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Zahnbürste

arbo71

Reguläres Mitglied
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Guten Morgen,

Ich bin auf der Suche nach einer zusammenlegbaren Reisezahnbürste . Die bei diversen Drogeriemärkten angebotenen Modelle sagen mir bezüglich der Stabilität nicht so ganz zu.

Vielleicht hat ja hier jemand einen guten Tipp?
 
Ich bin mit 'Colgate Portable' zufrieden - nur manchmal schwer zu finden.

Relatiert: ein einzig gescheite elektrische fuer unterwegs habe ich bisher in Tokyo gefunden. :}
 
Sorry für OT, aber ich würde so etwas wirklich nur für Notfälle in Betracht ziehen. Zahnbürsten sind einfach nichts, wo man Kompromisse eingehen sollte, eine vernünftige elektrische Zahnbürste mit Reisehülle verbraucht auch nicht allzu viel Platz. Natürlich ists Mehraufwand, aber dem gegenüber stehen viele Schmerzen, Tausende € Behandlungskosten und ein nie wieder 100% herstellbares Gebiss. Meine Zähne hatten über die Jahre trotz gewissenhaftem Putzen immer wieder neue Karies. Eingestellt hat sich diese Verschlechterung erst, seitdem ich auch auf Reisen konsequent normale elektrische Zahnbürsten benutze.
Geht jetzt auch nicht um mich als Einzelfall, aber bestätigen viele Zahnärzte, dass das ein recht typisches Problem ist, wenn man unterwegs nicht die gleichen Standards wie zu hause ansetzen. Nur weil man es ins gleiche Täschchen packt ist ein Reiseshampoo oder eine Klappbürste halt nicht das gleiche Thema wie die Zahnbürste. Gleiches gilt auch für Zahnpasta mit falscher Körnigkeit oder Fluoridanteil.
 
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Sorry für OT, aber ich würde so etwas wirklich nur für Notfälle in Betracht ziehen. Zahnbürsten sind einfach nichts, wo man Kompromisse eingehen sollte, eine vernünftige elektrische Zahnbürste mit Reisehülle verbraucht auch nicht allzu viel Platz. Natürlich ists Mehraufwand, aber dem gegenüber stehen viele Schmerzen, Tausende € Behandlungskosten und ein nie wieder 100% herstellbares Gebiss. Meine Zähne hatten über die Jahre trotz gewissenhaftem Putzen immer wieder neue Karies. Eingestellt hat sich diese Verschlechterung erst, seitdem ich auch auf Reisen konsequent normale elektrische Zahnbürsten benutze.
Geht jetzt auch nicht um mich als Einzelfall, aber bestätigen viele Zahnärzte, dass das ein recht typisches Problem ist, wenn man unterwegs nicht die gleichen Standards wie zu hause ansetzen. Nur weil man es ins gleiche Täschchen packt ist ein Reiseshampoo oder eine Klappbürste halt nicht das gleiche Thema wie die Zahnbürste. Gleiches gilt auch für Zahnpasta mit falscher Körnigkeit oder Fluoridanteil.

Ist das so? Ich benutze schon immer unterschiedliche (manuelle) Zahnbuersten und an Zahnpasta was gerade im Angebot ist und gehe seit ueber 10 Jahren ohne das irgendwas gemacht werden muss von der Kontrolle beim ZA heim.
 
Hängt meiner Meinung nach stark vom Zahnzwischenraum ab. Bleibt gern was hängen, Interdentalbürsten, Zahnseide oder Munddusche.

Einfacher Test: nen Mohnstrudel essen und nach dem gründlichen Zähneputzen mit der Munddusche drüber. Da fallen dann sehr viele schwarze Pünktchen heraus. Die sonst alle über Nacht da drinnen gewesen wären.

Xylitolpulver vermindert etwas die Bakterienbildung, als Ergänzung.
 
Wenn ich die Zähne mancher Mitreisender so anschaue, kommt mir oft das Grauen:

Zahnzwischenräume:
Alles schon gesehen von einfachen Speiseresten bis zu einer (festen?) Masse die da sitzt wie Fensterkit.
Merken die Leute das nicht?

Mundgeruch:
Teilweise richtiger Faulgeruch, der weniger mit Resten der letzten Mahlzeit sondern eher mit verrottetem Mundraum, Zähnen und gefüllten Taschen zu tun hat.

Fehlende Zähne:
Klassiker ist ja die ersten Zähne im Oberkiefer hinter den Schneidezähnen nicht mehr zu haben. Da sind teilweise Leute unterwegs, die sind gut gekleidet, die Schneidezähne glänzend weiss, aber dann kommt rechts und links jeweils ein schwarzes Loch. Wie kann so etwas passieren? Und warum füllt man es dann später zumindest nicht?

