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Thema: Ein paar Beobachtungen zum SCHUFA-Scoring

  1. #2881
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    Medion anscheinend auch kein ePost mehr

  2. #2882
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    Na toll, nun hat klarna unter sonstiger Dienstleister eine Anfrage anlässlich des Kaufs auf Rechnung oder Ratenzahlung gestellt. Anfrage des Handels. Haben die bisher noch nie gemacht. Hoffentlich wirkt sich das nicht negativ auf meinen gerade steigenden Score aus...

  3. #2883
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    Wenn ich eine Bonitätsauskunft (ohne 30 Tage Testpaket) bestelle, bekomme ich dann auch so einen Webcode für eine elektronische Version?

  4. #2884
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    Strange Erfahrung mit der SCHUFA gehabt.

    Ich habe einfach immer wieder random Rückfragen gestellt, hobbylos, ich weiß, will aber mal schauen was die so machen

    Irgendwann hat man die "Anfrage Kredit" doch mal weitergeleitet. Dann hieß es, ja sei doch legitim, sagt die Bank. Es stand aber nirgends etwas darüber, dass meine Testanfrage für einen MacBook Kauf nicht als Konditionenanfrage durch geht, hat mich geärgert. Als ich nachschaute wegen der Advanzia war die "Anfrage Kredit" einfach verschwunden.?!

    PS: Die Advanzia Rückfrage wird nach wie vor nicht beantwortet, der Eintrag wurde gestern entfernt.

  5. #2885
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    Ich hatte die Barclaycard Platinum und diese zu Anfang diesen Jahres gekündigt, möchte sie jetzt aber wieder haben und habe mit der Hotline telefoniert.

    Fakten:
    Im Februar wurde der automatisch ausgewertete Antrag auf die BCL Visa abgelehnt, obwohl ich kurz davor noch Kunde war
    Vor ein paar Wochen habe ich schriftlich versucht, den Antrag durch Manual Review bewilligt zu bekommen - wurde jedoch erneut abgelehnt.
    Dann vor einigen Tagen Trick 17: Der sehr gute Support sendete mir einen "Kurzantrag" zu. Hier muss man keine Angaben zur Bonität machen, es reicht Adresse etc - es handelt sich in Wahrheit um einen "Antrag auf Kontowiedereröffnung". Im Anschreiben schrieb ich sinngemäß "hiermit nehme ich meine Kündigung zurück - bitte schalten Sie das Kartenkonto wieder frei. Ist das technisch Ihnen nicht möglich, eröffnen Sie das Konto bitte auf Grundlage beigefügten Kurzantrages wieder.

    Jetzt meine Frage: Heute hat BCL doch tatsächlich eine Schufa-Auskunft eingeholt, ohne dass ich eine Schufa-Klausel unterzeichnet habe. Damals, also vor Kündigung des Kartenkontos, natürlich schon. Aber die Kündigung ist ja solange wirksam, bis beide Seiten bestätigen, dass sie die Kündigung rückgängig machen wollen. Bzw.: Ich bin mir nicht sicher, ob eine Kündigung nach Wirksamwerden noch rückgängig gemacht werden kann. Eigentlich müssten sie sich also vor Bonitätsabfrage mal meine erneute Einwilligung holen.

    Liegt hier ein datenschutzrechtlicher Verstoß vor? Sollte man mich wieder ablehnen, hätte ich ein Druckmittel Würde ich natürlich nicht wahrnehmen, BCL ist ein super Verein und sobald sich meine Schufa von den vielen Girokonten erholt hat, werde ich es einfach noch mal probieren.

  6. #2886
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    Eine Schufaklausel ist seit DSGVO nicht mehr nötig.. Und gibt es als ganzes auch nicht mehr.

    Unabhängig davon, waren Schufa Abfragen oder Eintragungen auch bereits davor bei berechtigten Interesse möglich. Ansonsten würde wohl kein Schuldner einem Inkasso Unternehmen diese Option einräumen. Die Schufa Klausel war einfach nur eine Absicherung.

