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Thema: 24.03.2015: Germanwings Maschine (A320) auf dem Weg von BCN nach DUS abgestürzt

  1. #2241
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    Zitat Zitat von Huey Beitrag anzeigen
    Was ist ein SIC Vermerk in der Akte des Piloten. Kann dazu einer mehr Informationen liefern?
    SIC heisst "Second in Command" -also Co-Pilot - was ein SIC Vermerk ist weiss ich nicht.

    Meines Wissens benötigen aber auch alle Co-Piloten für Linien-Flüge (EASA/FAA) ein PIC-Rating (Pilot in Command), da sie jederzeit den Piloten ersetzen können müssen.
    Geändert von airhansa123 (26.03.2015 um 23:47 Uhr) Grund: ergänzt
    Huey sagt Danke für diesen Beitrag.

  2. #2242
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    Zitat Zitat von airhansa123 Beitrag anzeigen
    SIC heisst "Second in Command" -also Co-Pilot - was ein SIC Vermerk ist weiss ich nicht
    Germanwings-Tragödie: Vermerk in Akte zeigt: Andreas L. hatte massive psychologische Probleme - Aus aller Welt - FOCUS Online - Nachrichten

    Habe hier was gefunden. Aber da steckt wohl die Bild als Primärquelle hinter.

  3. #2243
    Erfahrenes Mitglied Avatar von GoldenEye
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    Zitat Zitat von chillhumter Beitrag anzeigen
    Man möge sich seinen Teil zu Herrn Spohr denken
    Oder zu den Amerikanern!?
    "It is a stupid idea to hire smart people and then tell them what to do. We hire smart people so that they can tell us, what to do". Steve Jobs

  4. #2244
    Aktives Mitglied Avatar von jetty
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    Zitat Zitat von airhansa123 Beitrag anzeigen
    SIC heisst "Second in Command" -also Co-Pilot - was ein SIC Vermerk ist weiss ich nicht.

    Meines Wissens benötigen aber auch alle Co-Piloten für Linien-Flüge ein PIC-Rating (Pilot in Command), da sie jederzeit den Piloten ersetzen können müssen.
    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Sic

  5. #2245
    Aktives Mitglied Avatar von jetty
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    Zitat Zitat von airhansa123 Beitrag anzeigen
    SIC heisst "Second in Command" -also Co-Pilot - was ein SIC Vermerk ist weiss ich nicht.

    Meines Wissens benötigen aber auch alle Co-Piloten für Linien-Flüge ein PIC-Rating (Pilot in Command), da sie jederzeit den Piloten ersetzen können müssen.
    Unfug!!!

  6. #2246
    Gründungsmitglied Avatar von flysurfer
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    Zitat Zitat von GoldenEye Beitrag anzeigen
    Wundert Dich das? Politiker (und Vorstände großer Konzerne sind auch "Politiker") lösen ja immer das letzte Problem der Vergangenheit, nicht das kommende Problem der Zukunft.
    Mit jeglicher Schwachsinns-Maßnahme gegen Terror kann man nur gewinnen: Kommt kein Anschlag, sagt man, "seht ihr! Es hat sich gelohnt", kommt ein Anschlag, sagt man "Wir haben alles menschenmögliche getan, um das zu verhindern".
    Genau umgekehrt verhält es sich, wenn man versucht, das kommende Problem zu antizipieren. Passiert nichts, heißt es "wozu der ganze Aufwand, ihr Spinner?". Passiert etwas, heißt es, "das hätte man sowieso nicht verhindern können, und ihr mit Eurem ganzen Aufwand seid am Ende auch daneben gelegen".
    Das ist nicht unbedingt eine Sache der Politik, sondern der Airlines und der Aufsichtsbehörden.

    Beim mechanischen Part des Flugbetriebs wird ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass Teile versagen können. Dem wirkt man mit zwei Ansätzen entgegen:


    • Redundanz: Man verbaut kritische Teile mehrmals, sodass bei einem Ausfall ein Backup zur Verfügung steht.
    • Wartung und Prüfung: Man prüft kritische Bauteile regelmäßig und sichert ihre Funktion durch intensive Wartung und Pflege.


    Beim menschlichen Faktor, also der Crew (insbesondere den Piloten) scheint man allerdings andere Maßstäbe anzulegen.

