Verstoß gegen EU-Verordnung 261/2004?

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daukind

Erfahrenes Mitglied
03.02.2012
2.220
909
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Wer das mit dem Standort prüfen will, Hotels in Fiji lassen sich jetzt bei HRS oder Booking buchen, da ist jetzt schon der neue Tag.

Nö. Ich kann kein einziges Hotel in Fiji für den 4. auf 5. Oktober auf booking.com buchen.
 

Viviane

Neues Mitglied
03.10.2017
22
0
Dann müsstest du ja auch wissen dass bei einem Gesetzverstoß oder - wie hier - eine EU-Verordnungsverstoß - üblicherweise kein zusätzlicher Schadensersatz für dich gibt. Wenn überhaupt klopft allerhöchstens eine Aufsichtsbehörde BA auf die Finger und sagt ihr "don't do that next time". Nächstes Mal darf BA dann eventuell eine Strafe an die Behörde zahlen.
Ich weiß, welche Strafzahlungen die EU bei marginalen Fehlern in technischen Datenblättern in den Raum stellt. Wenn das verhindert, dass die Gesellschaft sich künftig nicht um ihre Passagiere schert, ist auch was gewonnen. Natürlich nicht auf meinem Konto.

Ohne weitere Details deinerseits sehe ich persönlich auch keine Berechtigung für die 600€ Pauschalentschädigung.
Brauchst Du auch nicht, BA hat die Zahlung ja bereits zugesagt. Offensichtlich sieht die Gesellschaft selbst da etwas klarer.

Das hat niemand behauptet. Übrigens hat es auch keinerlei Sinn deine Wut gegen Dritte zu richten welche du um Hilfe bittest. Wenn einem Schlaf wichtig ist, dann kümmert man sich sofort selbst um sein Zimmer und schickt BA danach die Rechnung. Andernfalls passiert es einem so wie dir.
Keine Sorge, wenn jemand hilft und nicht nur stänkert, bin ich durchaus dankbar.
Bis wir im Gang den Sorry-Wisch in die Hand gedrückt bekamen, hatte man uns wohlweislich verschwiegen, dass es keine Zimmer gibt. Und nach meinem Empfinden habe ich mich sofort, als ich dazu kam, drum gekümmert. Koffer fischen und Einreise mach ich dann doch lieber ohne nuschelnden Nightie am Ohr. Obwohl ich weiblich bin, kann ich mich halt doch nur auf ein Gespräch zum selben Zeitpunkt richtig konzentrieren.
 

malschauen

Erfahrenes Mitglied
05.12.2016
2.851
2.080
Nur, wo stelle ich bei booking.com meinen Standort ein?

edit: Daukind hat recht, man zeigt Preise, aber sobld man buchen will geht nichts mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:

Buckyball

Erfahrenes Mitglied
07.09.2017
686
421
NYC/EDI
Ich weiß, welche Strafzahlungen die EU bei marginalen Fehlern in technischen Datenblättern in den Raum stellt. Wenn das verhindert, dass die Gesellschaft sich künftig nicht um ihre Passagiere schert, ist auch was gewonnen. Natürlich nicht auf meinem Konto.
Und was meinst Du wie diese Strafen wieder reingeholt werden? Natuerlich vom Kunden ueber hoehere Preise.

Natuerlich kann man durch faken des aktuellen Standortes nicht kein Hotel buchen an dessen Ort auch schon das Datum entsprechend geaendert hat. Das mag in Kindertagen der Buchungssysteme vielleicht mal moeglich gewesen sein.
 

Mr. Hard

Spaßbremse
23.02.2010
11.068
5.872
Meines Erachtens ein Fall für einen Recht, Der erklärt, was „Recht“ ist.
Das ist nämlich manchmal ein Unterschied zu dem, was man glaubt, was man für ein „Recht“ hat.
 

schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
4.906
6.333
FRA
@Ed Size: Auch ich schaffe es auf booking.com nicht, zu buchen. Bei Destinationen, welche bereits im 5. Oktober liegen, kommt anstelle der normalen Preisseite diese hier:



Ein Klick auf einen beliebigen Button führt zu vorherigen Hotelauswahlseite. Hier mit Tuvalu und Fidschi getestet. Shanghai (jetzt 22:30 Uhr kein Problem.)
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.704
3.909
Und welchen Job erwartest du von der Airline? Die Mitarbeiter wollen/müssen irgendwann nachhause, da kann die Airline in der Nacht wenig machen.

