Bis zum 05.07. nur noch höchste Buchungsklassen bei LH im Verkauf

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spotterking

Erfahrenes Mitglied
14.07.2012
5.061
3.320
FRA
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Und wenns Beladen ist hat es eher was von Resterampe…wenn man hungrig ist kauft man besser und billiger vorher.
 
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skyblue99

Erfahrenes Mitglied
24.08.2019
4.978
6.704
[
Aber beim Servicegang ist es Dir egal?

Genau mein Humor :D

Versuche es gar nicht erst, bei solchen Äußerungen geht es im Regelfall nur darum, einem möglichst großen Personenkreis die eigene moralische Überlegenheit zu präsentieren, und natürlich den Mitmenschen die eigenen Ängste aufzunötigen. Mit Argumenten kommt man da ungefähr so weit wie bei einem Zeugen Jehovas.
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.166
3.526
ZRH / MUC
Versuche es gar nicht erst, bei solchen Äußerungen geht es im Regelfall nur darum, einem möglichst großen Personenkreis die eigene moralische Überlegenheit zu präsentieren, und natürlich den Mitmenschen die eigenen Ängste aufzunötigen. Mit Argumenten kommt man da ungefähr so weit wie bei einem Zeugen Jehovas.
Besser hätte man das nicht schreiben können. Logisch ging es nur ums provozieren, und logisch bin darauf aufgesprungen.

Ich bekomme einfach sooooo einen Hals, wenn irgendwelche Provokateure den Kampfbegriff "Querdenker" ins Spiel bringen, nur weil man sich verhält wie es in 28 von 31 EU/EFTA-Staaten sowie in DFW erlaubt ist.
 

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
16.575
9.982
BRU
Eine Airline ist ein Lieferant.

(...)

Eine Airline ist ein Dienstleister. Ich kaufe ein Ticket und wenn ich nicht zufrieden bin, dann buche ich nächstes mal anderswo und unternehme ggfs Schritte zur Minderungen/ Erstattung für unzulängliches Produkt.
Und danach bin ich mit dem Verein durch.

Nicht mehr und nicht weniger.
Genau so ist es. Auch ich sehe eine Airline als „Lieferant“ bzw. „Dienstleister“. Nur genau deswegen erwarte ich auch, die gebuchte und bezahlte Leistung zu bekommen. Wobei ich durchaus Verständnis habe, wenn es mal zu Problemen kommt (vorausgesetzt, mein „Partner“ bemüht sich um eine auch mir passende Lösung). Und ich habe auch Verständnis, wenn es vorübergehend aufgrund einer geänderten Situation – gerade auch „höherer Gewalt“ - zu Problemen kommt. Nur irgendwann erwarte ich, dass etwas unternommen wird, dass das Angebot an die Umstände angepasst wird usw. Und dieser Punkt ist bei LH (bzw. der Luftfahrt allgemein, das betrifft nicht nur LH) für mich mittlerweile überschritten.

Wie lange soll das denn noch weitergehen, so nach der Logik, „es ist ja nicht nur meine Schuld“ (ohne zu bestreiten, dass nicht nur die Airlines Schuld sind und es auch nicht nur LH ist, wo es Probleme gibt) und „warum soll ich was ändern, solange die anderen nichts tun“ oder so ähnlich.

Genauso erwarte ich ein gewisses Mindestmaß an Service. Wie einen erreichbaren Ansprechpartner bei Problemen oder eine einigermaßen zeitnahe Bearbeitung bei Erstattungen für Hotels usw. Und für Callcenter oder Service Center können sie auch nicht argumentieren, dass man wegen Zuverlässigkeitsprüfung, Sicherheitsauflagen usw. nicht von heute auf morgen Personal einstellen kann. Ganz davon abgesehen, dass die Probleme der Nicht-Erreichbarkeit der Hotlines, des monatelangen Wartens auf Antworten auch nicht neu sind...

Und was die „Berücksichtigung“ der fälligen Entschädigungen im Ticketpreis betrifft: Mit einer Ausnahme (A3-Flug letzten Sommer, die sogar von alleine gezahlt haben) wurden meine entsprechenden Forderungen seit Corona alle abgelehnt, mit Verweis auf „außerordentliche Umstände“ (Pandemie, ATC restrictions und Co.). Und in den meisten Ländern außerhalb DE ist das auch mit dem Klagen nicht so einfach, also das mit der Entschädigung bestenfalls Theorie (und ich würde auch nicht ausschließen, dass das auch die Airlines wissen, und je nach potenziellen Gerichtsstand eher zahlen oder eben nicht zahlen, weil der Pax eh nichts machen kann).

