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Thema: Verspätung wegen Wetter 13 Stunden? (Entschädigung)

  1. #1
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    Standard Verspätung wegen Wetter 13 Stunden? (Entschädigung)

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    Hallo,

    mein Flug sollte gestern um 14h von cgn gehen. Wurde dann nach 3 Stunden warten auf 2 nachts verlegt und ist um 3 gestartet.

    Die Begründung war später die Wetterlage. Eigentlich war das Unwetter zwar nicht so stark und viel früher vorbei, aber ok wenns so ist...

    Wie sieht es nun wegen der Entschädigung aus, darf man mit dieser Begründung dann 13 Stunden Verspätung ohne Entschädigung haben?

    Der Flieger hätte ja auch um 20,21,22 usw starten können (wenn auch dies mehr als 3 Stunden gewesen wäre)

  2. #2
    Erfahrenes Mitglied Avatar von bursche99
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    Flugnummer würde helfen,
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  3. #3
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    Du hast auf jeden Fall Anspruch auf Entschädigung. Schreib am besten direkt an Petrus (oder den zuständigen Heiligen deiner Religion der Wahl), dort werden wetterbedingte Ausgleichszahlung behandelt.

    Selbst wenn du Anspruch aus irgendeinem anderen Grund hättest, gestern war viel Unwetter unterwegs, viel Spaß beim Klagen wenn sich die Airline darauf beruft.
    A381, Wuff, Nightwish80 und 1 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  4. #4
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    Zitat Zitat von mic13 Beitrag anzeigen
    Du hast auf jeden Fall Anspruch auf Entschädigung. Schreib am besten direkt an Petrus (oder den zuständigen Heiligen deiner Religion der Wahl), dort werden wetterbedingte Ausgleichszahlung behandelt.

    Selbst wenn du Anspruch aus irgendeinem anderen Grund hättest, gestern war viel Unwetter unterwegs, viel Spaß beim Klagen wenn sich die Airline darauf beruft.

    Hast du gerade mal die Adresse von diesem ominösen Patros, oder wenigstens eine Faxnummer.....

    Dass die Airline sich darauf beruft wurde ja schon in der Frage festgestellt, die nähere Frage war ob es ein Freifahrtschein für beliebiges Ausmaß ist.

    Das Unwetterchen war in Köln bestimmt um 17 vorbei und andere Airlines haben es auch geschafft ihre Maschinen hochzukriegen.

  5. #5
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    Du hast Anspruch auf Versorgungsleistungen (Essen, Getränke), bei Abflug um 2 Uhr nachts könnte man eventuell auch mit Hotelzimmer argumentieren. Aber ziemlich sicher nicht auf Entschädigungszahlung.

    Und auch wenn andere Flieger früher gingen: Es können nach Ende des Gewitters nicht alle Flugzeuge auf einmal landen und starten...
    SleepOverGreenland sagt Danke für diesen Beitrag.

  6. #6
    Erfahrenes Mitglied Avatar von H.Bothur
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    Moin,

    irgendwie aber schon eine spannende Frage: Wie vielen Stunden nach Ende eines Gewitters muss ein Flughafen eigentlich den normalen Flugverkehr wieder auf die Reihe bekommen haben. Es kann ja durchaus sein (und ich kann das auch verstehen) das auch nach Ende eines Gewitters die Flüge noch verspätet rausgehen. Aber wie lange kann sich die Gesellschaft (oder der Airport) darauf berufen ?

    gruß
    Hans
    meilenfreund, FlyingFreak, _AndyAndy_ und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  7. #7
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    Nach meinem Verständnis muss die Airline im Zweifelsfall nachweisen, dass sie spezifisch für deinen Flug alles zumutbar mögliche getan hat um die Verspätung so gering wie möglich zu halten. Und hier kann man ggf. ansetzen, da der Nachweis nicht ganz einfach sein dürfte.
    sophistico sagt Danke für diesen Beitrag.

