Wieso nicht die MwSt auf 24% erhöhen?

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nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.454
1.731
im Paralleluniversum
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Dann soll mir doch mal einer erklären, warum die Schweiz ... ein ausgeglichenes Jahresbudget hat und Deutschland ... ein Defizit produziert


Nur ein paar Stichworte:

- Schweiz ist nicht in der EU und nicht einer der Hauptzahler derselbigen
- Schweiz hat ein paar weniger Einwohner und sucht sich sehr stark die Zuwanderer anhand ihres Geldbeutels bzw. ihrer Arbeitskraft aussucht
- Die Schweiz hat keine Wiedervereinigung zu stemmen..


Du vergleichst hier noch nicht einmal Äpfel mit Birnen. Das sind bestenfall Äpfel mit Erdnüssen... :confused:
 

OliverLHFan

Erfahrenes Mitglied
04.04.2009
1.314
61
NUE (fast)
- Schweiz ist nicht in der EU und nicht einer der Hauptzahler derselbigen
- Schweiz hat ein paar weniger Einwohner und sucht sich sehr stark die Zuwanderer anhand ihres Geldbeutels bzw. ihrer Arbeitskraft aussucht
- Die Schweiz hat keine Wiedervereinigung zu stemmen..

OK, ich stelle mir gerade vor, wir steigen aus der EU aus, schmeissen die Hälfte und die Ossis aus dem Land ... Wir wären alle reich! ;)

*** Alles nur Spaß !!! ***

Oliver
 

XT600

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
22.557
2.126
Das wollte ich auch schreiben:)

Ansonsten von mir aus gerne 30% MwSt. nur sollte man dann mit Nettopreisen gegenüber dem Endverbraucher werben dürfen :)

hei Edsize, wenn das in DE oder gar EU einzöge, wären die Türen offen für allerlei Schindluder. Preise mal ohne mal mit Mwst, alles freier Kapitalismus - pfui Deibel!!
 
Du machst es Dir zu einfach. Auch schon vor der Wiedervereinigung gab es grosse Diskrepanzen !!!!


Nur ein paar Stichworte:

- Schweiz ist nicht in der EU und nicht einer der Hauptzahler derselbigen
- Schweiz hat ein paar weniger Einwohner und sucht sich sehr stark die Zuwanderer anhand ihres Geldbeutels bzw. ihrer Arbeitskraft aussucht
- Die Schweiz hat keine Wiedervereinigung zu stemmen..


Du vergleichst hier noch nicht einmal Äpfel mit Birnen. Das sind bestenfall Äpfel mit Erdnüssen... :confused:
 

cockpitvisit

Erfahrenes Mitglied
04.12.2009
5.448
3.670
FRA
- Schweiz ist nicht in der EU und nicht einer der Hauptzahler derselbigen
- Schweiz hat ein paar weniger Einwohner und sucht sich sehr stark die Zuwanderer anhand ihres Geldbeutels bzw. ihrer Arbeitskraft aussucht
- Die Schweiz hat keine Wiedervereinigung zu stemmen..

Mit anderen Worten, die Schweiz trifft politische Entscheidungen zum Wohle der eigenen Bürger, während Deutschland lieber Geld für andere Länder ausgibt, die Wiedervereinigung ohne Not zu einem sündteuren Prestigeprojekt gemacht hat und Leute einwandern lässt die man gar nicht braucht (dafür gibt's in London viele bestens gebildete deutschsprachige Chinesen, die nach ihrem kostenlosen Studium in D hier nicht bleiben durften). Die Unis platzen aus allen Nähten, man spart aber noch weiter an der Bildung und schenkt gleichzeitig in einer einzigen Aktion jedem Griechen 2000EUR.

