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Thema: In 53 Tagen um die Welt - Schwerpunkt NZ, Südsee und Brasilien

  1. #1
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    Standard In 53 Tagen um die Welt - Schwerpunkt NZ, Südsee und Brasilien

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    Diesmal möchte ich Euch mitnehmen auf unseren Round-The-World-Trip von November und Dezember 2017.
    Abflug war am 29.10. und Rückkehr am 21.12.2017.

    Fangen wir mal mit der geflogenen Route an:



    Die Flüge:
    MUC-DOH QR 058 A359 Business
    DOH-AKL QR 920 B772 Business
    AKL-RAR NZ 046 B789 Eco gebucht, cash upgrade auf Business beim CI
    RAR-AIT GZ 618 ? Eco
    AIT-RAR GZ 617 ? Eco
    RAR-PPT GZ 036 ? Eco
    PPT-IPC LA 836 B789 Business
    IPC-SCL LA 842 B789 Business
    SCL-GRU LA 750 B789 Business
    GRU-CGB O6 6386 Eco
    CGB-GRU G3 1423 Eco
    GRU-ZRH LX 093 First
    ZRH-MUC LX 1104 Business

    Tickets:
    MUC-DOH-AKL: Ticket1 120.000 TB-Meilen, Ticket2 187.500 Avios, +639€ S&G
    AKL-RAR: 30.000 M&M Meilen für das Basisticket +46€ S&G
    RAR-AIT-RAR-PPT: paid, in Summe 2320 NZD
    PPT-IPC: 75.000 Avios + 61€ S&G
    IPC-SCL: paid, ca. 700€
    SCL-GRU: 40.000 Avios, +57€ S&G
    GRU-CGB: 10.000 Lifemiles, + 68,30 USD
    CGB-GRU: paid, ?
    GRU-ZRH-MUC: 157.500 M&M-Meilen, +101€ S&G

    Wirklich erwähnenswert sind von den Flügen her:

    QR920 - DOH-AKL. Das ist zwar definitiv die schnellste Verbindung nach AKL, aber der Flug ist wirklich alles andere als angenehm durch die Länge und die Abflug- und Ankunftszeiten. Abflug gg. 3 Uhr morgens aus DOH. D.h man pennt erst mal möglichst lange und wenn man wieder aufwacht ist erst der halbe Flug vorbei und man darf nochmal 7, 8 oder mehr Std absitzen. Ankunft dann um 5:00 morgens Ortszeit. Der frühe Vogel fängt zwar den Wurm, aber um die Zeit hat noch nichts offen und man hat dann einen seeehr langen Tag vor sich. Also wenn wir nochmal nach NZ fliegen, tun wir das sicher nicht nochmal mit dem Flug. Lieber etwas länger unterwegs und dafür entspannter ankommen. Und ganz ehrlich: So berauschend fand ich auch die C-Bestuhlung von QR nicht. Ziemlich eng und sehr hart zum Schlafen.

    Der zweite Flug ist SCL-GRU bzw. die Überquerung der Anden. Das ist wirklich der Hammer. Die Maschine flog nach dem Start erst mal eine ganze Weile nach Norden um auf die entsprechende Höhe zu kommen um die Anden überqueren zu können und wenn die Maschine dann auf Kurs GRU einschwenk wirken die Gipfel der Berge als wenn man sie gleichsam anfassen kann. Unglaublich nah und scharf. Leider hatte ich keinen Foto ausgepackt und auf dem Flug gilt für die Anden Überquerung grundsätzlich strikte Anschnallpflicht.
    Geändert von Detlev (06.04.2019 um 11:49 Uhr)
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  2. #2
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    Etappe 1 - Neuseeland

    Da ich schon einen sehr umfangreichen Reisebericht zu Neuseeland verfasst habe, werde ich mich hier etwas kürzer fassen.
    Das liegt eines Teils daran, dass die Nordinsel etwas weniger auffällige Naturschönheiten zu bieten hat als die Südinsel (zumindest dort wo wir waren) und zum anderen Teil war das Wetter Anfang November noch nicht wirklich zu Hochform aufgelaufen. Das Wetter war eher ziemlich durchwachsen und ... natürlich .... windig, so dass die eigentlich ganz angenehmen 18-22° deutlich kühler wirkten. Einzig alleine in Napiers hatten wir dann 3 Tage wirklich schönes Wetter mit Temperaturen von bis zu 27°, die dann auch den stets vorahndenen Wind erträglich gemacht haben.