Das ist jetzt nicht dein ernst oder? Natürlich habe ich da eine ganz andere Erwartung! Ich strande wegen der Airline und die helfen mir nicht, weil sie Feierabend haben? *Kopfschüttel*.

So weit sind wir schon, dass wir dafür Verständnis haben? Der Fernbus hat ne Panne und fährt nur bis in die Vororte, weil der Chauffeur jetzt Feierabend hat? Nein, er fährt dich ans Ziel, notfalls (bei Fahrzeitüberschreitung) steigt ein Fahrer zu.

Ausserordentliche Situationen verlangen ausserordentliche Massnahmen. Ich brauche dir jetzt nicht zu sagen, wie oft ich bis weit nach Feierabend und Mitternacht gearbeitet habe, damit wir alle Kunden zufriedenstellen konnten. Und oft war es nicht einmal unser Fehler und wir (Firma, ich natürlich schon) bekamen dafür keinen Franken. Ich hätte nie nach Hause gehen könnten ohne dass die Arbeit gemacht ist. Im Flugbetrieb wissen sie ganz genau, dass solche Situationen immer wieder vorkommen, also ist man darauf auch eingestellt und vorbereitet. Notfalls bietet man Personal auf, die werden wohl einen Pikettdienst haben. Die wussten ganz genau, dass da 300+ Paxe stranden.

Da braucht man mir auch nicht mit "Sorry, Feierabend" zu kommen. BA hat Mist gebaut und betreut, bis der letzte Passagier versorgt ist. Alles andere ist nicht akzeptabel. By the way hätten sie bereits proaktiv gehandelt, als bereits klar war, dass da was gewaltig schief geht und 300+ stranden, dann wäre das ganze ja rechtzeitig und zu aller Zufriedenheit erledigt gewesen.

Nur weil man "Feierabend" hat, kann man sich nicht von seinen Verpflichtungen verabschieden.
 

taenkas

Erfahrenes Mitglied
26.08.2013
2.451
2.812
Ich widerspreche dir nicht, aber man muss das schon gesamthaft sehen. Die Mitarbeiter werden dort zum Mindestlohn beschäftigt und sagen sich dann auch irgendwann "F* it, I am going home". Klar haben die nicht die gleiche Arbeitsmoral wie in der Gastronomie (Trinkgeld) oder als Key Accounter in einem KMU (Bonus, gutes Gehalt). Und warum ist das so? Weil Hinz- und Kunz um 499 Return in die Staaten wollen und bei 5 EUR Preisunterschied schon zum nächsten OTA gehen.

Dass BA als Unternehmen am Heimathub hier eine schlechte Performance geboten hat bestreite ich nicht, aber den unterbezahlten Service-MA am Flughafen würde ich da am wenigsten Fehlverhalten umhängen, die sind eigentlich im System gefangen.
 

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
16.851
10.818
BRU
Also im Ernst: Muss ich als Kunde jetzt sämtliche Tricks kennen, wie ich um 2 Uhr nachts in einer Stadt mit weitgehend ausgebuchten Hotels noch ein Zimmer finde, um mir hinterher – vielleicht noch mit Hilfe eines Anwalts, sollte die Airline die Kosten für nicht angemessen befinden – die Kosten dafür, für den Transfer, für die Telefongespräche usw. zurückzuholen.

Ja, die Threaderöffnerin hat insbesondere in ihrem ersten Posting maßlos übertrieben, mit Rumreiterei auf irgendwelchen Prinzipien kommt man nicht immer weit, oft muss man einfach selber aktiv werden, und die Verschlimmerung einer chronischen Erkrankung kann man auch nicht der Airline vorwerfen.