Das ist tatsächlich ein Riesenunterschied!!! Aber ob man darauf stolz sein kann? :confused:
 
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nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.454
1.731
im Paralleluniversum
Mit anderen Worten, die Schweiz trifft politische Entscheidungen zum Wohle der eigenen Bürger, während Deutschland lieber Geld für andere Länder ausgibt, die Wiedervereinigung ohne Not zu einem sündteuren Prestigeprojekt gemacht hat und Leute einwandern lässt die man gar nicht braucht (dafür gibt's in London viele bestens gebildete deutschsprachige Chinesen, die nach ihrem kostenlosen Studium in D hier nicht bleiben durften). Die Unis platzen aus allen Nähten, man spart aber noch weiter an der Bildung und schenkt gleichzeitig in einer einzigen Aktion jedem Griechen 2000EUR.

Das ist tatsächlich ein Riesenunterschied!!! Aber ob man darauf stolz sein kann? :confused:


Oh mann.... darüber könnte man Bücher füllen.

Ich hab es letzten schon einmal an anderer Stelle geschrieben. Norbert Walter, ehemals Chefvolkswirt der Deutschen Bank, hatte dazu ein klares Statement. Ohne EU wäre Deutschland arm dran. Mit anderen Worten: Wir können es uns gar nicht leisten, die EU nicht am Leben zu erhalten. Mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben...

Aber ich bin mir sicher, dass hier die besten Wirtschaftsexperten des EU Raums Vorenbrüder sind und das alles ganz anders sehen....
 
Y

YuropFlyer

Guest
Stimmt, Deutschland war historisch ja schon immer das Armenhaus Europas, erst mit der glorreichen EU sind dann die Deutschen zu etwas Wohlstand gekommen =;

Man hat punkto EU einfach einige fundamentale Fehler begangen.

Um es möglichst kurz und knapp zu sagen: Die Wiedervereinigung war sicher KEIN Fehler, die Art und Weise aber sehr wohl, da hat sich ein Politiker einen Namen machen wollen.

Die EU-Osterweiterung war ebenfalls KEIN Fehler, Polen, die baltischen Staaten, Tschechien, Slovakei, funktioniert alles recht gut. Auch Slowenien und Ungarn wären durchaus stemmbar, aber man wollte "dahinter" dann einfach zuviel. Rumänien und Bulgarien hätten nie in die EU gedurft, man hätte nach Slovenien-Ungarn-Slovakei-Polen-baltische Staaten einfach mal "STOP" rufen müssen. (Die Grenze würde dann auch besser aussehen :D )

Griechenland war politisch gewollt, hier hat man lange beide Augen zugemacht. Viel zu lange, wie dies Politiker halt gerne machen.

Auch der freie Personenverkehr "bis und mit" erste Generation Osteuropa wäre stemmbar - wieder, Rumänien und Bulgarien waren zuviel.

Die EU kommt mir oft vor, wie der Typ, der ein Steak ordert, es isst, es ihm gefällt (Spanien/Portugal), er noch eines ordert (Osteuropa 1. Gen), er es gerade so verputzt und immer noch gut fand, aber jetzt total satt trotzdem noch ein drittes Steak (R/B) ordert..


Dazu, ja, bei der Zuwanderung passieren MASSIVE Fehler. Statt ein vernünftiges System wie in Australien, das hart aber fair ist, einzusetzen, könnte man in Europa fast meinen, je weniger Qualifikation, desto besser. Bei Themen wie "Familiennachzug" ohne jegliche Integration wird mir speiübel..
 
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cockpitvisit

Erfahrenes Mitglied
04.12.2009
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FRA
Die EU-Osterweiterung war ebenfalls KEIN Fehler, Polen, die baltischen Staaten, Tschechien, Slovakei, funktioniert alles recht gut. Auch Slowenien und Ungarn wären durchaus stemmbar, aber man wollte "dahinter" dann einfach zuviel. Rumänien und Bulgarien hätten nie in die EU gedurft, man hätte nach Slovenien-Ungarn-Slovakei-Polen-baltische Staaten einfach mal "STOP" rufen müssen. (Die Grenze würde dann auch besser aussehen :D )

Naja... die Frage ist auch, welche Vorteile die EU (also die politische Union) überhaupt bietet, verglichen mit der Freihandelszone die schon vor der EU da war.

