"Wie Vieh behandelt"

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Wuff

Erfahrenes Mitglied
01.04.2012
3.145
10
HAM/LBC
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Thomas Sattelberger, ehemaliger LH Manager und jetziger FDP Politiker, macht seinem Frust Luft.

Als Personalvorstand bei den "Staatsunternehmen" Telekom und Lufthansa gescheitert, müssen seine Nachfolger(innen) den von ihm hinterlassenen Saustall aufräumen. Nun warte ich noch auf ein Interview von ihm, dass sein Telekom-Handy ihm nur Frust bereitet....
 
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Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
16.840
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BRU
Als Personalvorstand bei den "Staatsunternehmen" Telekom und Lufthansa gescheitert, müssen seine Nachfolger(innen) den von ihm hinterlassenen Saustall aufräumen. Nun warte ich noch auf ein Interview von ihm, dass sein Telekom-Handy ihm nur Frust bereitet....

Unabhängig von seinem "Hintergrund": In seiner Kritik an dem, was LH am Boden zunehmend bietet, gebe ich ihm trotzdem recht.
 

vielzuvielflieger

Erfahrenes Mitglied
19.02.2013
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263
Manche Leute können sich scheinbar nicht vorstellen, wie eng die Termine von irgendwelchen Spitzenmanagern/-Politikern getaktet sind. ...

...also dass das heutige Plebejer-Fliegen mit gewissen Unannehmlichkeiten verbunden ist und ein volles TXL-Gate nicht wirklich der optimale Aufenthaltsort für Spitzenpolitiker oder DAX-Vorstände ist, bleibt unbenommen (es sei denn, die Führungselite will mal wieder den Kontakt zur Basis spüren...)

… bringt es doch genau auf den Punkt. Das ist nicht nur ein Problem von TXL, sondern ein Phänomen an einer zunehmenden Zahl an Außenstationen, und zwar nicht nur an irgendwelchen saisonal angeflogenen Provinzflughäfen, sondern auch an solchen, an denen die LH-Gruppe täglich mehrere Flüge hat.

Die hier beschriebenen LH oder TXL-Realitäten sind aber kein singuläres LH- oder TXL/BER-Problem sondern Ergebnis realer Wirtschaftspolitik, der heutigen Massenmobilität, des globalen Wettbewerbs und unzureichender Personal- und Infrastrukturen, die keiner mehr bezahlen will.


Das Bizarre an diesem Artikel ist doch aber, dass sich hier ausgerechnet ein FDP-Politiker und ehemaliger Telekom-Manager aufregt. Immerhin ist das, was er da erleben musste, nichts anderes als das Ergebnis auch seines eigenen unternehmerischen und politischen Wirkens der letzten Jahrzehnte. Zumal sich seine Erlebnisse durchaus im Rahmen des heute (leider) zumutbaren, zumindestens aber im jederzeit von einem Vielflieger zu erwartenden Rahmen bewegen.


Komisch - die Sattelberger-Klage erinnert mich irgendwie auch an ein Statement eines bekannten Facharztes (und ebenfalls FDP Funktionär) der sich zuletzt darüber beklagte, dass er keine Handwerkertermine mehr bekommt... ich kann nur sagen, Willkommen im realen Leben.
 

Wuff

Erfahrenes Mitglied
01.04.2012
3.145
10
HAM/LBC
@vielzuvielflieger

Ja, genau so ist es.

Wobei ich Herrn Sattelberger und allen anderen Politikern mal empfehlen möchte, statt sich über 30 Minuten Verspätung in TXL aufzuregen, sich einmal in ein Krankenhaus zu begeben. So wie es mir leider wegen eines kleinen Unfalls neulich für 5 Tage "passiert" ist (Privatpatient).

Da habe ich künftig lieber 2 Stunden Verspätung auf jedem LH-Flug, als noch einmal diese Verhältnisse dort zu erleben. Medizinisch alles Top, aber das ganze Drumherum von der Verwaltung, Service, Betreuung unter aller Sau - genau wie analog am Flughafen "wie Vieh behandelt".
 

concordeuser

Erfahrenes Mitglied
01.11.2011
5.755
1.834
Hamburg
Das ist nicht nur ein Problem von TXL, sondern ein Phänomen an einer zunehmenden Zahl an Außenstationen, und zwar nicht nur an irgendwelchen saisonal angeflogenen Provinzflughäfen, sondern auch an solchen, an denen die LH-Gruppe täglich mehrere Flüge hat.

