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Thema: 19 Bilder für eine Nacht in...

  1. #41
    Master of the 737 Avatar von MrGroover
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    @sun07: Vielen Dank für deinen hilfreichen Beitrag.

  2. #42
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    Zitat Zitat von MrGroover Beitrag anzeigen
    @sun07: Vielen Dank für deinen hilfreichen Beitrag.

    Das entgegenstehende Argument kam doch von Dir selber!?
    Geändert von sun07 (21.05.2019 um 07:13 Uhr)

  3. #43
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    Danke für deine Reiseberichte - lese und gucke immer noch gern mit
    MrGroover sagt Danke für diesen Beitrag.

  4. #44
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    Toller Reisebericht, danke für deine Eindrücke!

    Wie viele HRC T-Shirt befinden sich in deiner Sammlung und kaufst du immer das "Standard T-Shirt" oder ein spezielles aus der jeweiligen Stadt?
    MrGroover sagt Danke für diesen Beitrag.
    AMS ARN BGY BRU BUD CDG CPH DUB EDI EIN FMM HAM INN JFK KRK LHR LIS MAD MUC OPO PMI STN STR SZG TXL VIE WAW WMI ZRH

    https://www.instagram.com/matt_simon95/

  5. #45
    Master of the 737 Avatar von MrGroover
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    Anzahl T-Shirts kann ich nicht sagen, ausreichend aber noch nicht alle. Ich bin jetzt bei über 50 HRCs (51 verified, 6 unverified). Und seit es die Flaggen gibt, nehme ich nur noch die, da mir die sehr gut gefallen. Leider finde ich das neue Design nicht ganz so schön wie das alte.

  6. #46
    Master of the 737 Avatar von MrGroover
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    Daumen hoch ... Paris

    Spoiler-Alert: Wer dieses Jahr das Glück hat, noch ein Rammstein-Konzert zu sehen und nicht schon vorab wissen möchte, was kommt, bitte nicht weiter lesen.

    Im Herbst 2018 wurde endlich wieder eine Tournee von Rammstein angekündigt. Im Sommer 2019 sollte es durch diverse Stadien in Europa gehen. Der Ticket-Kauf gestaltete sich wie gewohnt schwierig, dennoch gelang es mir, zwei Stationen zu ergattern. Für die dritte Station, Dresden, hatte ich Glück und eine Bekannte konnte mich noch mit einem Ticket versorgen. Neben Dresden gab es so Berlin im Olympiastadion (geile Kulisse) und für den gestrigen Samstag das Zusatzkonzert in Paris.

    Passende Flüge waren leicht zu finden, denn Lufthansa fliegt ja nahezu stündlich zwischen Frankfurt und Paris. Beim Hotel habe ich lange gezögert und mich letztendlich doch gegen das mit €231 teure Hilton La Défense entschieden und für das Hampton Inn Clichy. Das Hilton wäre natürlich fußläufig zur Konzertarena La Défense Arena gewesen. Das Hampton Inn ist in einem neu gebauten Hochhaus und gerade so noch in einem Vorort von Paris. Busse fahren mehr oder minder vor der Tür, RER kann man wohl erlaufen. Somit war die Anbindung gut und mir keine 100 Euro Aufpreis wert.

    Am gestrigen Samstag ging es vormittags los. Der Flug wurde von der Darmstadt (D-AIRM), ein Airbus A321-100, bestritten. Direkt am Gate nebenan steht der ältere Bruder Kulmbach, die D-AIRL.


    Der Flieger war fast voll, nur wollten neben mir offensichtlich nur zwei andere Gäste nach Paris zum Konzert. Vorm Start wurden wir noch informiert, dass es in der Business-Class kein Essen und für alle kein Tee- oder Kaffee geben würde. In der Economy-Class gab es dann aus Solidarität auch nichts zu essen.

    Unser Start verzögerte sich etwas, da ein Passagier nicht erschienen war und dessen Koffer wieder ausgeladen werden musste. Danach ging es aber los Richtung Südbahn und, passend zum Taufnamen des Fliegers, nach dem Start vorbei an Darmstadt. Es folgte eine Kurve Richtung Westen und somit der Weiterflug nach Paris. Dort war auch Ostwind, so dass wir am Flughafen vorbei mussten, bevor es in einer weiteren Linkskurve auf Kurs CDG ging. Dabei gab es für mich einen Blick auf Cergy-Pontoise.


    Den Eiffelturm konnte ich zuvor kurz im Dunst erkennen, aber es reichte nicht für ein einigermaßen brauchbares Handybild.

    Nach der Landung dauerte es etwa 15 Minuten bis zur Ankunft am Gate, da wir einmal mit Verkehr um den Satelliten fahren mussten. Anschließend brauchte ich auch einen Moment, um mich am Flughafen zu orientieren und den Shuttle-Zug zur RER-Station zu finden. Danach ging es mit dem RER und ab Stade de France mit dem Bus in Richtung Hotel.

    Kurz bevor das Bus-Ticket seine Gültigkeit verlor (90 Minuten ab erstem Stempeln), brach ich auf Richtung Stadion. Während der Fahrt fiel mir ein, was ich in der Eile alles vergessen hatte: Ohrstöpsel und Sonnencreme. Letztere kaufte ich noch unterwegs zum x-fachen Preis eines t+-Tickets. Da habe ich mich als Maximierer schön selbst veralbert.

    In La Défense angekommen, reichte es für das einzige richtige Touri-Bild des Ausfluges.


    In Paris hatte ich das Glück, Stehplatzkarten zu bekommen und da wollte ich natürlich so früh wie möglich da sein um so weit vorn wie möglich zu stehen. Der Einlass in die Arena startet gegen 18 Uhr und die Vorband begann um 20 Uhr, womit ich mir zwei Stunden die Beine in den Bauch stehen konnte. Was ich zuvor nicht wusste: die La Défense Arena ist überdacht und war auch einigermaßen klimatisiert. So ließen sich sie 38°C sehr gut aushalten und die Sonnencreme hätte es nicht gebraucht.

