Wero - Europäisches digitales Zahlungssystem

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JES-AA

Erfahrenes Mitglied
12.04.2023
903
620
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hier ein interessanter Artikel, v.a. auch die Kommentare einiger Leser sind sehr lesenswert:

 
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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.350
9.285
Bislang nimmt, zumindest in Deutschland, der nicht besonders am Thema Paymentlösungen interessierte Konsument Wero gar nicht wahr.
Das ist vermutlich auch so gewollt, solange das Angebot für Wero sinnvollen Einsatzmöglichkeiten (also nicht P2P, was ja eh kein Geld bringt) noch sehr begrenzt ist und nur wenige der teilnehmenden Banken bislang die dafür notwendigen Voraussetzungen geschaffen haben.
Wero ist derzeit in einer Early-Adoptor-Phase. Das dürfte auch so gewollt und geplant sein.
Dass Wero ein Zahlungssservice der einzelnen Bank ist und kein (von der Bank) unabhängiges Zahlungssystem, ist von EPI (also den teilnehmenden Banken) genau so gewollt.
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.350
9.285
Vermutlich erwarten die Werbestrategen an bestimmten Orten besonders viele potenzielle Early Adopter.
Letztlich ist so eine Einführung eines komplexen Two-Sided-Markets-Angebots immer ein Spagat zwischen Aufbau der Teilnehmer auf beiden Seiten, also Konsumenten und Händler (was Nutzungsmöglichkeit für die Konsumenten bedeutet).
 

dorin

Erfahrenes Mitglied
21.01.2025
297
233
Bin gespannt wie es in einem Jahr ausschauen wird.
Bisher geht das für meinen Geschmack sehr schleppend.
 

Manaburner

Erfahrenes Mitglied
22.01.2020
1.441
957
"Allerdings können aktuell nur Kunden der Sparkasse sowie von Volks- und Raiffeisenbanken Wero in diesen Shops nutzen. Kunden der Deutschen Bank und Postbank sollen als nächstes folgen, darauf ING und Revolut."

Der totale PayPal Killer, ich seh schon. Ein Trauerspiel ist das. Leider
 
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JES-AA

Erfahrenes Mitglied
12.04.2023
903
620
"....Kunden der Deutschen Bank und Postbank sollen als nächstes folgen, ...."

dieses Jahr - wie ursprünglich mal genannt - aber sicher nicht mehr, gerade heute sind ja die neuen Apps für Deutsche Bank und Postbank released worden, Neuerungen (wie Click to Pay für Mastercard, einfacher App Modus, Bargeld Code für Gemeinschaftskonten) gibt es, Wero direkt in den Apps um damit zu bezahlen ist aber nicht dabei ....
 
Zuletzt bearbeitet:

JES-AA

Erfahrenes Mitglied
12.04.2023
903
620
Deutsche Bank startet Wero für Millionen Kunden. Europa will beim Bezahlen unabhängiger von US-Anbietern werden. Wero soll als Alternative zu Paypal und Co. aufgebaut werden. Nun bietet eine weitere große Bank das Zahlverfahren an.


Auch die Hauptmarke Deutsche Bank nutzt die separate Wero App, wie bereits schon die Postbank

 
Zuletzt bearbeitet:

JES-AA

Erfahrenes Mitglied
12.04.2023
903
620
Wann ist die Norisbank an der Reihe?

gute Frage, die Norisbank Kunden haben ja z.B. auch nicht den BarGeld Code zum Geld abheben an der Supermarktkasse mit der App, scheinbar sind die

19 Millionen Kunden der Deutschen und Postbank hier vorneweg, bei der Norisbank hingegen gibt es andere Prioritäten...

Was ich gut finde ist das Deutsche bzw. Postbank die seperate Wero App nutzen, in der regulären Banking App ist schon so viel drin, da finde ich die seperate App die sich aufs nötigste Konzentriert, für den Zweck passend.
 
Zuletzt bearbeitet:

kmak

Erfahrenes Mitglied
12.03.2016
1.539
1.079
Solange wero keinen brauchbaren Käuferschutz hat der insbesondere auch das Risiko der Händlerinsolvenz abdeckt (das wird künftig noch viel stärker relevant werden) werde ich das nicht nutzen. Da bleibe ich lieber bei den Drei-Parteien Kreditkarten und halt Paypal.
 
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bindannmalweg

Erfahrenes Mitglied
08.12.2015
908
169
Solange wero keinen brauchbaren Käuferschutz hat der insbesondere auch das Risiko der Händlerinsolvenz abdeckt (das wird künftig noch viel stärker relevant werden) werde ich das nicht nutzen. Da bleibe ich lieber bei den Drei-Parteien Kreditkarten und halt Paypal.
PayPal Käuferschutz musste ich noch nie in Anspruch nehmen. Mit Chargeback habe ich allerdings eher durchwachsene Erfahrungen gemacht.

