Verstoß gegen EU-Verordnung 261/2004?

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Viviane

Neues Mitglied
03.10.2017
22
0
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Sorry aber ich musst schon wieder lachen...Es gibt nunmal keine Vollkasko Versicherung fürs Leben!!! Das nennt sich SCHICKSAL! Und deine "Spätfolgen"...Sorry aber was machst du den im Leben wen du mal WIRKLICH Pech hast? Bist du dann ein Jahr lang Krankgeschrieben???

Völlig OT, aber dennoch, zum Lachen finde ich das nämlich nicht. Stell Dir einfach mal kurz vor, dass Dich jeder Schub unumkehrbar in den Rollstuhl befördern könnte. Wenn das Pech hier wirklich zuschlägt, bin ich BU, da reden wir nicht über ein Jahr Krankschreibung (die ich so nebenbei quasi nie habe). Das ist kein Mimimi wegen einem Kratzer! Nen merkwürdigen Humor hast Du da.
 

asahi

Erfahrenes Mitglied
08.04.2010
2.623
53
Wismut Aue
Ist doch egal. Zum einen ging es darum, dass oben geschrieben wurde, dass dies logitisch nicht möglich wäre und das halte ich am Hub für Quatsch, zum anderen gibt es den Anspruch als muss BA den auch erfüllen können.
Noch einmal. Was hätten die 2 Telefonate dem TO weitergeholfen?
Bitte keine Ausreden, dass es ums Prinzip geht. Das ist käse. Auch kann man sich Fragen, ob der nicht gegebene Anspruch auf die Telefongespräche auch das benutzen öffentlicher Telefone in LHR verboten wurde. Also bitte die Kirche im Dorf lassen und nicht mit immer neuen Ausreden kommen, das sich BA zu 100% an geltendes Recht zu halten hätte, man es aber dann mit dem Tempolimit, Steuererklärung usw. selbst nicht so ernst nimmt.

Auch ist es eine Ausrede, das der TO nicht schlafen konnte, da er auf sein Gepäck aufpassen musste. Er schreibt aber folgendes.
...wir sollten am 13.9.2017....
Somit hätte man abwechselnd etwas Augenpflege machen können.
Aber anscheint will der TO hier nur seinen Urlaub finanziert haben.

Eventuell kann auch noch Kanada verklagt werden, da durch die Zeitverschiebung und den Jetlag auch eine Schlafstörung entstanden ist.


Völlig OT, aber dennoch, zum Lachen finde ich das nämlich nicht. Stell Dir einfach mal kurz vor, dass Dich jeder Schub unumkehrbar in den Rollstuhl befördern könnte. Wenn das Pech hier wirklich zuschlägt, bin ich BU, da reden wir nicht über ein Jahr Krankschreibung (die ich so nebenbei quasi nie habe). Das ist kein Mimimi wegen einem Kratzer! Nen merkwürdigen Humor hast Du da.
Wenn du so anfällig bist, würde ich niemals eine Flugreise machen.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.127
910
Hallo zusammen!

wir sollten am 13.9.2017 um 18:20 Uhr mit British Airways von London Heathrow nach Calgary/CA fliegen. Es handelte sich um einen Anschlußflug ab Zürich. Tatsächlich wurde der Flug nach einem Defekt an 2 Türen und in Folge 2 erfolglosen Anfahrten der Startbahn wegen medizinischer Notfälle an Bord nach 24 Uhr (da schließt Heathrow und die Crew hätte die Strecke nicht mehr fliegen dürfen) auf den Folgetag, 14.9.2017 13:00 Uhr verschoben. Wir wurden nach Bekanntwerden der Verschiebung an Bord erst mit Sandwiches, dann mit irgend einem warmen Essen versorgt, kurz vor 2 Uhr nachts dann mitsamt Gepäck wieder ausgeladen. Im Terminal drückte man uns ein Schreiben in die Hand, dass leider alle Hotels ausgebucht seinen, man uns so keine Übernachtung anbieten könne - und entließ uns schulzerzuckend zurück vor die Check-Ins. Meine explizite Nachfrage nach einem Telefon, um selbst ein Hotel zu organisieren, wurde abgelehnt. Wir versuchten es über unsere Handies bei diversen Hotels bis ca. 30km Umkreis - erfolglos.