    Die Vorband selbst fand ich nicht so prickelnd, aber bei den vielen Franzosen kamen die beiden französischen Mädels mir Rammstein-Titeln am Klavier gut an. Mehr oder minder pünktlich 21 Uhr ging es mit Rammstein los. Und auch mit dem Durchdrehen einiger Fans, denn das Gepoge und Geschubse war schon enorm. Zum Glück ließ es ob der Temperaturen dann doch nach wenigen Titeln nach.

    Bei Zeig Dich kamen zum ersten Mal am Abend die Flammenwerfer zum Einsatz. So fühlt sich also das Dönertier am Spieß.


    Bei Puppe gibt es Elemente der typischen Rammstein-Bühnenshow. Natürlich auch wieder mit Feuer.


    Deutschland wird mit einer Tanzeinlage von vier Bandmitgliedern untermalt von Electro-Klängen eingeleitet. Till hält sich dabei zurück und lässt die anderen machen. Die Jungs auf der Bühne haben dabei einen schwarzen Overall an, die mit LEDs ausgestattet sind.


    Die Textsicherheit der Fans ist gegeben und alle in Paris singen Deutschland, Deutschland über allen. Schön, dass es diesmal keine Panzer dazu brauchte und alle gern und freiwillig dabei sind.


    Mein Teil durfte auch nicht fehlen, denn auch bei dem Titel gibt es wieder ein schönes Programm auf der Bühne...


    ... selbstredend mit Feuer aus dem Flammenwerfer.


    Dank Handykamera nicht mehr zu erkennen, Flake wird hier richtig gegrillt, trägt aber einen feuerfesten Overall.


    Zum Ende von Du hast wird noch etwas mehr Feuer entfacht, denn in der Halle stehen noch weitere Flammenwerfer. Diese werden durch ein Feuerwerk gezündet.


    Auf der Sonne ist es heiß, so dass weitere Flammen nicht fehlen dürfen.


    Und für's Publikum ganz nah.


    Es wird schon gut warm, auch in 10 Metern Entfernung.

    Engel wird von den beiden Mädels am Klavier gespielt, Band und Fans singen. Anschließend geht es für die Band im Schlauchboot übers Publikum zurück zu Bühne.




    Dort werden alle von Till am Steg in Empfang genommen.


    Ein Klassiker: Du riechst so gut, unterstützt vom Feuerwerk-Bogen.


    Bei Pussy bekommen die Leute vorn auch noch etwas ab: Schaum und weiße Papierschnipsel. Der Schaum ist sogar recht beständig, so dass für einige Zeit alle um mich herum befleckt sind.


    Den Abschluss machte Ich will und Rammstein geht zwar nicht unter, bekommt aber dennoch viel Beifall.


    Wow, was für eine geile Show. Dank einiger Forenkollegen hier bin ich auf den Trichter mit mehreren Konzertbesuchen einer Tournee gekommen und es hat tierisch Spaß gemacht, die Band insgesamt dreimal live gesehen zu haben. Es waren auch nicht meine ersten Konzerte, sondern die dritte oder vierte Tournee, bei der ich dabei war. Ich gehe ja auch wegen der Musik hin und nicht, um Rammstein und deren Show einmal live gesehen zu haben. Paris war dabei am besten, was aber ganz allein am Stehplatz und der Nähe zur Bühne lag. Im Olympiastadion die Woche zuvor war ich in der allerletzten Reihe. Da hat man zwar einen schönen Überblick, allerdings ist Bild (Auge) und Ton (Ohr) nicht mehr synchron und die Akustik ist auch teilweise miserabel.

    Jetzt steht gleich noch der Rückflug an und dann geht's heim. Ins Hard Rock Cafe habe ich es diesmal nicht geschafft, das T-Shirt wird dann später irgendwann gekauft. Man muss im Leben halt Prioritäten setzen. Und Hard Rock geht vor Hard Rock.

  7. #47
    Master of the 737 Avatar von MrGroover
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    Lächeln ... Sofia

    Nach dem kulturellen Exkurs geht es dieses Wochenende im gewohnten Format weiter. Bei den günstigen Preisen musste ich zuschlagen, so dass es für eine Nacht in die bulgarische Hauptstadt Sofia ging. Los ging es wie gehabt, Bus, S-Bahn und Lounge. Da Bulgarien nicht zu Schengen gehört, ging der Abflug ab B, so dass ich mich diesmal für die SEN bei B43 (City Lights) entschied. Diese war angenehm leer, so dass ich in Ruhe frühstücken konnte. Aus der Lounge konnte ich auch beobachten, wie D-AINU namens Hof, der aktuell neuste A320neo der Lufthansa-Flotte, pünktlich aus Malta landete. Da Malta Schengen angeschlossen ist, wurde das geteilte Gate B09/B41 genutzt.

    Das Einsteigen verzögerte sich noch etwas, da der Flieger betankt wurde. Und auch nachdem wir alle drin waren, mussten wir noch auf einen Slot wegen irgendwas mit der Flugsicherung in Ungarn warten, so dass es letztlich mit 30 Minuten Verspätung los ging. Die Service-Einschränkungen waren diesmal verschmerzbar, denn es fehlten nur die alkoholischen Getränke. Ansonsten gibt es keine weiteren besonderen Vorkommnisse zu vermelden.

    Nach der Ankunft in Sofia versuchte ich mein Glück an den e-Gates, hatte aber keinen Erfolg. Drei Versuche beim Einlesen des Passes schlugen fehl. Anschließend überfiel ich einen Geldautomaten und konnte diesem ein wenig Kleingeld abnehmen. Nach verlassen des Terminals lief ich zur rechten Seite raus und kaufte mir an der Bushaltestelle ein Tagesticket. Ach ja, das Hilton Shuttle fuhr gerade weg, laut Website muss man dies vorab bestellen. Google Maps änderte mittlerweile seine Meinung und wies mich an, doch die Metro in die Stadt zu nehmen.