    Die Datenfreigabe an die Schufa hast du laut DSGVO bereits durch deinen Antrag bzw. Kurzantrag zugestimmt. Das wird geregelt durch die DSGVO Bestimmungen von Barclaycard und durch deiner Beantragung der Leistung von Barclaycard.

    https://www.barclaycard.de/datenschutz-sicherheit -> b. Im Rahmen der Interessenabwägung (Artikel 6 Absatz 1 lit. f DSGVO)
    Geändert von Escorpio (04.06.2019 um 00:58 Uhr)
    ghosthunter und Kundschafter sagen Danke für diesen Beitrag.

  7. #2887
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    Zitat Zitat von Escorpio Beitrag anzeigen
    Eine Schufaklausel ist seit DSGVO nicht mehr nötig.. Und gibt es als ganzes auch nicht mehr.

    Unabhängig davon, waren Schufa Abfragen oder Eintragungen auch bereits davor bei berechtigten Interesse möglich. Ansonsten würde wohl kein Schuldner einem Inkasso Unternehmen diese Option einräumen. Die Schufa Klausel war einfach nur eine Absicherung.

    Die Datenfreigabe an die Schufa hast du laut DSGVO bereits durch deinen Antrag bzw. Kurzantrag zugestimmt. Das wird geregelt durch die DSGVO Bestimmungen von Barclaycard und durch deiner Beantragung der Leistung von Barclaycard.

    https://www.barclaycard.de/datenschutz-sicherheit -> b. Im Rahmen der Interessenabwägung (Artikel 6 Absatz 1 lit. f DSGVO)
    Das bestreite ich. Wo hast du das denn her?

  8. #2888
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    Zitat Zitat von Yuwoex Beitrag anzeigen
    Das bestreite ich. Wo hast du das denn her?
    Das kannst du, dabei liegst du aber falsch. Die DSGVO zwingt zur Angabe aller Drittparteien mit den Kundendaten ausgetauscht werden.. Dazu gehört auch die Schufa.
    Oder anders formuliert, mit der Anerkennung der DSGVO einer Firma, erkennst du auch die Datenkommunikation mit der Schufa oder anderen Wirftschaftsdateien an (falls angegeben).

    https://www.datenschutzbeauftragter-...rch-die-dsgvo/

    Alles andere wäre ja auch unsinnig. Die Schufa ist eine GmbH wie jedes andere Wirtschaftsunternehmen auch.
    Yuwoex sagt Danke für diesen Beitrag.

  9. #2889
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    Zitat Zitat von Yuwoex Beitrag anzeigen
    Das bestreite ich.

    https://www.bfdi.bund.de/SharedDocs/...kunfteien.html

    usw.
    Yuwoex und Ancel sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #2890
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    @Escorpio, @amerin
    Vielen Dank euch zwei für die Mühe, ich bleibe jedoch gerade nach Durcharbeiten der beiden Artikel bei meiner Meinung. Es kann aber gut sein, dass wir aneinander vorbeireden.
    Mir ging es darum, dass die Schufaklausel letztendlich den Vertragspartner ermächtigt, Einsicht in die gespeicherten Daten zu nehmen. Wie Escorpio schon sagte, ist die Schufa ein privates Wirtschaftsunternehmen und hat keine hoheitlichen Aufgaben.
    Da kann niemand Drittes mit "berechtigten Interesse" kommen.
    Bei mir in der Schublade liegt z.B. ein Vollstreckungsbescheid gegen jemanden, den ich jedoch aus bestimmten Gründen vorerst nicht einsetzen. Deshalb bekomme ich doch keine Schufaauskunft über den Betroffenen...
    Nennt mir doch mal eine Bank, die sich traut über mich eine Schufa Auskunft einzuholen, ohne dass ich das vorher unterschrieben habe. Am besten eine, die das entsprechende Vertragsformular zum Download bereitstellt.