Hm, warum Zeit verschwenden und nach einem Telefonat fragen wenn man doch zum Handy greifen kann? Idealerweise hätte man sich mal kurz ins Internet begeben und so hätte man transparent schauen können ob es noch Hotels gibt. Das es in ganz London keine Hotels mehr gab kann ich mir nicht vorstellen.

Dann Hotel buchen, Taxi nehmen und am nächsten Tag zurück mit der Tube - alle Kosten dokumentieren - so entsteht ein Anspruch. Einfach am Flughafen rumhängen und nix machen hilft nicht wenn man sein Problem lösen möchte - und so entsteht auch kein Anspruch gegenüber BA.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.127
910
Prima war auch der Tipp der Mitarbeiter, es doch über booking.com zu versuchen: Hat schon mal jemand probiert, da nach Mitternacht für die selbe Nacht ein Zimmer zu buchen? Technisch leider unmöglich, da der Vortag nicht mehr als Anreisetag ausgewählt werden kann und eine An- und Abreise am selben Tag nicht vorgesehen ist.

Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Man stellt einen Standort ein der auf Grund der Zeitverschiebung in der Zukunft liegt, z.B. USA
2. Man bucht einen "Dayroom"

Beides funktioniert.

In einem Vielfliegerforum wäre ich davon ausgegangen, vergleichbare Erfahrungen zu lesen. "Ja, hatte ich auch schon – Verstöße gegen geltendes EU-Recht am besten gleich über einen Anwalt klären."

Mein Vorgehen ist wie folgt, sobald es sich abzeichnet das was schief läuft organisiere ich ein Back Up. Ich stelle mich nie in der Schlange an um das Problem zu lösen bzw. wenn ich in der Schlange stehen muss weiss ich schon was ich bekommen werde.
 
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Zocky

Erfahrenes Mitglied
23.11.2015
2.045
147
ZRH
Hm, warum Zeit verschwenden und nach einem Telefonat fragen wenn man doch zum Handy greifen kann? Idealerweise hätte man sich mal kurz ins Internet begeben und so hätte man transparent schauen können ob es noch Hotels gibt. Das es in ganz London keine Hotels mehr gab kann ich mir nicht vorstellen.

Dann Hotel buchen, Taxi nehmen und am nächsten Tag zurück mit der Tube - alle Kosten dokumentieren - so entsteht ein Anspruch. Einfach am Flughafen rumhängen und nix machen hilft nicht wenn man sein Problem lösen möchte - und so entsteht auch kein Anspruch gegenüber BA.

Tja, weil es ja scheinbar ihr Recht ist ein Telefon von BA zu bekommen, Essen von BA zu bekommen, ein Hotel von BA zu bekommen......

Ich hab's gestern schon geschrieben, selber organisieren und Kosten dokumentieren dann bei BA einreichen. Fertig.

Aber was mich an der Geschichte irgendwie so stutzig macht. Man nehme eine Person die als Vielflieger bekannt ist. Solche Situationen kommen mal vor, man hat davon gehört, man weiss wie man plus / minus vorgehen soll, die Person weiss auch von 261/2004 und reicht, sofern Anrecht, alles ein mit der Bitte um Auszahlung der xx Euro. Dann auf der anderen Seite haben wir Urlauber, 1x oder 2 im Jahr auf Reisen, welche solche Situationen vielleicht aus den Medien mal mitbekommen haben, denen aber 261/2004 nix sagt, geschweige denn wie wo was ich überhaupt machen soll. Das ist alles ohne Wertung gemeint.