    Leider kam dieses Rollmaterial nicht zum Einsatz, sondern ein etwas modernerer Zug.


    Google Maps meinte, ich solle eine Stunde mit der Metro fahren. Ja nee, ist klar, so groß ist Sofia doch nicht. Die Metro fährt allerdings eine Schleife, so dass sie erst sehr spät an der Station "European Union" ankommt. Man kann allerdings auch schon an der Station "Vasil Levski Stadium" aussteigen und 15 Minuten zum Hotel laufen. Die Variante dauert nur etwas mehr als eine halbe Stunde und wurde von mir gewählt.

    Im Hilton wurde ich wieder von der Lufthansa-Crew empfangen, allerdings diesmal in zivil. Die waren also etwas schneller auf dem Weg zum Hotel, aber ich habe auch etwas gebummelt. Auf dem Zimmer habe ich meine Sachen abgeworfen und bin gleich wieder los, die Stadt erkunden.

    Los geht es mit dem Nationalen Kulturpalast, den man auch schon vom Hotel aus sieht.


    Kurz darauf stolperte ich über den Fuhrpark einer Jugendgang, so zumindest meine Vermutung.


    Weiter ging es entlang des Vitosha Bulevard bis zum Gerichtsgebäude.


    Einen kurzen Weg später ein Blick nach rechts auf die Konzerthalle.


    Nach ein paar weiteren Schritten entdeckte ich ein buntes Gebäude, welches ich allerdings nicht vollständig auf ein Bild bekam. Es handelt sich um das Museum für regionale Geschichte.


    Mehr oder minder gegenüber liegt die zentrale Markthalle.


    Läuft man die Straße davor weiter, kommt man zur Löwenbrücke. Hier der Blick zurück.


    Ich bin dann wieder grob zurück gelaufen, allerdings mit einem Ziel. Dabei ging es vorbei an Marktständen.


    Kurz vorm Ziel entdeckte ich eine Rennpappe. Früher prägte sie das Straßenbild, heute kaum noch zu sehen.


    Das Ziel war das Russische Denkmal mit dem namensgleichen Platz.


    Ich bin von dort aus ein paar Stationen mit der Straßenbahn zurück gefahren. Danach ging es weiter durch die Stadt, diesmal grob in südöstliche Richtung.

    Das Gebäude des zentralen Militärclubs.


    Alexander-Newski-Kathedrale


    Mein Ziel war die Adlerbrücke. Man sollte sich von den Brücken in Sofia nicht zu viel erhoffen, da diese recht klein sind.


    Vorbei ging es am "Vasil Levski Stadium", an dem ich eine deutsche Inschrift entdeckte.


    Ich bin dann zunächst zurück ins Hotel um mir dort die Lounge anzuschauen. Das Angebot war überschaubar, reichte aber, dass ich nichts anderes mehr brauchte. Im Hotel selbst wurde eine Hochzeit gefeiert, im Park hinter dem Hotel war auch ein Festival, allerdings hörte ich im Zimmer kaum etwas davon. Der Ballon hatte wohl nichts mit der Hochzeit zu tun.


    Ich bin anschließend nochmal aufgebrochen. Unweit des Hotels ist eine Mall mit einem Billa-Supermarkt. Ich wollte für die Kollegen etwas Schokolade erwerben, wurde allerdings enttäuscht, da es keine bulgarische Schokolade gab. Entweder waren es die hier bekannten Marken, oder Schokolade aus Griechenland oder Polen.

    Am Abend selbst habe ich nicht mehr viel gemacht, außer Pläne für den heutigen Sonntag. Dabei fiel mir wieder auf, dass die Verkehrsinfo von Google Maps ausbaufähig ist. Deutlich besser funktionierte da die Website der Verkehrsbetriebe: https://www.sofiatraffic.bg/en/common

    Am Sonntag ging es zeitig los. Beim Frühstück war ich der erste Gast, aber das hielt mich von nichts ab. Anschließend ging es mit der Metro zur Endhaltestelle und von da aus mit dem Bus 122 ebenfalls zur Endhaltestelle. Ab dort fährt eine Seilbahn ins Witoschagebirge.


    Leider hatte ich nicht viel Zeit und auch falsches Schuhwerk an. Somit konnte ich es nicht den vielen Wanderern gleich tun um noch weiter nach oben zu steigen. Einen einigermaßen guten Blick auf Sofia gab es damit für mich erst wieder aus der Seilbahn auf der Fahrt nach unten. Es war zudem auch sehr diesig, womit man nicht sehr viel erkennen konnte.


    Zurück im Hotel duschte ich nochmal, schnappte meine Sachen und verließ das Hotel. Da gerade ein Bus vor fuhr, konnte ich zwei Stationen zum Vasil Levski Stadion fahren, um dort in die Metro Richtung Flughafen umzusteigen. Sicherheitskontrolle, Ausreise und Lounge war mein Triathlon, bevor es zum Einsteigen in den Flieger ans Gate ging.

    Die Abläufe am Boden verzögerten sich etwas, obwohl die Maschine pünktlich aus Frankfurt angekommen war. Als wir alle an Bord waren, folgte eine wenig erfreuliche Durchsage: Slot in 90 Minuten, Bombenstimmung. Also der Grund dafür war die Entschärfung der Weltkriegsbombe in Frankfurt, die auch den Luftraum beeinflusste, wodurch Bahn 25R nicht zur Verfügung stand. Da sich der Slot nochmals um eine weitere halbe Stunde verschlechterte, durftenmussten wir alle wieder aussteigen. Da die Lounge am anderen Ende des Terminals war, blieb ich am Gate.

