert...
 

redgoblin

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24.12.2017
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Musem of Flight​

Mein Besuch im Museum of Flight in Seattle war spannend und beeindruckend. Schon in der Außenhalle konnte ich die erste Boeing 747 sehen. Dieses riesige Flugzeug war das erste Jumbojet und hat die Geschichte der Luftfahrt stark verändert. Es war beeindruckend, so nah und vor allem in diesem historischen Flugzeug zu stehen.

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Gleich daneben stand die Air Force One, das Flugzeug, das früher amerikanische Präsidenten wie Eisenhower oder Kennedy durch die Welt flog. Es war interessant einmal durch die komplette 707 laufen zu können.

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Ein weiteres Highlight war die Concorde, eben das Überschallflugzeug, das die Strecke über den Atlantik in Rekordzeit zurücklegte. Der elegante, schlanke Jet ist ein echtes Symbol für die Geschwindigkeit und den damaligen Willen was neues zu erreichen.

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Auch sonst gab es noch weitere Exemplare in der Außenhalle zu begutachten.

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Im Museum gibt es auch eine Ausstellung über Militärflugzeuge aus den beiden Weltkriegen. Was wären diese Flugzeuge ohne die Piloten gewesen?

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Das Museum ist nahe Boeings Factory. Natürlich gibt es eine eigene Ausstellung über die Entstehung des Luftfahrtunternehmens.

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Und in der eigentlichen Muesums-Halle selbst - da gibt es auch eine Vielzahl an Flugzeugen zu betrachten...

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Icecreamman

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04.07.2022
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Musem of Flight​

Mein Besuch im Museum of Flight in Seattle war spannend und beeindruckend. Schon in der Außenhalle konnte ich die erste Boeing 747 sehen. Dieses riesige Flugzeug war das erste Jumbojet und hat die Geschichte der Luftfahrt stark verändert. Es war beeindruckend, so nah und vor allem in diesem historischen Flugzeug zu stehen.

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Gleich daneben stand die Air Force One, das Flugzeug, das früher amerikanische Präsidenten wie Eisenhower oder Kennedy durch die Welt flog. Es war interessant einmal durch die komplette 707 laufen zu können.

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Ein weiteres Highlight war die Concorde, eben das Überschallflugzeug, das die Strecke über den Atlantik in Rekordzeit zurücklegte. Der elegante, schlanke Jet ist ein echtes Symbol für die Geschwindigkeit und den damaligen Willen was neues zu erreichen.

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Auch sonst gab es noch weitere Exemplare in der Außenhalle zu begutachten.

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Im Museum gibt es auch eine Ausstellung über Militärflugzeuge aus den beiden Weltkriegen. Was wären diese Flugzeuge ohne die Piloten gewesen?

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Das Museum ist nahe Boeings Factory. Natürlich gibt es eine eigene Ausstellung über die Entstehung des Luftfahrtunternehmens.

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Und in der eigentlichen Muesums-Halle selbst - da gibt es auch eine Vielzahl an Flugzeugen zu betrachten...

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sehr schön, war selbst erst vor einigen Tagen dort - ein wirklich beeindruckendes Museum
 
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redgoblin

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North Cascades NP​


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Mount Baker, einer der höchsten Vulkane der Cascade Range, ragt 3.286 Meter in den Himmel. Seine schneebedeckten Gipfel und Gletscher locken Wanderer und Skifahrer gleichermaßen an. Der aktive Vulkan bietet spektakuläre Ausblicke und ist das Tor zum North Cascades Nationalpark, einem der wildesten und unberührtesten Nationalparks der USA.

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Der North Cascades Nationalpark erstreckt sich über 2.045 Quadratkilometer und beherbergt mehr als 300 Gletscher – mehr als jeder andere Park außerhalb Alaskas. Diese zerklüftete Berglandschaft ist ein Paradies für Outdoor-Fans, mit zahllosen Wanderwegen und beeindruckender Natur.

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Die Flüsse im Park treiben Wasserkraftwerke an, die die Region mit sauberer Energie versorgen. Besonders der Diablo Lake und der Ross Lake sind Teil dieses Systems und bieten atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berge.

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Der Reflection Lake spiegelt die umliegenden Berge auf seiner glatten Oberfläche wider und sorgt so für perfekte Fotomotive. Diablo Lake sticht mit seinem leuchtenden Türkis hervor, eine Farbe, die durch feine Gletscherpartikel entsteht. Rainy Lake, zugänglich über einen kurzen Wanderweg, bietet Ruhe und Abgeschiedenheit inmitten der Wildnis.

