Leider verharmlosen viele Raucher ihre Sucht immer noch, obwohl die meisten jungen Damen mit Pfirsichhaut und ihre ultramännlichen Begleiter / Cowboys etc. von Plakatwänden und Werbepausen verschwunden sind. Das hilft beim Denken. Die paar Zigaretten. Da fühlt man sich gleich viel besser. Ich hab früher viel mehr geraucht. Sooo schlimm ist das doch auch nicht etc.
Da hilft auch die bessere Aufklärung, die durchaus da ist, nichts. Auch nicht die Bilder von schwarzen Lungen und Raucherbeinen in der Schule. Und auch nicht das Wissen über die biochemischen Vorgänge und die Wirkungsweise von Nikotin & Co. Und am Geldbeutel kann man sie - da Sucht - meistens auch nicht packen. Auch wenn ihnen ihre eigenen Kinder schon in der Grundschule vorrechnen, wie viele Euros pro Jahr verpuffen.
Ich bin nicht darüber informiert, inwieweit echte "Entzugsprogramme" angeboten werden und wie wirksam die sind. Aber solange Rauchen noch so dermaßen bagatellisiert wird, wird für die meisten auch kein Anreiz bestehen, aufzuhören bzw. sich damit professionell helfen zu lassen. Und die, die wirklich aufhören wollen, es aber nicht schaffen, trauen sich vielleicht nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
(Marihuana lasse ich außen vor. Drogen jeder Art, worunter für mich durchaus auch Alkohol und Tabak fällt, finde ich sowieso

Ich habe mich allerdings auch zu wenig mit der Thematik befasst.)