Den freien Personen- und Warenverkehr gab's schon lange vor der EU. Für das Schengener Abkommen braucht man keine EU, es sind auch nicht-EU Länder dabei.

Für den Euro ist die EU sogar schädlich, weil jetzt plötzlich das Schicksal der EU an diesem Währungsexperiment hängt (zumindest wenn man den betroffenen Politikern glaubt). Deswegen darf z.B. kein Teilnehmerland pleite gehen und es gibt jetzt einen enormen politischen Druck den Euro um jeden Preis zu erhalten. Ohne die EU wäre es politisch viel einfacher den Euro abzuschaffen oder einzelne Länder auszuschließen, weil die Grundvoraussetzungen für eine gemeinsame Währung offensichtlich doch nicht erfüllt sind (gleiche Haushaltsdisziplin und Inflation in allen Teilnehmerländern).

Welche Rechte und Vorteile habe ich als Deutscher in einem EU-Land, die ich in der Schweiz oder Norwegen nicht auch habe?
 

Triple3

Erfahrenes Mitglied
19.03.2009
2.483
1
FRA
Welche Rechte und Vorteile habe ich als Deutscher in einem EU-Land, die ich in der Schweiz oder Norwegen nicht auch habe?

Das lernt Du z. B. dann, wenn Du als Deutscher mal in der Schweiz oder in Holland dauerhaft wohnen und arbeiten möchtest oder gar eine Firma / Niederlassung gründen möchtest...oder wenn Du als Deutscher in Holland oder in Norwegen bezahlen möchtest... usw.

Bitte... jetzt keine Diskussion über den Sinn oder Unsinn der EU... das wäre wirklich OT. ;)
 
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RedBullRacer

Neues Mitglied
21.12.2012
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Das lernt Du z. B. dann, wenn Du als Deutscher mal in der Schweiz oder in Holland dauerhaft wohnen und arbeiten möchtest oder gar eine Firma / Niederlassung gründen möchtest...oder wenn Du als Deutscher in Holland oder in Norwegen bezahlen möchtest... usw.

Das kann ich Unterstreichen!
 

peter42

Moderator
Teammitglied
09.03.2009
13.380
1.244
das nur im Norden die Mwst so hoch ist!

Durchschnittseinkommen ist irrelvant: es zählt nur, welche Staat Geld braucht - natürlich widerspricht sich das hier oft: die ärmsten Länder schröpfen ihre Bewohner am meisten, CH hat nur 8% und trotzdem ist dort alles Bestens (?)

@EDSize: das ist Legende mit der Krankenversicherung in Skandinavien!! In der Schweiz zahlt jeder gleich viel (ca. 240CHF, die Hälfte der AG) und das System funktioniert einwandfrei - leider traut sich in DE keine Regierung ran, was zu ändern (zuviel Lobbyismus)-bis wir wieder mit einer Machtergreifung total umgestaltet werden wird sich hier nichts ändern, da wette ich drauf!



In CH ist das aber auch nur die absolute Basisversicherung!
 
Y

YuropFlyer

Guest
In CH ist das aber auch nur die absolute Basisversicherung!

Die Grundversicherung (Selbstbehalt 300 Franken pro Jahr, anschliessend 10% Selbstbehalt), ist durchaus ausreichend für alle "normalen" Krankheiten, wenn man kein Einzelzimmer im Spital oder sowas will.

Wobei ich zB eine Zusatzversicherung habe, welche mich abzüglich Fitnessabo (welches zu 50% bezahlt wird!) nur noch 20€ pro Monat kostet..

Wer sich in der Schweiz umschaut, und sich nicht zu schade ist, alle paar Jahre die Krankenkasse gegebenenfalls zu wechseln, hat kein schlechtes System - die Zusatzversicherung kann ja auch bei einer anderen Kasse bleiben, wenn ein Wechsel aufgrund Erkrankung oder ähnlichem nicht möglich ist. (Grundversicherung kann immer gewechselt werden)
 

XT600

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
22.557
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und - das ist der Grundunterschied CH zu DE: die Ärzte können keine 2 verschiedenen Tarife abrechnen!!!

