Das sehe ich genauso. Hunolds Entscheidungen, die hier angeblich zur Pleite geführt haben, sind 10 Jahre alt! Es mag sein, dass insbesondere der Kauf der LTU und die Verträge mit Tuifly der Airberlin wirtschaftlich arg zugesetzt haben. Das kann man Hunold sicher vorhalten, allerdings hätte man diese Probleme und viele andere in den vergangenen 10 Jahren korrigieren können und müssen. Stattdessen hat man es durch die Liquidität von Etihad einfach ausgesessen. Neben dem wechselnden Management nach Hunold betrifft das beispielsweise auch Tuifly. Verträge kann man ändern, wenn beidseitiger Wille dazu da ist. Hunold als Grundübel darzustellen, ist verblendet. An der Insolvenz haben viele ihren Anteil, einschließlich der Julians - die Mitarbeiter und ihre Bezahlung meiner Meinung nach aber am wenigsten. 433 Mio Verlust im 1. Halbjahr 2017 bei 267 Mio Gesamt-Personalaufwand und hier wird über irgendwelche vermeintlich zu hohen Tarifverträge als Ursache gesprochen? Seriously?