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Doch, klar: Das ist dann die Verdachtskuendigung.
Es geht nicht darum ob das aussprechen der Kündigung möglich ist, sondern ob diese auch vor Gericht standhält - Verdachtskündigungen vor Gericht? Gehen klar durch? Nun ich bin da skeptisch.
Doch, klar: Das ist dann die Verdachtskuendigung.
Eine fristlose Kündigung halt nach meiner Erfahrung selten vor Gericht stand. Stattdessen wird auf Grundlage des zerrütteten Arbeitsverhältnisses in der Güteverhandlung versucht eine Abfindung zu verhandeln, mit der beide Seiten klar kommen und die das Arbeitsverhältnis dann geordnet beendet.
Interessanter Fall! Lufthansa wird mit Sicherheit von den besten Arbeitsrechtlern in Deutschland beraten.
Und genau das hätte man auch ohne dieses TamTam erreichen können. Wenn ich es recht verstehe muss eine Nebentätigkeit bezahlt werden, wenn dies nicht der Fall war.........
Die sind auf gleicher Stufe angesiedelt wie die IT-Fachkräfte...Interessanter Fall! Lufthansa wird mit Sicherheit von den besten Arbeitsrechtlern in Deutschland beraten.
hessenschau.de spricht nur von einer ungenehmigten Nebentätigkeit als Berater, derentwegen er bereits abgemahnt wurde, als Kündigungsgrund:
von: https://www.hessenschau.de/wirtscha...es,lufthansa-ufo-baublies-kuendigung-100.html
Naja, man kann schon "unfit to fly" sein, aber andere Dinge erledigen können.
Blaublies ist/war zwar Vertreter der Ufo für LH-Flugbegleiter, m.W. war er aber zuletzt selber kein aktiver Flugbegleiter. Dann würden die Regeln einer normalen Krankschreibung gelten. Und da bleibt nicht viel Spielraum beim Arbeitgeber krank zu feiern und gleichzeitig bei der Gewerkschaft zu beraten.
Aber ich gehe davon aus, dass LH das nicht testosterongesteuert gemacht hat sondern mit Bedacht.
Bei der Personalie ist alles möglich, sind alles nur Menschen. Da kann es menscheln.
Da erinnere ich mich übrigens an einen Kantinenmitarbeiter (und Betriebsrat) in der Unimensa. Der hat während meines Studiums es auf mindestens 3, vielleicht waren es auch 4 fristlose Kündigungen gebracht, kann mich nicht mehr genau erinnern ob 3 oder 4.
Und der hat auch nichts unversucht gelassen - inklusive in der Mensa verteilte Aktionszettel - um die Mensa Betriebsleitung in maximaler Weise in die Pfanne zu hauen. Da herrschte der pure Haß von beiden Seiten. Rational war da wenig. Hat mich immer mal wieder während des Essens unterhalten, diese Zettel zu lesen. Gewinner gab es da garantiert keine. Zumindest die ersten 3-4 Prozesse hat die Betriebsleitung verloren, auch weil dieser speziale Mitarbeiter keinem Vergleich zugestimmt hätte. Somit steht dann entweder die Kündigung oder sie ist nichtig. Wie es final ausgegangen ist, weiß ich nicht. Es hat sich jedoch über Jahre gezogen.
Mit schlau hat so eine "multidimensionale" Auseinandersetzung wenig zu tun, wenn beide Parteien ihr Ego haben.
Ob man jetzt aber den Betreiber einer Mensa auf den gleichen Level heben möchte wie die Vorstandsetage eines börsennotierten Konzerns, wage ich mal zu bezweifeln.
Nimm VW, da geht der Streit um die Führungskräfte ja auch auf Kosten der Marke. Es wäre besser, da Ruhe reinzukriegen.
Hoffen wir mal, dass die fristlose (hilfsweise fristgerechte) Kündigung hält!
Befreundete LH'ler, die den Baublies nicht leiden können, meinen, dass er klagen wird und damit sehr gute Chancen hätte.
... dass er klagen wird und damit sehr gute Chancen hätte.
Tja und wenn es dann durch drei Instanzen geht........dann steigt das finanzielle Risiko für LH doch deutlich. Daher wäre es doch schlau gewesen sich im Vorfeld zu einigen. Das die LH Baublies nicht mehr beschäftigen möchte kann ich verstehen, das es hier einige gibt für die er ein rotes Tuch ist auch, aber das man sich im Zweifelsfall das Risiko ans Bein bindet zwei oder drei Jahresgehälter (Dauer des Arbeitsgerichtsverfahrens) mehr zu bezahlen als bei einer vernünftig verhandelten Abfindung, das verstehe ich nicht.
Mit Baublies gütlich einigen? Vorher wird der Papst schwanger.
Damit hat er dann aber seinen Job nicht zurück!![]()