    Wir hatten wieder ein Wohnmobil gemietet. Das ist für NZ unserer Meinung nach einfach die beste Art die Insel zu erkunden und man ziemlich flexibel, was die Routenwahl angeht.
    Und genau das haben wir diesmal auch wieder benötigt. Eigeentlich wollten wir rauf zur Nordspitze der Insel, aber da war für die ganze Zeit richtig schlechtes Wetter angesagt und so haben wir uns dann umentschieden und von AKL über Lake Taupo nach Napiers gefahren.

    Angekommen und den Extrem-Flug QR920 noch in den Knochen haben wir uns dann auf dem ersten Campingplatz bei AKL eingerichtet und versucht tagsüber wach zu bleiben (was gar nicht so einfach war gegen Nachmittag).



    Einige Impressionen Coromandel-Halbinsel:

    Niedliche kleine Städtchen zieren die Halbinsel und das Leben geht dort schon sehr geruhsam zu:



    Einer der letzten Kauribäume. Sehr beeindrruckend



    Die Überquerung des Höhenrückens auf der Halbinsel eröffnet fantastische Aussichten, wenn das Wetter mitspielt






    Der Lake Taupo bei ebenfalls windigem aber leidlich schönem Wetter ist schon ein sehr schöner See:






    Unser Standplatz in der Nähe von Napiers. Seeehr schön gelegener Campingplatz mit Plätzen mit direkter Sicht auf´s Meer:



    Blick auf die Küste nördlich von Napiers



    Und natürlich gibt es auch dort Wanderungsmöglichkeiten und zu bestaunende Wasserfälle.
    Gebadet wurde auch, aber das Wasser war schon ziemlich frisch



    Und unser letzter Standplatz wiederum an Anfang der Coromandel Halbinsel:
    Ebenfalls ein sehr empfehlenswerter Campingplatz.



    So haben wir dort 8 Tage zugebracht. Die östliche Seite der Insel etwas erkundet, aber es gibt immer noch viele Flecken, die wir nicht gesehen haben. Wir werden also wohl nochmal hin müssen.

    Am 8.11 haben wir dann nach Mittags das Wohnmobil wieder abgegeben, weil unser Flug am 9.11. bereits um 8:55 Uhr los ging und sind dann für eine Nacht noch ins Airport Manor Inn gegangen. Nicht gerade 4* aber sauber, geräumige Zimmer, gute Betten, freundliches Personal und ein eigener Airportshuttle. Was will man mehr für eine Nacht.
    Geändert von Detlev (25.01.2019 um 10:55 Uhr)
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  3. #3
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    Etappe 2.1 - Die Cook-Inseln - Aitutaki(1)

    Eigentlich startet unsere Reise in neues Land erst jetzt.

    Aus flugtechnischen Gründen bleiben wir nicht zuerst auf Rarotonga, sondern fliegen gleich weiter nach Aitutaki, damit wir auf dem Weiterflug von AIT über RAR nach PPT nicht irgendwelchen wetterlichen Unwägbarkeiten oder Unpünktlichkeiten von Air Rarotonga ausgesetzt sind.

    Wer´s kann oder sich traut, macht es lieber andersrum. Erst Rarotonga und dann Aitutaki. Dann ist der "Kulturschock" nach dem Aufenthalt in einer Metropole wie Auckland deutlich kleiner...

    Wie soll ich Aitutaki beschreiben? Das ist einfach (für mich) noch fast unverfälschte Südsee Romantik pur. Ähnliches haben wir bislang nur auf Taveuni erleben dürfen. Aber Aitutaki schlägt an "Originalität" selbst das noch um Längen. Hier ist man, obwohl "nur" ~3 Flugstunden von Auckland entfernt, wirklich am A*** der Welt und das aber im positiven Sinn.

    Zuerst mal unser Anflug auf Rarotonga mit NZ:







    Und unser Weiterflug nach Aitutaki mit Air Rarotonga



    Mit dieser Flugbegleiterin:



    Und unsere Ankunft



    Und hier wird man tatsächlich noch nach Südseeart begrüßt



    Auf ganz Aitutaki gibt es keine Hotels oder großen Ressorts. Ein gibt ein paar kleinere Ressorts mit exorbitanten Preisen in der Nähe (südlich) des Flughafens aber das war´s dann auch schon.
    Auf dem Rest der Insel kann man sich privat einmieten, was wir auch getan haben.

    Unser Strandbungalow direkt am Wasser:



    ...... mit Aussicht....





    .... und als Verkehrsmittel auf der Insel bieten sich verschiedene Möglichkeiten an.