    Unser Slot war nun für 16:40 Uhr vorgesehen und tatsächlich waren um 16:36 Uhr alle wieder an Bord, so dass es los gehen konnte. Beim Start Richtung Western hat man nochmals einen guten Blick auf Sofia und das Witoschagebirge im Hintergrund.


    Auch dieser Flug war ereignislos. Diesmal gab es weder Alkohol noch warme Getränke, dafür Auswahl beim Snack: Blätterteiggebäck mit Kirschen oder Kuchengebäck mit Kirschen. Um kurz vor 18 Uhr landeten wir auf der Bahn 25R, die wohl offensichtlich wieder genutzt werden konnte. Bis wir zum Gate Z58 rollen durften, mussten wir noch auf einer Warteposition bleiben. Einige Passagiere dachten, wir wären schon am Gate, aber nach einigen energischen Hinweisen der Crew saßen irgendwann auch wieder alle.

    Ich nutzte stattdessen die Wartezeit um D-AIEB "Bielefeld", der zweite A321neo der Lufthansa, vor der Technikhalle zu entdecken. Laut Flightradar wurde sie heute aus Berlin Schönefeld überführt. Ah ja, Slotbeschränkungen in Frankfurt weil eine Bahn gesperrt und Lufthansa überführt einen neuen Flieger...

    Nach der Ankunft am Gate bin ich zur Passkontrolle geflitzt um noch meine S-Bahn Richtung nach Hause zu bekommen. Dies hat geklappt, aber kein Wunder, denn im Flugsteig Z war es sehr leer, dito bei der Einreise.

    Sofia hat mir zwar auch gefallen, allerdings sieht man an vielen Ecken, dass es dem Land wohl finanziell nicht ganz so gut geht. Einige Gebäude sehen sehr gut in Schuss aus, an anderen Stellen ähneln die Straßen einem Feldweg (Schlaglöcher) und Gebäude schauen aus, als würden sie bald zusammenfallen. Von daher ist mein Eindruck etwas durchwachsen.

  8. #48
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    Ich mochte auch die kulturelle Abwechslung. Mit was für einer Kamera hast Du die Fotos vom Konzert gemacht? Sie sind sehr gut gelungen. Und vor allem wie war es in Dresden? Ich habe mich diesmal nicht um Karten bemüht, weil der Auftritt Ende der 90er auf den Elbwiesen mit Blick auf die Dresdener Altstadt sicher für immer unübertroffen bleiben wird.
    MrGroover sagt Danke für diesen Beitrag.

  9. #49
    Master of the 737 Avatar von MrGroover
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    Beim Rammstein-Konzert war es bloß mein Samsung-Handy, welches die Bilder machen musste. Verkleinern für's Netz hilft da schon, die besser aussehen zu lassen. Und der HDR-Modus war teilweise an, manchmal ist der ganz nützlich.

    Ja, Ende der 90er wollte ich auch zu dem Konzert, leider erst einen Tag später aus dem Urlaub, damals noch mit den Eltern, wiedergekommen. Das hat mich sehr geärgert.

  10. #50
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    Daumen hoch ... Rom

    Für den Ausflug nach Rom ging es diesmal erst gegen Mittag Richtung Flughafen. Der nachmittägliche Hinflug war preislich die beste Option, so dass ich einen Großteil der Sehenswürdigkeiten am Sonntag besuchen würde. Aufgrund schlimmster Befürchtungen ob der Ferienzeit und erwartet langer Schlangen an den Kontrollstellen bin ich mit ausreichend Puffer in Richtung Flughafen aufgebrochen. Meine Erwartungen wurden jedoch jäh enttäuscht, denn an der Sicherheitskontrolle war es sehr überschaubar, so dass ich innerhalb weniger Minuten durch war.

    Somit verbrachte ich die Wartezeit in der Lounge und konnte die ganze Zeit meinen Flieger in der Ferne sehen. Lufthansa gönnte dem A320 nach Rom eine Standzeit von reichlichen zwei Stunden, was ich angesichts des befürchteten Chaos-Sommers doch als überraschend viel einstufte. Die Ferne zum Gate bezieht sich darauf, dass der Flieger an A38 geparkt war, womit mir noch ein längerer Spaziergang zu eben jenem Gate bevorstand. Da der Flieger ja ausreichend viel Zeit am Boden hatte, erwartete ich ein pünktliches Einsteigen und brach entsprechend zeitig auf.

    Ganz pünktlich ging es nicht los, die letzten Vorbereitungen liefen noch. Und einige Passagiere folgten dem Aufruf, Gepäck abzugeben. Der Flieger füllte sich komplett und einige Gäste kamen erst auf den letzten Drücker. Danach ging es zügig zur Südbahn und ab nach Rom.

    Wir wurden darüber informiert, dass es für die Gäste in der Eco nix zu Essen geben würde, dafür aber ein volles Getränkeangebot. Nach dem Start meldete sich auch endlich der Pilot mit seiner Ansage. Aber ich glaube, da war er ein wenig fremdgesteuert, denn er informierte darüber, dass er vom Ramp Agent erfahren hätte, sämtliches Gepäck der Passagiere aus Hamburg wäre verladen. Somit erklärt sich auch, warum einige Passagiere so knapp erschienen sind...

    Angekommen in Rom suchte ich den Weg zum Bahnhof, um mit dem Leonardo Express in die Stadt zu fahren. Dies ist wohl die teuerste Variante um nach Roma Termini zu kommen, wohl aber die vermeintlich schnellste. Vom Bahnhof aus lief ich Richtung Hard Rock Cafe und nach dem Erwerb des T-Shirts ging ich weiter zum Hotel. Für die eine Nacht war es das Hilton Garden Inn Claridge. Empfangen wurde ich mit der Info, ein Upgrade auf die 6. von 7 Etagen bekommen zu haben und somit eine Dachterrasse statt Balkon.

    Abendbrot erstand ich in einem der nahe gelegenen Supermärkte. Die italienischen Köstlichkeiten ließ ich mir bei einer Flasche Wein auf der Terrasse schmecken. Und alsbald ging es ins Bett, Laufen bei den Temperaturen machte doch müde, auch wenn es gar nicht mal so viel war.

