LX: Ich bin nur eine kleine Zitrone

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tyrolean

Erfahrenes Mitglied
18.03.2009
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Bayern & Tirol
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Liebe Gemeinde,

ich wurde oft als Zitronen behandelt, es gibt aber Dinge bei denen auch mir das ganze doch deutlich zu weit geht.

Wir haben im letzten Jahr ein LX Ticket Flex in der Buchungsklasse D nach Singapur für den Herbst 2014 gebucht.
Ich wollte den Rückflug nun umbuchen.
Mein erster Versuch war Ende März, da LX zum 1.4. an den Gebühren etwas ändern wollte. Leider ging mein Umbuchungswunsch im Lufthansa Streik unter - Call-Center war nicht erreichbar.

Buchungsklasse D war noch frei. Umbuchung hat funktioniert.

Nach einiger Zeit ruft mich die Swiss an und will "Umbuchungsgebühren" von mir. Ich habe mit ein paar Euro gerechnet. Pro Person waren es rund 450 Euro! Also 900 Euro für beide Passagiere!?!
Mir war klar, dass vor Abflug das Ticket neu berechnet wird. Aber in dem Maß hat es mir schon die Schuhe ausgezogen!

Nachdem das Ticket voll stornierbar ist haben wir folgende Optionen:
a) Stornieren und neu buchen (natürlich nicht auf LX/LH)
b) Flug so belassen wie er ist und sich ärgern - und beim nächsten mal nicht mehr LX/LH buchen
c) Umbuchungs"gebühr" bezahlen.

Ich tendiere zu a) +1 tendiert zu b).

Willkommen in der Zitronenpresse.

PS: BA bietet den Flug für 600 Euro weniger an...
 
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Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
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9.982
BRU
Das ist leider das Problem, dass sich Preise jederzeit ändern können und man somit selbst bei kostenlos umbuchbaren Tarifen und Vorhandensein der gleichen Buchungsklasse massiv draufzahlen kann.

Seit ich vor 2 Jahren mal bei kostenlos umbuchbaren, aber nicht stornierbaren Z-Tickets auf der Europastrecken fast 250 Euro draufgezahlt habe, weiß ich leider, dass man damit immer rechnen muss. Hatte in der Logik gebucht, ja kostenlos umbuchen zu können – und war dann teilweise bei einem Preis, für den ich damals so nicht gebucht hätte (dass ich heute, nur 2 Jahre später, grundsätzlich noch mehr zahle, ist nochmal ein anderes Thema….).

Nur gerade bei nicht/nur gegen hohe Gebühr stornierbaren Tickets bin ich mittlerweile vorsichtiger geworden.

Wobei ich aber daran zweifele, dass andere Airlines sich da grundsätzlich anders / besser verhalten. Insofern würde ich eher buchen, was im konkreten Fall am besten passt, als zuviel zahlen, sich ärgern, in der Zukunft aus Protest nicht mehr LX buchen - und dann vielleicht das Gleiche bei der nächsten Airline erleben....
 
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Ice_B

Erfahrenes Mitglied
22.11.2011
2.244
1
Münchener Outback
Wir reden aber von Herbst 2014. Da ist noch Zeit. Bei kurzfristigen Buchungen kann man ja eventuell drüber reden. Aber so?
 

on_tour

Erfahrenes Mitglied
01.08.2010
8.749
1.432
ich hatte einen ähnlichen Fall, umbuchbar gegen geringes Geld, allerdings durch Neuberechnung ca. 1.500 Euro drauf.
Beim Aussteigen aus dem Flieger des ersten Legs, Umbuchung veranlasst.
Problem gelöst.
 

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
16.575
9.982
BRU
ich hatte einen ähnlichen Fall, umbuchbar gegen geringes Geld, allerdings durch Neuberechnung ca. 1.500 Euro drauf.
Beim Aussteigen aus dem Flieger des ersten Legs, Umbuchung veranlasst.
Problem gelöst.

Ja, das mit dem "Anfliegen" habe ich auch schon des Oefteren gemacht. Dumm ist nur, wenn man den Hinflug umbuchen muss oder Hin- und Rückflug relativ nahe beieinander liegen, so dass man damit mit großer Wahrscheinlichkeit in Y/J landen würde...´

Wobei aber rcs hier geschrieben hat, dass das Warten, bis man das erste Segment abgeflogen hat, wohl mittlerweile nicht mehr immer nötig ist.

http://www.vielfliegertreff.de/swis...ttungen-und-umbuchungen-zum-01-04-2014-a.html
 

on_tour

Erfahrenes Mitglied
01.08.2010
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Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
16.575
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BRU
Wir reden aber von Herbst 2014. Da ist noch Zeit. Bei kurzfristigen Buchungen kann man ja eventuell drüber reden. Aber so?