    Zum einen wurde im Cockpit (zumindest bei der Lufthansa) auf Redundanz verzichtet, sodass sich auch nur ein einziges Crewmitglied im Cockpit aufhalten (und einsperren) konnte.

    Dem Artikel nach gibt es außerdem nur eine (halbherzige) psychologische Untersuchung beim Einstellungstest und darüber hinaus im Rahmen der fliegerärztlichen Routineuntersuchungen keine gezielt auf psychische Probleme abzielenden Tests und Untersuchungen. Hier wird ein bekanntes Problemfeld also mehr oder weniger ausgeblendet, man möchte sich damit offenbar nicht allzu intensiv beschäftigen. Der in der Luftfahrt allgemein geltende Ansatz "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" scheint nur für die Mechanik zu gelten (inkl. der "Mechanik" sprich körperliche Gesundheit der Crew), nicht jedoch für die psychische Verfassung von Piloten.
    Geändert von flysurfer (26.03.2015 um 23:53 Uhr)

  7. #2247
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    Kann es sein, dass unsere Medien hier gerade wieder 2 Dinge wild miteinander vermischen.

  8. #2248
    Aktives Mitglied Avatar von jetty
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    Zitat Zitat von flysurfer Beitrag anzeigen
    Das ist nicht unbedingt eine Sache der Politik, sondern der Airlines und der Aufsichtsbehörden.

    Beim mechanischen Part des Flugbetriebs wird ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass Teile versagen können. Dem wirkt man mit zwei Ansätzen entgegen:


    • Redundanz: Man verbaut kritische Teile mehrmals, sodass bei einem Ausfall ein Backup zur Verfügung steht.
    • Wartung und Prüfung: Man prüft kritische Bauteile regelmäßig und sichert ihre Funktion durch intensive Wartung und Pflege.


    Beim menschlichen Faktor, also der Crew (insbesondere den Piloten) scheint man allerdings andere Maßstäbe anzulegen.

    Zum einen wurde im Cockpit (zumindest bei der Lufthansa) auf Redundanz verzichtet, sodass sich auch nur ein einziges Crewmitglied im Cockpit aufhalten (und einsperren) konnte.

    Dem Artikel nach gibt es außerdem nur eine (halbherzige) psychologische Untersuchung beim Einstellungstest und darüber hinaus im Rahmen der fliegerärztlichen Routineuntersuchungen keine gezielt auf psychische Probleme abzielenden Tests und Untersuchungen. Hier wird ein bekanntes Problemfeld also mehr oder weniger ausgeblendet, man möchte sich damit offenbar nicht allzu intensiv beschäftigen. Der in der Luftfahrt allgemein geltende Ansatz "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" scheint nur für die Mechanik zu gelten (inkl. der "Mechanik" sprich körperliche Gesundheit der Crew), nicht jedoch für die psychische Verfassung von Piloten.
    OMG, was für ein Blödsinn...

  9. #2249
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Wolke7
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    Zitat Zitat von flysurfer Beitrag anzeigen
    Beim menschlichen Faktor, also der Crew (insbesondere den Piloten) scheint man allerdings andere Maßstäbe anzulegen.
    Piloten haben Vertrauensaerzte, an dieman sich sowohl in eigener Sache als auch fuer Kolleg/innen wenden kann, ohne dass der Arbeitgeber davon erfaehrt bzw. ohne dafuer Nachteile befuerchten zu muessen.
    Dies System wird wohl jetzt auf den Pruefstand gehoeren muessen oder zumindest genauer evaluiert werden muessen.

  10. #2250
    Erfahrenes Mitglied Avatar von derchris
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    Ich weiss nicht warum die Atmung als Indiz gegen die "Selbstmord"-Theorie genutzt wird: wenn der Mann wirklich in psychologischer Behandlung und abgebrüht war, hat er sich eben vorher Valium eingeworfen.
    Es fällt wirklich schwer von "Selbstmord" zu reden, für mich war es eher ein Amoklauf. Wenn jemand so etwas tut, dann hatte er ein Problem nicht nur mit sich, sondern mit der Welt und damit krankerweise auch mit seinen Passagieren.