    Völlig ausreichend sind zum Beispiel Leihfahräder:



    Es ist zwar nicht gesagt, dass Gangschaltung und Bremsen wirklich funktionieren, wie es irgendein Hersteller vor 40 Jahren oder so mal geplant hat, aber damit kann man bei dem Verkehr dort immer noch lange leben

    Der Bungalow war selbstverständlich mit Selbstversorgung. Die Vermieter hatten einiges schon besorgt und im Kühlschrank untergebracht. Den Rest haben wir dann in der einzigen Ortschaft der Insel eingekauft. Die Auswahl ist dort sehr übersichtlich und man hat nicht unbedingt die Qual der Wahl.

    Aber genau sowas macht ja eigentlich den Reiz einer Reise ans Ende der Welt aus, oder?

    Auf jeden Fall sind wir mit den altersschwachen Fahrräder oder zu Fuß überall hingekommen, wohin wir wollten.

    Zum Beispiel auf den einzigen "Berg" der Insel mit stattlichen 124 m über NN, der einen mit einer fantastischen Aussicht über die wunderschöne Lagune belohnt:







    Und nun noch der "Haupthafen" von Aitutaki:



    Viele Schiffe legen dort allerdings nicht an. Man auch dort ganz beruhigt schwimmen gehen
    Geändert von Detlev (25.01.2019 um 11:36 Uhr)
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  4. #4
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    Etappe 2.1 - Die Cook-Inseln - Aitutaki(2)

    Noch ein Wort zu den Verpflegungsmöglichkeiten. Auch die sind auf Aitutaki sehr beschränkt. Unweit unseres Bungalow gab es ein Einheimischen-"Lokal" (das sogar WLAN hat). Keine Michelin-Sterne, dafür aber gute, einheimische Küche zu "interessanten" Öffnungszeiten: 6:00-8:00 abends. Punkt. Danach kann man nur noch sein Bier austrinken. aber das WLAN funktioniert weiter.

    Die restlichen "Verpflegungsmöglichkeiten" gruppieren sich dort, wo die paar kleinen Ressorts liegen. Allerdrings ist eine Fahrt mit dem Fahrrad nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unbedingt empfehlenswert, da weder die Fahrräder (gar nicht) noch die Autos über Beleuchtungseinrichtungen verfügen, die diesen Namen auch verdienen.
    Gut ist auch stets eine Taschenlampe mit dabei zu haben. So etwas wie eine Straßenbeleuchtung gibt es nicht und spätestens um 19:00 ist es halt stockfinster und dazu oft bewölkt.

    Was kann man nun unternehmen auf Aitutaki:
    - Eine Inselrundfahrt mit dem Fahrrad
    - Den Berg besteigen und die Aussicht genießen
    - Kajak fahren oder ein kleines Segelboot mieten
    - schnorcheln natürlich
    - Mittags zu den Ressorts rumfahren um dort zu essen. Wie überall in der Südsee gibt es dort natürlich exzellenten frischen Fisch und das eben auch roh als Sashimi oder gebeizt mit Zitronensaft und Kokosmilch (Beides extrem lecker).
    - oder eben die berühmte Lagunenausfahrt mit machen (sehr zu empfehlen)

    Impessionen von der Lagunenausfahrt:











    Wobei man natürlich auch auf das "one foot island" kommt und sich beim dortigen Postamt einen Stempel in den Pass geben lassen kann






    Hier noch einige Unterwasser Eindrücke von der Tour

    Eine wirklich riesige Muschel



    Sonst ist mangels Felsen und Korallen in der Lagune nicht allzu viel los



    Bis auf riesige Stachelmakrelen, die aber nur an einer bestimmten Stelle sind und auch sehr scheu und seeehr schnell sind. Das Trum ist ungefähr 1,50m lang:



    und diese witzigen Fischchen:



    Und nach 4 Tagen ging es dann zurück nach Rarotonga. Auf dem Abflug ging es noch mal über die wunderschöne Lagune:







    Immer wenn ich die Bilder von Aitutaki sehe, zieht es mich dort wieder hin. Das war einfach nur schön.
    Und die Leute sind alle freundlich auf eine ganz natürliche Art und man fühlt sich selbst als Tourist dort immer irgendwie zugehörig. Ein seltenes Gefühl heute.
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  5. #5
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    Super Bericht, freue mich schon auf die Fortsetzung. Einmal im Leben möchte ich auch die Inseln im Pazifik besichtigen. Bitte um Fortsetzung der Bilderflut
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  6. #6
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    @darkeka0
    So ging es mir auch. Das war immer mein Lebenstraum und mit 61 konnte ich mir diesen dann endlich erfüllen.
    Ich wünsche Dir, dass es bei Dir nicht so lange dauert.