Gleiche Leistung = gleicher Lohn!!
 
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Farscape

Erfahrenes Mitglied
24.09.2010
6.988
34
Wien
und - das ist der Grundunterschied CH zu DE: die Ärzte können keine 2 verschiedenen Tarife abrechnen!!!

Gleiche Leistung = gleicher Lohn!!

Die Privatpatienten finanzieren ein bisserl die Kassenpatienten mit.

Gleiche Tarife für alle? Auch für FIRST Tickets? Ohje :(

Es gibt keine perfekte Lösung, es wird immer unfair besteuert.
 

EinerWieKeiner

Erfahrenes Mitglied
11.10.2009
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524
und - das ist der Grundunterschied CH zu DE: die Ärzte können keine 2 verschiedenen Tarife abrechnen!!!

Gleiche Leistung = gleicher Lohn!!

Folgendes problem: Du hast von der gesammten Materie keine Ahnung. Im speziellen auch nicht.
Es existieren in er Schweiz sog. "tax" werte, die vergleichbar sind mit den deutschen Punktwerten. Jeder Patient/ Leistung ( auch im Bereich der gesetzlichen Krankenkasse mittlerweile) kann innerhalb dieser Punktwerte abgerechnet werden.
Untere Grenze 1,0 - obere grenze Variabel : aber bis 10,0 sollte gehen. Oberhalb dieses Bereiches hat der BGH eine sog. "Sittenwidrigkeit " festgestellt, die aber nicht exakt definiert ist.
Damit ist im speziellen erstmal dein o.g. Aussage hinfällig.

Im allgemeinen:
Zu deiner OP-Frage ist dir anscheinend die Komplexität und Kausalität einer singulären MWST Erhöhung auf 24 % nicht annähernd bewusst.
Es gibt hunderte Zusammenhänge, die einzeln schon umfassend disksussionswürdig sind, so dass deine Frage hier nicht annähernd sinnvoll beantwortet werden kann.
Deswegen werde ich es auch nicht versuchen. Das problem hierbei ist - bitte nicht böse sein, ist nur faktisch gemeint- dass du den ganzen Wald von Fakten gar nicht erahnst, geschweige denn übersehen kannst oder gar verstehst.

Aus diesem Grunde ist eine seriöse Diskussin über so eine Thematik eher als sinnlos in einem Forum wie hier anzusehen.
 

XT600

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
22.557
2.126
stimmt seriös kann man in diesem Forum - außer mit dir "EinerWieKeiner" (was für für ein Nick - bist du Gott?) - natürlich nicht erwarten.

Was ich sagen wollte: mich kotzt dieses Jammern in Deutschland auf hohem Niveau sowas von an, denn daß wir mehr zu zahlen bereit/fähig sind, stellt die deutsche Käuferkraft laufend unter Beweis - nur nicht dem Staat geben und bloss keinen Solidarbeitrag wie Krankenversicherung oder Rundfunkgebühr - alles andere "passt scho" (z.B. überteuerte Wohnungen/Häuser).

Deutschland Arroganz und Gier kotzt mich an:cry:- woanders hat's 20% Arbeitslose....
 
S

Sun

Guest
stimmt seriös kann man in diesem Forum - außer mit dir "EinerWieKeiner" (was für für ein Nick - bist du Gott?) - natürlich nicht erwarten.

Was ich sagen wollte: mich kotzt dieses Jammern in Deutschland auf hohem Niveau sowas von an, denn daß wir mehr zu zahlen bereit/fähig sind, stellt die deutsche Käuferkraft laufend unter Beweis - nur nicht dem Staat geben und bloss keinen Solidarbeitrag wie Krankenversicherung oder Rundfunkgebühr - alles andere "passt scho" (z.B. überteuerte Wohnungen/Häuser).

Deutschland Arroganz und Gier kotzt mich an:cry:- woanders hat's 20% Arbeitslose....