Aber vielleicht wachen sie ja jetzt endlich auf und reduzieren den Flugplan auf einen etwas realistischeren. Und zwar ein paar Wochen im Voraus, und nicht durch Streichungen 1 oder 2 Tage vor Flugdatum. Womit die Situation eher noch verschärft wird, weil es dann für gestrandete Paxe (misconnections wegen Verspätungen aufgrund Slots, Abfertigungsproblemen usw.) überhaupt keine Alternative gibt, und das dann zu so Situationen führt, wie in einem anderen Thread berichtet, mit über 60 Paxen auf der WL bei 3 freien Plätzen.

PS: Und für die Maskendiskussion gibt es bitte genügend andere Threads....
 

TAPulator

Erfahrenes Mitglied
25.12.2011
4.858
2.732
PIX, BER, ZRH
Genauso erwarte ich ein gewisses Mindestmaß an Service. Wie einen erreichbaren Ansprechpartner bei Problemen oder eine einigermaßen zeitnahe Bearbeitung bei Erstattungen für Hotels usw. Und für Callcenter oder Service Center können sie auch nicht argumentieren, dass man wegen Zuverlässigkeitsprüfung, Sicherheitsauflagen usw. nicht von heute auf morgen Personal einstellen kann. Ganz davon abgesehen, dass die Probleme der Nicht-Erreichbarkeit der Hotlines, des monatelangen Wartens auf Antworten auch nicht neu sind...

Und genau das Mindestmass an Service fehlt ja gerade. Dass in FRA am Servicedesk die Rolläden runtergehen, wenn noch Hunderte gestrandete Passagiere auf eine Umbuchung oder einen Hotelvoucher warten, ist eine Frechheit, aber auch leider nicht neu. Ich habe das schon früher beobachten können und auch damals schon gedacht, die armen Schweine, die bei diesem Saftladen buchen. Aber natürlich wird eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter bei LH nicht gerade die Extrameile laufen, damit der Laden funktioniert. Das hat man ja sauber weggespohrt. Und das ist nicht nur Sache des Vorstandes, sondern auch der mittleren Leitungsebene. In meinem Job kann ich nicht einfach nach Hause gehen, wenn Feuer unterm Dach ist, auch wenn ich Feierabend habe.
 

Funtracer

Erfahrenes Mitglied
05.12.2014
1.878
831
ZQH
In meinem Job kann ich nicht einfach nach Hause gehen, wenn Feuer unterm Dach ist, auch wenn ich Feierabend habe.
Vermutlich bekommst du aber deine Überstunden bezahlt oder verdienst sowieso schon nicht schlecht.

Hättest du diese Einstellung immer noch, wenn du für knapp über dem Mindestlohn bei einem Handling Agent angestellt wärst, der für genau soundsoviele Stunden beauftragt wurde? Wo das im Normalfall hinkommt, bei Unregelmäßigkeiten aber nicht mehr? Und natürlich Reserven weder vorgesehen sind noch bezahlt werden?

Das würde ich vielleicht beim ersten, zweiten und möglicherweise auch dritten Mal noch mitmachen, weil mir die Leute leid tun, die sonst vergeblich in der Schlange stehen. Wenn ich meinen Arbeitgeber aber auf den Missstand hingewiesen habe und sich nichts ändert, hätte ich keine Lust mehr, weiter unbezahlt zu arbeiten und würde genau pünktlich Schluss machen.
 

skyblue99

Erfahrenes Mitglied
24.08.2019
4.978
6.704
In meinem Job kann ich nicht einfach nach Hause gehen, wenn Feuer unterm Dach ist, auch wenn ich Feierabend habe.

Soweit ich weiß, bist du ja im medizinischen Bereich tätig. Dich mag dies nicht betreffen, aber meiner Meinung ist genau diese Denkweise der Grund für die Schieflage in der Pflege in Deutschland. Wozu große Reserven aufbauen, wenn die Arbeitnehmer über sich verfügen lassen, als wären sie ein Getränkeautomat, und dies auch noch für teilweise ziemlich überschaubare Löhne? Würden die Arbeitnehmer auf einen Anruf der Personaldispo mit "toi, toi, toi, ihr schafft das schon" reagieren, würde da sicher ein Umdenken stattfinden. Gilt natürlich für andere Servicebereiche ganz äquivalent.
 