Der "Käuferschutz" ist leider häufig weniger Wert als man denkt. Das Beste ist sich vorher schlau zu machen, mit wem man Geschäfte macht.
 
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JES-AA

Erfahrenes Mitglied
12.04.2023
903
620
..

Der "Käuferschutz" ist leider häufig weniger Wert als man denkt. Das Beste ist sich vorher schlau zu machen, mit wem man Geschäfte macht.

Da reicht es aus einmal bei Lieferando zu bestellen, da gibt es genug Lieferanten die die Bestellung zwar annehmen, dann aber -wenn man vorab bezahlt hat - einen auf tot machen oder die Bestellung irgendwo abwerfen, bei der letzten Bestellung hat der Lieferant nur nach der Hausnummer geschaut, das es hierzulande auch Straßennamen gibt fehlanzeige, so was wie Google Maps ist dort auch unbekannt, Bewertungen zur Orientierung kann man knicken, das sagt überhaupt nichts mehr aus, das nur als Beispiel ...
 

bindannmalweg

Erfahrenes Mitglied
08.12.2015
908
169
Da reicht es aus einmal bei Lieferando zu bestellen, da gibt es genug Lieferanten die die Bestellung zwar annehmen, dann aber -wenn man vorab bezahlt hat - einen auf tot machen oder die Bestellung irgendwo abwerfen, bei der letzten Bestellung hat der Lieferant nur nach der Hausnummer geschaut, das es hierzulande auch Straßennamen gibt fehlanzeige, so was wie Google Maps ist dort auch unbekannt, Bewertungen zur Orientierung kann man knicken, das sagt überhaupt nichts mehr aus, das nur als Beispiel ...
Gut, aber in dem Fall ist ja Lieferando der Ansprechpartner. Oder machst du dann gleich ein Chargeback? Bei den Margen die Lieferando hat würde es mich wundern, wenn die nicht sehr kulant wären.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das hilft bei insolvenz wenig. Oft sind es seriöse, traditionsreiche Händler bei denen es dann doch nicht reicht.
Das ist in der Tat ein sinnvoller Fall für einen Käuferschutz.

Wero hat ja angekündigt, einen Käuferschutz für Online-Shop Zahlungen einzuführen. Mal schauen was da noch kommt.
 

MAGURO

Erfahrenes Mitglied
30.06.2020
1.457
1.872
PayPal Käuferschutz musste ich noch nie in Anspruch nehmen. Mit Chargeback habe ich allerdings eher durchwachsene Erfahrungen gemacht.

Der "Käuferschutz" ist leider häufig weniger Wert als man denkt. Das Beste ist sich vorher schlau zu machen, mit wem man Geschäfte macht.
Ich habe das bisher dreimal benötigt und immer Erfolgt gehabt bei PayPal. Das möchte ich aktuell bei Online Shopping nicht missen. Ehrlicherweise verzichte ich aber nun weitestgehend auf deutsche Onlineshops, weil der gerade bei Retoure, vermisste Sendung, etc der Service unter aller Sau ist. Da lobe ich mir einfach Amazon. Selbst Tema ist besser als viele deutsche Shop (vom Service, nicht Sortiment). Fazit: der Wero ist für mich nicht interessant.
 

Debating0745

Aktives Mitglied
29.01.2024
222
355
Ich habe das bisher dreimal benötigt und immer Erfolgt gehabt bei PayPal. Das möchte ich aktuell bei Online Shopping nicht missen. Ehrlicherweise verzichte ich aber nun weitestgehend auf deutsche Onlineshops, weil der gerade bei Retoure, vermisste Sendung, etc der Service unter aller Sau ist. Da lobe ich mir einfach Amazon. Selbst Tema ist besser als viele deutsche Shop (vom Service, nicht Sortiment). Fazit: der Wero ist für mich nicht interessant.
US-Unternehmen scheinen mir generell etwas serviceorientierter zu sein als deutsche Unternehmen. Bei Amazon hat es leider den negativen Nebeneffekt, dass man auch schon mal Retouren von anderen zugeschickt bekommt. Wer da Mode bestellt, bekommt auch schon mal verdreckte, stinkige oder falsche Produkte (jedoch mit richtigem Etikett - vermutlich Rücksende-Scam von irgendwelchen oberschlauen Leuten).
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
15.350
9.285
Das hilft bei insolvenz wenig. Oft sind es seriöse, traditionsreiche Händler bei denen es dann doch nicht reicht.
Dass Du da mit einer KK besser dran bist, steht außer Frage.
Aus Kundensicht gibt es nüchtern betrachtet keinen Grund, Wero zu präferieren, und auch nichts, wieso Wero für den einzelnen Kunden irgend ein Problem lösen würde, für das es nicht bereits längst eine Lösung gibt.
Aus Sicht der Banken verstehe ich, dass sie es einführen möchten, um besser an der Wertschöpfung im Zahlungsmarkt zu partizipieren und weniger an Dritte abzugeben. Vollkommen legitimer Ansatz aus meiner Sicht.
 