    Am sonntäglichen Morgen gab es das Frühstück im Hotel. Meine Recherchen im Netz nebenbei ergaben, dass ich für die Nutzung des ÖPNV vor Fahrtantritt ein Ticket kaufen müsste, weil es dies nur an Automaten und in Tabacchi-Läden geben würde, nicht jedoch in den Fahrzeugen selbst. In der Nähe des Hotels gibt es zwar ein oder zwei solcher Läden, allerdings waren diese Sonntag Morgen noch geschlossen. So lief ich also in Richtung Sehenswürdigkeiten statt zu fahren.

    Blick entlang der Via Nazionale.


    Das Teatro Eliseo an besagter Straße.


    Die Villa Aldobrandini und im Hintergrund der Torre delle Milizie.


    Foro Traiano


    Das Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II, ein sehr imposantes Gebäude.


    Die Statue zeigt Vittorio Emanuele II, den ersten König des neu gegründeten Königreichs Italiens.


    Daneben liegt die Via del Fori Imperiali und im Hintergrund ist bereits das Kolosseum zu erkennen.


    Foro di Cesare


    Foro Romano


    Und wenige Schritte weiter steht man dann vorm bekannten Kolosseum.


    Direkt daneben ist der Arco di Costantino.


    Dadurch, dass ein Teil der äußeren Mauern des Kolosseums eingestürzt ist, sieht man auch von außen etwas von der inneren Struktur.


    Ich bin einmal außen drumherum. Die Warteschlangen waren augenscheinlich sehr lang. Ich muss wohl nochmal zurück nach Rom und dann schauen, ob man vorab Tickets kaufen kann um die Warteschlangen zu umgehen, bzw. die Wartezeiten zu verkürzen.

    Auf nördlichen Seite steht die Außenwand noch.


    Da ich nun schon vieles per pedes erreicht hatte, entschied ich mich, einfach auf diese Art Rom weiter zu erkunden. Als ich erneute am Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II vorbei kam, war ein Tor geöffnet, so dass ich kurzerhand die Treppen erklomm und einmal hindurch ging.

    Auf dem Weg zu einem weiteren Ziel kam ich am Obelisco della Minerva vorbei.


    Und da ist auch schon das Ziel, das Pantheon.


    Gut, von da aus ist es nun auch nicht mehr soweit, um noch einen Länderpunkt zu sammeln. Auf dem Weg dahin ging es vorbei am Corte Suprema di Cassazione.


    Und dann einmal rein, kleine Runde und wieder raus, Land gesammelt. Viel länger wollte ich da auch nicht bleiben.


    Vom Vatikan aus ging es nun doch zur nächstgelegenen Metrostation. Das Hotel wollte mir nur eine späte Abreise bis 13 Uhr gewähren und aufgrund der hohem Temperaturen wollte ich noch duschen. Also bin ich mit der Metro drei Stationen gefahren, denn zwei Sachen wollte ich noch sehen. Zum einen die spanische Treppe mit dem Fontana della Barcaccia


    und dem unweit gelegenen Fontana di Trevi.


    Dort war der Andrang am größten, aber auch so war es sehr voll in Rom. Wenig verwunderlich, mitten in den Sommerferien vieler Länder.

    Von da aus ging es mit dem Bus zurück zum Hotel, erfrischen, Sachen packen und abreisen. Da ich nun mit einem Ticket bewaffnet war, bin ich mit dem Bus bis zum Hauptbahnhof gefahren. Von dort aus ging es mit einem der Busunternehmen zum Flughafen. Das Ticket dafür hatte ich kurzfristig online gekauft. Preislich war diese Variante deutlich billiger als der Leonardo Express und dank leerer Straßen und italienischem Fahrstil war der Bus letztlich sogar noch ein paar Minuten schneller am Flughafen, als es der Zug gewesen wäre.

    Nach der Sicherheitskontrolle war ich von der Star Alliance Lounge positiv überrascht, denn diese bot ein sehr umfangreiches Angebot und Vorfeldblick. Herz was willst du mehr?

  11. #51
    Erfahrenes Mitglied Avatar von HDH Aviation
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    Standard 19 Bilder für eine Nacht in...

    Danke für diese schönen Bilder aus Rom, muss ich da wohl doch bald mal hin

    Da war doch was mit einem Lufthansa-Sale...
    MrGroover sagt Danke für diesen Beitrag.

  12. #52
    Erfahrenes Mitglied Avatar von DavidHB
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    Vielen Dank wieder für die Bilder. Das erinnert mich an meine Romreise vor ein paar Jahren. Du kannst glaube ich Tickets für das Kolosseum vorher kaufen. Ich weiß noch, dass ich Tickets für eine bestimmte Uhrzeit kaufen konnte. Man durfte allerdings nicht vorher rein.
    flamingoe und MrGroover sagen Danke für diesen Beitrag.

  13. #53
    Reguläres Mitglied Avatar von flamingoe
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    Schöner Reisebericht
    MrGroover sagt Danke für diesen Beitrag.

  14. #54
    Master of the 737 Avatar von MrGroover
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    Daumen hoch ... Wrocław

    Für das zweite Augustwochenende hatte ich noch nichts geplant. Relativ kurzfristig sollte es doch günstig irgendwo hin gehen. Nun ist günstig während der Sommerferien eigentlich schon gleich gar nicht kurzfristig zu bekommen. Zeit also, mal Lufthansa Surprise auszuprobieren. Go East sollte es werden, keine Flüge vor 9 Uhr. Der Zufallsgenerator spielte mir Breslau, in der Landessprache Wrocław genannt, zu. Perfekt, denn dort gibt es ein Hard Rock Cafe und Hilton ist mit einem Doubletree vertreten.