  11. #2251
    Erfahrenes Mitglied Avatar von GoldenEye
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    Zitat Zitat von flysurfer Beitrag anzeigen
    Das ist nicht unbedingt eine Sache der Politik, sondern der Airlines und der Aufsichtsbehörden. ....
    Ändert nichts an meiner Aussage daß,

    1) Vorstände und Leiter großer Behörden wie Politiker agieren
    2) diese aufgrund der beschriebenen Mechanismen Probleme rückwärtsgewandt und nicht vorwärtsgewandt angehen.
    "It is a stupid idea to hire smart people and then tell them what to do. We hire smart people so that they can tell us, what to do". Steve Jobs

  12. #2252
    Gründungsmitglied Avatar von flysurfer
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    Zitat Zitat von GoldenEye Beitrag anzeigen
    Ändert nichts an meiner Aussage daß,

    1) Vorstände und Leiter großer Behörden wie Politiker agieren
    2) diese aufgrund der beschriebenen Mechanismen Probleme rückwärtsgewandt und nicht vorwärtsgewandt angehen.
    Das war schon bei den Frachttüren der DC-10 von American Airlines so – vor über 40 Jahren. Das Gentlemen's Agreement zwischen FAA und McDonnell Douglas führte dann seinerzeit zu einem weiteren Totalverlust bei Turkish Airlines, damals das schwerste Unglück in der Geschichte der Luftfahrt, und vollkommen vermeidbar. Immerhin sollte diese Mentalität inzwischen bei der Technik überwunden worden sein, der Dreamliner wurde zumindest nach diversen nicht-fatalen Zwischenfällen mit der Batterie gegrounded.

    Bei gesundheitlichen Problemfeldern kann man das natürlich nicht machen, schließlich ist jeder Mensch individuell anders. Umso wichtiger ist hier eine regelmäßige individuelle Überprüfung, nicht nur physisch sondern auch psychologisch. Ich bin sicher, dass diese Problematik künftig stärker ins Blickfeld gerät. Es ist schlicht und einfach unklug, vor ihr die Augen zu verschließen.

  13. #2253
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    Standard GermanWings Maschine laut Airline von Copiloten zum Absturz gebracht

    Auf der Webseite von Germanwings ist folgende Stellungnahme zu lesen:

    https://www.germanwings.com/de/infor...meldungen.html

    Zitat: "Wir dachten in den letzten Stunden, dass der vergangene Dienstag der schwärzeste Tag in der Geschichte unseres Unternehmens ist. Der heutige Donnerstag steht dem allerdings in nichts nach:

    Wir mussten heute fassungslos zur Kenntnis nehmen, dass unser in Südfrankreich verunglücktes Flugzeug offenkundig absichtlich zum Absturz gebracht worden ist - mutmaßlich durch den Copiloten. Dies ergeben offenbar die Auswertungen der französischen Behörden des Voice Recorders aus dem verunglückten Airbus A320. Der Kapitän hat wohl nach Erreichen der Reiseflughöhe das Cockpit für kurze Zeit verlassen und konnte nicht mehr zurückkehren, der Copilot hatte offenbar die Cockpittür verriegelt."

    mein Beileid an alle Angehoerigen der Crew und der Passagiere!

  14. #2254
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    Standard Unschuldsvermutung in der Katastrophe

    Ich frage mich die ganze Zeit wie man als Staatsanwalt derartig handeln kann wie der Staatsanwalt in Marseille der den Copiloten des Germanwings Fluges namentlich als "Täter" nennt.

    Die Fakten die er dazu nennt lassen das sicher als eine Möglichkeit erscheinen, aber wie belastbar sind sie? Wie eindeutig sind sie? Wenn ich mir anschaue welche Konsequenzen das jetzt für die Familie des Mannes hat empfinde ich dieses Verhalten - zum jetzigen Zeitpunkt/bei jetziger Faktenlage ziemlich verantwortungslos.

    Mir stellen sich in dem Fall mindestens folgende Fragen bevor ich mich 100% festlegen würde.

    1. Wie hat man zweifelsfrei festgestellt das der Copilot im Cockpit war?
    2. Wie hat man zweifelsfrei festgestellt das der Copilot bis zum Ende bei vollen Bewusstsein gehandelt hat?
    3. Wie hat man zweifelsfrei festgestellt das die Tür mutwillig vom Copiloten verriegelt wurde/wie kann man hier einen technischen Defekt ausschliessen?

    Ich denke man hätte diese Fragen mindestens beantworten sollen bevor man den Mann mit Klarnamen outet.