lula

Aktives Mitglied
18.06.2024
170
127
Solange es den Händlern verboten ist, die Gebühren für Kreditkarte, PayPal, Wero, Bargeld, ... direkt dem Kunden weiterzureichen, bleibt dieses Problem bestehen.
Werde ich nie verstehen, wieso der Gesetzgeber in Europa das gemacht hat.
 
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bindannmalweg

Erfahrenes Mitglied
08.12.2015
908
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Solange es den Händlern verboten ist, die Gebühren für Kreditkarte, PayPal, Wero, Bargeld, ... direkt dem Kunden weiterzureichen, bleibt dieses Problem bestehen.
Werde ich nie verstehen, wieso der Gesetzgeber in Europa das gemacht hat.
Hab ich mich auf schon oft gefragt. Am plausibelsten scheint mir ein Deal zwischen EU und Visa/Mastercard. Ihr macht kein Stress wegen der gesenkten Interchange Fee (hat die wahrscheinlich sowieso nicht sonderlich gestört, weil die Gebühr ja an die Banken geht), dafür verbieten wir Surcharging.

In der Zwischenzeit ächzt der Handel unter steigenden Scheme-Fees und der Kunde hat nur geringe Anreize auf neue kostengünstigere Zahlungssysteme zu setzten.
 
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tx2qm1z

Erfahrenes Mitglied
26.05.2024
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Solange es den Händlern verboten ist, die Gebühren für Kreditkarte, PayPal, Wero, Bargeld, ... direkt dem Kunden weiterzureichen, bleibt dieses Problem bestehen.
Werde ich nie verstehen, wieso der Gesetzgeber in Europa das gemacht hat.
Das ist nur halbrichtig. Der Handel darf keinen Aufpreis für die regulierten Zahlungsmittel verlangen. Es dürfen aber Rabatte gegeben werden.

Also kann der Händler ganz einfach den ausgezeichneten Preis anhand der höchsten Zahlgebühren berechnen und dann bei anderen Zahlungsmitteln die Differenz der Gebühren als Rabatt geben

also zB
Artikel kostet laut Preisschild 10€
Amex kostet 2%. Der Artikel 10€.
Bargeldhandling kostet 1%, der Artikel dann 9,90€
MC/Visa 0,35%. Der Artikel dann 9,84€
girocard 0,1%. Der Artikel 9,81€
 
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Barquero

Erfahrenes Mitglied
10.04.2020
2.849
1.290
Das ist nur halbrichtig. Der Handel darf keinen Aufpreis für die regulierten Zahlungsmittel verlangen. Es dürfen aber Rabatte gegeben werden.

Also kann der Händler ganz einfach den ausgezeichneten Preis anhand der höchsten Zahlgebühren berechnen und dann bei anderen Zahlungsmitteln die Differenz der Gebühren als Rabatt geben

also zB
Artikel kostet laut Preisschild 10€
Amex kostet 2%. Der Artikel 10€.
Bargeldhandling kostet 1%, der Artikel dann 9,90€
MC/Visa 0,35%. Der Artikel dann 9,84€
girocard 0,1%. Der Artikel 9,81€
Nö.
 
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bindannmalweg

Erfahrenes Mitglied
08.12.2015
908
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Dass Du da mit einer KK besser dran bist, steht außer Frage.
Aus Kundensicht gibt es nüchtern betrachtet keinen Grund, Wero zu präferieren, und auch nichts, wieso Wero für den einzelnen Kunden irgend ein Problem lösen würde, für das es nicht bereits längst eine Lösung gibt.
Und dennoch dominiert die Girocard immer noch den deutschen Zahlungsmarkt am POS. Und das, obwohl sie nicht online einsetzbar ist. Vielleicht ist Wero für genau diese Klientel ein interessantes Angebot?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das ist nur halbrichtig. Der Handel darf keinen Aufpreis für die regulierten Zahlungsmittel verlangen. Es dürfen aber Rabatte gegeben werden.
Für Amex, Discover und Corporate Karten dürfen heute auch Aufpreise verlangt werden.

Die Meinung, dass Rabatte möglich sind, habe ich schon öfter gelesen. Habe ich in der Praxis aber so noch nicht gesehen.