Nur dass der Thread jetzt in eine solche Diskussion ausartet, finde ich doch etwas verwunderlich. Hier im Forum wird seitenweise wegen irgendwelcher „Kleinigkeiten“ gegen die traditionellen Airlines gebasht, wie dass der Statuskunde auf Billigticket keinen kostenlosen Koffer mehr hat, die Sitzplatzreservierung nicht mehr umsonst ist/nicht funktioniert, das Essen in den Lounges schlecht ist usw., oder es werden gleich doppelte Kompensationen gefordert, wenn der Flug, auf den man umgebucht wurde, wieder Verspätung hat…

Während es hier der Threaderöffnerin fast schon vorgeworfen wird, dass sie von einer Airline wie BA ein gewisses Mindestmaß an Service erwartet hatte und nicht in der Lage war, sich selber ein Hotel zu besorgen.

Ein solches Mindestmaß an Service ist für mich einer der wesentlichen Unterschiede zwischen den Legacy airlines und den Billigfliegern. Nur leider scheint auch das zunehmend nicht mehr der Fall zu sein (zumindest nicht für den statuslosen Economy-Kunden).
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.127
910
Das ist jetzt nicht dein ernst oder? Natürlich habe ich da eine ganz andere Erwartung! Ich strande wegen der Airline und die helfen mir nicht, weil sie Feierabend haben? *Kopfschüttel*.

Das musst du arbeitsrechtlich betrachten, du darfst Mitarbeiter nicht beliebig lange beschäftigen. Wenn sich ein Schneesturm ankündigt kann man Vorbereitungen treffen, wenn plötzlich was dazwischen kommt ist es schwieriger.
 

taenkas

Erfahrenes Mitglied
26.08.2013
2.451
2.812
Also im Ernst: Muss ich als Kunde jetzt sämtliche Tricks kennen, wie ich um 2 Uhr nachts in einer Stadt mit weitgehend ausgebuchten Hotels noch ein Zimmer finde, um mir hinterher – vielleicht noch mit Hilfe eines Anwalts, sollte die Airline die Kosten für nicht angemessen befinden – die Kosten dafür, für den Transfer, für die Telefongespräche usw. zurückzuholen.

Ja, die Threaderöffnerin hat insbesondere in ihrem ersten Posting maßlos übertrieben, mit Rumreiterei auf irgendwelchen Prinzipien kommt man nicht immer weit, oft muss man einfach selber aktiv werden, und die Verschlimmerung einer chronischen Erkrankung kann man auch nicht der Airline vorwerfen.

Nur dass der Thread jetzt in eine solche Diskussion ausartet, finde ich doch etwas verwunderlich. Hier im Forum wird seitenweise wegen irgendwelcher „Kleinigkeiten“ gegen die traditionellen Airlines gebasht, wie dass der Statuskunde auf Billigticket keinen kostenlosen Koffer mehr hat, die Sitzplatzreservierung nicht mehr umsonst ist/nicht funktioniert, das Essen in den Lounges schlecht ist usw., oder es werden gleich doppelte Kompensationen gefordert, wenn der Flug, auf den man umgebucht wurde, wieder Verspätung hat…

Während es hier der Threaderöffnerin fast schon vorgeworfen wird, dass sie von einer Airline wie BA ein gewisses Mindestmaß an Service erwartet hatte und nicht in der Lage war, sich selber ein Hotel zu besorgen.

Ein solches Mindestmaß an Service ist für mich einer der wesentlichen Unterschiede zwischen den Legacy airlines und den Billigfliegern. Nur leider scheint auch das zunehmend nicht mehr der Fall zu sein (zumindest nicht für den statuslosen Economy-Kunden).

Man muss hier schon Differenzieren: wenn ich als Statuskunde oder C/F -Passagier hier motze habe ich in der Regel viel (oder mehr) Geld bei der Airline gelassen. Wenn ich als Gelegenheits-Eco-Flieger in Heathrow strande und mir nach kurzer Zeit ein Hotel und "an die Hand nehmen" erwarte, dann sollte man sich nochmal in Erinnerung rufen wie viel man eigentlich gezahlt hat. Mir kommt das ein bisschen vor wie beim grantigen Dorfwirt ein Schnitzel bestellen und sich dann über Service und Fleischqualität zu beschweren.
 