    Nicht das ich am Geschehen wirklich Zweifel habe - aber wenn man ohne die obigen Fragen zu beantworten, jemand einer Tat faktisch beschuldigt wendet man sich von der Unschuldsvermutung ab.

    Das finde ich erschreckend.
    Geändert von LH88 (27.03.2015 um 03:45 Uhr)
    Bleiente, fullmetaljacket, DSkywalker und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  15. #2255
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    Wie sicher ist die Beurteilung des Staatsanwaltes wirklich?

    Germanwings-Absturz: Bei Maybrit Illner zweifeln Experten an Suizid-These - SPIEGEL ONLINE
    Jorge123 sagt Danke für diesen Beitrag.

  16. #2256
    Moderator / Newbie-Guide Avatar von MLang2
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    Zitat Zitat von fullmetaljacket Beitrag anzeigen
    Als jemand, der heute viele Beiträge in diesem Thread mitgelesen habe, will ich nochmal zwei, drei Punkte kurz zusammenfassen:

    - die NY Times hatte also offenbar Recht mit der Theorie, dass nur einer im Cockpit war (hatte es in der Nacht zuerst gemeldet und wir hatten heute vor der PK über die Glaubhaftigkeit diskutiert) - Lufthansa hatte nach Aussage von Germanwings-Chef Winkelmann (Aufzeichnung im Heute-Journal) ebenfalls in der Nacht bereits erste Indikationen in diese Richtung gehabt
    - zwei Fragen bleiben für mich noch übrig:
    a) wurde in der Staatsanwalt-PK tatsächlich erwähnt, dass auf dem Voice Recorder ein Geräusch vernommen wurde, dass der Code außen eingegeben wurde bzw. gibt es überhaupt ein Tastengeräusch bei Eingabe und wenn ja, hört man das auch im Cockpit sodass der CVR es aufzeichnen kann?
    b) eher psychologisch: ist es realistisch, dass man unter diesen Gesamtumständen (einprogrammierter Absturz, Leute, die versuchen die Kabinentür zu öffnen) wirklich durchgehend ruhig atmet, wenn man das alles bewusst mitbekommt?
    Selbst wenn die Tasten kein Geräusch abgeben und der FDR diese Eingaben nicht protokolliert - was ich nicht weiß - so hört man auf dem CVR den Summer.
    Es "klingelt" ja im Cockpit.

    WENN das auf dem CVR zu hören ist, dann ist das veröffentlichte Szenario sehr eindeutig, denn dann hat jemand den Notfallcode eingegeben und es wurde von innen die Öffnung verweigert. Es sei denn, das normale "klingeln" wäre von dem durch Notfallcode veranlassten nicht zu unterscheiden. Ich habe aber verstanden, daß das in der Länge des Signals abweicht.

    Sollte das Türsystem mit im FDR protokolliert werden, wird man es zu 100% wissen.
    fullmetaljacket sagt Danke für diesen Beitrag.

  17. #2257
    Spaßbremse Avatar von Mr. Hard
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    LH88 , danke dass Du es ansprichst.

    Es ist mehr als erschreckend, die Staatsanwalt eine Hypothese als Ermittlungsergebnis präsentiert, obwohl sie wieder Beweis noch Gegenbeweis antreten kann.

    Es ist mehr als erschreckend, dass sämtliche Medien, seien sie seriös oder aus dem Boulevard-Bereich, diese Hypothese als bewiesene Ursache verkaufen.

    Es ist weiterhin unglaublich, dass feste Grundwerte unserer Gesellschaft wie die Unschuldsvermutung hier geopfert werden.

    Sollte sich herausstellen, dass die jetzige Hypothese zur Ursache des Absturzes von 4U9525 falsch ist, so wäre das ein neuer Schlag ins Gesicht der Angehörigen und Betroffenen, sowie fatal für die Angehörigen des Piloten.

    Bereits jetzt wird erkennbar, dass sich unsere Medienlandschaft, in eine sehr schwierige Richtung entwickelt hat.
    Wenn Ermittlungsergebnisse nicht mehr abgewartet werden können wenn Beweise nicht mehr schlüssig zum Ziel führen müssen, wenn die Unschuldsvermutung nicht mehr gilt, dann müssen wir uns alle fragen, ob das die Gesellschaft ist in der wir leben wollen.
    ringbahn, xscampi, Wolke7 und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
    Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. John Ruskin (1819-1900)
    2020: CGN MUC MXP ARN LIN FRA VCE FCO ATH DUS LHR SOF AMS
    2021: DUS LHR SOF VIE ZRH LAX KOA HNL MAJ KWA KSA PNI TKK GUM ORD FRA LCY BER GWT

  18. #2258
    Erfahrenes Mitglied Avatar von DSkywalker
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    Sehe ich auch so.

