Wie mit dem Laufen anfangen?

ANZEIGE

tian

Erfahrenes Mitglied
26.12.2009
10.709
140
ANZEIGE
Ist da der SportsTracker nicht besser geeignet als Runtastic? Zumindest kann man da freie Trainingspläne festlegen und die Pro kostet nur 3,50€. Sowas wie eine Goldmitgliedschaft oder Trainingspläne gegen Geld gibts da nicht. Runtastic Pro hab ich auch, aber finde das nicht so toll.
 

BorussiaMG

Erfahrenes Mitglied
27.03.2012
1.582
46
Ist da der SportsTracker nicht besser geeignet als Runtastic?

Durchaus möglich. Ich habe den SportsTracker nicht und kann ihn daher nicht beurteilen. Da runtastic mir durchaus den ein oder anderen wichtigen Tritt in den Hintern gegeben hat und ich damit Erfolge erziehlt habe, war die überschaubare Investition für mich absolut lohnenswert.
 

Chaosmax

Erfahrenes Mitglied
22.04.2009
2.261
110
meine Meinung, lass den ganzen Technik-Kram am Anfang weg und laufe so, wie Dein Körper es Dir vorgibt.
App, Brustgurt, Puksuhr und alles andere sind zwar nett, verunsichern am Anfang nur bzw. lenken ab.
Geh raus und Lauf. Höre auf Deinen Körper und gehe auch mal an die Grenze. Laufen lernt man durch laufen.

Ich bin leicht übergeichtig und habe vor zwei Jahren mit dem Laufen angefangen. Am Anfang waren auch kaum mehr als zwei Minuten drin, irgendwann war es aber mehr eine Kopfsache. Ohhh zwei Minuten sind um, dann muss ich Pause machen.
Bin dann mal ein andere, neue Strecke ohne Uhr etc. gelaufen. Ergebnis: war nach 20 Minuten zurück und musst nur drei kurze Gehpausen machen. Von da an ging es Berg auf.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.238
11.176
Dahoam
Den Anfang würde ich betont langsam angehen. Erstmal mit dem Hausarzt reden, ob er was dagegen hat.
Dann jeden Abend oder mindestens dreimal pro Woche eine halbe Stunde draußen spazieren gehen. (Nicht laufen, gehen)
Ganz langsam das Tempo steigern bis hin zu strammem Marschtempo.
Nach zwei Monaten zunehmende Teile der Strecke laufen, bis Du alles läufst.
Je regelmäßiger Du das machst, desto schneller stellen sich deutliche Trainingseffekte ein.
Irgendwelche Solldaten, -zeiten und -strecken würde ich völlig vergessen. Mach es einfach wirklich regelmäßig und höre auf Deinen Körper.
Ernähre Dich gesund und schlafe genug.

Wichtig ist die Geduld und Disziplin regelmäßig was zu machen und nicht schon nach kurzer Zeit aufzugeben oder nichts mehr zu tun. Und außer auf die Zeitlänge der Aktivität würde ich auch möglichst wenig auf "Leistungsdaten" schauen. Es geht ja nicht darum von A nach B zu kommen sondern sich jede Woche eine bestimmte Zeit körperlich zu betätigen. Und besser drei mal die Woche sicher eine halbe Stunde geschwitzt zu haben als einmal die Woche wie ein blöder einen neuen Geschwindigkeitsrekord für die Laufrunde erreicht zu haben.
Man muss "egoistisch" an die Sache rangehen und für die eigene Gesundheit zu joggen, nicht für Leistungsvergleiche mit anderen Läufern.
 

EinerWieKeiner

Erfahrenes Mitglied
11.10.2009
5.975
525
Teilweise außer Atem, dann gibts eine Dröhnung Salbutamol und es geht wieder einigermaßen. Seitenstechen hab ich teilweise auch, aber erst zum Schluss. Das der Puls auf gefühlten 260 ist kommt dann nurnoch dazu :p

Also, vergiss erstmal am besten die ganzen Apps, etc, das lenkt vom problem ab.
Salbutamol , das übrigens wie auch Clenbuterol und andere , auf der Dopingliste steht, hilft dir in deinem fall ,weil du ein Belastungsasthma bekommst.
Das sollte ärztlich untersucht und eingestellt werden. Es ist klar, dass du so nicht von der Stelle kommst, wenn die belastung ein gewisses Niveau erreicht.
Das Herz versucht dann mit Frequenzsteigerung die mangelnde Sauerstoffaufnahme zu kompensieren, was natürlich nicht geht.