Buckyball

Erfahrenes Mitglied
07.09.2017
686
421
NYC/EDI
Man muss hier schon Differenzieren: wenn ich als Statuskunde oder C/F -Passagier hier motze habe ich in der Regel viel (oder mehr) Geld bei der Airline gelassen. Wenn ich als Gelegenheits-Eco-Flieger in Heathrow strande und mir nach kurzer Zeit ein Hotel und "an die Hand nehmen" erwarte, dann sollte man sich nochmal in Erinnerung rufen wie viel man eigentlich gezahlt hat. Mir kommt das ein bisschen vor wie beim grantigen Dorfwirt ein Schnitzel bestellen und sich dann über Service und Fleischqualität zu beschweren.
Verspaetung ist Verspaetung und fuer alle gleich unangenehm egal welche Klasse.
 
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daukind

Erfahrenes Mitglied
03.02.2012
2.220
909
Man muss hier schon Differenzieren: wenn ich als Statuskunde oder C/F -Passagier hier motze habe ich in der Regel viel (oder mehr) Geld bei der Airline gelassen. Wenn ich als Gelegenheits-Eco-Flieger in Heathrow strande und mir nach kurzer Zeit ein Hotel und "an die Hand nehmen" erwarte, dann sollte man sich nochmal in Erinnerung rufen wie viel man eigentlich gezahlt hat. Mir kommt das ein bisschen vor wie beim grantigen Dorfwirt ein Schnitzel bestellen und sich dann über Service und Fleischqualität zu beschweren.

WTF?

Auch der Pax im billigsten Ecotarif hat für einen Transport von A (über X) nach B bezahlt und kann wohl davon ausgehen, dass die Fluggesellschaft ihn nicht kommentarlos stehen lässt, wenn er in X strandet.

Übrigens: Die Nacht in X hat niemand bestellt, dein Vergleich ist ziemlich unnütz.
 
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Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.127
910
Also im Ernst: Muss ich als Kunde jetzt sämtliche Tricks kennen, wie ich um 2 Uhr nachts in einer Stadt mit weitgehend ausgebuchten Hotels noch ein Zimmer finde, um mir hinterher – vielleicht noch mit Hilfe eines Anwalts, sollte die Airline die Kosten für nicht angemessen befinden – die Kosten dafür, für den Transfer, für die Telefongespräche usw. zurückzuholen.

In Zeiten wie diesen, empfiehlt es sich leider sämtliche Tricks zu kennen. Jeder kann machen was er will Nachts um 1 Uhr - ich verlasse mich dann nicht auf Airline, den selbst wenn die hilft dauert es meist länger als wenn ich mich selber kümmere.

Kein Vorwurf an Niemanden, aber die Realität sieht eben anders aus als der Ponyhof (das gilt auch für die Diskussion Eco vs. First oder Status). Die Mitarbeiter an einem Flughafen werden in Schichten eingeteilt, sie haben eine gewisse maximale Wochenarbeitszeit die nicht überschritten werden DARF (gesetzlich geregelt), nicht jeder kann zur Nachtarbeit verpflichtet werden, das Personal wohnt meist auch noch etwas entfernt (und schläft evtl. auch schon) und hat keine Alarmbereitschaft (muss daher auch Nachts um 22:00Uhr oder später nicht mehr ans Telefon gehen).

Es kommt zu solchen Situationen, wenn man da durch muss kann es wie Folter wirken, warum also nicht selber das Problem lösen?
 

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
16.851
10.818
BRU
In Zeiten wie diesen, empfiehlt es sich leider sämtliche Tricks zu kennen. Jeder kann machen was er will Nachts um 1 Uhr - ich verlasse mich dann nicht auf Airline, den selbst wenn die hilft dauert es meist länger als wenn ich mich selber kümmere.

