airhansa123
Erfahrenes Mitglied
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Auch würde mich interessieren, was Du meinst, wenn Du anderen Menschen unterstellst
dass ihre "Existenzängste" nur "Laberei" seien?
Abschließend wüsste ich gern was aus Deiner Perspektive "offenbar" "gute Konditionen" in den letzten
Jahren waren.
Ich unterstelle nichts, ich zähle nur 1+1 zusammen: Er war schon im Jahr 2000 Flugkapitän, hat also mindestens 17 Berufsjahre als Kapitän und min. rd. 25-30 Berufsjahre insgesamt. Die Konditionen von dba und AB sind zwar nicht vollkommen transparent, aber die ungefähre Gehaltsgrößenordnung lässt sich schon ableiten (Pilotengehälter AB,LTU,EW stehen z.B. heute in der Wirtschaftsseite der Rheinischen Post). Und das heißt: Er hat über lange Jahre ein hohes Gehalt bekommen, offenbar kontinuierlich. Wer aus einer solchen Position von Existenzängsten spricht ist für mich nicht glaubhaft. Es mag ja sein das er persönlich Existenzängste hat (3. Ehefrau, Spekulation mit Aktien oder Immobilien, oder was auch immer), das hat aber nichts mit AirBerlin und dem Kampf der Mitarbeiter um ihre berufliche Zukunft zu tun.
Allein die aktuelle Situation ist schon ungewöhnlich komfortabel - Gehälter werden in voller Höhe weiterbezahlt: Bitte nenne ein Unternehmen welches insolvent ist, bei dem die Gehälter gut bezahlter Mitarbeiter aus einem staatlichen Kredit über die Leistungen der Bundesagentur für Arbeit hinaus in voller Höhe aufgestockt worden sind. Ich kenne keins.