Dann haben wir hier einen Fall, wo sich die Person doch relativ genau auskennt, auf was man Anrecht hat und sich dann aber doch nicht allzu professionell verhält und im Nachgang mit Anwalt, Bundesamt für Verspätungen und Internationaler Entschädigungshof daher kommt. Für mich persönlich geht das irgendwie nicht so Recht auf, aber nur meine eigene Meinung. Bin irgendwie der Ansicht es gibt das eine oder das andere. Aber ein detailliertes Theoriewissen und keine Praxiserfahrung, ich häng da etwas fest.
 

odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
9.601
6.509
Z´Sdugärd
Völlig OT, aber dennoch, zum Lachen finde ich das nämlich nicht. Stell Dir einfach mal kurz vor, dass Dich jeder Schub unumkehrbar in den Rollstuhl befördern könnte. Wenn das Pech hier wirklich zuschlägt, bin ich BU, da reden wir nicht über ein Jahr Krankschreibung (die ich so nebenbei quasi nie habe). Das ist kein Mimimi wegen einem Kratzer! Nen merkwürdigen Humor hast Du da.

Wen das so ist (kann ich nicht beurteilen) dann sollte man auf Flugreisen und sonstiges (was eben schief gehen kann) verzichten. Das hat im übrigen nix mit Humor zu tun. Wen ich ein Herzinfarkt Risiko Patient bin dann sollte man sich halt auch entsprechend Verhalten sonst isses halt essig.

Gerade bei solch einem Krankheitsbild muss man halt auch mal ruihig durch die Hose atmen. Ich habe einmal im Jahr sowas was du hier schilderst. Beim ersten mal hab ich auch meinem Unmut freien Lauf gelassen und jedliches Personal aufs überlste Beleidigt. Aber weist was ich da gelernt hab? Es bringt dich garnix. Die Leute am Schalter können ja auch nix für deine Situation. Und ja man kann wiegesagt sich noch weiter aufregen, einen Anwalt beauftragen (was wieder Stress ist) und Emails, Beschwerde Anrufe, Leserbriefe oder in ein Forum schreiben. Ggf gehts einem persönlich dann besser. Ändert aber nichts an der Tatsache.

Darum MEIN Tip: Abhaken und als Lebenserfahrung zu den Akten legen und sich drüber freuen wie "gut" es einem doch auch so geht. Was nützt es sich wegen vergossener Milch noch einen Kopf zu machen. Du wirst weder am Verhalten des Personales noch an BA (oder sonstigen Fluglinien) etwas ändern. Und noch n Tip aus dem prallen Leben: Das passiert dir mit JEDER Fluglinie mal.

Ach ja und noch was zum Thema "glaubst du die Schaufeln sich da Hotelweise die Zimmer zu" -> JA! Zuminderst in Amsterdam. Den genau dort sind wir wiegesagt mal wegen Schneesturm festgesessen. Damals wurde Punkt 10 auch alle Schalter geschlossen weil "wir haben Feierabend". Das Hotel wurde selbst gebucht. Beim Ankommen wurden wir gefragt ob wir von KLM kommen. JA das taten wir. Hatten aber (weil Feierabend) keinen Vautscher bekommen. Aussage des Hotel Manager on duty: "Verstehe ich nicht. KLM hat das GANZE Hotel bezahlt, aber es kommen nur Leute ohne Vautscher. Bezahl sind die Zimmer so oder so."
 
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Viviane

Neues Mitglied
03.10.2017
22
0
Dann haben wir hier einen Fall, wo sich die Person doch relativ genau auskennt, auf was man Anrecht hat und sich dann aber doch nicht allzu professionell verhält und im Nachgang mit Anwalt, Bundesamt für Verspätungen und Internationaler Entschädigungshof daher kommt. Für mich persönlich geht das irgendwie nicht so Recht auf, aber nur meine eigene Meinung. Bin irgendwie der Ansicht es gibt das eine oder das andere. Aber ein detailliertes Theoriewissen und keine Praxiserfahrung, ich häng da etwas fest.