  7. #7
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    Toller Bericht bisher und freue mich schon auf das was noch kommt.
    Bisher weckt das bei mir viele Erinnerungen. In NZ war ich kurz nach dir (bis am 10.11.17 dort angekommen ) und auf Rarotonga war ich 2014. Bei mir hat es zwar nur zu dem Aitutaki-Daytrip gereicht (Tripreport: https://www.vielfliegertreff.de/reis...rarotonga.html) aber ich kann alles unterstreichen was Du schreibst. Ich habe es normalerweise eigentlich nicht mit Meer und Strand (bin eher Bergsteiger), aber das war für mich ein Südseeparadies fernab der Menschenmasse und Hektik. So schön, dass ich da gerne wieder mal hin will, dann aber ein paar Tage mehr als nur der Daytrip . Das Schiff mit dem Du dort gefahren bist dürfte das gleiche gewesen sein (siehe Foto in meinem Tripreport), Teile der Crew kommen mir auch bekannt vor. Und das Essen auf Rarotonga ist mir auch positiv in Erinnerung geblieben. Ich habe am Muri-Night Market immer mit Essen versorgt (meine Unterkunft lag ganz in der Nähe) und habe da auch diverse leckere Sachen inklusive dem rohen Fisch bekommen. Ein Traum. Ich muss da wieder hin...
    Detlev sagt Danke für diesen Beitrag.
    "With guns you can kill terrorists, with education you can kill terrorism", Malala Yousafzai

  8. #8
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    Etappe 2.2 - Die Cook-Inseln - Rarotonga

    Als Erstes zu Rarotonga möchte mal die Gesundheitsversorgung im dortigen Krankenhaus lobend erwähnen !

    Zu dem Zeitpunkt, da wir wieder auf RAR eintrafen, hatten mich bereits seit mehr als einer Woche heftige Schmerzen im rechten Unter- und Oberschenkel geplagt. Mein Verdacht war, dass ich mir (wiedermal) eine Venentrombose zu gezogen hatte (ev. auf dem langen Flug nach AKL). Auf jeden Fall waren die Schmerzen schlimm genug, damit ich das Krankenhaus in Rarotonga aufgesucht habe. (Als nächste Station hätte PPT zwar sicher ein besseres Krankenhaus gehabt, aber lieber wollte ich versuchen mich den Ärzten verständlich zu machen. Und das geht bei mir halt nur in Englisch, nicht in Französisch.)
    Das Krankenhaus liegt absolut idyllisch auf einem Berg ziemlich hoch oben, vermutlich um vor Evakuierungsmaßnahmen im Falle von Tsunamis geschützt zu sein, was halt aber nicht so toll ist, wenn man wieder mal mit dem Fahrrad unterwegs ist und das Bein eh schon nicht mehr so dolle bewegen kann.

    Wie gesagt: Sehr idyllischer Ausblich auf der Zufahrt zum KH




    Und entgegen meinen Erwartungen, dass ich dort eventuell den lokalen Witch-Doktor konsultiere, war das Krankenhaus auch bestens ausgerüstet mit einem Doppler-Ultraschall-Gerät und die Ärzte konnten mich beruhigen, dass keine Trombose vorliegt.
    Woher die Schmerzen stammten, konnte sie mir zwar auch nicht erklären, aber das ist im Nachhinein auch ziemlich egal, weil sich diese dann im Laufe der nächsten Woche auf nimmer wiedersehen verflüchtigt haben. Ich vermute im Nachhinein, dass das auf die unmöglichen Sitze in dem Camper in NZ zurückzuführen war. Aber o.k. vergessen und vergeben.

    Etwas unglücklich war hingegen, dass wir durch meine temporäre Behinderung in der Ausübung der geplanten Aktivitäten auf Rarotonga sehr behindert waren.
    Es gibt da u.a. die Inselquerung, die man zu Fuß in etwa 3-5 Std. je nach Kondition absolvieren kann.

    Hier mal der Anfang der Tour:








    Musste die Tour leider abbrechen nach knapp 1,5 Stunden, weil mein Bein einfach nicht mehr mitgemacht hat. Aber die Aussicht von dem höchsten Felsen (ca. 500 m hoch) auf Rarotonga muss fantastisch sein.

