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Und wenns Beladen ist hat es eher was von Resterampe…wenn man hungrig ist kauft man besser und billiger vorher.
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Aber beim Servicegang ist es Dir egal?
Genau mein Humor![]()
Besser hätte man das nicht schreiben können. Logisch ging es nur ums provozieren, und logisch bin darauf aufgesprungen.Versuche es gar nicht erst, bei solchen Äußerungen geht es im Regelfall nur darum, einem möglichst großen Personenkreis die eigene moralische Überlegenheit zu präsentieren, und natürlich den Mitmenschen die eigenen Ängste aufzunötigen. Mit Argumenten kommt man da ungefähr so weit wie bei einem Zeugen Jehovas.
Genau so ist es. Auch ich sehe eine Airline als „Lieferant“ bzw. „Dienstleister“. Nur genau deswegen erwarte ich auch, die gebuchte und bezahlte Leistung zu bekommen. Wobei ich durchaus Verständnis habe, wenn es mal zu Problemen kommt (vorausgesetzt, mein „Partner“ bemüht sich um eine auch mir passende Lösung). Und ich habe auch Verständnis, wenn es vorübergehend aufgrund einer geänderten Situation – gerade auch „höherer Gewalt“ - zu Problemen kommt. Nur irgendwann erwarte ich, dass etwas unternommen wird, dass das Angebot an die Umstände angepasst wird usw. Und dieser Punkt ist bei LH (bzw. der Luftfahrt allgemein, das betrifft nicht nur LH) für mich mittlerweile überschritten.Eine Airline ist ein Lieferant.
(...)
Eine Airline ist ein Dienstleister. Ich kaufe ein Ticket und wenn ich nicht zufrieden bin, dann buche ich nächstes mal anderswo und unternehme ggfs Schritte zur Minderungen/ Erstattung für unzulängliches Produkt.
Und danach bin ich mit dem Verein durch.
Nicht mehr und nicht weniger.
Genauso erwarte ich ein gewisses Mindestmaß an Service. Wie einen erreichbaren Ansprechpartner bei Problemen oder eine einigermaßen zeitnahe Bearbeitung bei Erstattungen für Hotels usw. Und für Callcenter oder Service Center können sie auch nicht argumentieren, dass man wegen Zuverlässigkeitsprüfung, Sicherheitsauflagen usw. nicht von heute auf morgen Personal einstellen kann. Ganz davon abgesehen, dass die Probleme der Nicht-Erreichbarkeit der Hotlines, des monatelangen Wartens auf Antworten auch nicht neu sind...
Vermutlich bekommst du aber deine Überstunden bezahlt oder verdienst sowieso schon nicht schlecht.In meinem Job kann ich nicht einfach nach Hause gehen, wenn Feuer unterm Dach ist, auch wenn ich Feierabend habe.
In meinem Job kann ich nicht einfach nach Hause gehen, wenn Feuer unterm Dach ist, auch wenn ich Feierabend habe.
Vermutlich bekommst du aber deine Überstunden bezahlt oder verdienst sowieso schon nicht schlecht.
Soweit ich weiß, bist du ja im medizinischen Bereich tätig. Dich mag dies nicht betreffen, aber meiner Meinung ist genau diese Denkweise der Grund für die Schieflage in der Pflege in Deutschland. Wozu große Reserven aufbauen, wenn die Arbeitnehmer über sich verfügen lassen, als wären sie ein Getränkeautomat, und dies auch noch für teilweise ziemlich überschaubare Löhne? Würden die Arbeitnehmer auf einen Anruf der Personaldispo mit "toi, toi, toi, ihr schafft das schon" reagieren, würde da sicher ein Umdenken stattfinden. Gilt natürlich für andere Servicebereiche ganz äquivalent.
Egal. Auch in dem Bereich Bodenpersonal wusste man seit die Flüge im Verkauf sind, wie viel Leut man jetzt braucht. Und seit Anfang der Jahres und verstärkt seit Ostern ist völlig klar, daß sehr viel ausgebucht sein wird.Es fehlt nicht nur am fliegenden Personal. Beim Bodenpersonal ist komplett Schicht im Schacht. Egal ob OPS, Check-In, Ticketing, Gate, Launtsch etc...
