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Thema: Ein paar Beobachtungen zum SCHUFA-Scoring

  1. #2841
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    In der Praxis ist es Gang und Gäbe, dass Gesellschafter-GF Ausgaben für die GmbH auslegen (bar oder mit privater Karte) und sich dies danach von der GmbH erstatten lassen. Entweder sofort und einzeln, oder durch Gutschrift auf ein Verrechnungskonto oder Darlehenskonto. So schnell schmeißt einem das Finanzamt da nichts um die Ohren. Es muss natürlich nur dem Drittvergleich standhalten, aber das ist bei bloßer Auslagenerstattung unproblematisch.
    Escorpio, gambrinus, Xer0 und 2 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  2. #2842
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    @Mincemeat
    Halbwissen gepaart mit irrationaler Angst vor dem bösen FA ergibt Unsinn.

    Noch ein Beispiel und dann ist für mich Schluss mit OT:
    Sage ich meinem MA er soll sich gerne mit Fachliteratur eindecken und unserer Buchhaltung einfach die Belege zur Erstattung einreichen, dann braucht es deiner Ansicht nach einen Vertrag über die Bereitstellung von Zahlungsdienstleistungen. Ernsthaft?
    wizzard, gambrinus und HeGoHH sagen Danke für diesen Beitrag.

  3. #2843
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    Zitat Zitat von Mincemeat Beitrag anzeigen
    Blöd ist halt, dass die GmbH eine eigene juristische Person ist.
    Wenn da die Privatperson A der GmbH Zahlungsdienste anbietet/Kreditkartenrahmen bereitstellt, müssen Verträge wie unter Fremden gemacht werden, damit Dir das FA nicht alles um die Ohren schmeißt. Und es fallen zusätzliche Buchungsposten an.

    Das ganze nur deshalb, weil die Privatperson die KK jährlich 100€ billiger bekommt, zu veranstalten, ist Kindergarten-Niveau.
    Darum bekommt jeder MA eine Unternehmenskreditkarte, weil er sich ja ein Busticket kaufen könnt und müsst, nich wa und wenn er Bargeld nutzt ist noch schlimmer, weste ja

  4. #2844
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    Zitat Zitat von Mincemeat Beitrag anzeigen
    Das ganze nur deshalb, weil die Privatperson die KK jährlich 100€ billiger bekommt, zu veranstalten, ist Kindergarten-Niveau.
    Dann solltest du mal den Taschenrechner raus holen und nochmal nachrechnen. Ausgaben über GmbH's sind in der Regel um einiges Höher als Privatausgaben. Freunde von mir sammeln so viele Meilen im Jahr, dass sie davon 4x First Class Langstrecke fliegen können und dies auch tun
    Zitat Zitat von monk Beitrag anzeigen
    In der Praxis ist es Gang und Gäbe, dass Gesellschafter-GF Ausgaben für die GmbH auslegen (bar oder mit privater Karte) und sich dies danach von der GmbH erstatten lassen. Entweder sofort und einzeln, oder durch Gutschrift auf ein Verrechnungskonto oder Darlehenskonto. So schnell schmeißt einem das Finanzamt da nichts um die Ohren. Es muss natürlich nur dem Drittvergleich standhalten, aber das ist bei bloßer Auslagenerstattung unproblematisch.
    Er mischt die Ausgaben der Kreditkarte nicht zwischen privat und GmbH. Er nutzt die Karte ausschließlich für Firmenausgaben und steckt die monatliche Abrechnung ganz normal in die Buchhaltung. Dem Finanzamt interessiert die Abrechnungsform ohnehin nicht. (ist ja keine Kreditkarten Polizei ) Im Notfall müsste man eben nachweisen können, dass es sich tatsächlich um Firmenausgaben handelt, was bei dieser Art von Firma klar ersichtlich ist.