    Untergekommen sind wir auf Rarotonga im Sanctuary Rarotonga on the Beach, das ich sehr empfehlen kann. (https://www.sanctuaryrarotonga.com/de-de)

    Vor unserem Appartment direkt am Strand:







    Leider ist Rarotonga durch meine Behinderung etwas kurz gekommen. Aber alles in Allem, kann ich zumindest eines sagen:
    Rarotonga und Aitutaki sind absolut getrennte Welten. Rarotonga ist fast schon "geschäftigt". Auf der Ringstraße ist immer viel los. Da muss man wieder echt aufpassen, wenn man die Straße überquert. Die Menschen sind schon viel mehr mit sich selber beschäftigt. Es gibt viel mehr Tourismus (wenn auch nicht vergleichbar mit anderen Inseln).
    Für den Südsee Fan der "Ursprünglichkeit" ist Rarotonga ein "kann", Aitutaki dagegen ein "muss".
    Geändert von Detlev (25.01.2019 um 13:49 Uhr)
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  9. #9
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    Ich freu mich auch über den Bericht.
    Ich werd mir das mal merken, "muss" schließlich spätestens 2020 häufiger Reisen planen (neuer Lebensabschnitt dann). Ich bin traditionell kein Kettenhotel Fan und mag selber auch Privatunterkünfte. So ein Strandbungalow (kleiner) kenne ich noch aus Boracay (aber 1982 - da war die Insel noch gaaanz anders).

    Also mein Take: Aitutaki hat Südsee Feeling im ursprünglichen Sinn mit allen Vor- und Nachteilen. Die 4 Tage waren dann wohl auch das Maximum, denke ich. Auf der anderen Seite kommt das echte Feeling ja auch erst wenn man entsprechend Zeit einplant und nicht nur durchrauscht.

    6-8 pm Essenszeit ist aber ein Rekord - so was habe ich hier noch nicht gelesen.

    Weiter so- bin laufend dabei.

    Flyglobal
    Geändert von flyglobal (25.01.2019 um 14:30 Uhr)
    Detlev sagt Danke für diesen Beitrag.

  10. #10
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    Da kommen Erinnerungen auf, wir waren 2013 und 2017 unter anderem auf RAR u.AIT und ich kann nur unterstreichen, was Du schreibst! Einfach nur toll, mir persönlich hat Aitutaki sogar mehr als Moorea und BoraBora gefallen.
    Und auch witzig, das Du auch schon auf Taveuni warst!
    Allerdings begleitet Dich mein „Neid“,da Du die Osterinsel schon besucht hast!
    Freue mich, weiter mit Euch zu reisen.
    Detlev sagt Danke für diesen Beitrag.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Detlev Beitrag anzeigen
    @darkeka0
    So ging es mir auch. Das war immer mein Lebenstraum und mit 61 konnte ich mir diesen dann endlich erfüllen.
    Ich wünsche Dir, dass es bei Dir nicht so lange dauert.
    Wie oben gesagt: für den Selbstbesuch vorgemerkt!

    Flyglobal
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  12. #12
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    Zwischenspiel:

    Nachdem bis zum 15.11. zu Hause keine Katastrophen oder sonstige Unzulänglichkeiten eingetreten waren, haben wir unser erstes gebuchtes Fallback-Szenario RAR-AKL-SYD-BKK-MUC mit NZ und TG storniert bei M&M, was bei den zur Verfügung stehenden Netzgeschwindigkeiten auf RAR schon gar nicht so einfach war via Skype.

    Und am 16.11. sind wir dann mit Air Tahiti (carrier, codeshare m it Air Rarotonga) weiter geflogen nach Papete.

    Ankunft auf Tahiti war ca. 18:30. Also schon ziemlich finster und bis wir alles Gepäck hatten und die Einreise passiert und den Mietwagen aufgenommen war es ca. 20:00 und stockfinster.

    Anstatt unseres gebuchten französischen Kleinwagens bekamen wir ein "upgrade" auf einen Dacia SUV mit knapp 115tkm.
    Hört sich allerdings schlimmer an, als es war. Das Dacia begleitete uns die nächsten 7 Tage ohne technische Defekte und selbst auf manchmal üblen Strassen, war die Karosserie sehr tolerabel, sprich es gab selten mal ein knarzen oder sonst was von sich. Ehrlich: Respekt! Hätte ich nicht erwartet.

    Höchst interessant gestaltete sich dann die Fahrt zu unseren angemieteten Bungalow, der natürlich nicht im üblichen Verdächtigenviertel lag, sondern an der Landenge zwischen Tahiti Nui und Tahiti Iti.

    Ebenso natürlich waren wir gut vorbereitet. Karte. Ausdrucke.... alles was der Mensche normalerweise braucht:


    Aber, da die "Villa" auch mit Selbstbewirtschaftung lief, sind wir natürlich als allererstes mal in den nächsten Supermarkt gefahren.

    Da kam uns das erste Mal der irre Blick in die Augen. Den "Super U" kennt ja eigentlich jeder, der schon mal in Frankreich war.
    Das aber der "Super U" in Tahiti, das GLEICHE Angebot auffährt, wie in Strasburg oder Marseille, hat mir nach den Angeboten auf den Cooks einigermaßen die Sprache verschlagen.