    Nach dem Stammtisch in Frankfurt am Freitag war die Nacht etwas kürzer, denn ich wollte wieder meine RMV-Tageskarte maximieren und musste dazu zeitig raus, da diese bis 5 Uhr des Folgetages gilt. Am Flughafen leerte sich die S-Bahn nahezu, denn es stiegen viele Mitarbeiter aus. Für mich ging es mit kurzem Stopp am Bordkartendrucker zur Sicherheitskontrolle, an der viel los war und zu solch früher Stunde ohne Klassentrennung auskam. Anschließend überbrückte ich die Wartezeit beim Kampf gegen den Schlaf in der Lounge, bevor es durch den Tunnel zu B11 ging. Da Wrocław mit einer CRJ-900 bedient wird, ging es mit dem Bus zur namenlosen D-ACNM.

    Pünktlich hoben wir von der 18 ab um nach einer Linkskurve Kurs Richtung Osten zu setzen. Bei der Verpflegung gab es diesmal keinerlei Einschränkungen, also ein Käse-Sandwich und freie Getränkewahl. Pünktlich sind wir gelandet, rechts hätte man dabei einen guten Ausblick auf die Stadt gehabt. Auch an den etwas kleineren Flughäfen gibt es für die CRJs Busse, wovon uns einer innerhalb weniger Sekunden zum Terminalgebäude fuhr.

    Am Geldautomaten gab es ein paar Scheine und im Minimarkt eine Flasche Wasser. Vorteil: Kleingeld für den Bus. Ich fuhr allerdings nicht mit der Linie 106 in die Stadt sondern mit dem Express-Bus. Bei diesen zahlt man direkt beim Fahrer. Die einfache Fahrt kostet PLN 10 pro Person und kann bar oder mit ScheckKreditkarte gezahlt werden. Der Bus hält in der Stadt zweimal, fährt ansonsten aber durch.

    Ich stieg am ersten Stopp an der Galeria Dominikańska aus. Von da aus sind es nur wenige Meter bis zum Muzeum Sztuki Mieszczańskej oder auch als altes Rathaus bekannt.


    Direkt daneben liegt das Hard Rock Cafe, in dem ich mein T-Shirt bekam. Das ist fast der Blick aus dem HRC auf einen Teil des Martkplatzes.


    Es gibt hier viele schöne bunte Häuser.


    Oder auch Roller, z.B. vorm Denkmal für Aleksandra Fredry.


    Ich lief nun einfach durch die Stadt, ohne ein festes Ziel vor Augen zu haben. Vorbei ging es am Gebäude der Biblioteka Uniwersytecka we Wrocławiu.


    Der Fontanna Alegoria Walki i Zwycięstwa.


    Irgendwann stolperte ich über eine Zwergenbronze, von denen es einige in der Stadt gibt.


    Später kam ich wieder beim Marktplatz vorbei.


    Weiter ging es zur Oder und über eine Brücke mit Blick zurück auf den Wieża matematyczna, Teil der Universität.


    Auch wenn es etwas trüb war, war es dennoch warm genug für ein Eis zum Mittag. Mit diesem in der Hand setzte ich mich kurz ans Ufer der Oder, doch dank einsetzendem leichten Regen, war der Genuss nur von kurzer Dauer. Glücklicherweise war der Regen nicht so stark, so dass ich weiter die Stadt erkunden konnte.

    Das Geländer meinte, die Schärfe auf sich ziehen zu müssen. Recht hat es, ist ja auch kein richtiges Schiff.


    Ich sagte ja, Zwerge gibt es einige...


    Blick über die Oder auf das Zakład Opiekuńczo - Leczniczy, eine Klinik. Das rechte Gebäude ist ein Hotel. Der Torbogen dazwischen ist wohl sehr neu, da er auf google-maps noch nicht zu sehen ist.


    Blick auf die Most Grunwaldzki


    Und ein paar für meinen Geschmack weniger schön anzuschauende Gebäude. Links der Klotz ist die Biblioteka Uniwersytecka und die anderen Gebäude gehören auch zum Campus.


    Durch den Park Juliusza Słowackiego ging es nun Richtung Hotel. Vorbei ging es dabei am Pomnik Ofiar Zbrodni Katyńskiej, einem Denkmal an das Massaker von Katyn.


    Angekommen im Hotel war mein Zimmer noch nicht fertig, so dass ich ins nahe gelegene Einkaufszentrum spaziert bin. Im Supermarkt gab es polnische Schokolade für die Kollegen. Anschließend bin ich zurück zum Hotel und konnte nun mein Zimmer beziehen. Die kurze Nacht forderte ihren Tribut. Nach einem Abendessen in der Lounge war ich müde genug um zeitig einzuschlafen.

    Nachdem mich der Wecker aus den Federn holte, ging es frisch geduscht zum Frühstück wieder in die Lounge. Anschließend verließ ich das Hotel und freute mich ob des schönen Wetters. Ich hatte noch etwas Zeit, so dass ich nochmal Richtung Marktplatz lief. Das alte Rathaus fand wieder den Weg auf die Speicherkarte.


    Auch im nächsten Bild versteckt sich ein Zwerg.


    Ich kam noch am Narodowe Forum Muzyki vorbei.


    Quasi neben der Bushaltestelle der Linie 106 steht diese Windrose, inkl. Barometer und Thermometer.


    Mit dem Bus der Linie 106 ging es zurück zum Flughafen. Die Sicherheitskontrolle war zügig passiert und die Wartezeit auf den Abflug verbrachte ich in der Lounge. Lufthansa hat mir den gleichen Flieger vom Vortag wieder auf den Hof gestellt. Dieser durfte diesmal allerdings im Stile von Ryanair bestiegen werden, sprich komplett zu Fuß und ohne Bus. Überpünktlich ging es los und genauso kamen wir auch in Frankfurt an. Zur Strafe für die zu frühe Ankunft gab es die letzte Vorfeldposition bei Raunheim und somit eine sehr lange Busfahrt zum Terminal. Bis zur nächsten Busfahrt nach Hause stieg ich auf die S-Bahn um.

