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Thema: LH stellt bei Nichteinhaltung der Couponreihenfolge nachträglich Differenz in Rechnung

  1. #441
    Erfahrenes Mitglied
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    Zitat Zitat von Platinier Beitrag anzeigen
    Charmanter finde ich Deine "Taxameteridee"...
    Die macht aber für die Airline keinen Sinn (so lange sie Umsteiger außerhalb ihrer Heimatmärkte anlocken will).

  2. #442
    Erfahrenes Mitglied Avatar von pimpcoltd
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    Naja, es geht ja nicht nur um die Balance zwischen OSL-Kunden und FRA-Kunden, sondern darum, dass FRA-Kunden sich der LH-Kalkulation entziehen, indem sie sich als OSL-Kunden einbuchen und hernach nicht mehr als FRA-Kunden geschröpft werden können. Gleichzeitig bleiben dann in OSL weniger günstige Plätze, so dass die echten OSL-Kunden auf die LH-Konkurrenz ausweichen. Damit stehen wir dann vor der heute schon mehrfach aufgeworfenen Frage, ob die Millionen von Preisschildern klug berechnet sind. Dagegen spricht neben wissenschaftlichen Analysen der Umstand, dass Airlines selten etwas Kluges tun.

  3. #443
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    Zitat Zitat von pimpcoltd Beitrag anzeigen
    Dass eine Airline das umgesetzt bekommt, halte ich auf absehbare Zeit für ausgeschlossen. Nimm nur die neun Preise bei einem Viersegmenter, und verklicker das mal den OTAs. Es ist irgendwie auch richtig, dass die Fluggesellschaften von ihrem selbst geschaffenen Monster gefressen werden.
    Das wäre eigentlich sehr einfach umzusetzen:

    Man müsste dem Kunden einfach die "J-Tarife" für die einzelnen Teilstrecken anzeigen und bestätigen lassen. Und dann der Hinweis, dass der günstigere Gesamtpreis nur bei Abnahme ALLER Einzelstrecken gilt und ansonsten die aufgeführten Einzelpreise für die tatsächlich genutzten Teilstrecken addiert werden.
    kexbox und CTFlyer sagen Danke für diesen Beitrag.

  4. #444
    Erfahrenes Mitglied Avatar von janfliegt
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    Zitat Zitat von rotanes Beitrag anzeigen
    Das wäre eigentlich sehr einfach umzusetzen:

    Man müsste dem Kunden einfach die "J-Tarife" für die einzelnen Teilstrecken anzeigen und bestätigen lassen. Und dann der Hinweis, dass der günstigere Gesamtpreis nur bei Abnahme ALLER Einzelstrecken gilt und ansonsten die aufgeführten Einzelpreise für die tatsächlich genutzten Teilstrecken addiert werden.
    Wäre auch ein Mörder-Wettbewerbsvorteil für LH für den norwegischen Markt
    LE2012 sagt Danke für diesen Beitrag.

  5. #445
    Erfahrenes Mitglied Avatar von pimpcoltd
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    Geht, ja. Nur, in dem Moment, wo ich ein 399 €-Ticket QDU-LAX vv allein unter der Bedingung bekäme, dass ich das Zehnfache zahle, wenn ich in LAX aus welchem Grund auch immer den Rückflug nicht antrete, habe ich zum letzten Mal LH gebucht und wäre mit dieser Entscheidung vermutlich nicht allein. Das ist eine Lösung, aber keine marktfähige. Entweder LH berechnet mir die günstigste Alternative, oder sie können ihre Kisten leer fliegen.
    kexbox, htb, janosbinder und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  6. #446
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Airsicknessbag
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    Zitat Zitat von pimpcoltd Beitrag anzeigen
    Naja, es geht ja nicht nur um die Balance zwischen OSL-Kunden und FRA-Kunden, sondern darum, dass FRA-Kunden sich der LH-Kalkulation entziehen, indem sie sich als OSL-Kunden einbuchen und hernach nicht mehr als FRA-Kunden geschröpft werden können.
    Das machte es dem Kunden, der (FRA-)OSL-FRA-SEA-FRA-OSL geflogen ist, sehr leicht, der Nachbelastung zu entgehen: Durch einfache Erklaerung, dass er keinesfalls zu dem aufgerufenen Preis FRA-SEA-FRA mit LH geflogen waere, sondern auf ein guenstigeres Konkurrenzangebot zurueckgegriffen haette.

    Wie Du sehr schoen sagst, ist es gar nicht so einfach fuer die Airlines, aus der selbstgegrabenen Grube der Millionen von Preisschildern herauszukommen.

