SEPA Instant Payment

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DennyK

Erfahrenes Mitglied
09.09.2019
3.681
2.406
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Ich habe bei DKB und ING auch Mitte Oktober auf Echtzeitdaueraufträge umgestellt. Werden immer um 6 Uhr ausgeführt und bisher ist noch kein einziger fehlgeschlagen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Damit hast du dir die Frage selbst beantwortet. Gerade weil Echtzeit-Daueraufträge nicht zuverlässig laufen, sind sie offensichtlich komplizierter als von dir vermutet.
Was hat eine fehlerhafte Ausführung mit kompliziert zu tun? Es sind nun mal einfach nur Fehler. Laut Gemini soll es täglich 3,5-4,5 Millionen Echtzeitüberweisungen geben in Deutschland. Und diese werden doch auch größtenteils fehlerfrei ausgeführt.
 
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sbar

Reguläres Mitglied
30.09.2025
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Laut Gemini soll es täglich 3,5-4,5 Millionen Echtzeitüberweisungen geben in Deutschland. Und diese werden doch auch größtenteils fehlerfrei ausgeführt.

Dann ist doch alles bestens, worüber unterhalten wir uns dann noch?
Die wenigen Ausnahmen können wir doch einfach ignorieren :)
 
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Mistmade

Erfahrenes Mitglied
19.02.2022
947
736
Ich habe bei DKB und ING auch Mitte Oktober auf Echtzeitdaueraufträge umgestellt. Werden immer um 6 Uhr ausgeführt und bisher ist noch kein einziger fehlgeschlagen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Was hat eine fehlerhafte Ausführung mit kompliziert zu tun? Es sind nun mal einfach nur Fehler. Laut Gemini soll es täglich 3,5-4,5 Millionen Echtzeitüberweisungen geben in Deutschland. Und diese werden doch auch größtenteils fehlerfrei ausgeführt.
Schön, bringt nur nichts, wenn die eigene Statistik was anderes sagt. Von den letzten 13 Echtzeitüberweisungen (inkl Daueraufträgen) gingen 5 auf Anhieb nicht durch. Bei unterschiedlichen Banken (ING, C24, TR) zu unterschiedlichen Tagen.

Bei einer Fehlerquote von 38% (bei mir) ist das einfach zu viel.
 
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DennyK

Erfahrenes Mitglied
09.09.2019
3.681
2.406
Schön, bringt nur nichts, wenn die eigene Statistik was anderes sagt. Von den letzten 13 Echtzeitüberweisungen (inkl Daueraufträgen) gingen 5 auf Anhieb nicht durch. Bei unterschiedlichen Banken (ING, C24, TR) zu unterschiedlichen Tagen.

Bei einer Fehlerquote von 38% (bei mir) ist das einfach zu viel.
Und ich habe in den letzten Monaten über 25 Echtzeitüberweisungen inkl. Daueraufträge gemacht. Dabei waren folgende Banken entweder Sender oder Empfänger: DKB, ING, bunq, N26, BBVA, Deutsche Bank, Flatex, Trade Republic, Consorsbank. Viele dieser Banken haben die Echtzeitüberweisungen ja schon länger im Angebot, wo ich sie quasi immer als Standard nutze.

Wirklich jede hat davon funktioniert, keine einzige ist fehlgeschlagen, über zig Monate hinweg. Fehlerquote 0%.

Ich bin jedenfalls absolut zufrieden.
Auch die davon ca. 10 Echtzeit-Daueraufträge der letzten 2,5 Monate haben bisher immer fehlerfrei funktioniert. Ich habe für alle meine Echtzeit- Daueraufträge die Ausführung auf 6 Uhr gelegt.

Warum bei dir 1/3 nicht klappt muss ja einen Grund haben.
 
