Habe mal eine Frage:
Hat es denn irgendwelche Auswirkungen auf irgendwas, wenn man parallel mehrere kostenfreie Tagesgeldkonten- und/oder SparCards führt? Diese im Zahlungsverkehr eingeschränkten Guthabenkonten sind ja alle schufafrei. Und auch bei anderen Auskunfteien habe ich meine bisherigen TG-Konten nicht entdecken können. Würde es Sinn machen, bei vielen verschiedenen Banken ein TG zu führen, einfach um eine Kundenhistorie zu erzeugen, auch wenn bspw. kein Guthaben drauf liegt? Über die Jahre wäre man dann quasi Kunde bei vielen Banken und könnte dort ggf. leichter an andere Produkte gelangen, die man als Neukunde evtl. nicht bekommen würde? Oder wenn man irgendwann seine Hauptbankverbindung ändern möchte, wäre man bereits Kunde bei der potentiellen neuen Bank.
Wenn es Dir um die Interne Bonität geht, eröffne Depots bei den Banken.
Allein ein leeres Depot hebt den internen Score deutlich.
Besser ist natürlich das Depot mit Inhalt zu füllen.
Dabei kann man auch die zig Kunden werben Kunden Angebote
mitnehmen.
Dass diese bei vielen Banken auch für Tagesgeldkonten/Sparpläne
gelten, zeigt dass gezielt zur Kundengewinnung gedacht sind.
(Die KwK Angebote nutze ich gern)
Von den Banken, bei denen ich Kunde mit Depots/Tagesgeld bin, bekomme ich regelmäßig
Werbung fürs Girokonto
Die DKB nimmt z.B. an der Check24 Aktion teil
2000 Payback Punkte für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos,
bei dem das Girokonto mit Visakarte mit eröffnet wird...
Bei der BBBank hab ich den Online-Antrag fürs Tagesgeld ausgefüllt.
Prompt wurde ich deswegen angerufen und mir erklärt, dass als Verrechnungskonto
das Girokonto bei der BBBank eröffnet werden würde.
Hab dagegen entschieden. Die BBBank hat mich nicht vergessen.
Einige Monate später bekam ich Werbung der BBBank fürs Girokonto.
Wenn du sie allerdings nutzt, kann es durchaus vorteilhaft sein.
Ich meine, dass ich etwa das Norisbank Girokonto auf diese Weise bekommen habe, obwohl zu dieser Zeit die Schufa-Scores im A**** waren.
Soweit ich mich erinnere, wurde die Schufa nicht mal abgefragt (könnte mich aber auch täuschen).
Bei der Commerzbank war es ähnlich, es wurden zwar Schufa-Scores abgefragt, aber anscheinend anders gewichtet (oder die wollten halt sehen, dass kein hartes Negativmerkmal drin war).
Die Commerzbank hat meines Wissen eine detaillierte Auswertung,
wie viel der jeweilige Kunde Geld kostet/Geld einbringt.
Das erklärt die Berichte über Kontokündigungen.