    Man kann das ganze ja auch umdrehen... Ich habe z.B. ein Amazon Prime Account über die Firma. Auf Grund von Prime, bestelle ich über den Account auch private Sachen, die ich natürlich von meiner privaten Kreditkarte dann abbuchen lasse. Am Ende ist das vielleicht Geldwertervorteil... Nun ja, dann ist das eben so...
    Geändert von Escorpio (03.05.2019 um 12:31 Uhr)

  5. #2845
    Erfahrenes Mitglied Avatar von DerSenator
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    Und da sieht man mal den krassen Mehrwert einer Amex Business mit privater Zusatzkarte und der Möglichkeit, separat abzurechnen. Man nutzt privat weitere Vorteile wie die nicht notwendige Kartenbindung, hat aber im Grunde eine vollständige und quasi unabhängige private Kreditkarte.
    Xer0 und Tord sagen Danke für diesen Beitrag.

  6. #2846
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    Zitat Zitat von DerSenator Beitrag anzeigen
    Und da sieht man mal den krassen Mehrwert einer Amex Business mit privater Zusatzkarte und der Möglichkeit, separat abzurechnen. Man nutzt privat weitere Vorteile wie die nicht notwendige Kartenbindung, hat aber im Grunde eine vollständige und quasi unabhängige private Kreditkarte.
    Ja und Nein.... Du hast vergessen zu erwähnen, dass du bei der Business Amex ebenfalls Privatschuldnerisch für Firmenausgaben haftest. Ansonsten ist das Angebot allerdings gut... vor allem, dass man nicht um ein Kreditkarten-Limit betteln muss (wie das bei Firmen-Hausbanken der Fall ist).

    Leider sind mir im Visa / Mastercard Bereich solche Angebote für Firmen nicht bekannt. Amex Only ist leider (je nach Land) keine Option.

    BTW... Viele Länder haben gar keine Business Platinum Card im Angebot. Zum Beispiel Israel nicht.

  7. #2847
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    Zitat Zitat von Escorpio Beitrag anzeigen
    Dann solltest du mal den Taschenrechner raus holen und nochmal nachrechnen. Ausgaben über GmbH's sind in der Regel um einiges Höher als Privatausgaben. Freunde von mir sammeln so viele Meilen im Jahr, dass sie davon 4x First Class Langstrecke fliegen können und dies auch tun

    Man kann das ganze ja auch umdrehen... Ich habe z.B. ein Amazon Prime Account über die Firma. Auf Grund von Prime, bestelle ich über den Account auch private Sachen, die ich natürlich von meiner privaten Kreditkarte dann abbuchen lasse. Am Ende ist das vielleicht Geldwertervorteil... Nun ja, dann ist das eben so...
    Schön, dass Du hier offen erzählst, wie Steuerhinterziehung geht (zumindest dann, wenn die First Class-Flüge privat genutzt werden UND wenn die Meilen-KK keine Amex ist). Hast Du noch mehr solche Tipps, die selbst einem blinden Prüfer vom FA auffallen? Danke.

    Bei Amazone Prime (Privat-Account) trenne ich relativ sauber Business und Privat, indem die Rechnungen mit der Business-KK bzw. der privaten KK gezahlt werden, und indem die Rechnungsadresse einmal die Firma, und zum anderen die Privatadresse ist.

    Wie Du es machst (Firmenaccount, dort auch privat bestellen und natürlich privat zahlen), zeigt deutliche Defizite. Allerdings keine steuerlichen .
    Geändert von Mincemeat (04.05.2019 um 20:44 Uhr)

  8. #2848
    Erfahrenes Mitglied Avatar von DerSenator
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    Je mehr Kommentare ich von Dir lesen, umso offenbarer wird mir, dass Du keine Ahnung vom Steuerrecht hast.
    Tord sagt Danke für diesen Beitrag.

  9. #2849
    Erfahrenes Mitglied Avatar von jetblue
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    Bitte entschuldigt meine ignoranz, falls meine Frage schon einmal Thema war!