Er schreibt aber von Buchung vom letzten Herbst, also auch schon wieder vor ein paar Monaten.


Das ist halt das Risiko, wenn man weit im Voraus bucht, sei es, um eine bestimmte Buchungsklasse zu bekommen, ein Angebot zu nutzen oder weil man mit Preiserhöhungen rechnet (saisonale Preisunterschiede usw.). Nur bei nicht /nur gegen hohe Gebühr stornierbaren Tickets bin ich damit mittlerweile vorsichtig geworden. Aus Schaden wird man klug...

Wobei es aber letztendlich egal ist. Wenn ich heute buche, und morgen ändert LX die Tarife, Gebühren oder sonst irgendwas an den Preisen, dann zahle ich übermorgen bei der Umbuchung eventuell drauf. Nur je länger im Voraus, umso größer ist natürlich das Risiko, zumal da sich die Preise/Tarife sich ja meistens 1-2 mal im Jahr ändern...
 
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tyrolean

Erfahrenes Mitglied
18.03.2009
6.105
1.706
Bayern & Tirol
Ich kannte das anders. Es gab mal Jahrestickets. Die habe ich manchmal sogar auf Vorrat gebucht. Die Zeiten sind halt vorbei. Die Frage ist, wer am Ende profitiert.
 
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F

feb

Guest
(...) und beim nächsten mal nicht mehr LX/LH buchen(...)

Ich teile die Meinung der Mehrzahl hier (...mit den Füßen abstimmen). Weshalb du wegen eines schlechten Deals bei LX in Betracht ziehst, auch LH nicht mehr zu buchen, bleibt mir aber verschlossen. LX kalkuliert, das wird von den LX-Fans zutreffend hervorgehoben, seine Preise und Bedingungen unabhängig von der MamaLH.

Das erinnert mich an die Argumentation vieler LX-Fans: LX macht (fast) alles SUPER und wenn's einmal etwas Schlechtes gibt, dann hat dies die MamaLH verbockt.
 

economyflieger

Erfahrenes Mitglied
22.02.2010
4.977
1
Ostsee
Ich teile die Meinung der Mehrzahl hier (...mit den Füßen abstimmen). Weshalb du wegen eines schlechten Deals bei LX in Betracht ziehst, auch LH nicht mehr zu buchen, bleibt mir aber verschlossen. LX kalkuliert, das wird von den LX-Fans zutreffend hervorgehoben, seine Preise und Bedingungen unabhängig von der MamaLH.

Das erinnert mich an die Argumentation vieler LX-Fans: LX macht (fast) alles SUPER und wenn's einmal etwas Schlechtes gibt, dann hat dies die MamaLH verbockt.

Selbstverständlich meide ich in diesem Falle den Konzern und nicht nur eine Konzerntochter.
 
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Wolke7

Erfahrenes Mitglied
30.08.2010
3.191
1.090
Nach einigen Aeusserungen hier im VFT gehen etliche user bei Buchungen aller Art (z.B. Flug, Hotel) so vor:
Langfristig eine frei stornierbare Leistung zu einem plausiblen Termin buchen.
Wenn der Termin feststeht, noch einmal nachschauen, ob es guenstigere Alternativen gibt. Wenn ja, Storno und Neubuchung; wenn nein, wie gebucht Leistung in Anspruch nehmen.

Auf die Situation hier bezogen heisst es: Wenn es zum Wunschtermin bessere Fluege gibt, Storno und Neubuchung. Wenn nicht, umbuchen incl. Gebuehr oder so fliegen wie gebucht und sich aergern.
 

MisterG

Stein-Papier-Schere Profi
02.01.2012
10.555
6
Wien
...Buchungsklasse D war noch frei. Umbuchung hat funktioniert...

Also bist du nun umgebucht oder ist die Umbuchung "pending".

Wenn es ums Geld geht:
Falls Du Dir sicher bist wegen des Termins - ist Z noch frei? Ich habe des öfteren von D auf Z bei Swiss umgebucht, wenn D teurer geworden ist.
Was würde ein komplett neu gebuchtes Ticket kosten? Ev. auch in Z.
Oder aber auf B oder Y umbuchen und mit Meilen upgraden.

Ansonsten BA nehmen ... oder den Vorschlag von Wolke7 befolgen.