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TAPulator

Erfahrenes Mitglied
25.12.2011
4.858
2.732
PIX, BER, ZRH
Vermutlich bekommst du aber deine Überstunden bezahlt oder verdienst sowieso schon nicht schlecht.

Soweit ich weiß, bist du ja im medizinischen Bereich tätig. Dich mag dies nicht betreffen, aber meiner Meinung ist genau diese Denkweise der Grund für die Schieflage in der Pflege in Deutschland. Wozu große Reserven aufbauen, wenn die Arbeitnehmer über sich verfügen lassen, als wären sie ein Getränkeautomat, und dies auch noch für teilweise ziemlich überschaubare Löhne? Würden die Arbeitnehmer auf einen Anruf der Personaldispo mit "toi, toi, toi, ihr schafft das schon" reagieren, würde da sicher ein Umdenken stattfinden. Gilt natürlich für andere Servicebereiche ganz äquivalent.

Dass man bei Feuer in der Hütte nicht einfach nach Hause geht, bezog sich nicht auf die Beschäftigten am Service Desk, sondern die Leute in etwa in meiner Gehaltsklasse. Die haben dafür zu sorgen, dass der Laden läuft, im Zweifel auch an der Kunden-"Front".
 

Xray

Erfahrenes Mitglied
13.04.2017
2.030
1.124
Es fehlt nicht nur am fliegenden Personal. Beim Bodenpersonal ist komplett Schicht im Schacht. Egal ob OPS, Check-In, Ticketing, Gate, Launtsch etc...
Egal. Auch in dem Bereich Bodenpersonal wusste man seit die Flüge im Verkauf sind, wie viel Leut man jetzt braucht. Und seit Anfang der Jahres und verstärkt seit Ostern ist völlig klar, daß sehr viel ausgebucht sein wird.

Diese ganzen Vergleiche hier im Forum mit Lieferketten etc. ziehen hier für mich auch nicht. Hier wurde im Forum schon von Ersatzteilmangel und China und fehlender maintenance schwadroniert. Ich sehe aber keine Ausfälle wegen AOG oder längerer maintenance. Ich hab jetzt primär EW in DUS und CGN beobachtet. Das Muster der Ausfälle bei EW sieht für mich schlicht danach aus, dass der EW Personal fehlt, um verkaufte Flüge abzuwickeln. Das liegt nicht an Siko, nicht an der Flugsicherung und ganz sicher nicht am auch immer gerne pauschal eingeworfenen Ukrainekrieg, oder welche deswegen umgeleiteten Flüge haben den Luftraum zwischen CGN und OLB am Samstag belegt?

Was war denn der Plan ab Ostern? Hat man ab Ostern wirklich alles versucht, um Personal, egal ob fliegend oder Boden, heranzubekommen? Wann wurde klar, dass man mehr angeboten und verkauft hat, als man abliefern kann? Und was war der Plan ab dann? Vermutlich Augen zu und durch, nicht schon vorzeitig Schwäche zeigen, it kütt wie it kütt...
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
16.449
14.717
IAH & HAM
[
Aber beim Servicegang ist es Dir egal?

Genau mein Humor :D

(ich nehme an, Du trägst die Maske dann, wenn die anderen alle gleichzeitig essen und trinken).
In der First habe ich genug Abstand, auf der Kurzstrecke habe ich auch vor COVID eigentlich nie etwas gegessen. Ich bin mir nicht sicher ob wir den gleichen Humor haben……
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
16.449
14.717
IAH & HAM
Versuche es gar nicht erst, bei solchen Äußerungen geht es im Regelfall nur darum, einem möglichst großen Personenkreis die eigene moralische Überlegenheit zu präsentieren, und natürlich den Mitmenschen die eigenen Ängste aufzunötigen. Mit Argumenten kommt man da ungefähr so weit wie bei einem Zeugen Jehovas.
Ich will Die nichts aufzwingen oder habe wenig Interesse daran Dir irgendetwas zu präsentieren. Ich freue mich lediglich daran, dass Lufthansa sich von wissenschaftlichen Daten und nicht von Querdenkern leiten lässt.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich bekomme einfach sooooo einen Hals, wenn irgendwelche Provokateure den Kampfbegriff "Querdenker" ins Spiel bringen, nur weil man sich verhält wie es in 28 von 31 EU/EFTA-Staaten sowie in DFW erlaubt ist.
Aber diese Regeln gelten nun einmal bei Lufthansa nicht, das wird klar kommuniziert, und wer Probleme hat sich an einfache Regeln zu erhalten, sollte sich fragen warum das so ist…..
 