  8. #8
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Ed Size
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    Zitat Zitat von H.Bothur Beitrag anzeigen
    Moin,

    irgendwie aber schon eine spannende Frage: Wie vielen Stunden nach Ende eines Gewitters muss ein Flughafen eigentlich den normalen Flugverkehr wieder auf die Reihe bekommen haben. Es kann ja durchaus sein (und ich kann das auch verstehen) das auch nach Ende eines Gewitters die Flüge noch verspätet rausgehen. Aber wie lange kann sich die Gesellschaft (oder der Airport) darauf berufen ?

    gruß
    Hans
    Das hängt sicher von der individuellen Situation ab, wenn auf Grund des Wetters z.B. das Nachtflugverbot schon greift dann ist eine längere Verspätung sicher legitim.
    "die letzten Jahrzehnte haben uns gelehrt, dass es viel leichter ist, neue Straßen und Häuser und moderne Fabriken zu bauen, als aus geknebelten Untertanen tolerante Demokraten zu machen"

  9. #9
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    Zusatzfrage wg. der drei letzten Antworten:

    Leidet unser Justizsystem, Gerichte und Anwälte, gerade an Arbeitsmangel, dass es notwendig erscheint, solche für die Menschheit überlebenswichtigen Grundsatzfragen klären zu müssen?
    SleepOverGreenland, Anonyma und fleckenmann sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Wuff Beitrag anzeigen
    Zusatzfrage wg. der drei letzten Antworten:

    Leidet unser Justizsystem, Gerichte und Anwälte, gerade an Arbeitsmangel, dass es notwendig erscheint, solche für die Menschheit überlebenswichtigen Grundsatzfragen klären zu müssen?
    Konkret auf deine Frage: Nein.

    Gegenfrage: Muss das eigene Recht (welches hier zur Diskussion steht und damit glücklicherweise vor Beschäftigung unserer Justiz) aufgrund augenscheinlich schlechter Planung des Staates zurücktreten?
    Gulliver, VBird, juliuscaesar und 2 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  11. #11
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Ed Size
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    Zitat Zitat von Bierbottle Beitrag anzeigen
    Konkret auf deine Frage: Nein.

    Gegenfrage: Muss das eigene Recht (welches hier zur Diskussion steht und damit glücklicherweise vor Beschäftigung unserer Justiz) aufgrund augenscheinlich schlechter Planung des Staates zurücktreten?
    Du meinst das gefühlt eigene Recht - den nur so lässt sich erklären das vor Gericht Kläger auch immer wieder scheitern. Evtl. sollte man sein "eigenes Recht" nicht so verbiestert betrachten.
    SleepOverGreenland sagt Danke für diesen Beitrag.
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  12. #12
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    Zitat Zitat von Anonyma Beitrag anzeigen
    Du hast Anspruch auf Versorgungsleistungen (Essen, Getränke), bei Abflug um 2 Uhr nachts könnte man eventuell auch mit Hotelzimmer argumentieren. Aber ziemlich sicher nicht auf Entschädigungszahlung.

    Und auch wenn andere Flieger früher gingen: Es können nach Ende des Gewitters nicht alle Flugzeuge auf einmal landen und starten...

    Der zweite Absatz ist sicher richtig.

    Letztlich muss das Unternehmen darlegen und notfalls beweisen, in welchem Zeitraum es warum gehindert war zu starten. Bleiben abzüglich jener Zeit, in der infolge außergewöhnlicher Umstände zwingend nicht gestartet werden konnte, mindestens drei Stunden übrig, gibt´s die Ausgleichszahlung. Daher kann es sowohl für die Fluggesellschaft als auch für Fluggäste unter Umständen sinnvoller sein, einen Flug zu streichen als ihn sehr verspätet durchzuführen.
    Geändert von umsteiger (14.05.2018 um 11:29 Uhr)
    Anonyma sagt Danke für diesen Beitrag.
    "Man kann mit Bayern München nur ordentlich als Feind umgehen, wenn man unsachlich bleibt. Sobald man sich an Fakten hält, wird es schwierig."

    Campino

  13. #13
    Erfahrenes Mitglied Avatar von A381
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    Zitat Zitat von mulix Beitrag anzeigen

    Das Unwetterchen war in Köln bestimmt um 17 vorbei und andere Airlines haben es auch geschafft ihre Maschinen hochzukriegen.
    Woher weisst du, dass das „Unwetterchen“ nicht die Flugroute weiterhin beeinträchtigt hat? Hast du hier direkte Auskunft von den Piloten erhalten?

    Ich finde es schon eine Frechheit, dass sich Airlines gegen Profit* entscheiden und für die Sicherheit ihrer Passagiere und es dann immer wieder „Geier“ gibt die daraus Profit schlagen wollen...

    Du solltest wirklich mal deine Moral etwas überdenken!