Mundhygiene ist eine Visitenkarte seiner selbst.
Wer mit gegenüber sitzt und mir dadurch zeigt, wie er mit sich selbst umgeht, bei dem bin ich skeptisch was das Geschäftliche betrifft.

Ähnliches trifft auf Fingernägel zu.
 
ich habe immer eine Oral B Sonic slim dabei. Hält bei 2x täglich putzen gute 4Tage ohne aufladen und passt in eine normale Zahnbürstenhülle (wobei es auch ein recht kleines Traveletui dazu gibt).
Zahnhygiene ist manchen aber scheinbar nicht so wichtig. Wenn ich mir z.B. manche Politiker bei Interviews so anschaue... grausig!
 
OMG! :doh:

Wenn man z.B. durch Afrika reist, sieht man fast ausschließlich Menschen mit strahlend weissen und gesunden Zähnen.

Und, ob man es glaubt oder nicht: Kein Zahnarzt weit und breit, keine (Reise)Zahnbürste, schon gar nicht eine elektrische, keine Interdentalbürsten, Zahnseide oder Mundduschen. Ja, zum Teil noch nicht einmal Wasser vorhanden.

Ich würde mal darüber nachdenken, dass es auch irgendwie anders irgendwie funktionieren muss...
 
Guten Morgen,

Ich bin auf der Suche nach einer zusammenlegbaren Reisezahnbürste . Die bei diversen Drogeriemärkten angebotenen Modelle sagen mir bezüglich der Stabilität nicht so ganz zu.

Vielleicht hat ja hier jemand einen guten Tipp?

Du brauchst keine zusammenklappbare oder elektrische Zahnbürste-Du brauchst eine,die Du benutzt.
Für Zähne UND Zahnfleisch. Regelmäßig. Gerne mit Zahnseide komplettiert,jedoch nicht zwingend.
Und wenn Du dann noch den Zuckeranteil in Deinen Lebensmitteln herunterfährst,geht es Dir vielleicht schon bald wie den Menschen, die Juser Globetrotter in Afrika trifft.
 
na da fragt man sich doch echt warum es überhaupt Zahnärzte gibt. Alles überbewertet und ganz sicher nutzlos. Im übrigen kommt das weiß der Zähne in Afrika nicht dadurch, weil die da keine Zahnpflege betreiben. Eher im Gegenteil, google mal nach Zahnbürstenbaum oder Miswak. Um die Farbe gehts auch weniger, sondern eher darum auch mit über 70 noch mit den eigenen Zähnen und nicht auf der Felge zu kauen. Und das erreicht man sicher nicht als orales Sc....n, sondern mit Zahnpflege, ob jetzt mit (langwierigen) traditionellen oder effektiven „neuzeitlichen“ Methoden
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder eher den Carb-Anteil? Glucose?
Ich glaub hier gibts ein bisschen Verwirrung um Begrifflichkeiten. Zucker ist eigentlich ein Synonym für Kohlehydrate (oder von mir aus Carbs), und hochmolekulare Kohlehydrate sind kaum kariogen. Natürlich sollten auch diese geputzt werden, auch um Parodontose vorzubeugen, aber sind halt auf einem ganz anderen Niveau als Monosaccharide (ob das nun Glukose, Fruktose oder Saccharose ist).
 
Ist das so? Ich benutze schon immer unterschiedliche (manuelle) Zahnbuersten und an Zahnpasta was gerade im Angebot ist und gehe seit ueber 10 Jahren ohne das irgendwas gemacht werden muss von der Kontrolle beim ZA heim.
Natürlich kann man das nicht so schwarz/weiß sagen, wollte es auch nicht so darstellen. Geht im Endeffekt immer um Tendenzen Risiken und Wahrscheinlichkeiten. Ich wollte sicher nicht darauf hinaus, dass es unmöglich ist, mit einfachen Zahnbürsten ein intaktes Gebiss zu behalten. Es ist nur deutlich schwieriger, Zahnbelag konsequent wegzubekommen.
 