Das war ja schon seit den späten 1990ern das gewünschte Ergebnis der LH Geschäftspolitik als sie an vielen Stationen
das LH eigene Personal abgeschafft oder "verkauft" haben (LHR zB wenn ich richtig erinnere) um Kosten zu sparen und vor allem aus Pensionszusagen herauszukommen. Dass diese Entwicklung zu dieser Verschlechterung für Kunden führt wird doch den Handelnden klar gewesen sein, einmal abgesehen von dem teilweise zynischen Umgang mit Mitarbeitern.
 
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concordeuser

Erfahrenes Mitglied
01.11.2011
5.755
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Hamburg
@vielzuvielflieger

Ja, genau so ist es.

Wobei ich Herrn Sattelberger und allen anderen Politikern mal empfehlen möchte, statt sich über 30 Minuten Verspätung in TXL aufzuregen, sich einmal in ein Krankenhaus zu begeben. So wie es mir leider wegen eines kleinen Unfalls neulich für 5 Tage "passiert" ist (Privatpatient).

Da habe ich künftig lieber 2 Stunden Verspätung auf jedem LH-Flug, als noch einmal diese Verhältnisse dort zu erleben. Medizinisch alles Top, aber das ganze Drumherum von der Verwaltung, Service, Betreuung unter aller Sau - genau wie analog am Flughafen "wie Vieh behandelt".


wir sind doch Exportweltmeister und leben in einem tollen Land
 
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nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.854
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Komisch - die Sattelberger-Klage erinnert mich irgendwie auch an ein Statement eines bekannten Facharztes (und ebenfalls FDP Funktionär) der sich zuletzt darüber beklagte, dass er keine Handwerkertermine mehr bekommt... ich kann nur sagen, Willkommen im realen Leben.

Du willst jetzt aber nicht wirlich die unternehmerischen Fehlentscheidungen eines börsennotierten Privatunternehmens nicht mit den Problemen unseres Sozial- und Gesundheitssystems vergleichen, oder?
Sag mir bitte, dass Du das so nicht meinst.
 

nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.854
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im Paralleluniversum
@vielzuvielflieger

Ja, genau so ist es.

Wobei ich Herrn Sattelberger und allen anderen Politikern mal empfehlen möchte, statt sich über 30 Minuten Verspätung in TXL aufzuregen, sich einmal in ein Krankenhaus zu begeben. So wie es mir leider wegen eines kleinen Unfalls neulich für 5 Tage "passiert" ist (Privatpatient).

Da habe ich künftig lieber 2 Stunden Verspätung auf jedem LH-Flug, als noch einmal diese Verhältnisse dort zu erleben. Medizinisch alles Top, aber das ganze Drumherum von der Verwaltung, Service, Betreuung unter aller Sau - genau wie analog am Flughafen "wie Vieh behandelt".



Warte mal...

Herr Sattelberger moniert einen isolierten Sachverhalt. Das reden ihm jetzt hier einige ab, weil es doch viel, viel schlimmere Themen gibt, über die man sich doch bitte mal zuerst kümmern sollte? :eek: Wirklich?

OK. Ich gebe mich geschlagen. :doh:




Kann mir mal bitte jemand eine Prioritätenliste erstellen, in welcher Reihenfolge man sich sozialverträglich korrekt beschweren darf, damit auch wirklich alle abgeholt werden?
Und bei dieser Gelegenheit: Ist es aktuell opportun, sich über Staus auf deutschen Autobahnen zu beschweren oder wenn nicht, welche Themen müssen vorher gesellschaftlich gelöst werden?

Sorry, das ist niedrigstes Stammtischniveau, wenn wir so anfangen.

P.s. Damit wir uns nicht falsch verstehen. Das Thema Krankenhaus ist sicher diskussionswürdig. Aber es hat hier mit dieser Diskussion nun mal so überhaupt nichts zu tun. Gar nichts!
 

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.973
19.173
Fünf Sterne ist anders.

Unabhängig von seinem "Hintergrund": In seiner Kritik an dem, was LH am Boden zunehmend bietet, gebe ich ihm trotzdem recht.

Absolut. Und er hatte noch die Passage und nicht Wingsdings.


bin neulich auch in TXL mit einem A340 abgeflogen. Durch die Security mit lauter easyjet-Gästen und dann in diese unklimatisierte und völlig überfüllte Schrotthalle. Für die LH-Gäste des ausgebuchten A340 gab es nicht genug Sitzplätze.