CarstenS

Erfahrenes Mitglied
08.09.2012
3.729
4.904
Nein, nur Empathie und aufrechte Anteilnahme.
Dir ist schon klar, das das irgendwie keinen Sinn macht?
Jemand der eine negative emotionale Beziehung zu etwas hat (Richtung Abscheu gehend), kann nicht aufrichtig Anteil nehmen, weil eben die Emotion getrieben durch die eigene negative Beziehung konstante Bestätigung sucht - das vermeintliche Leiden anderer bestätigt einen selbst.

Davon abgesehen, jeder hat andere Umstände, Präferenzen und Rahmenbedingungen.
Du für dich hast festgestellt, was LH bietet, genügt dir nicht.

Wieso glaubst du, dass die Faktoren, die dir wichtig sind, universell auf andere anwendbar sind?

Ganz ehrlich, basierend auf meinen Leben bin ich eigentlich davon überzeugt, dass die Mehrheit meiner Mitmenschen keine Ahnung haben, was gut für sie ist. Und daher konstant Fehlentscheidungen bzgl. ihrer Konsums und Lebens treffen.
Wahrscheinlicher dürfte jedoch sein, das meine Mitmenschen andere Bedürfnisse und Präferenzen haben, und deswegen andere Entscheidungen treffen - die für sie wunderbar passen.
 
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MFox

Erfahrenes Mitglied
10.06.2016
1.679
2.323
Würden die Arbeitnehmer auf einen Anruf der Personaldispo mit "toi, toi, toi, ihr schafft das schon" reagieren, würde da sicher ein Umdenken stattfinden.
Etwas Offtopic, aber diese Annahme ist leider fernab der Realität.

Als Arbeitnehmer im Schichtdienst ist man auf den Disponenten, der leider auch oft über Nasenfaktor über deine Zeit verfügen kann, angewiesen. Umgekehrt natürlich aber genauso. Ich habe mal vor einigen Jahren im Rahmen einer Ausbildung ein Jahr im Schichtdienst gearbeitet und da lernt man das recht schnell, spätestens wenn man selber mal einen freien Tag / Diensttausch sich wünscht auf dem man eigentlich Dienst hat und der Disponent es einem nicht verziehen hat, dass man letzte Woche "toi, toi, toi" gewünscht hat und gegangen ist. Deshalb sind beide Beteiligten immer an einer ganz guten Beziehung zueinander interessiert. Dann wird dann von den Kollegen dort, doch eher die AU geworfen. Was aber meist auch in einem nachteiligerem Nasenranking beim Disponenten resultiert.

Gehört aber wohl eher in den "Wo sind alle die Arbeitskräfte hin"-Thread. Gerne da weiter.
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
12.866
10.862
Ich muss sagen, ich verstehe die Ankündigung wohl nicht...

Habe jetzt noch mal die selbe Reise gecheckt wie letzte Woche, und es sind immer noch 4 Optionen in der Eco (Light, Basic, Basic Plus, Flex) und 3 Optionen in der C (Basic, Basic Plus, Flex) gelistet, Preise sind noch exakt die selben wie letzte Woche.

Also ich sehe keine Veränderung.
 

cs1

Erfahrenes Mitglied
28.06.2017
295
44
Ich muss sagen, ich verstehe die Ankündigung wohl nicht...

Habe jetzt noch mal die selbe Reise gecheckt wie letzte Woche, und es sind immer noch 4 Optionen in der Eco (Light, Basic, Basic Plus, Flex) und 3 Optionen in der C (Basic, Basic Plus, Flex) gelistet, Preise sind noch exakt die selben wie letzte Woche.

Also ich sehe keine Veränderung.
Betrifft auch nicht alle Destinationen. Du benennst ja interkonti Optionen und da betrifft es nur Nordamerika.
 

olip

Erfahrenes Mitglied
04.01.2013
1.417
703
Darmstadt
Ich muss sagen, ich verstehe die Ankündigung wohl nicht...

Habe jetzt noch mal die selbe Reise gecheckt wie letzte Woche, und es sind immer noch 4 Optionen in der Eco (Light, Basic, Basic Plus, Flex) und 3 Optionen in der C (Basic, Basic Plus, Flex) gelistet, Preise sind noch exakt die selben wie letzte Woche.