Also : Erst zum Arzt. dann sehen wir weiter.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
26.519
12.501
irdisch
Statt Laufen sind Radfahren und Schwimmen auch sehr gute Sportarten (gehen nicht auf die Gelenke), die man bei wechselnder Fitnesslage unverbissen betreiben kann und die gute Trainingseffekte bringen.
 

tian

Erfahrenes Mitglied
26.12.2009
10.709
140
Statt Laufen sind Radfahren und Schwimmen auch sehr gute Sportarten

Radfahren mache ich ja.
Meine Krankenkasse hat auch ein Programm für die sportmedizinische Untersuchung. Kostet dann nur 170€, allerdings in Mainz, was von Hamburg aus dann doch nicht gleich um die Ecke ist.
 

scrat1982

Aktives Mitglied
05.07.2013
136
0
FRA
Radfahren mache ich ja.
Meine Krankenkasse hat auch ein Programm für die sportmedizinische Untersuchung. Kostet dann nur 170€, allerdings in Mainz, was von Hamburg aus dann doch nicht gleich um die Ecke ist.
Frag doch mal an, ob es Alternativen gibt. Manchmal sind die sehr kulant, gerade wenn sie die Einsparpotential in der Zukunft sehen (fitter = weniger Asthma = weniger Medikamente, Arztbesuche...).

Das mit den Schienbeinen kenne ich, gerade wenn ich nach langer Pause wieder einsteige. Sind einfach Muskeln, die sich wieder an die Anforderung gewöhnen müssen :)

Wegen der kurzen Intervalle: Gehst du zu schnell an? Kenne die Problematik bei mir, wenn ich mit zu schneller Musik starte und/oder nicht auf das Tempo achte.
Lauf doch die ersten Minuten/den ersten Kilometer im schneller Spaziertempo und steiger dann langsam. Ich merke dann auch, wie sie der Atemrhytmus von alleine anpasst. Was bei mir gar nciht geht, ist ein bewusstes konzentrieren auf das richtige Atmen. Dann ist Seitenstechen etc. ruck-zuck da. Ich lasse meinen Körper machen ;)

Arztbesuch sicher nicht verkehrt - aberschau dich auch mal in deiner Gegend nach einem Lauftreff um. In einer Gruppe läuft es sich häufig und gerade zu Beginn leichter und du hast dann vor allem ein paar "Beobachter", die dir vllt mit Tips und Rat zur Seite stehen.

Viel Erfolg und dranbleiben!!!
 

esquilax

Erfahrenes Mitglied
11.10.2010
809
0
CGN
In einer Gruppe läuft es sich häufig und gerade zu Beginn leichter und du hast dann vor allem ein paar "Beobachter", die dir vllt mit Tips und Rat zur Seite stehen.

Das würde ich eher lassen, denn dafür ist das individuelle, optimale Lauftempo doch zu unterschiedlich. Gerade zu Beginn, wenn man sich sowieso noch steigert...
 
  • Like
Reaktionen: MANAL und Luftikus

tian

Erfahrenes Mitglied
26.12.2009
10.709
140
Wobei die angebliche sportmedizinische Untersuchung meiner Krankenkasse wohl keine ist?

Sie werden von Experten der Abteilung für Sportmedizin an der Universität Mainz betreut und untersucht. Zu Beginn durchlaufen Sie, unter ärztlicher Aufsicht, einen umfassenden Parcours von Trainingsgeräten. Anschließend bekommen Sie Trainings- und Ernährungsempfehlungen. Diese Empfehlung setzen Sie dann, während eines dreimonatigen Trainingszeitraums, eigenverantwortlich um. In dieser Zeit können Sie durch die Abteilung Sportmedizin telefonisch oder per E-Mail betreut werden.

Die darauf folgende, zweite umfangreiche Diagnostik und Beratung überprüft, ob Sie Ihre angestrebten Ziele erreicht haben. Sie erfahren auch, von welchen Maßnahmen Sie besonders profitiert haben. Abschließend erhalten Sie Empfehlungen für Ihr weiteres Training sowie Hinweise auf weiterführende Angebote an Ihrem Wohnort.

Von dem Programm wie es hier steht lese ich da nichts. Muss ich wohl mal anrufen.

Edit: Mir scheint dieses Angebot besser zu sein. Kostet im Endeffekt das gleiche wie das in Mainz obwohl es keinen Zuschuss gibt. Dafür ist es fast um die Ecke. Ihr kennt euch doch aus, was sollte so eine Untersuchung beinhalten?
 