Und das von dir? Du, der hier locker tausende von Beiträgen verfasst hat in denen es um Ersparnisse im Centbereich geht? Du bist das beste Beispiel für Arroganz und Gier.
 
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alexanderxl

Erfahrenes Mitglied
24.07.2010
7.806
-2
Münsterland
Der Staat, die Politik kann nicht mit Geld umgehen! Es werden immer mehr und mehr Schulden. Diese ganze Eurokrise ist ja überhaupt nur zustande gekommen, weil die Politik europaweit teilweise weltweit ständig den Wünschen der Wähler nachgibt und Geld verteilt, was nicht da ist!
Jeder hat schon von der Grundregel der Volkswirtschaft gehört, dass der Staat dann als grosser Nachfragen von Gütern und Dienstleistungen auftreten soll, wenn der Abschwung da ist, bzw. es in den Abschwung geht. So wie wir auch in 2011 diese Investitionsprogramm hatten.
Und in Phasen wo es wirtschaftlich gut geht, muss dann aber auch der vorher ausgegebenen Geld wieder eingespart werden.
Faktisch ist ein solches, volkswirtschaftlich sinnvolles handeln gar nicht mehr möglich , weil der Staat immer zuviel geld ausgibt. Und hat er mehr Geld, gibt er mehr Geld aus.
Zu Eichels Zeit als Finanzminister war die Planung 2012 als erstes Jahr zu fahren, ohne Neuverschuldung.
Dieses ist jetzt mehrmals weider nach hinten verschoben worden, von jeweils neuen Nachfolgern.
Auch das wäre dann kein grosser Wurf, denn ohne Neuverschuldung heisst, nur, man nimmt mal einmal keine weiteren neuen schulden auf, die alten bleiben so hoch wie eh und je.

Diese gesamte Eurokrise ist überhaupt nur deshalb zustande gekommen und die Probleme gibt auch nur deswegen, weil diese Staaten alle zu hoch verschuldet waren! Das ist die Ursache und auch Anlass aller Problem die Griechenland hat, die , die ganze Euro-"Geschichte" hatte.

Unter dieser Prämisse ist es das wichtigste den Staat, knapp zu halten, Gibt man ihm dieses jahr mehr geld, hat er es schneller wieder ausgegeben als es reinkam, und braucht immer soviel mehr an geld und fordert noch weiteres, weil andere auch wieder- aus Gerechtigkeitsgründen profitieren sollen.
Das ist eine solche unnötige Riesenumverteilungsmaschinerie, die kaum vorstellbar ist.
Fast jeder bekommt heute Geld vom Staat. Fast alle indirekt, aber viele auch ganz direkt. Und gleichzeitig zahlen viele, allerdings gut verdienende, die auch was dafür tun, hohe Steuern!

Die FDP ist mit dem Versprechen in die letzte Wahl gegangen Steuern zu senken. Als man nun vor einem Jahr die Pläne vorstellte, und die gerade die Menschen entlasteten die um 35,000 brutto und nen bisschen tiefer im Einkommen liegen, war die Bevölkerung schon längst den anderen Politikern auf den Leim gegangen, die meinten der staat müsste noch mehr Geld haben und man sei nicht handlungsfähig.

Keinesfalls ist es so, dass es allen gut geht. Also ich sehe in meiner Nachbarschaft Kneipen die zu machen mussten, oder ums überleben kämpfen, Desgleichen jede Menge kleine Einzelhändler und Handwerker! Über 50,000 kleine Gastwirte haben in dem Kontext mit dem Nichtrauchergesetz wohl ihr Existenz verloren. Es kamen einfach zu wenig Gäste, damit sie noch Miete, sonstige Kosten und ihre eigenen Lebenshaltungskosten verdienen konnten.