    * Bevor die Frage kommt: Ja, jede Minute auf dem Boden bedeutet tatsächlich auch einen Verlust für die Airline!
    SleepOverGreenland, Boeing736, Wuff und 1 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
    in 6.5 Jahren: 1,000,000 In-Seat Meilen - AUA...

  14. #14
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    Zitat Zitat von darthvader Beitrag anzeigen
    Nach meinem Verständnis muss die Airline im Zweifelsfall nachweisen, dass sie spezifisch für deinen Flug alles zumutbar mögliche getan hat um die Verspätung so gering wie möglich zu halten. Und hier kann man ggf. ansetzen, da der Nachweis nicht ganz einfach sein dürfte.
    Der wird ziemlich einfach sein, weil die Airline vom Flughafen und von der Flugsicherung abhängig ist und nachweisen kann, wann sie einen Slot bekommen hat. Die haben ja auch kein Interesse daran, dass Flugzeuge am Boden stehen. Man kann allerdings einmal versuchen zu Argumentieren, dass Wetter kein außergewöhnlicher Umstand ist, denn Unwetter kommen ja immer wieder vor. So ähnlich argumentiert ja inzwischen die Rechtsprechung im Bereich der technischen Ausfälle. Auch hier kommt es nicht mehr auf die Vermeidbarkeit an, sondern es wird platt argumentiert, dass das zum Alltag der Airline gehöre. Ich finde das nicht vertretbar, weil es im Ergebnis zu einer verschuldensunabängigen Haftung führt, andere sehen das aber anders.
    Regt Euch nicht über mich auf - richtige Prozessanwälte sind halt so....

  15. #15
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    Zitat Zitat von A381 Beitrag anzeigen

    Ich finde es schon eine Frechheit, dass sich Airlines gegen Profit* entscheiden und für die Sicherheit ihrer Passagiere und es dann immer wieder „Geier“ gibt die daraus Profit schlagen wollen...

    Du solltest wirklich mal deine Moral etwas überdenken!
    Ich würde das etwas tiefer hängen. Mein Flug gestern wurde wegen Gewitter gecancelt. Kein Problem, Handling seitens Lufthansa war auch vorbildlich. Infos, Taxigutscheine, umbuchung. Der Ersatzflug heute früh wurde aber auch gecancelt, und zwischen Nürnberg und Frankfurt war hier nun sicher kein Gewitter mehr unterwegs. Insofern werde ich da, für diesen zweiten Flug, auch Entschädigung verlangen. Nicht um Lufthansa eins auszuwischen, sondern so sind einfach die Spielregeln. Das muss man ganz professionell sehen.

  16. #16
    Erfahrenes Mitglied Avatar von asahi
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    Zitat Zitat von mulix Beitrag anzeigen
    Hallo,

    mein Flug sollte gestern um 14h von cgn gehen...
    ...Der Flieger hätte ja auch um 20,21,22 usw starten können...
    Nach 6,7 oder 8 Stunden warten, war bei den meisten Crews eh die Dienstzeit überschritten. Meinst du das eine Fluggesellschaft für jedes Ereignis und Flugzeug eine Stand-by vorhält, damit manche immer Pünktlich ans Ziel kommen.
    berlinet sagt Danke für diesen Beitrag.
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  17. #17
    Erfahrenes Mitglied Avatar von A381
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    Zitat Zitat von costa verde Beitrag anzeigen
    Ich würde das etwas tiefer hängen. Mein Flug gestern wurde wegen Gewitter gecancelt. Kein Problem, Handling seitens Lufthansa war auch vorbildlich. Infos, Taxigutscheine, umbuchung. Der Ersatzflug heute früh wurde aber auch gecancelt, und zwischen Nürnberg und Frankfurt war hier nun sicher kein Gewitter mehr unterwegs. Insofern werde ich da, für diesen zweiten Flug, auch Entschädigung verlangen. Nicht um Lufthansa eins auszuwischen, sondern so sind einfach die Spielregeln. Das muss man ganz professionell sehen.
    Hier ist doch ganz klar die Frage zu stellen, weswegen dein Flug am Morgen gestrichen wurde! Könnte ja sein, dass wegen dem Unwetter der Inbound der Maschine schon gar nicht erfolgte!

    Sollte es jedoch ein Verschulden der Airline sein, ist es ja völlig legitim eine Kompensation zu verlangen.