Also ich sehe keine Veränderung.
welches Routing?
Asien z.B. ist nicht betroffen, d.h. ARN FRA VIE BKK MUC FRA ARN geht nach wie vor.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
9.444
9.876
Egal. Auch in dem Bereich Bodenpersonal wusste man seit die Flüge im Verkauf sind, wie viel Leut man jetzt braucht. Und seit Anfang der Jahres und verstärkt seit Ostern ist völlig klar, daß sehr viel ausgebucht sein wird.
Baut man viel Kapazitäten auf und dann kommen zu wenig Kunden, schreibt man deutlich rote Zahlen. Und weitere rote Zahlen - nach dem absoluten Ground Zero in der Luftfahrt - bedeuten schnell Insolvenzgefahr. D.h., man riskiert unmittelbar die Existenz der eigenen Organisation.

Baut man zu wenig Kapazitäten auf, dann darf man monatelanges Firefighting betreiben, fährt Kunden sauer, aber man schreibt keine roten Zahlen und existiert damit nicht unmittelbar die Existenz der eigenen Organisation.

Dieser Sachverhalt ist die Ursache dafür, dass fast alle Konzerne, Unternehmen und staatliche Stellen zu wenig Kapazitäten bereitgestellt haben.
 
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Xray

Erfahrenes Mitglied
13.04.2017
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1.124
Baut man viel Kapazitäten auf und dann kommen zu wenig Kunden, schreibt man deutlich rote Zahlen. Und weitere rote Zahlen - nach dem absoluten Ground Zero in der Luftfahrt - bedeuten schnell Insolvenzgefahr. D.h., man riskiert unmittelbar die Existenz der eigenen Organisation.

Baut man zu wenig Kapazitäten auf, dann darf man monatelanges Firefighting betreiben, fährt Kunden sauer, aber man schreibt keine roten Zahlen und existiert damit nicht unmittelbar die Existenz der eigenen Organisation.

Dieser Sachverhalt ist die Ursache dafür, dass fast alle Konzerne, Unternehmen und staatliche Stellen zu wenig Kapazitäten bereitgestellt haben.
Ich kenne sehr viele Unternehmen, die alles drangesetzt haben, um ihre vertraglichen Verpflichtungen auch in der Pandemie zu erfüllen und waren und sind dabei erfolgreich. Das nur am Rande.

Ansonsten: Baut man zu wenig Kapazität auf, dann erfüllt man verbindlich eingegangene und im Voraus vollständig bezahlte vertragliche Verpflichtungen nicht. Und das im vollen Bewusstsein von Anfang an, was im Geschäftsleben zwar durchaus auch mal vorkommt, aber meist sind solche Unternehmen nicht lange am Markt.
Der einzige Grund, warum das für die Airlines nicht auch unmittelbar existenzgefährdend ist: Es machen nicht genug Kunden den Bürki und buchen den Privatjet auf Kosten der Airlines.
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
12.866
10.862
Betrifft auch nicht alle Destinationen. Du benennst ja interkonti Optionen und da betrifft es nur Nordamerika.
Hatte jetzt explizit Philadelphia (also Nordamerika) geguckt, wobei ich da durchaus immer beide Optionen, PHL und EWR checke. Am Ende sind das keine 30 Minuten Fahrtzeitunterschied vor Ort. Jahrelang war eigentlich EWR immer knapp preiswerter, aktuell ist es krass anderstrum.

Keine Veränderungen gegenüber letztem Montag, immer noch große Preisunterschiede bei Hin- und Rückflug trotz gleicher Kategorie (also z.B. Basic Eco hin €1200, Basic Eco zurück €400), also nicht automatisch immer gleiche Buchungsklasse ?

Baut man viel Kapazitäten auf und dann kommen zu wenig Kunden, schreibt man deutlich rote Zahlen. Und weitere rote Zahlen - nach dem absoluten Ground Zero in der Luftfahrt - bedeuten schnell Insolvenzgefahr. D.h., man riskiert unmittelbar die Existenz der eigenen Organisation.

Baut man zu wenig Kapazitäten auf, dann darf man monatelanges Firefighting betreiben, fährt Kunden sauer, aber man schreibt keine roten Zahlen und existiert damit nicht unmittelbar die Existenz der eigenen Organisation.
Was mittelfristig schlimmer ist, kann man schwerlich vorhersagen.
Im Zweifel ist einmal mehr beim Staat betteln besser, als langfristig Kunden an die physische (andere Airlines) und logische Konkurrenz (WebEx...) zu verlieren.