In der First habe ich genug Abstand, auf der Kurzstrecke habe ich auch vor COVID eigentlich nie etwas gegessen. Ich bin mir nicht sicher ob wir den gleichen Humor haben……[
Aber beim Servicegang ist es Dir egal?
Genau mein Humor
(ich nehme an, Du trägst die Maske dann, wenn die anderen alle gleichzeitig essen und trinken).
Ich will Die nichts aufzwingen oder habe wenig Interesse daran Dir irgendetwas zu präsentieren. Ich freue mich lediglich daran, dass Lufthansa sich von wissenschaftlichen Daten und nicht von Querdenkern leiten lässt.Versuche es gar nicht erst, bei solchen Äußerungen geht es im Regelfall nur darum, einem möglichst großen Personenkreis die eigene moralische Überlegenheit zu präsentieren, und natürlich den Mitmenschen die eigenen Ängste aufzunötigen. Mit Argumenten kommt man da ungefähr so weit wie bei einem Zeugen Jehovas.
Aber diese Regeln gelten nun einmal bei Lufthansa nicht, das wird klar kommuniziert, und wer Probleme hat sich an einfache Regeln zu erhalten, sollte sich fragen warum das so ist…..Ich bekomme einfach sooooo einen Hals, wenn irgendwelche Provokateure den Kampfbegriff "Querdenker" ins Spiel bringen, nur weil man sich verhält wie es in 28 von 31 EU/EFTA-Staaten sowie in DFW erlaubt ist.
Wer LH schon seit x Jahren meidet (wie gewisse aktive User in diesem Thread) sollte doch gar keine Probleme haben?
Zu viel Zeit oder Mitteilungsdrang?
Dir ist schon klar, das das irgendwie keinen Sinn macht?Nein, nur Empathie und aufrechte Anteilnahme.
Etwas Offtopic, aber diese Annahme ist leider fernab der Realität.Würden die Arbeitnehmer auf einen Anruf der Personaldispo mit "toi, toi, toi, ihr schafft das schon" reagieren, würde da sicher ein Umdenken stattfinden.
Betrifft auch nicht alle Destinationen. Du benennst ja interkonti Optionen und da betrifft es nur Nordamerika.Ich muss sagen, ich verstehe die Ankündigung wohl nicht...
Habe jetzt noch mal die selbe Reise gecheckt wie letzte Woche, und es sind immer noch 4 Optionen in der Eco (Light, Basic, Basic Plus, Flex) und 3 Optionen in der C (Basic, Basic Plus, Flex) gelistet, Preise sind noch exakt die selben wie letzte Woche.
Also ich sehe keine Veränderung.
welches Routing?Ich muss sagen, ich verstehe die Ankündigung wohl nicht...
Habe jetzt noch mal die selbe Reise gecheckt wie letzte Woche, und es sind immer noch 4 Optionen in der Eco (Light, Basic, Basic Plus, Flex) und 3 Optionen in der C (Basic, Basic Plus, Flex) gelistet, Preise sind noch exakt die selben wie letzte Woche.
Also ich sehe keine Veränderung.
Baut man viel Kapazitäten auf und dann kommen zu wenig Kunden, schreibt man deutlich rote Zahlen. Und weitere rote Zahlen - nach dem absoluten Ground Zero in der Luftfahrt - bedeuten schnell Insolvenzgefahr. D.h., man riskiert unmittelbar die Existenz der eigenen Organisation.Egal. Auch in dem Bereich Bodenpersonal wusste man seit die Flüge im Verkauf sind, wie viel Leut man jetzt braucht. Und seit Anfang der Jahres und verstärkt seit Ostern ist völlig klar, daß sehr viel ausgebucht sein wird.
Ich kenne sehr viele Unternehmen, die alles drangesetzt haben, um ihre vertraglichen Verpflichtungen auch in der Pandemie zu erfüllen und waren und sind dabei erfolgreich. Das nur am Rande.Baut man viel Kapazitäten auf und dann kommen zu wenig Kunden, schreibt man deutlich rote Zahlen. Und weitere rote Zahlen - nach dem absoluten Ground Zero in der Luftfahrt - bedeuten schnell Insolvenzgefahr. D.h., man riskiert unmittelbar die Existenz der eigenen Organisation.