Irgendwo weiter vorn hatte ich es erwähnt: Ich fliege halt nicht nur gelegentlich mal in den Urlaub, sondern "darf" durchaus auch das ein oder andere mal in einem der typischen Pyjamabomber zu geschäftlichen Terminen sitzen. Trotz aller mehr oder weniger regelmäßigen Flugpraxis hatte ich eben NOCH NIE einen solchen Verspätungsfall. Dass zum Boarding häufig noch nicht mal klar ist, an welchem Gate der Flieger überhaupt abgestellt wurde, erschreckt mich nicht. Dass es einer Airline aber völlig egal ist, was mit ihren Passagieren über Nacht passiert, überrascht mich schon.
Da ich beruflich regelmäßig mit der Umsetzung von EU-Verordnungen zu tun habe, bin ich in der Lage, selbige zu finden, zu lesen und zu deuten. Bringt das etwas Licht in Deine schwarz-weiße Welt?

Zwischen 3 und 4 Uhr haben wir ca. 25 Hotels im näheren und weiteren Umkreis abtelefoniert. Die meisten hatten von unserer Misere schon mitbekommen, waren aber eben ausgebucht. Natürlich fragten wir jeweils auch gleich nach weiteren Hotels der selben Kette oder in der Nachbarschaft und deren Verfügbarkeit im Großraum London – alles erfolglos. HRS und andere Mittler konnten nachts um die Zeit auch nichts ausrichten. Mir ist nicht ganz klar, warum uns einige hier Untätigkeit bei der Suche nach einem Zimmer vorwerfen, versucht hatten wir das durchaus. In allen Preisbereichen und in unterschiedlichsten Entfernungen zum Flughafen.

Ob jemand mit einer chronischen Erkrankung reisen kann oder nicht, das überlasst mal demjenigen selbst. Hier grundsätzlich nach einem Reiseverbot zu schreien ist höchst unsensibel und diskriminierend. Da werden weitaus beschädigterte Menschen täglich in Flugzeuge geladen, als ich es bin. Und ich war es auch nicht, die sich beim Weg zum Take Off wieder zurückbringen aus ausladen ließ...

Also, ich hab jetzt verstanden: Als wirklicher Vielflieger nimmt man jedwedes Verhalten einer Fluggesellschaft klaglos hin, organisiert sich in einer komplett ausgebuchten Stadt mit Magie ein Zimmer oder rollt sich auf seinem Gepäck am Flughafen zusammen, bis es am nächsten Tag weiter geht. Wenn geltendes Passagierrecht dabei von der Airline missachtet wird, dann ist das mit der Verspätungs-Kompensation ausgeglichen und weitere Schritte sind unnötig. Ich sollte ne Airline aufmachen und nur Vielflieger (zumindest aus diesem Forum) als Kunden akquirieren. Scheint sich zu lohnen, die brauchen nicht mal Bodenpersonal, weil sie alles selbst organisieren. :D
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.127
910
Ob jemand mit einer chronischen Erkrankung reisen kann oder nicht, das überlasst mal demjenigen selbst. Hier grundsätzlich nach einem Reiseverbot zu schreien ist höchst unsensibel und diskriminierend.

Klar, aber wenn man sich entscheidet mi solch einer Erkrankung zu fliegen dann ist er auch selber für seine Gesundheit verantwortlich - und nicht die Airline. Und daher sollte man es auch nicht als Argument in solch einem Thread anführen.

Denn das solche Pannen passieren sollte man im Hinterkopf haben, und entsprechend vorbereitet sein. Und sorry das man in London kein Hotel bekommt halte ich für totalen Quatsch. Im Zweifelsfall einfach bei der internationalen Reservierungs Hotline der großen Ketten anrufen.

Wenn du mir den Tag zeigst an dem die Hiltongruppe im Großraum London kein Zimmer mehr frei hat dann nehme ich alles zurück - wird aber kaum nötig sein.
kurz vor 2 Uhr nachts dann mitsamt Gepäck wieder ausgeladen.