Zuletzt bearbeitet:

flying_student

Erfahrenes Mitglied
04.04.2009
7.005
6
Eine Leistungsdiagnostik macht nur dann Sinn, wenn sie die Erstellung von individuellen Herzfrequenzbereichen und den VO2 Max Wert beinhaltet. Da Ruhepuls etc. von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind, nutzen allgemeine Formeln wie 220-Lebensalter*Meilenkontostand nix. Es geht im Prinzip darum, heraus zu finden wo dein aerob/anaerober Übergangbereich liegt. Es ist nicht sonderlich verwunderlich, dass dich laufen mehr anstrengt als radfahren. In der Regel ist laufen für den Körper wesentlich anstrengender. Im Schnitt liegt man 10-15 Schläge pro Minute unter den HF Werten für joggen auf dem Rad.

Wichtig erscheint mir aber eigentlich, dass man sich einen Plan für 6-8 Wochen besorgt. Es gibt dazu reichlich im Netz. Man sollte halt bedenken, das man am Anfang nicht jeden Tag etwas macht, aber spätestens nach 2-3 Tagen wieder einen Reiz setzt. Aktives Laufen verändert den Körper und führt zu Anpassungen in Bändern, Gelenken etc. Das ganze braucht natürlich Zeit. Am Anfang muss man halt etwas hartnäckig sein und dran bleiben. Ich würde mir als Motivationshilfe ein Gerät besorgen was die Strecken und Dauer aufzeichnet. Entweder nimmt man ein smartphone mit App oder besser eine Garmin GPS Uhr mit Pulsgurt (auslesen der Daten erfolgt via USB und dem Web Interface Garmin Connect). Da kann man dann seinen Fortschritt sehen und pusht sich selbst etwas mehr.

Mit dem Asthma sehe ich als Leidensgenossse absolut kein Problem. Was besseres als Ausdauersport kann man nicht fürs Asthma tun. Leider gibt es trotzdem immer mal wieder Tage wo es halt nicht "geht".
 

tian

Erfahrenes Mitglied
26.12.2009
10.709
140
Der eine sagt ich soll auf sämtlichen technischen Schnickschnack verzichten, der andere sagt mit dem Smartphone und Trainingsapp und noch ein anderer sagt eine GPS Uhr wäre das Mittel der Wahl :cool:
Hier gibt es einen Erfahrungsbericht von der Geschichte aus Hamburg, da wird auch der Ruhepuls gemessen und die Sauerstoffaufnahme. Scheint also ok zu sein?
Ich denke ich bleib erstmal beim Smartphone. Das muss ich ja für den Notfall eh dabei haben, spare mir den MP3 Player und aufzeichnen bzw. anfeuern tut das Teil auch. Dazu vielleicht noch einen Brustgurt für ~50€. Einziger Nachteil dürfte der Empfang sein, in der Hosentasche im Wald vielleicht nur eingeschränkt verfügbar.
 

flying_student

Erfahrenes Mitglied
04.04.2009
7.005
6
Der eine sagt ich soll auf sämtlichen technischen Schnickschnack verzichten, der andere sagt mit dem Smartphone und Trainingsapp und noch ein anderer sagt eine GPS Uhr wäre das Mittel der Wahl :cool:
Hier gibt es einen Erfahrungsbericht von der Geschichte aus Hamburg, da wird auch der Ruhepuls gemessen und die Sauerstoffaufnahme. Scheint also ok zu sein?

... Einziger Nachteil dürfte der Empfang sein, in der Hosentasche im Wald vielleicht nur eingeschränkt verfügbar.


Du kannst gerne auch ohne irgendwas laufen. Setzt halt voraus das man ein gutes Körpergefühlt hat.


Man kann auch selber die maximale HF bestimmen und mit den Fingern den Puls messen. Ich habe damals ganz ohne Leistungsdiagnostik und HF Kram angefangen und hat auch wunderbar funktioniert. Wenn man halt wenig Ahnung und Erfahrung hat, sollte man halt wie immer im Leben überlegen, ob die Hilfe von Profis nicht doch einiges an schmerzhaften Erfahrungen einspart. Ist halt sehr individuell.