Alles direkte Folge des BER-Desasters. Insofern entbehrt es nicht nicht einer gewissen Ironie, dass es nun jemanden trifft, der (bzw. dessen Partei) sich dafuer stark macht, dass uns Tegel moeglichst lange erhalten bleibt.
 

Wuff

Erfahrenes Mitglied
01.04.2012
3.145
10
HAM/LBC
Sorry, das ist niedrigstes Stammtischniveau, wenn wir so anfangen.
Nein, das glaube ich nicht. Weil (meiner Meinung nach) alle genannten Probleme die gleichen Ursachen haben.
Wenn diese Ursachen gelöst werden, werden die Probleme in TXL/BER, auf den Autobahnen, im Gesundheitssystem und bei Telekom und der Lufthansa sich zwar nicht in Luft auflösen, aber wieder auf ein erträgliches Maß reduziert werden.

Die drei Haupt-Ursachen sind meiner Meinung nach:
- Der Kunde/Wähler erwartet heute Topp-Qualität zum Nulltarif
- Das Auswahlverfahren für Top-Manager und -Politiker wählt nicht die "Besten" aus, sondern die am besten Angepassten
- Unsere Welt wird täglich enger, die Ressourcen schwinden. Und es gibt keinen gesellschaftlichen Konsens, wie mit der steigenden Knappheit künftig umgegangen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

Grandmaster Cash

Erfahrenes Mitglied
11.04.2016
967
240
East Hampton
"Wie Vieh behandelt"

Für mich das wirklich interessante ist doch der FB Post im Original.

Da reicht bereits der erste Satz um zu wissen wo wirklich das Problem liegt: persönliche Frustbewältigung.

Scheinbar hat der "legendäre" Weber 2003 auf einmal den drahtigen Carstään mit Pilotenlizenz lieber gehabt als den dicken Thomas mit FDP Lizenz. (Quelle: Wikipedia Lebensläufe)

Das Ergebnis der Karrierewege ist bekannt. Der Pilot ist CEO mit HON Status und der Politiker ist Abgeordneter mit SEN Status (und dem alten HON Baggage Tag).
 
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nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.854
2.644
im Paralleluniversum
Nein, das glaube ich nicht. Weil (meiner Meinung nach) alle genannten Probleme die gleichen Ursachen haben.
Wenn diese Ursachen gelöst werden, werden die Probleme in TXL/BER, auf den Autobahnen, im Gesundheitssystem und bei Telekom und der Lufthansa sich zwar nicht in Luft auflösen, aber wieder auf ein erträgliches Maß reduziert werden.

Da bin ich nach wie vor anderer Meinung, denn er moniert nicht die externen Probleme (ob bewusst oder unbewusst, lass ich mal dahingestellt) sondern die, die LH intern zu verantworten hat. Die verkehrstechnische Infrastruktur ist nicht schuld daran, dass die Mitarbeiter sich ausser Stande sehen, die Kunden am Gate transparent darüber zu informieren ob und welche Verspätungen es gibt.


Die drei Haupt-Ursachen sind meiner Meinung nach:
- Der Kunde/Wähler erwartet heute Topp-Qualität zum Nulltarif
- Unsere Welt wird täglich enger, die Ressourcen schwinden. Und es gibt keinen gesellschaftlichen Konsens, wie mit der steigenden Knappheit künftig umgegangen wird.

Bei uns im Forum berschreibst Du damit das Selbstverständnis eines Maximierers.
 
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nhobalu

Forumskater
18.10.2010
11.854
2.644
im Paralleluniversum
Für mich das wirklich interessante ist doch der FB Post im Original.

Da reicht bereits der erste Satz um zu wissen wo wirklich das Problem liegt: persönliche Frustbewältigung.

Scheinbar hat der "legendäre" Weber 2003 auf einmal den drahtigen Carstään mit Pilotenlizenz lieber gehabt als den dicken Thomas mit FDP Lizenz. (Quelle: Wikipedia Lebensläufe)

Das Ergebnis der Karrierewege ist bekannt. Der Pilot ist CEO mit HON Status und der Politiker ist Abgeordneter mit SEN Status (und dem alten HON Baggage Tag).

Das einzige Wort, dem ich mich anschließen kann, ist das Wort "Frustbewältigung".
Und das zu recht. Denn ich schließe mich seinem Frust absolut an.
 

happyfriend

Erfahrenes Mitglied
04.05.2011
572
2
Txl ist meine Basis und ich mag den Flughafen. Der funktioniert für die permanente Überlastung schon sehr gut.
Allerdings sind Abflüge außerhalb der A-Gates für mich auch Horror.
Das liegt aber nicht am Flughafen, sondern an dem total besch.... und komplett unmotivierten Personal des unterirdischen Flughafendienstleisters.