    4 Regale mit Wein, eine Käse-Theke zum niederknien, Feinkost aus aller Herren Länder und das alles nicht oder nicht wesentlich teurer als bei uns bzw. in Frankreich.
    Junge, junge... die "crazy frenchmen".... die müssen da Subventionen reinhauen, dass alles mal so raucht.
    Und das allgegenwärtige Baguett kostet überall 53ct. Frisch gebacken, aber natürlich mit importiertem Mehl, weil Weizen wächst da nirgends! : rolleyes:

    Aber genug der Wirtschaftspolitik. Zurück zur Findung unseres Quartiers

    Wie gesagt: Karte und alles Mögliche hatten wir. Allerdings sind die Auszeichnungen und Straßennamen auf Tahiti entweder ein Geheimnis der Einwohner oder verbergen sich sonst irgendwo.

    Nun war es ja nicht schwer die Insel im Süden halb zu umrunden und irgendwann denn die Landenge zu bemerken. Erst danach wurde es dann richtig lustig.

    Mittlerweile war es dann auch 21:30 oder so geworden und die Straßen sind dort auch nicht mehr überfüllt gerade.
    Gott sei dank leben viele Bewohner dort ihr Leben mehr oder weniger im Freien vor dem Haus.
    Nach dem wir die Einflugschneise bis dahin immer noch nicht gefunden hatten, haben wir dann am Straßenrand halt gemacht und eine dort essende Familie befragt.
    Da ich gar kein Französisch spreche außer "ja", "nein", "danke" und "bitte" und "ich spreche kein französisch", hat meine Frau die "Verhandlungen" geführt.
    Allerdings ist auch französisch nicht überall gleich
    Aber egal... im zweiten Anlauf haben wir die Straße dann auch tatsächlich gefunden. Weniger allerdings die "Villa".

    Sind bis zum Ende der Straße gefahren und da das Licht von dem Dacia nicht besonders gut ist, sind wir fast im Meer gelandet, weil die Straße einfach am Meer als Slickanlage endet.
    Nach mehrmaligem rauf- und runterfahren der Straße (die Vermieterin hatte uns per Mail mitgeteil, sie ließe das Licht brennen und der Schlüssel würde stecken, wenn wir nach 20 Uhr kommen), haben wir dann am einzigen beleuchteten Haus am Ende der Straße geklopft und geklingelt.

    Nachdem wir schon aufgegeben hatten und zum Auto zurück sind, ging die Tür auf auf wir wurden begrüßt. Aber wie!!!!?!?
    Diese "Villa" (von derselben Vermieterin) war an eine russische Familie vermietet und man kann ja sagen was man will, aber die Russen waren zwar schon merklich angetrunken aber wirklich mehr als gastfreundlich. Was zu essen, was zu trinken, wie können wir ihnen helfen (alles in gutem englisch), sofort versucht die Vermieterin via Telefon/Whatsapp zu erreichen. Sehr, sehr freundlich, wenn auch nicht gerade das, wonach einem der Sinn nach einem langen Tag steht
    Die kannten das Probelm auch bereits, weil das irgendwie jeden zweiten Tag auftrat und alle Leute bei Ihnen aufschlugen, weil es das letzte Haus in der Straße war!

    Die Vermieterin selber haben wir dann am selben Abend nicht mehr gesehen, aber immerhin ist ihre Tochter aufgewacht und kurz vor Mitternacht, konnte man uns tatsächlich in das Haus einlassen. Die "angelassene Beleuchtung" stellte sich dann eine Funzel von ca. 1,3 Kerzenlichtstärken heraus, die irgendwo den Hausnamen beleuchten sollte.
    Geändert von Detlev (25.01.2019 um 17:11 Uhr)
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  13. #13
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    Etappe 3.1 Tahiti (1)

    Zuerst aber noch die Begrüßung am Flughafen;




    Ist ja wirklich nett und gut gemeint. Aber irgendwie fällt mir dabei immer und immer wieder Ulrich Roski ein mit seiner "Die Reise an die Frunz"
    "Vorm Raritätenkabinett, tanzt ein vergreistes Eisballett"...

    Aber ist ja aber nett gemeint und daher erinnerugnswürdig.

    Nach dem etwas "unsicheren" Anflug des Quartiers, stellte sich dieses aber den Erwartungen gemäß als sehr großzügig dar





    Witzig: Selbst das Badezimmer ist nach oben offen:





    Netter Pool außen... leider EXTREM von Moskitos befallen.



    habe da mit mit meiner +1 etwas rumgeplanscht ohne "Anti-Moskito-Makeup" und nachher sahen die Schultern, die aus dem Wasser ab und zu rausgeschaut haben aus, wie eine Zielscheibe nach mehreren Schrot-Einshüssen.... : o...
    Komischerweise hat das dort nicht mal gejuckt. Gab auch keine Spätschäden...