Was die Gestaltung der Steuereinnahmen und der Sätze betrifft, kann man sicher etwas verbessern. Die Tabaksteuer ist schon sehr hoch. Wir hatten ja jetzt über 5 Jahren nacheinander jedes Jahr eine Tabaksteuererhöhung. Der Staat wollte ja zunächst das in einem Schwung machen. Da hatte die Zigarettenindustrie aber gewarnt, dass dann der Absatz enorm zurück geht und nie wieder auch nur die alten Einnahmen möglich sein werdne und schon gar nicht eine Erhöhung. Damit die Poltik da mitmachte und die geplante Tabaksteuererhöhung auf 5 einzelne Schritte verteilte musste die Zigaettenindustrie Darlehen zur Verfügung stellen, für die anfangs eingeplanten hohen Einnahmen- die man aber nie erreicht hätte.

Es verschiedenen Gründen ist es sehr sinnvoll , solche Suchtmittel die auch schädlich für die Gesundheit sind, sehr hoch zu besteuern. Der höchst mögliche Steuersatz, wo gleichzeitig sich die bürger es sich noch leisten können, ist der richtige! Die Steuer auf Feinschnitt ist je Zigaretten sehr viel niedriger als bei Fertigzigaretten. Hier muss eben dann nachtariert werden und die Steuen von Feinschnitt etwas angeboten werden!
Wenn man mich frage, wäre auch der Alkohol viel zu gering besteuert. Es kann doch nicht sein, dass alkoholische Getränke nicht mehr kosten als Limonade oder auch Wasser.
Auch bei Schnaps wäre eine Steuerverdreifachung möglich, so, dass der Preis sich verdoppeln könnte!
Das würde zunächst mal einige Menschen abhalten überhaupt Alkohol zu trinken und den richtigen Abhängigen würde dieser Preiserhöhung früher den Weg in den Entzug weisen.
Gleichzeitig schöft der Staat bei diesen nicht gewünschten Artikel einen grossen Anteil der Preise ab!

Nur das kann auch nur wieder gehen, wenn an anderer Stelle, die Steuern gesenkt werden. Das was der Staat im näschtsen Jahr mehr bekommen wird, wird man in diesem Jahr, gerade als Wahlgeschenke verteilen und dann muss das Geld immer wieder weiter ausgegeben werden. Und sogar weitere Forderungen und Begehrlichkeiten werden dadurch entstehen. Selbst wenn der Staat die doppelten Mittel hätte, wäre er immer noch knapp bei Kasse und braucht im folgenden Jahr noch mehr!
 

EinerWieKeiner

Erfahrenes Mitglied
11.10.2009
5.974
524
Moin lieber XT600,

dir ist hoffentlich schon klar, dass du dich inhaltlich mit solchen aussagen völlig verrennst, weil du preisgibst, dass du thematisch überhaupt keine Ahnung hast ?

1.) Du bist hier im Forum als Obersparbrötchen bekannt, was völlig ok ist , auf der anderen Seite forderst du jetzt, dass alle MEHR geben sollen und nicht jammern. Bist du es nicht, der sich schon immer wieder mehrfach beschwert hat,
dass "alles" so teuer geworden ist und du jeden cent Sparen willst? genau! der bist du: Passt also nicht

2.)
wenn dich das "deutsche Jammern ankotzt", warum schreibst du das nicht als Thema ( dafür hätte ich sogar grosses Verständnis gehabt) ?
Stattdessen palaverst du hier über eine 24 % MWST Anhebung, von der du nicht annähernd fachlich im Bilde bist.

3.)
Deutschland ist mir in Gänze im Vergleich mit anderen Ländern nicht als übermässig Arrogant und Gierig untergekommen. Attribute , die wir insbesondere im Ausland erhalten, sind eher: Korrekt, fleissig, spiessig, arbeitsam, sparsam, politisch korrekt.
Das würde ich - Im vergleich mit anderen Länderen und Nationen - auch so sehen.
Beweis gefällig ? Deutschland ist seit je her grösster NettoZahler in die EU Kassen. Deutschland unterhält WELTWEIT den grössten Sozialstaat, in dem auch Zuwanderer mit Leistungen bedacht werden.