Einmal nach Köln ab D geflogen- werde ich nie wieder tun. Schlange an Security startete kurz nach der Eingangstür. Um Haaresbreite war ich dann nach knapp 60 Min am Gate und durfte noch boarden. In den Pott fahre ich jetzt Bahn.

Mittagsfluge nach London gehen, zu der Zeit ist da nicht viel los, da kommt man schnell durch die Security. Fastlane gab es da mal, das Schild ist aber mE inzwischen verschwunden. Kundenwunsch vermutlich, angelehnt an den Berliner Grundtenor, die Stadt müsse für alle gleich sein, also Niveau für alle nach unten ziehen.

Dann hatte ich letzte Woche die Freude, ab C mit dem 340 nach MUC zu fliegen. Da kann ich den Bericht des Mitforisten auf der ersten Seite nur bestätigen. Ich saß auf einem C Ticket, der ganze Service drumherum war unterirdisch.
Verspätung hatte der Flug natürlich auch.

Sollte ich nochmal 340 irgendwo auf der Liste der anstehenden Flüge sehe, wird -so irgendwie möglich- umgebucht.
Auch das liegt aber nicht am Flughafen, sondern an LH.
Dazu kommt die zentrale Gepäckabgabe im B-Terminal. Wenigstens gibt es da noch einen Business-Schalter, letzte Woche kurz vorm langen Wochenende war da richtig was los.
Da tut die 5*-Airline auch nix.....ein paar mehr geöffnete Schalter wären sicher hilfreich.

LH tut nix in Berlin. Dagegen sind MUC und FRA echte Sevice-Oasen. Und zwar für alle mit LH-Fliegenden, nicht nur die Status-Kunden. Von Service-Centern wie dort können Berliner Kunden nur träumen. Wenn hier was schief geht und du nicht über die Lounge umbuchen etc kannst, hat der Service Lowcost-Niveau.
Liegt auch nicht an TXL, sondern an der 5*-Airline.

Ich bin kein LH-Basher, ich fliege eigentlich gerne mit denen. Und halte auch nicht viel von den Berliner Politikern, die jammern, dass Berlin kein Drehkreuz wird etc.
Aber ich fliege bewusst mit einem Fullservice-Carrier und erwarte einen zumindest etwas besseren Sevice als beim Lowcoster.
Und den bietet LH zur Zeit ab Tegel nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Wuff

Erfahrenes Mitglied
01.04.2012
3.145
10
HAM/LBC
Das einzige Wort, dem ich mich anschließen kann, ist das Wort "Frustbewältigung".
Und das zu recht. Denn ich schließe mich seinem Frust absolut an.

Da kann ich mich auch anschließen.

Worüber ich allerdings noch mehr frustriert bin, dass hier ein (Mit-)Verantwortlicher für das ganze Desaster sich in populistischer Weise auf die Seite der Kritiker schlägt.
Wie hieß es früher noch passend: "Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche".

Außerdem müssen wir beide + viele weitere hier im Forum wohl frustriert darüber sein, dass die Mehrheit der Bevölkerung und Flugreisenden abgestimmt und entschieden hat, wie Vieh behandelt zu werden. Im Flugzeug, Eisenbahn und Krankenhaus etc.. Hauptsache es ist billig oder sogar kostenlos. Dann stimmen die für dieses Produkt ab. Da kommt man als an Qualität interessierter Minderheit gegen die 80%-Mehrheit nicht mehr an.
 

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
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BRU
Das war ja schon seit den späten 1990ern das gewünschte Ergebnis der LH Geschäftspolitik als sie an vielen Stationen
das LH eigene Personal abgeschafft oder "verkauft" haben (LHR zB wenn ich richtig erinnere) um Kosten zu sparen und vor allem aus Pensionszusagen herauszukommen. Dass diese Entwicklung zu dieser Verschlechterung für Kunden führt wird doch den Handelnden klar gewesen sein, einmal abgesehen von dem teilweise zynischen Umgang mit Mitarbeitern.

Natürlich war es klar. Trotzdem kann ich nicht verstehen, warum hier Sattelberger dermaßen angegriffen wird, nur weil er wagt, diese Zustände öffentlich zu kritisieren; während LH plötzlich geradezu in Schutz genommen wird….