  11. #2891
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    Ganz einfach... Hat die Volksbank Berlin erst vor circa zwei Monaten bei mir gemacht... Die hatte nicht mal eine Unterschrift für einen Antrag eines Girokontos. Es wurde rein telefonisch besprochen... Ich war danach selber über die Anfrage verwundert.. Weil sie so gar keine Unterschrift haben.

    Und ansonsten kannst du zu einem Inkassounternehmen welches mit der Schufa Zusammenarbeit... Die können bei berechtigten Interesse nicht nur die Schufa abfragen, sondern sogar negative Einträge vornehmen. Und erzähle jetzt nicht, ein Schuldner würde bei einem Inkassounternehmen eine Schufa Klausel unterschreiben

    Denke das könnte dich interessieren -> https://www.recht-hilfreich.de/inkas...ommen-inkasso/

    Allerdings würde ich einem Schuldner niemals einen Schufa Eintrag verpassen. Um so mehr ich einem Schuldner vom Wirtschaftsleben abschneide, um so schwerer wird es für ihn Geld zu verdienen.
    Geändert von Escorpio (04.06.2019 um 17:34 Uhr)

  12. #2892
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    Die Schufa schreibt dazu folgendes:

    Jeder Kreditgeber im weiteren Sinne, das heißt jeder, der Geschäfte mit finanziellem Ausfallrisiko tätigt, hat ein berechtigtes Interesse daran, Informationen über die Kreditwürdigkeit seines Kunden zu erhalten. Die Kreditwürdigkeitsprüfung dient der Bewahrung der Empfänger vor Verlusten im Kreditgeschäft und eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, Kreditnehmer durch Beratung vor einer übermäßigen Verschuldung zu bewahren.

    Bei Vertragsabschluss, aber auch während der Abwicklung eines Vertrages ist es daher zulässig, eine Auskunft bei der SCHUFA auch ohne die Zustimmung des Verbrauchers einzuholen.

    Getätigte Anfragen werden von uns zwölf Monate aufbewahrt, unabhängig von dem Zustandekommen bzw. der zwischenzeitlich erfolgten Beendigung einer Geschäftsbeziehung. In diesem Zeitraum besteht für den Verbraucher selbst und den Datenschutzbeauftragten die Möglichkeit der Kontrolle.

    In Auskünften an unsere Vertragspartner werden nur Anfragen vermerkt, die jünger als elf Tage sind, wobei der Vertragspartner keine Informationen über die Herkunft der Daten erhält. Hierzu möchten wir ergänzen, dass Informationen zu Konditionenanfragen in Auskünften an unsere Vertragspartner nicht weitergegeben werden.
    JFI sagt Danke für diesen Beitrag.

  13. #2893
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    OK, rein rechtlich habt Ihr mich überzeugt. Theorie und Praxis liegen da aber wohl einiges auseinander.
    @Escorpio: Die Berliner Volksbank ist wohl vom wilden Affen gebissen? Ich bin überzeugt, denen könntest Du (selbst wenn sie einen Gesprächsmitschnitt hatten) einen reinwürgen, den sie nicht vergessen. Da wird wohl die Beweispflicht in der Praxis nicht viel ändern...
    Was Inkassobüros angeht, sagt doch der Artikel alles, der ist in der Tat sehr interessant.
    Soweit darf es aber niemals kommen - außerdem läuft bei Inkassobüros sehr oft einiges, was nicht legal ist. Die würden z.B. ein Wahnsinnsrisiko eingehen, eine bestrittene Forderung zu melden. Was wenn Du die Forderung bereits gegenüber dem Gläubiger bestritten hast? Die Kommunikation zwischen Gläubiger und Inkasso läuft meistens hundsmiserabel. Es passiert nur deshalb nix, weil sich kaum einer beschwert. Diejenigen, die sich einem Inkasso gewachsen fühlen, sind nicht die, die nicht zahlen können.
    Geändert von Yuwoex (04.06.2019 um 18:29 Uhr)

  14. #2894
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    Wenn ich bei der Barclaycard kündige, erlischt die im Vertrag vereinbarte Schufa-Klausel ebenso. Ich habe mit dem Kurzantrag aber keiner weiteren Schufa-Klausel, auch nicht noch mal dem Vertrag, zugestimmt.