    Exploris, travelben, waveland und 31 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  14. #14
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    Vielen, vielen Dank fürs mitnehmen! Ich persönlich wollte da nicht mehr heim...gut auf euch haben eure Tiere...etc. gewartet. Bin gerne weiter dabei!
    Detlev sagt Danke für diesen Beitrag.

  15. #15
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    Nachdem ich letztes Jahr zum 2. Mal in der Südsee war (2018: Rarotonga, Tahiti, Moorea, Bora Bora, Nuuk Niva und Viva Oa) packt mich nun wieder die Sehnsucht, wenn ich die ersten Fotos hier sehe.
    Die Osterinsel fehlt mir aber noch... Neid!!!!
    Detlev sagt Danke für diesen Beitrag.
    “To know me is to fly with me.“ (Ryan Bingham, Up in the Air)

    http://meine.flugstatistik.de/pacpa

  16. #16
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    Etappe 3.1 Tahiti (2)

    Was kann man nun auf Tahiti unternehmen? Kurz gesagt: Eigentlich nicht besonders viel.
    Man kann die Uferstraße abfahren und die Aussichten genießen. Das Landesinnere ist absolut unzugänglich an den allermeisten Stellen. Da bräuchte man schon Expeditionsausrüstung um da irgendwohin zu kommen.














    Sehr freundliche Jungs, die uns zu dem Wasserfall oben geführt haben, da der nur über Privatgrund erreichbar ist. Angebotene Trinkgelder wurden vehement abgelehnt.



    Das Ganze Leben spielt sich größtenteils auf dem teilweise sehr schmalen Uferstreifen ab, mit Ausnahme der Gegend um Papeete herum, da die Berge dort deutlich flacher sind. Wenn man sich dort mit dem Auto hinauf gequält hat, gibt es auch schöne Ausblicke von dort aus.



    Zusätzlich hat noch das Wetter nicht ganz so super mitgespielt. Mitte/Ende November beginnt dort eben die Regenzeit und das haben wir auch mitbekommen.
    Papeete selber ist die größte Stadt im Umkreis von ca. 5000 km und da quirlt es auch ganz schön. Kann sich ansehen, muss man aber nicht.
    Ansonsten kann man natürlich mit der Fähre nach Moorea rüber fahren. Da wir aber dort 3 Tage geblieben sind, ist das eine eigene Station der Reise.
    Ebenfalls lohnen tut sich ein Ausflug nach Tetiaroa. Dem widme ich einen eigenen Beitrag anschließend.
    Insgesamt muss ich sagen, dass die 4 Tage, plus die anderthalb auf der Rücktour völlig ausgereicht haben für uns die Insel zu erkunden. Sollten wir es schaffen nochmal in die Ecke zu kommen, werden wir Papeete allerdings nur noch Sprungbrett für weitere Exkursionen benutzen.
    Geändert von Detlev (26.01.2019 um 11:05 Uhr)
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  17. #17
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    Zitat Zitat von Detlev Beitrag anzeigen
    Etappe 3.1 Tahiti (2)

    Was kann man nun auf Tahiti unternehmen?
    Vanille einkaufen.

  18. #18
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    Etappe 3.1 Tahiti (3) - Ganztages Exkursion nach Tetiaroa

    Zuerst das Negative: Dieser Ausflug sei nur Leuten empfohlen, die wirklich seefest sind oder sich mit Hilfe von Medikamenten seefest machen lassen. Tetiaroa ist ca. 50 km von Papeete entfernt und die Überfahrt mit den doch ziemlich kleinen Katamaranen dauert um die 3 Stunden einfach durch das offene Meer. Die Hinfahrt hat meine Frau noch knapp überlebt, die Rückfahrt gegen die Wellen dann nicht mehr und das trotz der schwersten Medikamente, die es derzeit gegen die Seekrankheit gibt.
    Und man kommt nicht auf die Haupinsel des Atolls, sondern legt auf einer der Motus an. Vermutlich haben die Gäste des dort gelegenen Eco-Ressorts, wo die Nacht ab 3000 USD kostet keinen Bock auf Besuche von Billigtouristen

    Auf der Hinfahrt:



    Ein vergleichbarer Katamaran auf Parallelkurs



    Die Anlandung auf dem Motu erfolgt dann mit Schlauchbooten, die sich durch die Korallen dort durch fummeln müssen:



    Weitere Impressionen





    Einfach nur traumhaft:





    Man kann dann auf das benachbare Motu, das eine ansehnlich Vogelkolonie beherbergt rüber waten, darf diese allerdings nicht betreten.