  7. #447
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    Zitat Zitat von foobar212 Beitrag anzeigen
    Ich freue mich schon auf eure Antworten!
    Dazu gibt es ja nun reichlich Anlaß . Aber wo bleibt der Dank main Vorratsgründervroind ?
    frabkk und foobar212 sagen Danke für diesen Beitrag.

  8. #448
    Erfahrenes Mitglied Avatar von pimpcoltd
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    Zitat Zitat von Airsicknessbag Beitrag anzeigen
    Wie Du sehr schoen sagst, ist es gar nicht so einfach fuer die Airlines, aus der selbstgegrabenen Grube der Millionen von Preisschildern herauszukommen.
    Wenn am Ende des Termins nicht der Revenue Manager durchgeschwitzt den Tränen nahe ist und sein Anwalt glasig in die Ferne starrt, ist in dem Prozess was falsch gelaufen.
    Airsicknessbag sagt Danke für diesen Beitrag.

  9. #449
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Airsicknessbag
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    Waehrend sich der Beklagtenanwalt in den Sessel luemmelt und "Madrid oder Mailand - Hauptsache Italien, nicht wahr, Herr Kollege?" in den Raum feixt
    pimpcoltd, rotanes, musty97 und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #450
    Erfahrenes Mitglied Avatar von pimpcoltd
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    Wenn ich nochmal nachtreten darf: Stockholm oder Helsinki – Hauptsache Norwegen!
    kexbox und unseen_shores sagen Danke für diesen Beitrag.

  11. #451
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    Zitat Zitat von somkiat Beitrag anzeigen
    Dazu gibt es ja nun reichlich Anlaß . Aber wo bleibt der Dank main Vorratsgründervroind ?
    Wohl war. Meinen herzlichen Dank an alle, die bisher schon in diese Geschichte ihren Hirnschmalz investiert haben. Hat meine Erwartungen weit übertroffen. Allerdings hatte ich auch nicht damit gerechnet, dass die Sache so vertrackt ist und von so vielen Seiten aus betrachtet werden kann. Durchaus nicht unspannend.
    kexbox, rotanes, musty97 und 2 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  12. #452
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    Gibt es hierzu etwas neues?
    Instagram: philhugi

  13. #453
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    Zitat Zitat von Platinier Beitrag anzeigen
    Ok, "vorangehende Teilstrecke". D.h., der BGH hat sich mit dem letzten Leg noch nicht einmal obiter dictum auseinander gesetzt. Gleichwohl muß ich gestehen, daß ich noch immer nicht kapiere, weshalb der vom BGH aufgestellte Grundsatz nicht ebenso für das letzte Leg gelten sollte, zumal der Kunde in dem Fall regelmäßig weniger belastet wird, als wenn er mitten auf seiner Reise strandet, weil der Rest seines Tickets nicht mehr gültig ist.
    Also aus meinem Laienverständnis ist das eigentlich recht einfach zu verstehen, zumindest erkläre ich es mir so:
    Wenn ich das erste Segment weglasse und dann das zweite in Anspruch nehmen will, kann ich VOR der Inanspruchnahme des zweiten Legs schauen, was es denn kosten würde. Das kann ich quasi "frei" machen, also "was zeigt mit die Webseite an" oder so.
    Wenn ich aber das letzte Segment weglasse, hätte ich vorher schauen müssen, um den "fairen" oder "echten" Preis zu sehen - im Nachhinein kann mir die Fluggesellschaft ja alles erzählen und ich kann es weder prüfen noch das Gegenteil beweisen.

    Außerdem kann ich das letzte Segment tatsächlich verpassen, ohne dass es meine Schuld ist und ohne Absicht. Ich hab's bezahlt, der Platz bleibt leer, so be it.
    Verpasse ich das erste Segment, habe ich Pech gehabt, und muss ja auch die letzten Segmente nicht in Anspruch nehmen.
    Würde das Ticket nachberechnet werden, wenn man das letzte Segment verpasst, könnte die Airline ja auch bei einem komplett ungenutzten Ticket irgendwann eine Rechnung schicken, weil man den Platz theoretisch noch an einen anderen Kunden zu einem höheren Preis hätte verkaufen können. Irgendwo muss ja auch mal Schluss sein oder ?
    htb und sweet sagen Danke für diesen Beitrag.

  14. #454
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    Ist wie im Theater: Wer zu spät kommt, kommt nicht mehr rein, aber früher raus darf man immer :-)
    Rambuster und koelntom sagen Danke für diesen Beitrag.

  15. #455
    Erfahrenes Mitglied Avatar von A381
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    Zitat Zitat von niemals_in_new_york Beitrag anzeigen
    Also aus meinem Laienverständnis ist das eigentlich recht einfach zu verstehen...
    Eben - Wie du richtig reflektierst: Laienverständnis!