Aktuell ist glaube ich "man schreibt keine roten Zahlen" bei Option 2 die Untertreibung des Jahrzehnts...
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
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Ich kenne sehr viele Unternehmen, die alles drangesetzt haben, um ihre vertraglichen Verpflichtungen auch in der Pandemie zu erfüllen und waren und sind dabei erfolgreich. Das nur am Rande.

Ansonsten: Baut man zu wenig Kapazität auf, dann erfüllt man verbindlich eingegangene und im Voraus vollständig bezahlte vertragliche Verpflichtungen nicht. Und das im vollen Bewusstsein von Anfang an, was im Geschäftsleben zwar durchaus auch mal vorkommt, aber meist sind solche Unternehmen nicht lange am Markt.
Der einzige Grund, warum das für die Airlines nicht auch unmittelbar existenzgefährdend ist: Es machen nicht genug Kunden den Bürki und buchen den Privatjet auf Kosten der Airlines.
Die meisten Unternehmen, die ich kenne, waren durch Corona allenfalls peripher betroffen. Nur sehr wenige Branchen hat es so stark getroffen wie die Luftfahrt, die faktisch staatlicherseits weitgehend verboten wurde.

Ich verstehe nicht, warum Du auf die Airlines abzielst. Fast alle Unternehmen rund um die Luftfahrt - das sind Tausende - haben so gehandelt. Wir leben in einem Staat, wo der Gesundheitsminister letztes Jahr das Bestellen der Boosterdosen verpennt hat. Ein ganzes Land im Glashaus.

Wäre die LHG waghalsig gewesen und hätte Kapazitäten massiv aufgebaut, dann könnte jetzt In Summe kein Passagier mehr fliegen, weil die anderen Engpässe bestehen. Und dann?

Die meisten Flugstreichungen dürften aufgrund von außergewöhnlichen Umständen sein, die auch nach EU261 solche sind. Zumal staatliche Organisationen - oder deren Dienstleister - gleichermaßen Engpässe verursachen. Daher viel Glück mit dem Einklagen der Kosten für den Privatjet.
 
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Erfahrenes Mitglied
13.04.2017
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Die meisten Flugstreichungen dürften aufgrund von außergewöhnlichen Umständen sein, die auch nach EU261 solche sind. Zumal staatliche Organisationen - oder deren Dienstleister - gleichermaßen Engpässe verursachen. Daher viel Glück mit dem Einklagen der Kosten für den Privatjet.

Was zu beweisen wäre von den Airlines.
Bei Flügen, die zwischen 14 Tagen und 24h vor Abflug einfach gestrichen wurden, wird einer Airline der Nachweis außergewöhnlicher Umstände nur gelingen, wenn sie für den konkreten Flug den Entzug des Slots durch Flugsicherung oder Airport nachweisen kann. Ansonsten ist das eine betriebliche Verantwortung der Airline.
Man kann nur hoffen, dass möglichst viele wenigstens die EU261-Ansprüche geltend machen. Wenigstens per Dienstleister. Ich hab jedenfalls noch nicht gehört, dass flightright und Co aktuell Anfragen massenweise ablehnen. Und die wissen ja nun wirklich, was geht und was nicht.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
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Was zu beweisen wäre von den Airlines.
Bei Flügen, die zwischen 14 Tagen und 24h vor Abflug einfach gestrichen wurden, wird einer Airline der Nachweis außergewöhnlicher Umstände nur gelingen, wenn sie für den konkreten Flug den Entzug des Slots durch Flugsicherung oder Airport nachweisen kann. Ansonsten ist das eine betriebliche Verantwortung der Airline.
Man kann nur hoffen, dass möglichst viele wenigstens die EU261-Ansprüche geltend machen. Wenigstens per Dienstleister. Ich hab jedenfalls noch nicht gehört, dass flightright und Co aktuell Anfragen massenweise ablehnen. Und die wissen ja nun wirklich, was geht und was nicht.
Nein, denn die Aussagen von Flughafenbetreibern, Siko-Verantwortlichen, Flugsicherung etc. sind ja eindeutig. Wenn diese zwei Monate vorher wissen, dass sie nicht leisten können werden, dann kann man auch frühzeitig darauf reagieren.

Dir ist es eben lieber, wenn Airlines die Flüge nicht streichen, sondern einfach nicht fliegen. Das Chaos wäre dann noch viel größer.