Und nochmal: Es geht mir hier weder um die Person Sattelberger noch um TXL – nur die Kritik teile ich. Wenn Du (mehrmals) wöchentlich fliegst, nervt Dich dieses Boden- und Boarding-Chaos zunehmend.

Klar kann man jetzt darüber diskutieren, wer an diesen Entwicklungen schuld ist. Und mag sein, dass in solchen Veröffentlichungen auch ein gewisser Frust mitspielt. Nur darf ich deswegen keine Kritik mehr üben?
 

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
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Ich bin kein LH-Basher, ich fliege eigentlich gerne mit denen. Und halte auch nicht viel von den Berliner Politikern, die jammern, dass Berlin kein Drehkreuz wird etc.
Aber ich fliege bewusst mit einem Fullservice-Carrier und erwarte einen zumindest etwas besseren Sevice als beim Lowcoster.
Und den bietet LH zur Zeit ab Tegel nicht.

Genau das ist es. Und das gilt nicht nur für TXL, sondern für immer mehr europäische LH-Stationen (außer MUC und FRA).
 

concordeuser

Erfahrenes Mitglied
01.11.2011
5.755
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Hamburg
@Anonyma

selbstverständlich ist die LH die Hauptverantwortliche für die Mißstände und die Kritik von vielerlei zunehmenden Mißständen bei Flugreisen erscheint mir sehr berechtigt. Völlige Zustimmung zu dir. Aber zu der Bewertung einer Kritik gehört immer auch der Blick auf "wer denn da" kritisiert. Und wenn ein FDP HON entdeckt dass Menschen in dieser Gesellschaft manchmal wie Vieh behandelt werden ....
 
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Herr Bierwurst

Erfahrenes Mitglied
27.03.2011
1.308
49
Natürlich war es klar. Trotzdem kann ich nicht verstehen, warum hier Sattelberger dermaßen angegriffen wird, nur weil er wagt, diese Zustände öffentlich zu kritisieren; während LH plötzlich geradezu in Schutz genommen wird….

Und nochmal: Es geht mir hier weder um die Person Sattelberger noch um TXL – nur die Kritik teile ich. Wenn Du (mehrmals) wöchentlich fliegst, nervt Dich dieses Boden- und Boarding-Chaos zunehmend.

Klar kann man jetzt darüber diskutieren, wer an diesen Entwicklungen schuld ist. Und mag sein, dass in solchen Veröffentlichungen auch ein gewisser Frust mitspielt. Nur darf ich deswegen keine Kritik mehr üben?

Ich glaube nicht, dass hier irgendjemand LH in Schutz nimmt, der die Zustände in TXL kennt.
Aber Form und Inhalt dessen, was der Sattelberger da offensichtlich im Affekt abgesondert hat, machen keinen besonders intelligenten Eindruck, sind teilweise arrongant, und bringen es m.M.n. auch nicht auf den Punkt. Da darf er sich nicht wundern, nicht ernst genommen zu werden und wird selbst zum Angriffspunkt. Ich finde es auch nicht sehr sympathisch und schlau, in der Öffentlichkeit mit seinem Vielfliegerstatus rumzuposen.
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
28.298
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irdisch
Sattelberger kennt den Laden von innen und weiß was möglich ist und unter welchen Zwängen die Abläufe stehen. Von daher ist sein Frust für mich interessant. Spricht mir insgesamt aus der Seele. Wenn die Prozesse nicht mal bei der Mutter LH klappen, braucht man bei EW nicht auf schnelle Besserung zu hoffen.
 
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Wuff

Erfahrenes Mitglied
01.04.2012
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HAM/LBC
Ich kenne TXL überhaupt nicht, aber aufgrund der Schilderungen hier scheint das Problem dort zu sein, dass in TXL anders als an vielen anderen Flughäfen, HONs, SENs und das Vieh aufgrund der örtlichen Gegebenheiten weitgehend identisch behandelt werden.
 
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concordeuser

Erfahrenes Mitglied
01.11.2011
5.755
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Hamburg
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Ich kenne TXL überhaupt nicht, aber aufgrund der Schilderungen hier scheint das Problem dort zu sein, dass in TXL anders als vielen anderen Flughäfen, HONs und das Vieh aufgrund der örtlichen Gegebenheiten weitgehend identisch behandelt werden.

Die Nomenklatur wird mit der Realität konfrontiert.
BTW: Wäre Hr Sattelberger LH CEO geworden, wäre die Welt für die LH Mitarbeiter und das Vieh auch keine bessere.
 
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