  15. #2895
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    Ich hatte vor ein paar Tagen (Ende Mai) einen "Anfrage Kreditkonditionen" von fidor in meiner Schufa.

    Ich habe (seit mehreren Jahren) ein Konto bei Fidor, das ich nicht wirklich nutze. Einen Dispo gibt es nicht. Angefragt hatte ich auch nichts in der letzten Zeit.

    Ist ein solches Verhalten bekannt?

  16. #2896
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    Zitat Zitat von Ancel Beitrag anzeigen
    Wenn ich bei der Barclaycard kündige, erlischt die im Vertrag vereinbarte Schufa-Klausel ebenso. Ich habe mit dem Kurzantrag aber keiner weiteren Schufa-Klausel, auch nicht noch mal dem Vertrag, zugestimmt.
    Wir haben in den letzten Antworten doch nun ziemlich genau durchgekaut, dass eine Schufa-Klausel nicht mehr nötig ist. Und das ganz mit div. Quellen.

    Selbst die Schufa schreibt
    Bei Vertragsabschluss, aber auch während der Abwicklung eines Vertrages ist es daher zulässig, eine Auskunft bei der SCHUFA auch ohne die Zustimmung des Verbrauchers einzuholen.
    Klarer dürfte sich das nicht formulieren lassen. Und mit dem Kurzantrag hast du sehr wohl die AGB's und DSGVO von Barclaycard zugestimmt.
    gambrinus sagt Danke für diesen Beitrag.

  17. #2897
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    [QUOTE=Escorpio;2914812]Wir haben in den letzten Antworten doch nun ziemlich genau durchgekaut, dass eine Schufa-Klausel nicht mehr nötig ist. Und das ganz mit div. Quellen.
    War nicht genau das Gegenteil der Fall? Der Beschluss der DSK vom 11.06.2018, den @amerin über die Website des Bundes verlinkt hat, lautet "[...] Will eine Auskunftei Positivdaten zu Privatpersonen erheben, bedarf es dafür imRegelfall einer wirksamen Einwilligung der betroffenen Personen im Sinne des Art. 7DS-GVO [...]" und entgegen deiner Aussage "Im Rahmen der Interessenabwägung (Artikel 6 Absatz 1 lit. f DSGVO)" heißt es von der Datenschutzkonferenz "Handels- und Wirtschaftsauskunfteien können sog. Positivdaten zu Privatpersonengrundsätzlich nicht auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DS-GVO erheben.".

    Zitat Zitat von Escorpio Beitrag anzeigen
    Selbst die Schufa schreibt
    Seit wann hat das Wort des Datensammlers Schufa Gesetzeskraft? Die Schufa ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen und hat sich an die Gesetze zu halten sowie Beschlüsse, sofern dem jeweiligen Geber per Gesetz Gesetzeskraft zugeteilt wurde.

    Zitat Zitat von Escorpio Beitrag anzeigen
    Und mit dem Kurzantrag hast du sehr wohl die AGB's und DSGVO von Barclaycard zugestimmt.
    Anhand der Verwendung des Terms "AGB's" kann ich ablesen, dass hier kein Jurist schreibt, oder? Denn der Plural lautet nicht Bedingungs, sondern Bedingungen - bei der Abkürzung handelt es sich demnach bereits um Plural, und ein Jurist sollte dies auch wissen. Zudem habe ich nicht den AGB und der DSGVO von Barclaycard zugestimmt. Einer DSGVO eines Privatunternehmens kann man auch gar nicht zustimmen, denn es gibt nur eine DSGVO - die DSGVO des Gesetzgebers. AGB und Datenschutzbestimmungen waren dem Kurzantrag nicht beigelegt, lediglich ein Anschreiben und den einseitigen Kurzvertrag.
    Geändert von Ancel (07.06.2019 um 01:48 Uhr)