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Die Keller Ferry ist eine charmante, kostenlose Fährverbindung über den Columbia River. Sie verbindet abgelegene Gegenden im Osten Washingtons und bietet gleichzeitig eine entspannte Überfahrt mit malerischen Ausblicken auf den Fluss. Ein verstecktes Highlight auf jeder Reise durch die Region!

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Glasier NP​


Der Glacier National Park in Montana erstreckt sich über 4.100 Quadratkilometer und umfasst mehr als 130 Seen, 25 aktive Gletscher und 1.100 Kilometer Wanderwege. Der Park wird als „Krone des Kontinents“ bezeichnet und verbindet die USA und Kanada. Diese unberührte Wildnis ist ein Paradies für Naturliebhaber und Abenteurer.

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Im Glacier National Park zählen Grizzlybären zu den beeindruckendsten Bewohnern. Die Sichtung eines Grizzlys ist ein unvergessliches Erlebnis und zeigt die ungezähmte Natur des Parks. Auch Elche sind hier häufig anzutreffen, besonders in Feuchtgebieten. Mit ihren mächtigen Geweihen gehören sie zu den größten und faszinierendsten Tieren Nordamerikas.

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Der Lake McDonald ist der größte See im Park, erstreckt sich über 16 Kilometer und beeindruckt mit seinem klaren Wasser und den bunten, glattgeschliffenen Steinen. Umgeben von hohen Bergen ist er ideal für Bootstouren, Angeln oder einfach nur, um die Natur in vollen Zügen zu genießen. Die landschaftliche Schönheit des Sees macht ihn zu einem der beliebtesten Orte im Park.

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Der Hidden Lake, ein verborgenes Juwel des Parks, liegt in einer ruhigen, abgeschiedenen Bergwelt. Der Hidden Lake Overview Trail führt über 8 Kilometer durch malerische alpine Wiesen und bietet fantastische Ausblicke auf den See. Die Ruhe des Sees, umrahmt von Gipfeln, macht ihn zu einem perfekten Rückzugsort. Mit etwas Glück sieht man hier sogar Bergziegen auf den umliegenden Felsen.

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Die Going-to-the-Sun Road zählt zu den schönsten Panoramastraßen Nordamerikas. Sie schlängelt sich über 80 Kilometer durch den Park, vorbei an Gletschern, Seen und tiefen Tälern. Die Fahrt auf dieser legendären Route bietet spektakuläre Aussichten und führt auf über 2.000 Meter Höhe – ein absolutes Highlight für Besucher, die den Park aus einer neuen Perspektive erleben wollen.

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Icecreamman

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04.07.2022
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North Cascades NP​


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Mount Baker, einer der höchsten Vulkane der Cascade Range, ragt 3.286 Meter in den Himmel. Seine schneebedeckten Gipfel und Gletscher locken Wanderer und Skifahrer gleichermaßen an. Der aktive Vulkan bietet spektakuläre Ausblicke und ist das Tor zum North Cascades Nationalpark, einem der wildesten und unberührtesten Nationalparks der USA.

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Der North Cascades Nationalpark erstreckt sich über 2.045 Quadratkilometer und beherbergt mehr als 300 Gletscher – mehr als jeder andere Park außerhalb Alaskas. Diese zerklüftete Berglandschaft ist ein Paradies für Outdoor-Fans, mit zahllosen Wanderwegen und beeindruckender Natur.

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Die Flüsse im Park treiben Wasserkraftwerke an, die die Region mit sauberer Energie versorgen. Besonders der Diablo Lake und der Ross Lake sind Teil dieses Systems und bieten atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berge.

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Der Reflection Lake spiegelt die umliegenden Berge auf seiner glatten Oberfläche wider und sorgt so für perfekte Fotomotive. Diablo Lake sticht mit seinem leuchtenden Türkis hervor, eine Farbe, die durch feine Gletscherpartikel entsteht. Rainy Lake, zugänglich über einen kurzen Wanderweg, bietet Ruhe und Abgeschiedenheit inmitten der Wildnis.

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Die Keller Ferry ist eine charmante, kostenlose Fährverbindung über den Columbia River. Sie verbindet abgelegene Gegenden im Osten Washingtons und bietet gleichzeitig eine entspannte Überfahrt mit malerischen Ausblicken auf den Fluss. Ein verstecktes Highlight auf jeder Reise durch die Region!

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Glasier NP​


Der Glacier National Park in Montana erstreckt sich über 4.100 Quadratkilometer und umfasst mehr als 130 Seen, 25 aktive Gletscher und 1.100 Kilometer Wanderwege. Der Park wird als „Krone des Kontinents“ bezeichnet und verbindet die USA und Kanada. Diese unberührte Wildnis ist ein Paradies für Naturliebhaber und Abenteurer.