Warum habt ihr dann erst zwischen 3 und 4 die Hotels angerufen?

Also, ich hab jetzt verstanden: Als wirklicher Vielflieger nimmt man jedwedes Verhalten einer Fluggesellschaft klaglos hin, organisiert sich in einer komplett ausgebuchten Stadt mit Magie ein Zimmer


Großraum London komplett ausgebucht - ja klar.

Als Vielflieger nimmt man sein Schicksal selber in die Hand und lässt sich seinen Aufwand von der Airline ersetzen.
 
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Viviane

Neues Mitglied
03.10.2017
22
0
Warum habt ihr dann erst zwischen 3 und 4 die Hotels angerufen?
Wie schnell joggst Du denn von einem Ende am T5 in LHR bis zu den Gepäckbändern auf der anderen Seite? Erst mal aussteigen, Zettel vom im Flur postierten Mitarbeiter in Empfang nehmen (bis dahin war nämlich noch gar nicht bekannt, dass es keine Zimmer gibt), dem Mitarbeiter noch 3 Fragen dazu stellen, durchs gesamte Terminal rennen, Koffer vom Band sammeln, Einreise ... Da ist ne Stunde locker rum.

Hilton war auch dabei. Fehlanzeige. Oder die Nighties können außer "fully booked" nix sagen. Reservierungs-Hotlines der Ketten waren jedenfalls auch erfolglos. Vielleicht war ich aber auch einfach mal clever genug, Hotelzimmer zu vermarkten, bin aber heute zu blöd, selbst welche zu buchen. Wer weiß.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.127
910
Wie schnell joggst Du denn von einem Ende am T5 in LHR bis zu den Gepäckbändern auf der anderen Seite?

Sobald ich weiss das ich die Nach nicht wegkommen, suche ich sofort nach einem Zimmer (meist noch im Flugzeug) - ich warte nicht darauf was mir die Airline anbietet. Denn wenn sich die Schlange erstmal organisiert hat dauert alles länger und es werden auch nicht mehr Zimmer.

Das Hilton im Großraum London ausgebucht war glaube ich dir nicht, genauso wenig wie ich dir glaube das es in London keine Hotels mehr gab.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.127
910
Keine, die wir gefunden haben. Ich melde mich beim nächsten Mal aber gern bei Dir persönlich, um eins zu finden.

Website oder Reservierungshotline - einzelne Hotels in solch einer Situation anzurufen macht keinen Sinn - das dauert zu lange. Du sagst selber ihr so ca. 25 Hotels angerufen - in Großraum London sind dürfte die Zahl der Hotels bei über 1000 liegen.
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.704
3.909
Wie schnell joggst Du denn von einem Ende am T5 in LHR bis zu den Gepäckbändern auf der anderen Seite? Erst mal aussteigen, Zettel vom im Flur postierten Mitarbeiter in Empfang nehmen (bis dahin war nämlich noch gar nicht bekannt, dass es keine Zimmer gibt), dem Mitarbeiter noch 3 Fragen dazu stellen, durchs gesamte Terminal rennen, Koffer vom Band sammeln, Einreise ... Da ist ne Stunde locker rum.

Hilton war auch dabei. Fehlanzeige. Oder die Nighties können außer "fully booked" nix sagen. Reservierungs-Hotlines der Ketten waren jedenfalls auch erfolglos. Vielleicht war ich aber auch einfach mal clever genug, Hotelzimmer zu vermarkten, bin aber heute zu blöd, selbst welche zu buchen. Wer weiß.