  18. #2898
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    Zitat Zitat von Escorpio Beitrag anzeigen
    Wir haben in den letzten Antworten doch nun ziemlich genau durchgekaut, dass eine Schufa-Klausel nicht mehr nötig ist. Und das ganz mit div. Quellen.

    Selbst die Schufa schreibt

    Klarer dürfte sich das nicht formulieren lassen. Und mit dem Kurzantrag hast du sehr wohl die AGB's und DSGVO von Barclaycard zugestimmt.
    Das war ja das Missverständnis von gestern: Es gibt keine Schufa Klausel wie früher mehr, dennoch muss man informiert werden mittels Schufa-Hinweis und Schufa-Information.
    @Escorpio: Könntest du bitte das Zitat von der Schufa verlinken? Danke.

    Ich habe bei der Schufa folgendes gefunden und jetzt wird es richtig interessant:
    Datenübermittlung an die SCHUFA






    Die Datenübermittlung an die SCHUFA bedarf ab dem 25.05.2018 keiner konkreten Einwilligung des Verbrauchers durch Unterzeichnung einer SCHUFA-Klausel mehr. Neue Rechtsgrundlage für die Übermittlung von Daten an die SCHUFA ist Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f) DS-GVO. Demgemäß ist bei Vorliegen eines „berechtigten Interesses“ an der Datenverarbeitung diese auch ohne konkrete Einwilligung erlaubt.




    Hintergrund für das neue Hinweisverfahren sind die geänderten Anforderungen an eine Einwilligung auf der einen Seite und dem überwiegenden Interesse des Verbrauchers und der Allgemeinheit an einem funktionierenden Kreditwesen auf der anderen Seite. Das Hinweisverfahren wurde mit den beteiligten Verbänden und den Aufsichtsbehörden abgestimmt.
    Das Wort "konkret" kann nämlich sehr entscheidend sein.
    Man könnte das nämlich durchaus so verstehen, dass zwar keine explizite Unterschrift unter eine Klausel mehr vonnöten ist, eine Einwilligung aber durchaus vorliegen muss und wenn es auch ein nicht erfolgte Widerspruch ist.
    Geändert von Yuwoex (05.06.2019 um 18:38 Uhr)

  19. #2899
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    @ancel
    Du hast denen doch geschrieben, du nimmst die Kündigung zurück.
    Dann gilt evtl. die alte Schufaklausel wieder.

    Bei deinem Fall bin ich mir nicht sicher, aber bei Escorpio hat die Berliner Volksbank definitiv Mist gemacht - wenn es denn so war wie beschrieben.

  20. #2900
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    Zitat Zitat von Yuwoex Beitrag anzeigen
    @ancel
    Du hast denen doch geschrieben, du nimmst die Kündigung zurück.
    Dann gilt evtl. die alte Schufaklausel wieder.

    Bei deinem Fall bin ich mir nicht sicher, aber bei Escorpio hat die Berliner Volksbank definitiv Mist gemacht - wenn es denn so war wie beschrieben.
    Hätten sie sich meine Kündigungsrücknahme akzeptiert, hätte mir ein anderes Schreiben (a la "Willkommen zurück") zugeschickt werden müssen, keine erneute Schufa-Anfrage, auf der dann die Absage folgte.

    Sie haben den Kurzantrag, den ich mit beantragt hatte, allerdings als "hilfsweise", wie einen Neuvertrag gewertet und entsprechend bei der Schufa geprüft, obwohl keine Genehmigung dazu vorlag.

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