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Im Glacier National Park zählen Grizzlybären zu den beeindruckendsten Bewohnern. Die Sichtung eines Grizzlys ist ein unvergessliches Erlebnis und zeigt die ungezähmte Natur des Parks. Auch Elche sind hier häufig anzutreffen, besonders in Feuchtgebieten. Mit ihren mächtigen Geweihen gehören sie zu den größten und faszinierendsten Tieren Nordamerikas.

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Der Lake McDonald ist der größte See im Park, erstreckt sich über 16 Kilometer und beeindruckt mit seinem klaren Wasser und den bunten, glattgeschliffenen Steinen. Umgeben von hohen Bergen ist er ideal für Bootstouren, Angeln oder einfach nur, um die Natur in vollen Zügen zu genießen. Die landschaftliche Schönheit des Sees macht ihn zu einem der beliebtesten Orte im Park.

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Der Hidden Lake, ein verborgenes Juwel des Parks, liegt in einer ruhigen, abgeschiedenen Bergwelt. Der Hidden Lake Overview Trail führt über 8 Kilometer durch malerische alpine Wiesen und bietet fantastische Ausblicke auf den See. Die Ruhe des Sees, umrahmt von Gipfeln, macht ihn zu einem perfekten Rückzugsort. Mit etwas Glück sieht man hier sogar Bergziegen auf den umliegenden Felsen.

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Die Going-to-the-Sun Road zählt zu den schönsten Panoramastraßen Nordamerikas. Sie schlängelt sich über 80 Kilometer durch den Park, vorbei an Gletschern, Seen und tiefen Tälern. Die Fahrt auf dieser legendären Route bietet spektakuläre Aussichten und führt auf über 2.000 Meter Höhe – ein absolutes Highlight für Besucher, die den Park aus einer neuen Perspektive erleben wollen.

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Das Glück einen Grizzly zu sehen - vor allem mit dieser guten Entfernung, war uns leider nicht vergönnt - sehr schön.

Auf dem Highline Trail wurde allerdings am 19.09. auch jmd von einem Grizzly angegriffen, obwohl er in einer Wandergruppe war, der Grizzly ist wohl plötzlich aufgetaucht und hat denjenigen ins Knie gebissen - konnte mit ordentlich Bearspray letztendlich abgewehrt werden. Der Betroffene konnte mit First Aid Kit verbunden werden und musste gestützt 1 km laufen bis zum Heli Aufnahmepunkt, der Trail war danach erstmal gesperrt. Es kann also auch anders laufen.
 

redgoblin

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24.12.2017
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Standortverlegung über Scenic Highways​


Die USA sind berühmt für ihre weiten Landschaften, und die Scenic Highways bieten eine einmalige Möglichkeit, diese Schönheit zu erleben. Diese malerischen Straßen führen durch atemberaubende Landschaften – von majestätischen Bergen über tiefe Täler bis hin zu weiten Ebenen. Besonders im Westen der USA bieten diese Routen beeindruckende Ausblicke.

Beartooth Highway
Der Beartooth Highway gilt als eine der schönsten Straßen Amerikas. Auf einer Länge von 109 Kilometern verbindet er Montana und Wyoming und führt auf fast 3.350 Metern (knapp 11.000 Feet) Höhe durch die atemberaubenden Beartooth Mountains. Die Route bietet Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel, alpine Wiesen und kristallklare Bergseen. Die Serpentinen und steilen Anstiege sind je nach Fahrzeuggröße anspruchsvoll, doch die Belohnung sind unvergleichliche Panoramen, die weit über die Gipfel der Rocky Mountains reichen.

Chief Joseph Scenic Highway
Der Chief Joseph Scenic Highway verbindet den Beartooth Highway mit dem Yellowstone National Park und führt auf einer 75 Kilometer langen Strecke durch die atemberaubende Absaroka Range. Diese Straße ist nach Chief Joseph, dem Anführer des Nez Percé-Stammes, benannt und folgt einem Teil seines Fluchtwegs von 1877. Neben der dramatischen Landschaft aus Canyons, Klippen und Flusstälern bietet der Highway auch einen tiefen Einblick in die Geschichte des Wilden Westens. Besonders der Blick auf das Clark’s Fork River Valley ist ein unvergesslicher Moment auf dieser Route. Diese Straße führt direkt zum East-Entrance des Yellowstone Nationalparks.

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snowfoot69

Erfahrenes Mitglied
27.01.2010
280
32
CGN
@redgoblin würdest Du mir / uns deine Routenplanung auch als Detailplanung in einer Listenform zur Verfügung stellen? :unsure:

Mir gefällt die Route sehr gut und ich würde sie gerne als Grundlage für meine Planung in 2025 nutzen.

Gruß. Snowfoot
 
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