    Ein bisschen Ausruhen tu t auch ganz gut. Wenn die Sonne raus kommt, wird es dann ganz schön warm!


    Über die Rückfahrt legt man dann besser ein Mantel des Schweigens.
    Voll gegen die Wellen. Keiner hatte mehr einen trocknen Faden am Leib. Und nach ein paar Stunden, wird auch 28° warmes Wasser allmählich ziemlich kühl wegen des Fahrtwindes.

    Kleine Ergäzung noch:
    Auf dem Ausflug bekommt auch die Möglichkeit vor dem Riff zu schnorcheln und das war wirklich eine ganz tolle Erfahrung mit sehr vielen verschiedenen Fischen.
    Geändert von Detlev (26.01.2019 um 11:32 Uhr)
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  19. #19
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    Etappe 3.2 - Moorea

    Moorea war für uns die weit schönere Insel, verglichen mit Tahiti. Teilweise auch noch etwas ursprünglich.
    Das mag natürlich auch dem Wetter gelegen haben, war es doch in den drei Tagen überwiegend schön.
    Am 20.11 haben wir uns mit unserem Dacia auf die Fähre begeben (Reservierung sind dringend erforderlich, wenn man das Auto mitnehmen will!) und sind in ca. 40 min nach Moorea übergesetzt.
    Schon die Uferstraße lang zu fahren ist ein wirkliches Erlebnis. Ausblicke, Ausblicke.....

    Der Rückblick auf Tahiti und Aussicht auf das Sofitel











    Auf Moorea waren wir dann im Interconti Ressort, das auf der nordwestlichen Landzunge liegt und hatten uns dort einen Overwater Bungalow geleistet. Eine wirklich schöne Erfahrung und den exorbitanten Preis wert.
    Unsere Hütte....







    ... mit Aussicht...







    ..... und Familienanschluss:





    Morgens schwammen die Adlerrochen direkt vorbei:





    Kitschiger ist schlechterdings kaum möglich:





    Bottlenose-Delphine in der Anlage:





    Und im Inselinneren ein wunderbarer Ausblick über die beiden nördlichen Buchten:





    Noch zwei Bilder von der Inselumrundung:





    Wir waren jeden Tag mindestens dreimal zum Schnorcheln im Wasser,, meist schon vor dem Frühstück das erste Mal, und haben jede Menge verschiedene Fische gesehen.
    Auch weiter im Westen der Insel ist ein öffentlicher Strand, von dem aus man wunderbar schnorcheln kann. Dort haben wir u.a. einen Oktopus gesehen z.B.
    Geändert von Detlev (26.01.2019 um 13:24 Uhr)
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  20. #20
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    Schööön... ich freue mich auf die Fortsetzung.

    Trinkgelder: diese sind nicht Teil der polynesischen Kultur und können sogar als Beleidigung empfunden werden.
    Einige Hotels haben jedoch mittlerweile eine Zeile für Trinkgeld auf den Rechnungen für Restaurant oder Bar drauf (den Amis sei "Dank" ), Trinkgeld wird aber keineswegs erwartet.

    In der Tat braucht man für Tahiti selbst nicht allzu viel Zeit einzuplanen. Man kann mal 2 Tage dort bleiben, z.B. um die Insel fahren, sich ggf. mal den Markt in Papeete anschauen, Vanille, Perlen oder andere Souvenirs kaufen, mit einem Jeep einen Tagesausflug ins Inselinnere machen (gibt organisierte Touren), Surfbegeisterte besuchen den weltbekannten Surfspot Teahupoo. Die Stadt Papeete ist ja nicht besonders schön.
    Ansonsten wird es in der Tat meist nur als Startpunkt für die anderen Inseln benutzt.

    Die Wellen dort unten können echt heftig sein. Ich hatte auf Nuku Hiva einen Tagesausflug gemacht bei dem jeweils am Anfang und Ende eine 45 minütige Bootsfahrt anstand. Was war ich froh, besonders am Abend, als wir angekommen waren und vom Boot durften...
    Besonders beeindruckend ist das grosse Pirogen-Rennen "Hawaiki Nui Va'a" (findet im Oktober oder November statt) zwischen Huahine, Raiatea, Tahaa und Bora Bora.
    slowflyer, Detlev und mainz2013 sagen Danke für diesen Beitrag.
    “To know me is to fly with me.“ (Ryan Bingham, Up in the Air)

    http://meine.flugstatistik.de/pacpa

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