    Wrocław hat mir sehr gut gefallen. Viele Häuser in der Stadt wurden entweder gut erhalten oder restauriert. Gerade der Baustil und die farbenfrohen Fassaden haben mir sehr gefallen. Das nächste Mal werde ich aber wahrscheinlich eine andere Jahreszeit wählen, wenn es früher dunkel wird um Nachtaufnahmen zu machen. Da stört mich dann auch Schlafmangel weniger.

  15. #55
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    Standard

    Die Häuser wurden wie in vielen polnischen Städten rekonstruiert. Breslau war nach dem Krieg vollkommen zerstört. Es wurde kurz vor Kriegsende noch zur Festungsstadt erklärt und war deshalb stark umkämpft. Die Bevölkerung wurde von der Wehrmacht/SS am Fliehen gehindert. Es gab ein Viertel mit Gründerzeithäusern, die noch vor Kriegsende alle abgerissen wurden, um einen Flugzeuglandeplatz zu errichten. Belebt wurde die Stadt nach dem Krieg mit Flüchtlingen aus der ehemaligen Universitätsstadt Lviv/Lvov/Lemberg (grob verkürzte Darstellung).

    Ebenso sehenswert ist Poznan, dessen Markt auch wunderschön rekonstruiert wurde.
    MrGroover und DavidHB sagen Danke für diesen Beitrag.

  16. #56
    Master of the 737 Avatar von MrGroover
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    Daumen hoch ... Bratislava

    Der zweite Beitrag dieser Serie, bei dem es mal kein Hard Rock Cafe T-Shirt gibt. Eigentlich Schade, denn farblich sähe das T-Shirt der Slowakei sicher gut aus. Da man bekanntlich aber nicht alles haben kann, begnüge ich mich mit dem Länderpunkt, diesmal auch richtig. Bisher war ich nur auf der Durchfahrt von Wien nach Budapest in Bratislava und das zähle ich nicht mit.

    Am Samstag der übliche Ablauf. An der Sicherheitskontrolle dauert es 19 Minuten, bis ich durch bin. Die gute Frau vor der Kontrolle, welche die Leute auf die einzelnen Spuren verteilte, meinte doch allen ernstes, man solle sich schon mal mit ein wenig Auspacken vorbereiten, damit es schneller gehen würde. Selbst wenn man sich in Zeitlupe bewegen würde, wäre man immer noch schneller als das tatsächlich kontrollierende Personal...

    Da der Flieger der Swiss das Gate A36 etwas länger belegte, gab es für mich eine Änderung auf A13. Somit war der Weg aus der Lounge sehr kurz. Am Gate wartete die DB, ein A319 namens Bucharest. Der Flieger sollte voll sein, dennoch sah ich nirgendwo jemanden, der die Gepäckstücke kontrollierte. Es muss sich dabei wohl um Fabelwesen handeln. Mit planmäßig 70 Minuten Standzeit ging das Einsteigen einigermaßen pünktlich los, wie auch das Ablegen vom Gate.

    Der Flug war ohne besondere Vorkommnisse, bei süß oder salzig wählte ich süß. Die Wolken rissen erst im äußersten Südosten von Deutschland auf, so dass man nur die östlichen Ausleger der Alpen sehen konnte. Der Endanflug führte uns direkt über Wien, wodurch wir pünktlich auf der Bahn 11 landeten.

    Um nach Bratislava zu kommen, gibt es wohl mehrere Optionen, darunter allein drei Busunternehmen. Ohne große Recherche fiel meine Wahl auf RegioJet, hin- und zurück jeweils für €5. Gefahren wird im Stundentakt, mit Start am Wiener Hauptbahnhof und einem Halt am Flughafen. Da mein Flug pünktlich war, musste ich noch etwa eine Stunde auf den Bus warten. Die Zeit nutzte ich, um im StarDingens am Flughafen nach der Slowakei-Tasse zu schauen, welche es allerdings nicht gab.

    Die Busfahrt nach Bratislava war ebenso normal wie der Flug, nur eben ohne Air vorm Bus und mit 100 km/h deutlich gemütlicher. In Bratislava gibt es 4 Stopps und ich stieg am dritten, den im Zentrum, aus. Quasi von der Bushaltestelle aus gab es auch gleich das erste Bild.


    Damit war gleich mein erstes Ausflugsziel klar: das Schloss. Den Weg zu finden war einfach, denn er war gut ausgeschildert. Bevor man links abbiegt um unter der Schnellstraße durchzulaufen, sieht man rechts eine bebilderte Hauswand.


    Auf dem Weg zum Schloss wird man auf halbem Weg mit einem ersten Ausblick belohnt. Zunächst auf die Most SNP mit der als Ufo bekannten Aussichtsplattform.


    Und weiter nach links mit einem Blick über die Dächer der Altstadt.


    Am Schloss bin ich zunächst im kleinen barocken Garten gelandet.


    Danach fand ich noch den Weg zur Donau zugewandten Vorderseite.


    Von der meiner Meinung nach weniger ansehnlichen Národná rada SR (Nationalversammlung) aus hat man wiederum einen guten Blick aufs Schloss.


    Ich bin anschließend wieder abgestiegen und habe die Most SNP überquert. Auf der anderen Seite ist ein Einkaufszentrum mit Sternendingens, wo es wieder Tassen geben könnte. Also dort hin spaziert und gleich fündig geworden. Die gesuchte Tasse war zahlreich vorhanden, ich weiß gar nicht, wie man da leer ausgehen konnte.

    Zurück an der Brücke sah ich die Möglichkeit, die Aussichtsplattform auch tatsächlich zu besichtigen. Allerdings hatten auch andere Leute die Idee, so dass es bereits zur Schlangenbildung kam. Den Besuch verschob ich somit aufs nächste Mal, sofern die Außerirdischen nicht zwischenzeitlich abreisen. Am Fuß der Brücke gab es noch ein Kunstwerk zu entdecken.