Same,Same,but different. Egal ob links-oder rechtsdrehend,es geht um den Anteil an niedermolekularen KH, welche verstoffwechselt Säure bilden und den Zahnschmelz angreifen. Als ein Teil der zu den von Juser travelben so deutlich genannten Folgen führen kann.
Oder wie ich versuchte,plakativ auszudrücken, Hauptsache ist, überhaupt zu putzen, egal ob klappbar, elektrisch,Handbetrieb oder James, der das übernimmt...:)
 
OMG! :doh:
Wenn man z.B. durch Afrika reist, sieht man fast ausschließlich Menschen mit strahlend weissen und gesunden Zähnen.
Und, ob man es glaubt oder nicht: Kein Zahnarzt weit und breit, keine (Reise)Zahnbürste, schon gar nicht eine elektrische, keine Interdentalbürsten, Zahnseide oder Mundduschen. Ja, zum Teil noch nicht einmal Wasser vorhanden.
Ich würde mal darüber nachdenken, dass es auch irgendwie anders irgendwie funktionieren muss...
Na das ist aber mal Whataboutism vom Feinsten. Mal abgesehen davon, dass du dazu vermutlich keine Zahlen vorliegen hast, ob an der Sache statistisch wirklich was dran ist, wäre das ohnehin nur aussagekräftig, wenn man vergleichbare Umstände hätte. Ist ja schön, dass man statt Zähne zu putzen das gleiche auch mit dem Lebensstil eines Buschmanns erreichen kann (und dann hoffen, dass man nicht zu denen gehört, denen bereits mit 50 das gesamte Gebiss weggefault ist).
Natürlich trägt der hohe Anteil einfacher Kohlehydrate in unserer Ernährung auch einen großen Anteil bei, aber dann müsste man diese halt auch entsprechend umstellen.
 
Ich glaub hier gibts ein bisschen Verwirrung um Begrifflichkeiten. Zucker ist eigentlich ein Synonym für Kohlehydrate (oder von mir aus Carbs), und hochmolekulare Kohlehydrate sind kaum kariogen. Natürlich sollten auch diese geputzt werden, auch um Parodontose vorzubeugen, aber sind halt auf einem ganz anderen Niveau als Monosaccharide (ob das nun Glukose, Fruktose oder Saccharose ist).
Stärke besteht als Polysaccharid aus Glucose, die wird doch schon im Mund durch den Speichel aufgespalten, zumindest dachte ich das bisher.
 
Stärke besteht als Polysaccharid aus Glucose, die wird doch schon im Mund durch den Speichel aufgespalten, zumindest dachte ich das bisher.
Polysaccharid ist halt ein weiter Begriff. Disaccharide wie Stärke sind von Monosacchariden nicht so weit entfernt, aber gibt ja wie gesagt auch hochmolekulare Kohlehydrate.
 
Guten Morgen,

Ich bin auf der Suche nach einer zusammenlegbaren Reisezahnbürste . Die bei diversen Drogeriemärkten angebotenen Modelle sagen mir bezüglich der Stabilität nicht so ganz zu.

Vielleicht hat ja hier jemand einen guten Tipp?

Die SensiDent Reisezahnbürste von der Müller Drogerie ist recht robust. Hast Du Dir die schon mal angeschaut?
 
Putzen allein kann helfen, muß aber nicht. So sehe/interpretiere ich das Geschriebene. Das ganze Restgefasel ist mir zu akademisch. Sorry.
 
Ob OffT:
Also als "Betroffener", der schon 5-stellig (zusaetzlich zur Krankenkasse) fuer Ersatz+Behandlung+Nachsorge bezahlt hat:
Gruendlich putzen ist natuerlich ein Thema, wie oft und wie "gut" es notwendig ist, ist aber von vielen Faktoren abhaengig.
Ganz weit vorne ist erstmal: was isst man eigentlich (s.o. "Zucker"), aber direkt auch danach: wie gut ist eigentlich mein
Speichel (oder generell Mundflora). Dieser oder jene tragen massgeblich dazu bei, wie weit man Karies und/oder Zahnstein
"entwickelt".
Ich war z.B. vor dem obigen etwa 15 Jahren nicht beim Zahnarzt - neben aber einer ziemlich zerstoerten Kauleiste ("Felge")
praktisch keinen Zahnstein. Andere in aehnlicher Situation haben Zahnstein ohne Ende, aber fast keine Karies. Dazu aber
je nachdem Zahnfleischbluten/-entzuendung.

"Auf Nummer Sicher" geht der Vielputzer - bedingtermassen. Wer sich direkt nach dem Fruehstueck mit viel O-Saft und co
massiv (zB elektrisch) die Zaehne putzt, tut sich keinen Gefallen (das "killed" den Zahnschmelz).

Ob man neben der Buerste etwas elektrisches, seidenhaftes und gar mundwaessriges "braucht", sollte man
mit dem ZA der Wahl besprechen.

Ich glaub das Thema "nicht zum ZA" war schonmal Thema, und ich biete (per PN) nochmal an,
dass ich nen ZA-Angst Forum habe - das "nicht hingehen" ist meistens nicht die Faulenzia.
 
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