Und wer weiß, ev. ändern sich ja deine Termine/Verfügbarkeiten noch einmal und du muss nochmals umbuchen ...
 

on_tour

Erfahrenes Mitglied
01.08.2010
8.749
1.432
ich erkenne eine gewisse Beratungsresistenz bei den Beiträgen.
Wer den Grund des Problems verstanden hat, kann auch damit umgehen (unabhängig von vielleicht anderen, im Moment attraktiv erscheinenden Lösungen)
 
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Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
16.575
9.982
BRU
Das LX Ticket ist auch nicht flexibel - obwohl es ein Flex Ticket ist.

Ist halt eine Frage, wie Du „flexibel“ definierst. Nach Airline-Definition (und das gilt ja bei weitem nicht nur für LX oder die LH-Gruppe) heißt flexibel, dass Du kostenlos stornieren und umbuchen kannst – letzteres aber eben unter der Voraussetzung, dass es das Ticket noch zu dem gleichen Preis gäbe (d.h. Buchungsklasse vorhanden und Tarif etc. gleichgeblieben).

Kann man jetzt – genauso wie bei den Steuern und Gebühren bei Awardtickets – seitenweise diskutieren, ob das richtig ist. Bringt aber nichts, da es den Airlines freisteht, ihr Preis- und Tarifsystem so zu gestalten, wie sie sich davon den größten Vorteil versprechen.

Genauso steht es aber Dir als Kunden frei, Dein Buchungsverhalten entsprechend anzupassen. Egal, ob das jetzt die Umbuchung erst nach erfolgtem ersten Flug ist (obwohl man schon lange im Voraus weiß, dass man umbuchen muss…), die Stornierung und Neubuchung bei der Konkurrenz oder die Buchung von flexiblen Tickets zur Sicherheit, um eine bestimmte Buchungsklasse/Preis zu bekommen (und spätere Stornierung, wenn man doch noch was Billigeres findet oder nicht fliegen muss).
 

rcs

Gründungsmitglied
Teammitglied
06.03.2009
27.675
5.138
München
Wobei sich hier natürlich die Frage stellt, woher die tyrolean genannten Kosten für die Umbuchung stammen.

Ist die selbe Buchungsklasse nicht mehr frei und muss daher aufgezahlt werden?
Wurde der Tarif zwischenzeitlich erhöht und wird es daher teurer?
Haben sich die Steuern und Gebühren zwischenzeitlich erhöht und wird es daher teurer? (Gut möglich, falls das Ticket vor Einführung der klassenabhängigen YQ ausgestellt wurde)
Ist das Ticket ab einem Land mit einer anderen Währung und ergibt sich durch geänderte Umrechnungskurse eine Aufzahlung?

Fragen über Fragen...

Das wiederum ist ein typisches Problem bei den Direktbuchungen, kaum ein Mitarbeiter in den Call Centern der Airlines kann selbst Tarife bzw. Umschreibungen kalkulieren - da ist man in einem kompetenten Reisebüro natürlich besser aufgehoben, da dieses etwaige Tarif-/Taxaufzahlungen vor einer etwaigen Umbuchung i.d.R. dann auch berechnen kann.
 
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mpm

Erfahrenes Mitglied
02.07.2011
1.389
383
Reihe 42a
Tyrolean, danke für den Beitrag. Das ist vielleicht kein Beispiel nur für Lh/Lx. Mich nervt diese Art Geschäfte zu machen, erst den Kunden binden und dann den Hals nicht voll bekommen. Natürlich verstehe ich, dass die Fluglinien nicht wollen, dass man ein billiges Ticket kauft und dann auch noch billig volle Flexibilität bekommt. Aber eigentlich ist das hier ein Geschäft in dem sich nur eine Seite bindet (der Kunde). Rein theoretisch kann da jemand bei Swiss sitzen, alle Buchungsklassen schließen, sagen nur die teuerste sei offen (kostet 450 Euro oder 800 Euro oder 1000 oder 5000 was auch immer) und die billigen Buchungsklassen zwei Minuten nach Dir wieder öffnen. Fair wäre zu sagen: Umbuchbares Ticket. Kostet x Euro (mehr oder insgesamt). Umbuchen selbst kostet fix y Euro oder ist bereits inklusive.

Ich selbst überlege ernsthaft diese Easyjet Flex Option in Europa mal zu nutzen. Ich mag nichts an Easyjet, aber es ist doch krass, dass ich Easyjet ernsthaft als Alternative zu etablierten Airlines auf Grund von kundenfreundlichen Regelungen in Betracht ziehe. Unfassbar. Und das einzige was mir in Bezug auf Lh/Lx/die etablierten dazu einfällt ist: Hochmut kommt vor dem Fall.
 
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