Baut man zu wenig Kapazitäten auf, dann darf man monatelanges Firefighting betreiben, fährt Kunden sauer, aber man schreibt keine roten Zahlen und existiert damit nicht unmittelbar die Existenz der eigenen Organisation.
Dieser Sachverhalt ist die Ursache dafür, dass fast alle Konzerne, Unternehmen und staatliche Stellen zu wenig Kapazitäten bereitgestellt haben.
Hatte jetzt explizit Philadelphia (also Nordamerika) geguckt, wobei ich da durchaus immer beide Optionen, PHL und EWR checke. Am Ende sind das keine 30 Minuten Fahrtzeitunterschied vor Ort. Jahrelang war eigentlich EWR immer knapp preiswerter, aktuell ist es krass anderstrum.Betrifft auch nicht alle Destinationen. Du benennst ja interkonti Optionen und da betrifft es nur Nordamerika.
Was mittelfristig schlimmer ist, kann man schwerlich vorhersagen.Baut man viel Kapazitäten auf und dann kommen zu wenig Kunden, schreibt man deutlich rote Zahlen. Und weitere rote Zahlen - nach dem absoluten Ground Zero in der Luftfahrt - bedeuten schnell Insolvenzgefahr. D.h., man riskiert unmittelbar die Existenz der eigenen Organisation.
Baut man zu wenig Kapazitäten auf, dann darf man monatelanges Firefighting betreiben, fährt Kunden sauer, aber man schreibt keine roten Zahlen und existiert damit nicht unmittelbar die Existenz der eigenen Organisation.
Die meisten Unternehmen, die ich kenne, waren durch Corona allenfalls peripher betroffen. Nur sehr wenige Branchen hat es so stark getroffen wie die Luftfahrt, die faktisch staatlicherseits weitgehend verboten wurde.Ich kenne sehr viele Unternehmen, die alles drangesetzt haben, um ihre vertraglichen Verpflichtungen auch in der Pandemie zu erfüllen und waren und sind dabei erfolgreich. Das nur am Rande.
Ansonsten: Baut man zu wenig Kapazität auf, dann erfüllt man verbindlich eingegangene und im Voraus vollständig bezahlte vertragliche Verpflichtungen nicht. Und das im vollen Bewusstsein von Anfang an, was im Geschäftsleben zwar durchaus auch mal vorkommt, aber meist sind solche Unternehmen nicht lange am Markt.
Der einzige Grund, warum das für die Airlines nicht auch unmittelbar existenzgefährdend ist: Es machen nicht genug Kunden den Bürki und buchen den Privatjet auf Kosten der Airlines.
Die meisten Flugstreichungen dürften aufgrund von außergewöhnlichen Umständen sein, die auch nach EU261 solche sind. Zumal staatliche Organisationen - oder deren Dienstleister - gleichermaßen Engpässe verursachen. Daher viel Glück mit dem Einklagen der Kosten für den Privatjet.
Nein, denn die Aussagen von Flughafenbetreibern, Siko-Verantwortlichen, Flugsicherung etc. sind ja eindeutig. Wenn diese zwei Monate vorher wissen, dass sie nicht leisten können werden, dann kann man auch frühzeitig darauf reagieren.Was zu beweisen wäre von den Airlines.
Bei Flügen, die zwischen 14 Tagen und 24h vor Abflug einfach gestrichen wurden, wird einer Airline der Nachweis außergewöhnlicher Umstände nur gelingen, wenn sie für den konkreten Flug den Entzug des Slots durch Flugsicherung oder Airport nachweisen kann. Ansonsten ist das eine betriebliche Verantwortung der Airline.
Man kann nur hoffen, dass möglichst viele wenigstens die EU261-Ansprüche geltend machen. Wenigstens per Dienstleister. Ich hab jedenfalls noch nicht gehört, dass flightright und Co aktuell Anfragen massenweise ablehnen. Und die wissen ja nun wirklich, was geht und was nicht.