Da wirkt die Unfelxibilität bei einem HON in F bzw. J Weiterflug sehr befremdlich, auch wenn LH da vertraglich korrekt gehandelt hat. Allerdings zeigt das keine Weitsicht.
Ja, genauso ist es. Von den Bedingungen her müssten Sie es rein vertraglich wohl nicht machen. Ob das aber schlau ist etc. ist eine andere Frage.
Jedes Business Flex Ticket in Europa kann man nehmen, um am Abflugtag einen früheren Flug nehmen zu können. Und mit einem First Class Langstreckenticket soll es bei den Zubringern nicht gehen? Ich finde das ziemlich lächerlich.
Klar wollen sie, dass man die Tage für die Langstrecke nur gegen Gebühr oder gar nicht ändern kann. Aber was ist der Vorteil für die Lufthansa, wenn man es einem Zubringer/Anschluss nicht erlaubt?
Teilweise nimmt es sogar total groteske Züge an. Zweimal hatte ich es selbst, dass ich im FCT war, und der übernächste Flug hatte eine hohe Verspätungswahrscheinlichkeit (was man ja sogar als Kunde teilweise in der App sieht über "Wo kommt dieser Flug her"). Weil aber noch keine "offizielle" Verspätung angezeigt wurde, wurde auch keine Umbuchung kostenfrei erlaubt.
Einmal wurde dann sogar der spätere Flug gestrichen - was dann zu einer zusätzlichen Nacht führte.
Von daher: Das wäre einfach ein Punkt, wo Lufthansa ohne Zusatzkosten großen Komfort ermöglichen könnte.
Und: Für alle Kritiker, die sagen "dann bucht doch lieber gleich kürzere Umstiege": Lufthansa sollte froh sein, wenn man das nicht macht, denn mit mehr Umsteigezeit gibt es weniger Probleme bei kleineren Verspätungen.
Und für die Kritiker, die sagen "das war bestimmt eine teurere Verbindung, auf die man gebucht werden will": Da es um J Klasse bei Anschluss/Zubringer geht, dürfte das eher nicht der Fall sein....
Früher galt: "Wer weg ist, ist weg" im Sinne von: Der Kunde kann keine Irreg mehr haben, wenn er bereits im Flieger sitzt. Gut für die Lufthansa, gut für den Kunden. Der Zusatzertrag aus einer möglichen Umbuchung (und wer wird das schon machen für 400 Euro??) scheint jetzt wichtiger.
Ich dachte auch immer, dass es eine (evtl. nicht veröffentlichte) Handlungsanweisung gibt, dass man HON mit F Ticket auch auf einen früheren Flug "setzen" kann - aber es wird je nach Person teilweise als Selbstverständlichkeit, teilweise als Ding der Unmöglichkeit und "das hat es noch nie gegeben" gehandhabt. Keine Ahnung, aber ein bisschen seltsam ist das schon
Und nochmal ein Praxisbeispiel: Freund von mir war in F Langstrecke gebucht, früherer Zubringer wurde verweigert (war im Winter). In FRA dann durch Verspätung des Fluges den Anschluss verpasst. Dadurch wäre er erst einen Tag später angekommen. Da gibt es offenbar eine schöne Regel, dass man dann auch das ganze Ticket, obwohl angeflogen, stornieren kann. Lufthansa musste ihn dann kostenfrei nach Hause fliegen. Also: Kosten für XXX-FRA-XXX, Kosten für Lounge, Kosten für Hotel in FRA, und das ursprüngliche Ticket full refund.
Mir soll mal jemand erklären, wie viele Leute die 400 Euro bezahlen, dass sich das rechnet, solch ein Risiko einzugehen....
Blödsinn oder?