Vielleicht hast du nur schlechten Tag gehabt. Es sei dir gegönnt. Hat man manchmal.
 

TheDude666

Erfahrenes Mitglied
02.05.2012
2.543
451
ARN
In Deutschland geht es dann vielen menschen mit Stütze besser, als den hart arbeitenden Menschen in ihrer Heimat. Komischerweise kommen Deutsche, die ausgewandert sind, auch dann wiedeer, wenn sie richtig krank werden nirgendwo gibt es diese sozialen Leistungen!
Ich vermute das Deutschland auf Grund seiner Vergangenheit keine andere Politik an den Tag legen kann. Warum wird Zuwanderung nicht reglementiert und die Inanspruchnahme an Sozialleistungen weiter eingeschränkt? Die politische Klasse hat meiner Meinung nach noch nicht den Mut diesen harten Schritt zu gehen, was wiederum zu Unmut in Teilen der bildungsfernen Bevölkerungsschicht führt die mit dumpfen Parolen anfängt zu hetzen.
 
S

Sun

Guest
Ich vermute das Deutschland auf Grund seiner Vergangenheit keine andere Politik an den Tag legen kann. Warum wird Zuwanderung nicht reglementiert und die Inanspruchnahme an Sozialleistungen weiter eingeschränkt? Die politische Klasse hat meiner Meinung nach noch nicht den Mut diesen harten Schritt zu gehen, was wiederum zu Unmut in Teilen der bildungsfernen Bevölkerungsschicht führt die mit dumpfen Parolen anfängt zu hetzen.

Jaja, die bösen Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg und leben hier in Saus und Braus von Hartz 4. :sick:
 

zerstreut

Erfahrenes Mitglied
11.10.2010
332
0
1. ich bin europäer, der nationalstaat deutschland interessiert mich nicht die bohne, das ich hier geboren wurde war zufall, darauf kann ich weder stolz sein noch habe ich das selbst geschaffen.

2. egal wo ich in europa hin komme: es gibt überall gute und böse menschen, unabhängig von der nationalität, hautfarbe oder sprache.

3. in der natur der sache liegt es, dass der mensch versucht für sich zu maximieren. dies führt automatisch zu einer minimierung bei einer anderen person! wer maximierte verteilt um.

4. hier braucht die gesellschaft regeln. sie einigt sich auf ein system und dann auf die vorgehensweise. soziales miteinander muss gelernt sein und ist bei vielen characteren erst lebbar wenn sie selbst vollkommen satt sind. ein soziales system verteilt zwischen menschen mit mehr und weniger grossen fähigkeiten die ressourcen damit eine basisexistenz möglich ist. grundlage des sozialen friedens.

5. jegliche umverteilung, jeder verwaltungsakt kostet resourcen. allerdings ist die schaffung von verwaltung ein probates mittel um kontrollieren zu können und somit macht zu generieren.

6. eine mehrwertsteuererhöhung führt zur umverteilung von unten nach oben. der einfache bürger kann diese nicht geltend machen.

7. einer der mächtigsten berufe in deutschland ist der steuerberater. eine berufsgattung die bisher in griechenland, italien oder spanien unwichtig war.
das steuersystem erfüllt in deutschland die funktion einer armee. die steuerregeln sind nur für eingeweihte überblickbar. wer sich nicht auskennt zahlt drauf! die intelligenz eines durchschnittlichen kopfes reicht nicht aus. und haften für fehler tut keiner!
man stelle sich das vor: der absolute kleinbürger, ein umblätterer, ein papierverschnupfter hat nun die macht. die meisten sprechen noch nicht einmal eine zweite sprache, können nicht mit stäbchen essen und möchten ihren mercedes in der garage eines einfamilienhauses parken.
sie waren so mächtig, dass die steurerklärung auf dem bierdeckel gekippt wurde und nun ganz südeuropa ihr system übernehmen muss. und es interesiert sie absolut nicht, dass dies ein kulturschock für menschen in vielen ländern bedeutet, das dies zu wirtschaftlichen kriesen führt.

8. schade.
 
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