Vielleicht hatte ich bisher ja immer Glück, kann ich so aber nicht bestätigen. Erst diesen Sommer Spätflug ATH-SKG mit OA/A3. Wegen Gewitter keine Landung in SKG möglich, zurück nach Athen, erneute Ankunft dort weit nach Mitternacht. Trotz einer Flugzeit von kaum über 30 Minuten sagte man mir dort als C-Pax, ich könne direkt ins Sofitel am Flughafen gehen (Zimmer war also schon reserviert), Eco-Paxe wurden mit Bussen in Hotel in der näheren Umgebung gebracht und in der Früh zurück zum Flughafen.

Außerdem bleibt die Frage, ob ich wirklich ein Anrecht auf Kostenerstattung habe, wenn die Airline selber Bustransfer plus Hotel (zu wahrscheinlich vergünstigten Raten) organisiert, ich aber, weil ich keine Lust habe zu warten, einen deutlich höheren Betrag für eigene Hotelrechnung plus Taxi einreiche.

Und selbst wenn die Airline die Kunden sich selbst überlässt: Nicht in jedem Land ist es so einfach, sein Recht per Klage durchzusetzen. Um bei meinem obigen Beispiel zu bleiben: Vor irgendwelchen griechischen Gerichten würde ich mein Geld vielleicht in 5 Jahren sehen, insofern dürfte auch eine Drohung mit Klage, Anwalt und Co. bei den Airlines eher müdes Lächeln hervorrufen.

Sprich: Sofern ich nicht bereit bin, das Hotel plus Taxi usw. am Ende auch aus eigener Tasche zu zahlen, wäre ich da vorsichtig. Denn auch hier gilt: Recht haben ist nicht gleich Recht bekommen…

Und ja, sicher haben so manche Paxe überzogene Erwartungen und kann ich mit Billigticket kein Luxushotel und Heer an Servicemitarbeitern erwarten, die mir innerhalb von 10 Minuten ein Hotel und Weiterflug besorgen. Nur die Erbringung der grundlegenden, gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen sollte ich doch erwarten können. Wenn es hier Kunden gibt, die das nicht einfach hinnehmen, sondern – und sei es zur persönlichen Genugtuung / unabhängig von irgendwelchen Entschädigungsansprüchen – derartige Vorfälle bei den zuständigen Behörden melden wollen, sehe ich das nicht verwerflich.

Siehe doch die aktuellen Flugstreichungen von FR: Ich finde es gut, dass die britischen Behörden FR schließlich gezwungen haben, die Kunden korrekt zu informieren und Ersatzbeförderung zu bieten.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.127
910
Vielleicht hatte ich bisher ja immer Glück, kann ich so aber nicht bestätigen.

Wenn ein kleiner Flieger strandet, dann geht es meist, bei den Langstreckenmaschinen sind es mehr Paxe und die Paxe sind auch meist aufgeregter und dann hast du noch die ganzen F, C und Status Wichtig Kunden - die meinen alles muss so laufen wie sie wollen.

Ach so, die Hotline der Airline anrufen hilft auch. Bei meinem letzten Vorfall (Streik in TXL habe ich bereits an Bord alles selber geregelt dank Internet an Bord, und mir dies dann von der Airline per mail bestätigen lassen - ging samt extra Wünsche extrem prima.

Aber vielleicht bin ich auch ein extrem Fall, ich konnte es mir beruflich lange nicht leisten solche Situationen nicht im Griff zu haben, da ich öfter mal mit ein paar schwierigen Kunden unterwegs war.
 

Worldtraveler42

Erfahrenes Mitglied
15.02.2015
3.888
36
MRS
Ich weiß, welche Strafzahlungen die EU bei marginalen Fehlern in technischen Datenblättern in den Raum stellt. Wenn das verhindert, dass die Gesellschaft sich künftig nicht um ihre Passagiere schert, ist auch was gewonnen. Natürlich nicht auf meinem Konto.