    Es hätte gereicht, daß man gesagt hätte "Es gibt nur eine Stimme in der Pilotenkanzel und ansonsten keine verdächtigen Geräusche, für alles andere muss der Flugrekorder ausgewertet werden."

    Das hätte -professionell- etwas Dampf aus dem Kessel gelassen. Leider will man ja heutzutage alles immer ganz schnell wissen... Manche Dinge brauchen halt ihre Zeit...
    One Card to rule them all, One Card to find them,
    One Card to bring them all and in the darkness bind them

  19. #2259
    Erfahrenes Mitglied Avatar von TachoKilo
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    Zitat Zitat von LH88 Beitrag anzeigen
    Wie sicher ist die Beurteilung des Staatsanwaltes wirklich?

    Germanwings-Absturz: Bei Maybrit Illner zweifeln Experten an Suizid-These - SPIEGEL ONLINE
    Ich habe die Sendung nicht gesehen, welche ganz anderen Erklärungsmöglichkeiten hatte denn Markus Wahl, die noch passend sein könnten zu den bisher bekannten Fakten? Will er sich wirklich auf die Seite der Verschwörungstheoretiker stellen? Oder hat er eine Möglichkeit entdeckt, die noch nicht genannt wurde?

    Auch die Kritik von Ramsauer am französischen Staatsanwalt halte ich für unangemessen. Der Staatsanwalt (und diese PK habe ich live verfolgt) hat deutlich und unaufgeregt berichtet, was auf dem Stimmenrekorder zu hören ist. Danach hat er gesagt, dass man bei dem vom CVR gezeichneten Bild davon ausgehen müsse, dass der Co-Pilot das Flugzeug zum Absturz gebracht wird. Danach betonte er immer wieder, dass weiter offen ermittelt wird und sie noch ganz am Anfang der Ermittlungen stehen. Hätte der Staatsanwalt nicht über die Aufzeichnungen des CVR berichten sollen? Er hat einige Konjunktive verwendet, da natürlich nicht alles gesicherte Erkenntnisse sind. Aber wenn man ein Geräusch hört, dass zur Betätigung des Knopfes für die Höhe passt und man gleichzeitig weiß, dass das Flugzeug die Reiseflughöhe verlassen hat, dann lässt das bei einem Piloten im Cockpit jetzt nicht so viele Schlüsse zu.

    EDIT: der Staatsanwalt hat sogar auf eine Nachfrage gesagt: "da hätte ich mich wohl vorher informieren müssen" oder so ähnlich. Er schien mir nun wirklich nicht der Typ zu sein, der sich wichtig tun möchte. Ich hatte den Eindruck: er möchte die Öffentlichkeit informieren über das was bekannt ist.

    2. EDIT: Und wenn man bedenkt, dass andere Behörden, Ermittler, wer auch immer vorher nicht mal sauber an die Presse kommunizieren konnten, in welchem Zustand der CVR sich befindet, bzw. wie weit man mit dem Auslesen ist, dann finde ich das Verhalten des Staatsanwaltes vorbildlich. Sachlich und ruhig erzählen was bekannt ist und nicht irgendwelche Nebelkerzen. Wenn ich schon über die Aussage "Der CVR ist beschädigt." nachdenke. "Ach was" hätte Vicco von Bülow da gesagt.
    Geändert von TachoKilo (27.03.2015 um 06:06 Uhr)
    suedbaden und 747830 sagen Danke für diesen Beitrag.

  20. #2260
    Erfahrenes Mitglied Avatar von TheDude666
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    Selbst wenn die Indizien gegen einen Selbstmord sprechen, wer traut sich diese denn jetzt noch zu veröffentlichen um sich nicht komplett zu blamieren? Und wer liest in 10 Tagen noch alle Artikel zum Absturz? Sollte wirklich herauskommen das es kein Selbstmord war, werden die meisten Menschen das gar nicht mehr mitbekommen.
    -
    Wohin auch immer wir reisen, wir suchen, wovon wir träumten, und finden doch stets nur uns selbst.

    Günter Kunert

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