    Im beschriebenen Fall des OPs ist es deutlich auf das Wetter zurück zu führen! Da finde ich es moralisch absolut Verwerflich eine Kompensation zu fordern und lässt mich immer wieder an unserer Gesellschaft zweifeln (sorry für die deutlichen Worte - aber bei sowas platzt mir der Kragen).
    SleepOverGreenland, Ed Size und Anonyma sagen Danke für diesen Beitrag.
    in 6.5 Jahren: 1,000,000 In-Seat Meilen - AUA...

  18. #18
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    Zitat Zitat von A381 Beitrag anzeigen

    Im beschriebenen Fall des OPs ist es deutlich auf das Wetter zurück zu führen! Da finde ich es moralisch absolut Verwerflich eine Kompensation zu fordern und lässt mich immer wieder an unserer Gesellschaft zweifeln (sorry für die deutlichen Worte - aber bei sowas platzt mir der Kragen).
    In der Sache hast du ja recht. Mit 99% war die Verspätung des TO wetterbedingt, also keine Entschädigung. Ich denke aber es war einfach nur eine Frage und nicht der Untergang des Abendlandes

  19. #19
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    Zitat Zitat von costa verde Beitrag anzeigen
    In der Sache hast du ja recht. Mit 99% war die Verspätung des TO wetterbedingt, also keine Entschädigung. Ich denke aber es war einfach nur eine Frage und nicht der Untergang des Abendlandes
    Woraus liest Du denn mit der notwendigen Sicherheit, dass wetterbedingte Flugausfälle "außergewöhnliche Umstände" i.S.d. Verordnung sind. Der EuGH in seiner Weisheit hat aktuell entschieden, dass rechtswidrige Streiks keine außergewöhnlichen Umstände sind (Urteil vom 17. April 2018 (EuGH, Urt. 17.04.18 – C 195/17). Ein normales Unwetter, wie es ein paar Mal im Jahr vorkommt, wird dem EuGH nach meiner Kristallkugel nicht reichen. Das sind, wenn ich die Entscheidung zu Streiks Ernst nehme, Faktoren, die man in die Preise einrechnen muss, weil sie immer wieder vorkommen können. Und wenn es nicht "außergewöhnlich" ist, kommt es auf die Vermeidbarkeit nicht an. Ich sage ja, rechtlich widerspricht es völlig unserer deutschen Rechtstradition, aber wer sagt, dass originäres Gemeinschaftsrecht mit Konsumentenschutzgedanke was mit unserer Rechtstradition zu tun haben muss...
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  20. #20
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    Ist halt wahrscheinlich sehr schwierig, hier eine Grenze zu ziehen, ab wann ein Gewitter "außergewöhnlich" ist oder ob jetzt 1cm oder 10cm oder erst 1 Meter Schnee als außergewöhnlich gilt.

    Oder so Fälle wie eingeschränkter Betrieb, wo wetterbedingt nur ein Teil der Flüge stattfinden kann. Ok, eine Airline kann da vielleicht entscheiden, welche der eigenen Flüge sie als erstes streicht, nur wer entscheidet hier eigentlich, welche Airline wie viele Flüge durchführen darf? Kann ich da wirklich argumentieren, andere Flüge seien doch auch (pünktlich) geflogen, meiner aber nicht, also hat die Airline nicht alles getan, um den Flug stattfinden zu lassen, und schuldet mir die Ausgleichszahlung?

    Unabhängig von der rechtlichen Situation: Wenn es für mich als Kunde einigermaßen nachvollziehbar ist, dass Faktoren wie Wetter eine Rolle spielten, sehe ich von der Ausgleichszahlung i.d.R. ab - vorausgesetzt, die Airline bietet mir ein vernünftiges Irreg-Handling. Wenn die sich da etwa bei der Ersatzbeförderung querstellen (nur eigene Flüge, obwohl es deutlich bessere Alternativen gäbe, inkompetente Handling Agents, die nichts können/dürfen plus Hotline, die an Flughafenschalter verweist....), Hotel verweigern (und bei Abflug um 3 Uhr nachts hätte ich ein Hotel verlangt) o.ä., würde auch meine Bereitschaft steigen, Entschädigung zu verlangen.
    Geändert von Anonyma (14.05.2018 um 13:46 Uhr)
    Autumla und H.Bothur sagen Danke für diesen Beitrag.

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