Und wo genau steht in der Verordnung dass die EU Strafzahlungen erhebt. Meines Wissen wurde dies bisher in keinen Masse gemacht, dass die Strafe mehr als nur ein Rundungsfehler für die Airline war. So wie sich die Branche benimmt wäre dies allerdings überreif.

Brauchst Du auch nicht, BA hat die Zahlung ja bereits zugesagt. Offensichtlich sieht die Gesellschaft selbst da etwas klarer.

wir sollten am 13.9.2017 um 18:20 Uhr mit British Airways von London Heathrow nach Calgary/CA fliegen. Es handelte sich um einen Anschlußflug ab Zürich. Tatsächlich wurde der Flug nach einem Defekt an 2 Türen und in Folge 2 erfolglosen Anfahrten der Startbahn wegen medizinischer Notfälle an Bord nach 24 Uhr (da schließt Heathrow und die Crew hätte die Strecke nicht mehr fliegen dürfen) auf den Folgetag, 14.9.2017 13:00 Uhr verschoben.

Dann kannst du ja glücklich sein. Vgl. dass mit BA-Fällen in der Vergangenheit bzw. mit aktuellen FR (Ryanair)-Fällen. Denn in wie deinem beschriebenen Fall hätte sich IMO die meisten Airlines quer gestellt und sich auf die medizinischen Notfälle bezogen um keinen Penny zu zahlen.
 
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Viviane

Neues Mitglied
03.10.2017
22
0
Und wo genau steht in der Verordnung dass die EU Strafzahlungen erhebt. Meines Wissen wurde dies bisher in keinen Masse gemacht, dass die Strafe mehr als nur ein Rundungsfehler für die Airline war. So wie sich die Branche benimmt wäre dies allerdings überreif.

Artikel 16
Verstöße

(1) Jeder Mitgliedstaat benennt eine Stelle, die für die Durchsetzung dieser Verordnung in Bezug auf Flüge von in seinem Hoheitsgebiet gelegenen Flughäfen und Flüge von einem Drittland zu diesen Flughäfen zuständig ist. Gegebenenfalls ergreift diese Stelle die notwendigen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Fluggastrechte gewahrt werden. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission mit, welche Stelle gemäß diesem Absatz benannt worden ist.

(2) Unbeschadet des Artikels 12 kann jeder Fluggast bei einer gemäß Absatz 1 benannten Stelle oder einer sonstigen von einem Mitgliedstaat benannten zuständigen Stelle Beschwerde wegen eines behaupteten Verstoßes gegen diese Verordnung erheben, der auf einem Flughafen im Gebiet eines Mitgliedstaats begangen wurde oder einen Flug von einem Drittstaat zu einem Flughafen in diesem Gebiet betrifft.

(3) Die von den Mitgliedstaaten für Verstöße gegen diese Verordnung festgelegten Sanktionen müssen wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein.


Dann kannst du ja glücklich sein. Vgl. dass mit BA-Fällen in der Vergangenheit bzw. mit aktuellen FR (Ryanair)-Fällen. Denn in wie deinem beschriebenen Fall hätte sich IMO die meisten Airlines quer gestellt und sich auf die medizinischen Notfälle bezogen um keinen Penny zu zahlen.
Manche Airlines haben offenbar ein funktionierendes Social-Media-Team. ;) Da folgte dann in diesem Fall recht schnell der Anruf mit der Frage nach der Kontonummer. Wenn wir hier denn schon zu Tipps & Tricks übergegangen sind...

Edit: Die medizinischen Notfälle, die angeblich Panikattacken waren, kamen ja vermutlich nicht von ungefähr. Wenn man in einer Maschine sitzt, deren Türen stundenlang repariert werden müssen, nachdem sie gerade aus der Wartung kam.
 

Worldtraveler42

Erfahrenes Mitglied
15.02.2015
3.888
36
MRS
Edit: Die medizinischen Notfälle, die angeblich Panikattacken waren, kamen ja vermutlich nicht von ungefähr. Wenn man in einer Maschine sitzt, deren Türen stundenlang repariert werden müssen, nachdem sie gerade aus der Wartung kam.