Ich halte eine Unterstützung durch Uhr oder Smartphone für sinnvoll. Aber das musst du eigentlich selber herausfinden. Ich nutze meistens App und Smartphone. Smartphone alleine schon auf Grund von Asthma, um im Notfall Hilfe rufen zu können. Zudem halte ich mit den pace Ansagen besser das Tempo insb. bei Intervallen. Die Uhr hat halt den Vorteil ist leicht, wasserdicht und stört einige weniger. Im Wald habe ich kaum Probleme mit dem iPhone5.

Ja, der Angebotsumfang ist in Ordnung, jedoch preislich eher am oberen Ende. Wenn du dich für das "plusgesteuerte" Training entscheiden solltest, würde man die gemessenen Werte nehmen und Zonen definieren:

GA1-Bereich:
Regenerativer Dauerlauf: 65% - 68%
Extensiver Dauerlauf: 68% - 72%
Mittelintensiver Dauerlauf: 72% - 76%
Intensiver Dauerlauf: 76% - 80%


GA2-Bereich oder auch aerob/anaerober Übergangbereich

Tempodauerlauf 1: 80% - 84%
Tempodauerlauf 2: 84% - 88%
Intensiver Tempolauf-Bereich: über 90%


Damit erstellt man dann ein Trainingsplan. Aber eigentlich musst Du ja erstmal ans laufen kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:

bursche99

Erfahrenes Mitglied
14.07.2011
3.025
985
MUC, near OBAXA
Akzeptiere einfach dass der Anfang hart ist, und Gewöhnung erforderlich.

Ich radel auch 2-3 Stunden, bei strammen Tempo ohne Probleme, und bin 50+ Minuten im Fitness auf dem Laufband oder der Stepper-Tretmühle, aber in der freien Natur laufen geht bei mir auch nur mühsam, 15-20 Minuten.
Ist dagegen ein Ball und ne Mannschaft dabei lauf ich gut und gerne 90+ Minuten, aber das ist dann wieder der Rhythmus den der Vorumsbruder mit "Naturjäger" beschrieb:
Sprinten, traben, auslaufen, gehen, sprinten, etc.

Und mit dem Asthma würde ich mich nicht zu sehr verunsichern lassen, wenn Du das schon lange gewohnt bist.
Auch einem Nicht-Asthmatiker bleibt bei falscher Atemtechnik und keinerlei Vorbereitung nach 2-3 Minuten die Luft weg. bzw. geht der Puls sonstwohin.
Und viele Asthma-Kranke laufen problemlos Langstrecken.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.238
11.176
Dahoam
Ist dagegen ein Ball und ne Mannschaft dabei lauf ich gut und gerne 90+ Minuten, aber das ist dann wieder der Rhythmus den der Vorumsbruder mit "Naturjäger" beschrieb:
Sprinten, traben, auslaufen, gehen, sprinten, etc.

Geht mir auch so. Mein Ausdauer habe ich vom Eishockeyspielen, aber im Sommer brauch ich auch noch etwas um fit zu bleiben, daher gehe ich Joggen und Bergsteigen. Für mich ist damit der Aufbau der Ausdauer komplett weggefallen weil die eh schon da war.

Am Anfang muss man sich halt mal quälen, da kommt man nicht drumrum. Dafür kann man garantieren dass es irgendwo einen Punkt gibt ab dem es immer leichter wird und wo der Spaß dann auch beginnt.

Ich hatte anfangs beim Joggen einen Pulsmesser bei mir um zu sehen welche Frequenz sich wie anfühlt. Inzwischen laufe ich ohne alles, kein Pulsmesser, keine Uhr, Smartphone nichts und genieße diese Freiheit.
 
Y

YuropFlyer

Guest
Wie wärs mit Zumba? Wenn dir monotones Laufen nicht liegt, könnte dir vielleicht die Gruppen-Fitness/Tanz-Mischung behagen.

Nebst moderatem Krafttraining (zum Muskelaufbau) und Lauftraining auf Maschinen (weniger verletzungsanfällig) ist Zumba für mich eine gute Abwechslung. Wobei es je nach Trainer/Trainerin sehr unterschiedliche Programme geben kann.

Wenn du ein Fitnesscenter in der Nähe hast, das auch Zumba-Kurse anbietet, kannst du für sehr moderate Kosten alles zusammen haben.

In der Schweiz zahlen die Krankenkassen teilweise auch einen grösseren Betrag an Fitnesscenter-Beiträge, ich zahle zB <300€ pro Jahr selber, und habe eine Mitgliedschaft welche mir erlaubt fast schweizweit in Fitnesscenter zu gehen. Das ermöglicht dir, Fitness dann zu treiben wenn du Zeit hast, nicht nur dann, wenn du zuhause bist/das Wetter gerade schön ist.