Ach ich kenne das. Ich habe früher mal auch manche Nacht versucht, für verspätete Reisende (nach Mitternacht) Hotelzimmer aufzutreiben. Das Interesse der Hotels war merklich bescheiden und mir wurde immer ein "voll" mitgeteilt. Sogar unser Vertragspartner war zu später Stunde wenig interessiert über zusätzliche Gäste. Ohne es sicher zu wissen, unterstelle ich jetzt auch manchem Hotel Abwimmelungstaktik. Aus welchen Gründen auch immer.
 

taenkas

Erfahrenes Mitglied
26.08.2013
2.451
2.809
Deswegen in solchen Fällen booking.com und Konsorten, da tauchen auch Lösungen auf, an die man selbst nicht denken würde.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.127
910
Ach ich kenne das. Ich habe früher mal auch manche Nacht versucht, für verspätete Reisende (nach Mitternacht) Hotelzimmer aufzutreiben. Das Interesse der Hotels war merklich bescheiden und mir wurde immer ein "voll" mitgeteilt.

Weil da eben niemand mehr im Verkauf arbeitet und die Nachtbesetzungen in den Hotels ja nicht die allerbesten Mitarbeiter sind (die kennen sich oft nicht wirklich mit dem Reservierungssystem aus). Daher Online oder Reservierungszentrale.
 
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Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.127
910
Und jetzt nochmal die Frage: Wie kannst Du um 2 (oder 3) Uhr in der Früh auf booking.com ein Hotel für gestern buchen?

Du stellst den Standort um, also z.B. auf Los Angeles. Das geht nicht bei allen Buchungssystemen aber z.B. bei Hilton. Alternativ nimmst du ein OTA das in der Zukunft liegt. So kannst du z.B. morgens um zwei in Bangkok über HRS Zimmer für den aktuellen Tag buchen (selber schon öfter gemacht). Oder eben die Hotline anrufen, die können das auch.
 

Viviane

Neues Mitglied
03.10.2017
22
0
Und jetzt nochmal die Frage: Wie kannst Du um 2 (oder 3) Uhr in der Früh auf booking.com ein Hotel für gestern buchen?
Die gilt nicht die Frage. Richtige Vielflieger tricksen die Plattform mittels Umstellen der Handyzeit aus. Hab ich hier gelernt. Inwieweit das die Ortszeit im Markt verändert, in dem man sucht, ist mir noch schleierhaft. Werd ich aber glatt mal versuchen, wenn mir fad ist - ob ich aus einer "anderen" Zeitzone Zimmer in der Vergangenheit am Zielort buchen kann.
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.704
3.909
Als Vielflieger nimmt man sein Schicksal selber in die Hand und lässt sich seinen Aufwand von der Airline ersetzen.

Da sind die Airlines aber froh. Der Kunde macht die ganze Arbeit und rennt nachher noch dem Geld hinterher. Wenn ich nur meine Kunden dazu erziehen könnte. :p

Da sind mir die Airlines wohl voraus. Ich muss wohl den Service runterfahren, bis die Kunden die Wahl haben, zu leiden oder das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Ich finde, die Airlines sollen gefälligst ihren Job machen und zwar in zumutbarer Weise. Tun sie es nicht, meide ich sie sooft wie möglich.
 
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Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.127
910
Die gilt nicht die Frage. Richtige Vielflieger tricksen die Plattform mittels Umstellen der Handyzeit aus. Hab ich hier gelernt. Inwieweit das die Ortszeit im Markt verändert, in dem man sucht, ist mir noch schleierhaft. Werd ich aber glatt mal versuchen, wenn mir fad ist - ob ich aus einer "anderen" Zeitzone Zimmer in der Vergangenheit am Zielort buchen kann.

Nein du stellst nicht die Handyzeit um, du nimmst eine Plattform die in der Zukunft liegt bzw. die man auf Zukunft umstellen kann. So kann man auch Flugangebote noch ein paar Stunden länger buchen, einfach die Website der Airline auf einen anderen Standort umstellen und schon geht das (nicht immer aber häufig). Da habe ich den "Trick" gelernt, wollte einen Flug buchen, war schon zu spät, dann habe ich den Standort auf USA umgestellt und ich konnte noch buchen.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.127
910
Da sind die Airlines aber froh. Der Kunde macht die ganze Arbeit und rennt nachher noch dem Geld hinterher. Wenn ich nur meine Kunden dazu erziehen könnte. :p.