Kannst dir sicher sein dass wahrscheinlich 4/5 Airlines nein gesagt hätten. Den einzigen Grund den ich eventuell sehe weshalb BA freiwillig zahlt (also statt dass der Anwalt schreibt/der Kunde klagt) ist dass die zuständige britische Behörde Mitte September relativ streng mit den FR Annullierungen umgegangen ist und FR abgemahnt hat Fluggastrechte zu missachten.

Übrigens verweist der von dir zitierte Absatz zu den jeweils nationalen Legislation und den jeweiligen Behörden die für Fluggastrechte zuständig sind, womit die EU immer noch kein Kontroll- bzw. Strafmöglichkeiten hat. Vergleiche das z.B. zu den Strafen der EU im Wettbewerbsrecht bzw. illegalen staatlichen Unterstützungen.
 

ichundou

Erfahrenes Mitglied
05.11.2013
2.801
3
FRA
Jou - dann rechne mal. Die Kiste kommt kurz vor 2 wieder ans Gate. Deboarding, Einreise, Organisation von Shuttle und Hotel, Transfer und um 13 Uhr am Folgetag hebt die Kiste wieder ab.

Nettobettzeit?

Dann rechnen wir doch mal:
Um 2 am Gate: Deboarding, Einreise und Gepäckausgabe sollte in LHR in 60 Minuten durch sein. 3 Uhr.
Schuttlebusse: Die sollten sich in LHR auch innerhalb von 60 Minuten finden lassen. Immernoch 3 Uhr.
Fahrt ins Hotel: Da Fashion Week war, veranschlagen wir hier mal weitere 60 Minuten. 4 Uhr
In den zwei Stunden kann das Hotel die Zimmerschlüssel schon vorbereiten, sodass CI im Hotel in 15 Minuten machbar sein sollte. 4:15 im Zimmer.
Zähne putzen! 4:18

Der Weiterflug sollte um 13 gewesen sein. 1h Fahrt plus die obligatorischen 2h vorher am Flughafen. Macht Abfahrt im Hotel um 10 Uhr. Somit kommt man mit Umziehen, duschen (im Hotel kann man das, in der CheckIn-Halle nicht) auf eine Bettzeit von 5h. Imho immernoch besser als 10h in der CI-Halle herumsitzen.
 
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janetm

Erfahrenes Mitglied
11.02.2012
4.135
1.698
DUS, HAJ, PAD
...
Der Weiterflug sollte um 13 gewesen sein. 1h Fahrt plus die obligatorischen 2h vorher am Flughafen. Macht Abfahrt im Hotel um 10 Uhr. Somit kommt man mit Umziehen, duschen (im Hotel kann man das, in der CheckIn-Halle nicht) auf eine Bettzeit von 5h. Imho immernoch besser als 10h in der CI-Halle herumsitzen.

Hast du das schon mal mitgemacht?

Bei den malen wo ich im Hotel abgeholt wurde, war das etwa 5-6h vor Abflug für eine Stunde Fahrt, aber mit Sicherheit nicht so dass der Bus 2h vorher am Flughafen ist.

6.00 Aufstehen, Duschen und wieder Zähne putzen. Abholen um 7.00, 2h Leute einsammeln in verschiedenen Hotels, 1h Fahrtzeit, 10 Uhr am Flughafen.

Dann bleiben schmale 102 Minuten Bettzeit übrig...

Wäre, wäre Fahrradkette.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.127
910
Dann rechnen wir doch mal:
Um 2 am Gate: Deboarding, Einreise und Gepäckausgabe sollte in LHR in 60 Minuten durch sein. 3 Uhr.

Taxi/Uber um 3Uhr, max. 30 Min Fahrzeit, CI 3:30, im Zimmer 3:35, im Bett 3:40.

Check Out 10:30 - Fahrtzeit Flughafen ca. 45min/1Stunde. Rechtzeitige CI und Weiterflug - macht also wenn man sich selber kümmert fast 7 Stunden im Bett (wahrscheinlich mehr).