    Ich bin Schweizer und wohne in der Schweiz und habe ein Girokonto bei einer deutschen Bank. Habe ich so auch ein Konto bei der Schufa? Muss die Schufa Bonität auch erarbeitet werden wie die Credit History in den USA?

  10. #2850
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    Zitat Zitat von jetblue Beitrag anzeigen
    Bitte entschuldigt meine ignoranz, falls meine Frage schon einmal Thema war!

    Ich bin Schweizer und wohne in der Schweiz und habe ein Girokonto bei einer deutschen Bank. Habe ich so auch ein Konto bei der Schufa? Muss die Schufa Bonität auch erarbeitet werden wie die Credit History in den USA?
    Fast jeder Bank in Deutschland hat ein sogenanntes Schufa Klausel. Und beim Konto eröffnen muss man diese Klausel zustimmen sonst geht's nichts. Welche Bank in Deutschland hast du Konto und wann hast du es eröffnet?
    Hast du Konto Eröffnungsunterlagen noch? Irgendwo müsste Schufa stehen...
    jetblue sagt Danke für diesen Beitrag.

  11. #2851
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    Zitat Zitat von jetblue Beitrag anzeigen
    Ich bin Schweizer und wohne in der Schweiz und habe ein Girokonto bei einer deutschen Bank. Habe ich so auch ein Konto bei der Schufa?
    Ich kenne zwar die Antwort nicht, allerdings könntest du das herausfinden, indem du einfach eine kostenlose Datenauskunft nach Art. 15 bei der SCHUFA anforderst.

    Letzteres kannst du bequem online auf der Seite der Schufa erledigen:
    https://www.meineschufa.de/site-11_3_1

    Aufpassen, dass du die "Datenkopie nach Art. 15" bestellst. Nur diese ist kostenlos.

    Zur Legitimation benötigst du ein Ausweisdokument (z.B. Reisepass) und ggf. einen amtlichen Nachweis deiner Adresse. Kannst du online dann hochladen.


    Muss die Schufa Bonität auch erarbeitet werden wie die Credit History in den USA?
    Nun ja, es ist zumindest besser, wenn Produkte bei der Schufa eingetragen sind, als wenn (noch) gar keine eingetragen sind.

    Länge der Kundenbeziehung ("Kredithistorie") fließt in die Branchenscores der Schufa ein.

    Neben den Schufa-Scores kannst du auch eine solche Datenauskunft direkt bei deiner deutschen Bank abfragen. Howto bzw. Anschreiben habe ich hier veröffentlicht.

    https://forum.smart-upstart.de/viewforum.php?f=9

    Wäre schön, wenn du ggf. hier postest, ob die Schufa Daten über dich als Ausländer gespeichert hat. Würde anderen Schweizern mit ähnlicher Fragestellung vielleicht helfen.
    jetblue sagt Danke für diesen Beitrag.

  12. #2852
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    Zitat Zitat von jetblue Beitrag anzeigen
    Ich bin Schweizer und wohne in der Schweiz und habe ein Girokonto bei einer deutschen Bank. Habe ich so auch ein Konto bei der Schufa?
    Hast du bei der Bank eine deutsche Adresse hinterlegt? Dann ist es wahrscheinlich, dass du bei der Schufa mit Namen, Geburtsdatum, Geburtsort und eben Adresse geführt wirst.
    Sofern du keine deutsche Adresse angegeben hast, ist es trotz Konto bei einer deutschen Bank eher unwahrscheinlich.

    Habe für Vermietungen an nicht-Deutsche schon in unterschiedlichen Konstellationen Schufa-Anfragen gestartet und gewöhnlich nur dann eine Auskunft erhalten, wenn es in der persönlichen Historie des potenziellen Mieters eine vorherige Adresse in Deutschland gab.
    jetblue und JFI sagen Danke für diesen Beitrag.

  13. #2853
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    Zitat Zitat von jetblue Beitrag anzeigen
    Somit nehme ich an, dass ich auch ein Schufa Konto erhalten habe .
    Mit hoher Wahrscheinlichkeit ja. Aber kann sein auch, dass es ein Schufaanfrage stattgefunden hat, aber kein Eintrag.
    jetblue sagt Danke für diesen Beitrag.