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websgeisti

Erfahrenes Mitglied
21.12.2024
1.482
878
Warum bei dir 1/3 nicht klappt muss ja einen Grund haben.
Wenn die Empfängerbank nicht in 10 Selunden antwortet zum Beispiel. War bei mir jetzt bei jedem Echtzeit-Dauerauftrag zu comdirect und Raiffeisenbank so. Wer kein Problem damit hat jeden Ausführungstag erstmal zu prüfen ob alles rausging, der kann das gerne machen.

Mir ist das zu nervig.
 

Barquero

Erfahrenes Mitglied
10.04.2020
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1.209
Die wenigen Ausnahmen können wir doch einfach ignorieren :)
Das Problem ist, dass sich die wenigen Ausnahmen anscheinend auch auf wenige Ausnahmen bei den Nutzern konzentrieren.
Ein Schelm, wer... lassen wir das.
Schön, bringt nur nichts, wenn die eigene Statistik was anderes sagt.

Wenn die Empfängerbank nicht in 10 Selunden antwortet zum Beispiel.
Schon toll, was wir für Technikkoryphäen hier im Forum dabei haben. Ich bin wirklich glücklich, mich mit solchen Experten austauschen zu dürfen. Kann doch der eine oder andere mit Sicherheit unterschreiben, ob eine Bank tatsächlich >10 sek. braucht oder doch nur die App spackt...
(ist aber egal, das wäre ja dann auch wieder die böse Bank, nur halt die andere...)
Wirklich jede hat davon funktioniert, keine einzige ist fehlgeschlagen, über zig Monate hinweg. Fehlerquote 0%.
...
Ich bin jedenfalls absolut zufrieden.
Auch die davon ca. 10 Echtzeit-Daueraufträge der letzten
...
Warum bei dir 1/3 nicht klappt muss ja einen Grund haben.
Nanana, hast du's mal gestoppt?
11 sek. gelten als fehlgeschlagen, s. Post von @geistiumnachti

Wohl derjenigen VR Bank oder SPK, die keine solchen Kunden hat!
 
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DennyK

Erfahrenes Mitglied
09.09.2019
3.681
2.406
Wenn die Empfängerbank nicht in 10 Selunden antwortet zum Beispiel. War bei mir jetzt bei jedem Echtzeit-Dauerauftrag zu comdirect und Raiffeisenbank so. Wer kein Problem damit hat jeden Ausführungstag erstmal zu prüfen ob alles rausging, der kann das gerne machen.

Mir ist das zu nervig.
Schon klar, aber trotzdem ist es doch auffällig das bei einigen viele Echtzeitüberweisungen nicht klappen, während sie bei anderen anscheinend reibungslos funktionieren. Ich hatte im letzten Jahr wirklich keine einzige, welche nicht direkt klappte. Was der Grund dafür ist kann ich nicht sagen. Würden bei mir auch viele nicht klappen würde ich vermutlich auch anders darüber denken. Aber zumindest bis jetzt klappen sie bei mir wunderbar und zuverlässig.
 
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websgeisti

Erfahrenes Mitglied
21.12.2024
1.482
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Was der Grund dafür ist kann ich nicht sagen. Würden bei mir auch viele nicht klappen würde ich vermutlich auch anders darüber denken. Aber zumindest bis jetzt klappen sie bei mir wunderbar und zuverlässig.
Normale Echtzeitüberweisungen klappen bei mir in der Regel auch, aber bei den Daueraufträgen/Terminüberweisungen kann halt sehr leicht was schiefgehen.
 

sychy

Neues Mitglied
29.11.2025
22
7
Vielleicht liegt es an der Uhrzeit der Dauerüberweisungen?
Jemand sollte eine umfangreiche Statistik machen mit der Korrelation:
Uhrzeit und Dauer !!!!
 

Mistmade

Erfahrenes Mitglied
19.02.2022
947
736
Das Problem ist, dass sich die wenigen Ausnahmen anscheinend auch auf wenige Ausnahmen bei den Nutzern konzentrieren.
Ein Schelm, wer... lassen wir das.