    Bevor wir hier keine echte Referenzen haben, bleibt dies "unscharf" und alle Hobbyjuristen-Meinungen bringen uns nicht weiter!
    in 6.5 Jahren: 1,000,000 In-Seat Meilen - AUA...

  16. #456
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    Hat LH denn das Mahnverfahren angestoßen oder die causa ad acta gelegt?

    Seit Jahresanfang ist ja schon wieder einiges Wasser den Main an FRA vorbei geflossen......

  17. #457
    Erfahrenes Mitglied
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    Ein Aspekt, der hier noch gar nicht beleuchtet wurde:
    Lufthansa kann das doch per se nur bei irgendwelchen Kunden machen, die Miles and More Mitglieder sind, oder?
    Denn jeder andere Kunde, der das macht, und dabei keine Meilen sammeln will, kann einfach am Flughafen an den Ticketschalter gehen, kauft sein Ticket in cash, und Lufthansa hat keine Daten von ihm außer Vor- und Nachname. Oder sehe ich das falsch? Wie will Lufthansa das anstellen, diesen Kunden anzuschreiben?
    mannheimflyer und htb sagen Danke für diesen Beitrag.

  18. #458
    Erfahrenes Mitglied Avatar von kexbox
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    ... oder im Reisebüro. Das ist korrekt

  19. #459
    Erfahrenes Mitglied
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    Die wollen ja auch erstmal nicht an jeden ran. Ich könnte mir hier durchaus die Strategie vorstellen, dass man einfach etwas Unruhe stiften will bezüglich legs verfallen lassen.
    Interessant ist jetzt nur die Frage, ob LH es in diesem Fall hier tatsächlich weiter betrieben hat. Das einfachste wäre dann ein gerichtlicher Mahnbescheid. Wenn dem dann widersprochen wird, gehts vor Gericht.

    Ich bezweifle jedoch ernsthaft, dass es dazu gekommen ist. Die Forums-Juristen hier haben ja schon recht deutlich gemacht, dass der Ausgang ausgesprochen fragwürdig für LH wäre. Lieber kein Urteil dürfte da die Strategie der Justitiare sein.
    Das BGH-Urteil betraf ausschlließlich die Frage, ob weitere legs gültig bleiben. Die Frage, ob bei der schlichten Nichtinanspruchnahme einer bereits bezahlten Abschlussleistung eines Werkvertrages durch AGBs eine Neuberechnung mit Nachzahlung wirksam vereinbart werden kann, wurde vom BGH nicht beantwortet. Beim BGH-Urteil ging es um die Fortsetzung der Werkvertragsleistungen seitens der Airline, wenn man zwischendurch aussetzte. Begründungsabsätze aus dem Urteil auf andere Sachverhalte anzuwenden, kann gehörig schief gehen.
    Wenn eine AGB, die mehr Geld verlangt, wenn man weniger Leistung abruft und die Airline ab dem nicht-abrufen nichts weiter mehr tun muss und (jedenfalls keine direkten) zusätzlichen Kosten dadurch hat, nicht als überraschend und den Kunden unverhältnismäßig benachteiligend beurteilt wird, würde es mich persönlich schon wundern. Was könnte für einen normal denkenden Verbraucher überraschender sein, als einen Leistungsverzicht nachträglich (!) noch zusätzlich bezahlen zu müssen?
    Mindestens würde das eine individuelle Beurteilung des Einzelfalls bedürfen (z.B. bei plötzlicher Erkrankung eine Nachzahlung noch viel weniger zu rechtfertigen) und die hier auch schon besprochene Notwendigkeit, die zu erwartenden Preise bei Teilleistung schon bei Buchung deutlich darzustellen, da sonst der Kunde bei einer Buchung ein ihm völlig unbekanntes finanzielles Risiko eingeht. Das alles weiß auch LH, deswegen wird es 1.) vermutlich kein Gerichtsverfahren geben und 2.) werden wohl hauptsächlich Kunden angegangen, bei denen man glaubt zeigen zu können, dass von Anfang an schon keine Absicht bestand, das letzte Teilstück zu nutzen.

    Noch interessanter für Juristen müsste doch die Frage sein, ob sich nicht ein Kunde, der ein mittleres Teilstück oder den Beginn nicht fliegen will, darauf berufen kann, dass die Klausel mit dem verfallen lassen des letzten Segmentes zu umfassend ist und damit alle Regelungen zu Teilleistungen in den AGB ungültig werden.
    Geändert von Xray (26.04.2017 um 17:56 Uhr)

  20. #460
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    Nein, keine neuen Entwicklungen.
    htb, STRflieger und unseen_shores sagen Danke für diesen Beitrag.

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