    Gar nicht so schlecht getroffen, wie ich auf dem Rückweg über die Brücke mit Blick auf die andere Donauseite feststellte.


    Ich wollte mir als nächstes die Altstadt anschauen, da ich die passende Ausschilderung bereits zuvor gesehen hatte. Auch hatte ich gesehen, dass mir viele Menschen mit Eis entgegen kamen, was ich ob des schönen Wetters für eine gute Idee hielt. Bei Herrn Hans Christian Andersen wurde ich fündig.


    Ohne konkret etwas bestimmtes sehen zu wollen, schlenderte ich durch die Altstadt. Blick entlang der Ventúrska Ulica Richtung...


    ... Michalská Brána.


    Einmal nicht aufgepasst, ist man gleich außerhalb der Altstadt. Um doch noch ein paar Ostblock-Klischees zu erfüllen, ratterte eine alte Straßenbahn vorbei.


    Ich bog gleich wieder ab um noch etwas durch die Altstadt zu laufen. Im Vordergrund ist der Františkánska Záhrada zu sehen, dahinter die Rückseite der Post. Oder andersherum ausgedrückt, in der der Hauptstraße zugewandten Seite des Gebäudes ist eine Postfiliale.


    Danach schaute ich mir noch den Hlavné Námestie (Hauptplatz) an.


    Vorbei am Man at Work steuerte ich das Donauufer an. Dabei kam ich am Slovenské Národné Divadlo (Nationaltheater) vorbei.


    Direkt an der Donau liegt das sehr schön anzuschauende Gebäude der Stredná priemyselná škola strojnícka (Ingenieurschule).


    Kurz darauf bog ich wieder Richtung Zentrum ab. Ich wollte nun so langsam das Hotel ansteuern. Google Maps verriet mir, dass ich quasi an der Endhaltestelle des Busses nach Wien vorbei kommen würde, so dass ich gleich den Weg für Sonntag früh erkunden konnte. Auf dem Weg zum Busbahnhof kam ich an einem Gebäude vorbei, dem der Putz an der Fassade fehlte.


    Um den Busbahnhof herum wird sehr viel gebaut und auch zuvor waren linker Hand viele moderne Gebäudeblöcke zu sehen. Allgemein gibt es in dieser Ecke der Stadt doch ein paar größere Hochhäuser, viele davon augenscheinlich neuerem Datums. Davon unbeeindruckt lief ich weiter zum Hotel, dem DoubleTree. Dort wartete bereits eine geräumige 1-Zimmer Suite auf mich, welche es als Upgrade gab.

    Abendbrot gab es aus dem Billa um die Ecke (etwa 10 Minuten Fußweg). Kurz wurde ich schwach, denn es gab 2009er Krug zu kaufen. Ich schonte doch lieber mein Budget und beließ es bei einer Flasche slowakischem Rosé. Der Bettzipfel winkte sehr zeitig nach mir, denn Sonntag würde ich früh aus den Federn müssen. Da ich dies bereits vorab wusste - es war schließlich so gebucht - hatte ich gleich meine Fotoausrüstung für Nachtaufnahmen (Stativ) daheim gelassen.

    Am Sonntag Morgen holte mich der Wecker um 05:30 Uhr aus den Federn. Um kurz vor 6 Uhr verließ ich das Hotel und lief zum Busbahnhof. Wie auch am Vortag kam ich am Apollo Hotel vorbei.


    Dem äußeren Anschein nach, würde ich vermuten, darin eine Zeitreise in vergangene Tage unternehmen zu können. Dies ist allerdings wie gesagt nur eine unbestätigte Vermutung.

    Der Bus nach Wien fuhr pünktlich ab und steuerte zunächst die weiteren drei Haltestellen in Bratislava an, bevor es auf die Autobahn ging. Pünktlich kamen wir am Flughafen in Wien an, aber bei nahezu keinem Verkehr auch nicht wirklich verwunderlich. Da ich meine Bordkarte bereits am Vortag in Frankfurt bekommen hatte, ging es direkt entlang des Goldpfads durch eine leere Sicherheitskontrolle und anschließend für ein Frühstück in die Lounge.

    Nach Frankfurt brachte uns pünktlich die BP, ein A320 namens Neusiedlersee. Anschließend ging es mit S-Bahn und Bus nach Hause.

    Wiederum bleibt mir nur ein positives Fazit. Gerade die Altstadt von Bratislava hat mir gut gefallen. Es ist auch schön zu sehen, dass viel gebaut wird in der Stadt, womit man auf einigermaßen gute Umstände schließen kann. Ob es letztlich zum Stadtbild passt, muss jeder für sich entscheiden. Allerdings werden keine Glas-Beton-Klötze direkt in die Altstadt gebaut, die ist historisch gehalten.

  17. #57
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tosc
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    Du hast jetzt auch nicht mehr alle Tassen im Schrank?
    John_Rebus sagt Danke für diesen Beitrag.

  18. #58
    Erfahrenes Mitglied Avatar von John_Rebus
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    Zitat Zitat von tosc Beitrag anzeigen
    Du hast jetzt auch nicht mehr alle Tassen im Schrank?
    Hängt davon ab, wo er die Tasse aufbewahrt
    Frisch, frech und völlig absurd!

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  19. #59
    Master of the 737 Avatar von MrGroover
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    Zitat Zitat von tosc Beitrag anzeigen
    Du hast jetzt auch nicht mehr alle Tassen im Schrank?
    Die Tasse ist nur temporär in meinem Besitz. Ich werde mich weigern, von den Sternenbrüdern irgendwas zu sammeln. Normalerweise mache ich da immer einen großen Bogen drum. Ich habe eher nicht alle T-Shirts auf der Leine...

  20. #60
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tosc
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    Da bin ich ja beruhigt

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