Den am wichtigsten ist es immer noch, regelmässig Sport zu treiben. 2mal die Woche ist ein "Must".

Apropos Schuhe, ich habe mit hohen "Basketballschuhen" sehr gute Erfahrungen gemacht. Dadurch, das man seitlich nicht abknicken kann, läuft man viel stabiler. Ausserdem sind diese Art von Schuhen auch recht breit, ich habe ebenfalls verhältnismässig breite Füsse, und keine Probleme darin. Kann dir gerne per PM einen guten Lieferanten dafür nennen
 

scrat1982

Aktives Mitglied
05.07.2013
136
0
FRA
Der eine sagt ich soll auf sämtlichen technischen Schnickschnack verzichten, der andere sagt mit dem Smartphone und Trainingsapp und noch ein anderer sagt eine GPS Uhr wäre das Mittel der Wahl :cool:
Finde das für dich passende - gerade am Anfang gilt es zu probieren. Der eine schwört auf all seine Helferlein, der nächste verflucht sie und läuft nur ohne.

Ich denke ich bleib erstmal beim Smartphone. Das muss ich ja für den Notfall eh dabei haben, spare mir den MP3 Player und aufzeichnen bzw. anfeuern tut das Teil auch. Dazu vielleicht noch einen Brustgurt für ~50€. Einziger Nachteil dürfte der Empfang sein, in der Hosentasche im Wald vielleicht nur eingeschränkt verfügbar.
Meine Erfahrung mit der Kombi iphone4 und runtastic pro: Auch im Wald geht das gut mit dem GPS Empfang und das erste Signal ist meist schnell gefunden beim Start. Wenn die Bäume voll belaubt sind, kommt es zu einzelnen "Aussetzern" auf der Strecke, die interpoliert die App aber recht gut. Die Streckenunterschiede liegen zwischen Winter und Sommer bei ~200m. Und das GPS selbst ist ja auch nicht immer 100% genau.

Bzgl des Brustgurtes mal schauen. Habe mich jetzt gerade für eine eigene Pulsuhr entschieden. Hintergund:
- diverse negative Anmerkungen und schlechte Kritiken zu dem runtastic Gurt
- Handy hab ich in der Jacken-/Westentasche; müsste ich jedesmal beim laufen auffummeln um mal die Herzrate zu kontrollieren. Dann lieber eine leichte Uhr am Arm
- Uhr/Gurt-Kombi auch beim Schwimmen einsetzbar

Letztlich nutze ich die App um einen ungefähren Überblick über meine Zeiten zu haben. Die Ansagen während des Laufes habe ich auf ein nötiges Minimum reduziert, um auch beim Lauf einen Eindruck der Laufleistung zu haben. Pulsuhr jetzt neu dazu - einfach um das jeweilige Körpergefühl mal mit Pulswerten abzugleichen.

Also: Laufen gehen, am Anfang nicht übertreiben, lieber schnelles spazieren und dabei langsam aber konstant Tempo gemäss dem Gefühl steigern.
 

tian

Erfahrenes Mitglied
26.12.2009
10.709
140
Wie wärs mit Zumba?

Meine Kollegin macht das. Sie sagt da sind nur alte Frauen und da willst du mich hinschicken? :mad:

In der Schweiz zahlen die Krankenkassen teilweise auch einen grösseren Betrag an Fitnesscenter-Beiträge, ich zahle zB <300€ pro Jahr selber, und habe eine Mitgliedschaft welche mir erlaubt fast schweizweit in Fitnesscenter zu gehen. Das ermöglicht dir, Fitness dann zu treiben wenn du Zeit hast, nicht nur dann, wenn du zuhause bist/das Wetter gerade schön ist.

So günstig haben wir es in Deutschland leider nicht, soll ich da die Schweizer tatsächlich aufgrund der niedrigen Preise beneiden? :eek:
Hier gibts eigentlich keine Auswahl, im Umkreis von 20km gibts genau ein Fitnesstudio und die nehmen 65€ im Monat bei einem 24 Monats Vertrag. Zuschuss der Krankenkasse nur in Form von Punkten die man sich dann in überteuerte Prämien tauschen kann = Lohnt sich nicht.
 