  14. #2854
    Erfahrenes Mitglied Avatar von jetblue
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    Besten Dank für Eure Inputs!

    Es ist die DKB, welche aktiv Konten für schweizer Bürger anbietet. Meine hinterlegte Adresse ist meine Wohnadresse in der Schweiz. 'Schufa' ist in den AGB der Kontoeröffnung einige Male erwähnt worden und musste dies auch alles bestätigen.

    DKB-Schufa.JPG

    DKB-Schufa1.jpg

    Somit nehme ich an, dass ich auch ein Schufa Konto erhalten habe .
    Tord und afguduud sagen Danke für diesen Beitrag.

  15. #2855
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    Das zweite Bild mit Punkt 2.3 finde ich mal interessant, demnach müsste die Schufa ja aus allen möglichen Ländern Informationen erhalten können - wusste ich nicht.

    Aber allgemein habt ihr in der Schweiz ja eh die Betreibungsauskunft, damit dürften sich die meisten deutschen Vertragspartner zufriedenstellen lassen, selbst falls du keinen Schufa-Datensatz hast.
    jetblue sagt Danke für diesen Beitrag.

  16. #2856
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    Zitat Zitat von DerSenator Beitrag anzeigen
    Je mehr Kommentare ich von Dir lesen, umso offenbarer wird mir, dass Du keine Ahnung vom Steuerrecht hast.
    Vielleicht kann jemand anderes dem Herrn DerSenator erklären, warum man keine in der Firma generierten Meilen einer M&M Kreditkarte oberhalb bestimmter Freibeträge steuerlich unbedenklich privat nutzen kann. Danke.
    Das I-Tüpfelchen wäre die Erklärung, weshalb das aber mit einer Amex-Karte statt einer M&M möglich ist.

  17. #2857
    Erfahrenes Mitglied Avatar von jetblue
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    Zitat Zitat von Tord Beitrag anzeigen
    Aber allgemein habt ihr in der Schweiz ja eh die Betreibungsauskunft, damit dürften sich die meisten deutschen Vertragspartner zufriedenstellen lassen, selbst falls du keinen Schufa-Datensatz hast.
    Verhält sich die Schufa denn gleich wie unsere Betreibungsauskunft? Sprich, Zusammenfassung aller 'negativen' Schuldeintreibungen? Leere Liste = top, Einträge = negativ?

  18. #2858
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    Zitat Zitat von jetblue Beitrag anzeigen
    Verhält sich die Schufa denn gleich wie unsere Betreibungsauskunft? Sprich, Zusammenfassung aller 'negativen' Schuldeintreibungen? Leere Liste = top, Einträge = negativ?
    Bei der Schufa sind z.B. fast alle aktuellen Kredite und Kreditrahmen hinterlegt. Sofern diese ohne weiteren Kommentar hinterlegt sind, bedeutet das deren einwandfreie Bedienung. Das gilt meist als Positivmerkmal.

    Mit dem Schweizer Betreibungsregister vergleichbar ist das deutsche Schuldnerverzeichnis.
    jetblue sagt Danke für diesen Beitrag.

  19. #2859
    Erfahrenes Mitglied Avatar von jetblue
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    Nochmals vielen Dank an alle Antworten!
    Denke somit sind meine Fragen beantwortet!

  20. #2860
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    Zitat Zitat von Mincemeat Beitrag anzeigen
    Mit dem Schweizer Betreibungsregister vergleichbar ist das deutsche Schuldnerverzeichnis.
    Aber auch nur entfernt. Das Betreibungsregister wird weit früher befüllt als das Schuldnerverzeihnis - da braucht es nicht erst eine eidesstattliche Versicherung oder dergleichen, Hürden für Einträge sind quasi nicht vorhanden.
    jetblue sagt Danke für diesen Beitrag.

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