Das muss jeder für sich selber wissen. Wenn ich Nachts um 2 die Wahl habe, da kümmere ich mich selber, nachdem ich eben einmal die halbe Nacht am Flughafen war. Tagsüber sieht das anders aus.

Das Problem ist eben das in solch einem Sonderfall immer alles saumässig lange dauert, ich bin nicht besonders geduldig und stehe nicht gerne in der Schlange, wenn ich das verhindern kann nehme ich eben mein Schicksal selber in die Hand. Da weiss ich auch sich das ich in einem Hotel lande das mir passt. Was mir erstattet wird ist ja in der Verordnung geregelt und somit geht das eben schneller.

Wer natürlich Nachts um zwei gerne an Schaltern steht, sich das Gerede von überforderten Passagieren und Mitarbeitern anhören möchte und mit wenig Schlaf auskommt kann das ja anders machen.

Und welchen Job erwartest du von der Airline? Die Mitarbeiter wollen/müssen irgendwann nachhause, da kann die Airline in der Nacht wenig machen.
 

Ragesh

Erfahrenes Mitglied
19.02.2014
659
9
Die gilt nicht die Frage. Richtige Vielflieger tricksen die Plattform mittels Umstellen der Handyzeit aus. Hab ich hier gelernt. Inwieweit das die Ortszeit im Markt verändert, in dem man sucht, ist mir noch schleierhaft. Werd ich aber glatt mal versuchen, wenn mir fad ist - ob ich aus einer "anderen" Zeitzone Zimmer in der Vergangenheit am Zielort buchen kann.

Nein die wählen einen anderen Markt/Standort für die Suche aus. (Wäre ich allerdings auch nicht drauf gekommen, hoffe ich werde dieses Wissen nie benötigen)
 

Worldtraveler42

Erfahrenes Mitglied
15.02.2015
3.888
36
MRS
Da ich beruflich regelmäßig mit der Umsetzung von EU-Verordnungen zu tun habe, bin ich in der Lage, selbige zu finden, zu lesen und zu deuten. Bringt das etwas Licht in Deine schwarz-weiße Welt?

Dann müsstest du ja auch wissen dass bei einem Gesetzverstoß oder - wie hier - eine EU-Verordnungsverstoß - üblicherweise kein zusätzlicher Schadensersatz für dich gibt. Wenn überhaupt klopft allerhöchstens eine Aufsichtsbehörde BA auf die Finger und sagt ihr "don't do that next time". Nächstes Mal darf BA dann eventuell eine Strafe an die Behörde zahlen.

Ohne weitere Details deinerseits sehe ich persönlich auch keine Berechtigung für die 600€ Pauschalentschädigung.

Also, ich hab jetzt verstanden: Als wirklicher Vielflieger nimmt man jedwedes Verhalten einer Fluggesellschaft klaglos hin,

Das hat niemand behauptet. Übrigens hat es auch keinerlei Sinn deine Wut gegen Dritte zu richten welche du um Hilfe bittest. Wenn einem Schlaf wichtig ist, dann kümmert man sich sofort selbst um sein Zimmer und schickt BA danach die Rechnung. Andernfalls passiert es einem so wie dir.

---

Ich verstehe auch nicht das Phänomen nicht, dass man sich sobald man zur Flughafentür reinkommt benimmt als wäre man komplett unselbständig und die Fluggesellschaft alles macht bzw. alles machen soll. Fluggesellschaften sind keine Kindergarten für Erwachsene. Ich habe es schon oben geschrieben.
 
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Ragesh

Erfahrenes Mitglied
19.02.2014
659
9
Ohne weitere Details deinerseits sehe ich persönlich auch keine Berechtigung für die 600€ Pauschalentschädigung.

Glaube die ist unstrittig, steht oben irgendwo, dass das sogar die Airline schon anerkannt hat.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.127
910
Wer das mit dem Standort prüfen will, Hotels in Fiji lassen sich jetzt bei HRS oder Booking buchen, da ist jetzt schon der neue Tag.