Y

YuropFlyer

Guest
Meine Kollegin macht das. Sie sagt da sind nur alte Frauen und da willst du mich hinschicken? :mad:

So günstig haben wir es in Deutschland leider nicht, soll ich da die Schweizer tatsächlich aufgrund der niedrigen Preise beneiden? :eek:
Hier gibts eigentlich keine Auswahl, im Umkreis von 20km gibts genau ein Fitnesstudio und die nehmen 65€ im Monat bei einem 24 Monats Vertrag. Zuschuss der Krankenkasse nur in Form von Punkten die man sich dann in überteuerte Prämien tauschen kann = Lohnt sich nicht.

Ich würde mal sagen, entweder ist die Zumba-Zielgruppe in Deutschland eine völlig andere als hierzulande, oder die will dich davon fernhalten :D

Hier sind >70% zwischen 16 und 30 Jahren, und der Anteil an Frauen mit einem BMI über so 23/24 ist definitiv weit unter 10%. Ja, da gibts durchaus was fürs Auge :D

Die Situation bei dir punkto Fitnesscentern scheint ja echt übel zu sein. Alleine in dem Dorf (20.000 Einwohner) in welchem ich wohne gibt es 5 Fitnesscenter. Und zB ein 100-Tage-Kennenlern-Abo gibts für umgerechnet 240€ (Noch ohne KK-Vergünstigungen eingerechnet), also ziemlich genau dem, das sie bei dir auch wollen, aber auf 2 Jahre hin..

Und das sind noch nicht die "billigsten" Center (aber auch nicht die teuersten) - 65€ resp. 80 CHF im Monat auf 2 Jahre hin würden dir hier schon ziemliche "Upper Scale"-Fitnesscenter die Türen öffnen - und davon zahlt die KK dann ja ebenfalls noch was dran.
 

scrat1982

Aktives Mitglied
05.07.2013
136
0
FRA
tian meinte:
Meine Kollegin macht das. Sie sagt da sind nur alte Frauen und da willst du mich hinschicken? :mad:

Hier bei uns im örtlichen Turnverein ist das aktuell DER RENNER - und bei weitem nicht nur für alte Frauen. Und wenn ich mir so anschaue, wie das da abgeht - da kommste ordentlich ins Schwitzen :)



tian meinte:
So günstig haben wir es in Deutschland leider nicht, soll ich da die Schweizer tatsächlich aufgrund der niedrigen Preise beneiden? :eek:
Hier gibts eigentlich keine Auswahl, im Umkreis von 20km gibts genau ein Fitnesstudio und die nehmen 65€ im Monat bei einem 24 Monats Vertrag. Zuschuss der Krankenkasse nur in Form von Punkten die man sich dann in überteuerte Prämien tauschen kann = Lohnt sich nicht.

Schon einmal bei Interfit geschaut? Zusammenschluss vieler meist kleinerer Studios. Rabatte zB über BahnCard möglich. Und du bist deutschlandweit flexibel. Vllt findet sich ja doch noch eine Alternative in deiner Nähe?!?
 

Sporthose

Erfahrenes Mitglied
01.02.2013
273
61
Hamburch
Naja, ich bin einfach zum "normalen, guten Hausarzt" gegangen und hab dem erzählt, dass ich gefühlt nur noch ca. ein achtel meines Lungenvolumens zur Verfügung hab. Neues tägliches Spray für Pollenhochzeiten plus Notfallspray und alles ist gut. Verstehe schon, warum viele Hochleistungssportler Belastungsasthma haben....
Ich hasse übrigens laufen und deswegen fällt es mir vermutlich schwerer als andere Sachen. Willst du laufen, weil es Spaß bringt oder denkst du, du musst laufen?
 

tian

Erfahrenes Mitglied
26.12.2009
10.709
140
Willst du laufen, weil es Spaß bringt oder denkst du, du musst laufen?

Spaß bringt mir das garantiert nicht, aber ich muss was tun. Und Radfahren hat den Nachteil, dass ich öfter Erkältet bin, da ich ja wenn auch nicht ganz langsam fahre. Beim laufen braucht man eben nur die Schuhe, großartig was kaputt gehen (außer den eigenen Knochen) kann da nicht.

Es gibt noch ein anderes Fitnesstudio, das ist aber nur 5€ günstiger und merklich schlechter. Ohne 2 Jahresvertrag liegen die aber beide bei über 80€, das zahl ich dafür nicht. Das nächste Kettenstudio welches bezahlbar ist wäre 35km weg, die Differenz fressen dann die Fahrtkosten locker wieder auf. Den Zumba Kram kann man sonst noch im Sportverein mitmachen, da sind es nur 60€ oder so im Jahr. Nur ist das dann das beschriebene Publikum.