Schon toll, was wir für Technikkoryphäen hier im Forum dabei haben. Ich bin wirklich glücklich, mich mit solchen Experten austauschen zu dürfen. Kann doch der eine oder andere mit Sicherheit unterschreiben, ob eine Bank tatsächlich >10 sek. braucht oder doch nur die App spackt...
(ist aber egal, das wäre ja dann auch wieder die böse Bank, nur halt die andere...)

Nanana, hast du's mal gestoppt?
11 sek. gelten als fehlgeschlagen, s. Post von @geistiumnachti

Wohl derjenigen VR Bank oder SPK, die keine solchen Kunden hat!

Schön für dich, mich als Kunde interessiert der Hintergrund nicht. Ich erwarte das es zuverlässig funktioniert. Und die Banken selbst kommunizieren die von @websgeisti genannten 10 Sekunden. Weshalb man dann von oben herab spricht, weil man in der Bankenbranche tätig ist und ggf mehr Ahnung hat als der Großteil hier, kann ich nicht nachvollziehen.

Als Kunde erwartet man immer, egal bei was, eine zuverlässige Funktionsweise eines Produktes.
 

Barquero

Erfahrenes Mitglied
10.04.2020
2.765
1.209
Schön für dich, mich als Kunde interessiert der Hintergrund nicht. Ich erwarte das es zuverlässig funktioniert. Und die Banken selbst kommunizieren die von @websgeisti genannten 10 Sekunden. Weshalb man dann von oben herab spricht, weil man in der Bankenbranche tätig ist und ggf mehr Ahnung hat als der Großteil hier, kann ich nicht nachvollziehen.
Ich arbeite nicht in der Branche und spreche deshalb von oben herab zu dir, weil ich im Gegensatz zu dir offensichtlich ein besserer Beobachter bin.
Mach mal eine Echtzeitüberweisung zu Revolut, z.B. von einer Atruvia Bank (ist eigentlich aber egal) und schreib' uns mal Schritt-für-Schritt ganz genau was passiert.
Vielleicht stellst du ja was fest...

EDIT: Ach so, ich vergaß:
Bei dir funktioniert es ja eh nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:

DennyK

Erfahrenes Mitglied
09.09.2019
3.681
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Normale Echtzeitüberweisungen klappen bei mir in der Regel auch, aber bei den Daueraufträgen/Terminüberweisungen kann halt sehr leicht was schiefgehen.
Normale Echtzeitüberweisungen und Echtzeit-Daueraufträge sind doch im Ablauf vollkommen identisch, verstehe nicht weshalb das eine "leichter schiefgehen" sollte als das andere. Ob ich einen Echtzeit-Daueraufträg für den 1. des Monats um z.B. 6 Uhr mache, oder ob ich manuell an dem Tag um 6 Uhr eine Echtzeitüberweisung beauftrage sollte doch die gleichen Chancen für eine erfolgreiche Ausführung haben.
 

websgeisti

Erfahrenes Mitglied
21.12.2024
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878
Normale Echtzeitüberweisungen und Echtzeit-Daueraufträge sind doch im Ablauf vollkommen identisch, verstehe nicht weshalb das eine "leichter schiefgehen" sollte als das andere. Ob ich einen Echtzeit-Daueraufträg für den 1. des Monats um z.B. 6 Uhr mache, oder ob ich manuell an dem Tag um 6 Uhr eine Echtzeitüberweisung beauftrage sollte doch die gleichen Chancen für eine erfolgreiche Ausführung haben.
Das eine muss vom Benutzer angewiesen werden, das andere wird automatisch ausgeführt zum festgelegten Zeitpunkt. Und wie bereits geschrieben, gibt es in den 10 oder paar mehr Sekunden einen Fehler in der Kette (egal ob Absender- oder Empfängerbank) dann schlägt es eben fehl. Bei der Standard-Echtzeitüberweisung bekomme ich direkt angezeigt, wenn es nicht geklappt hat und kann es dann gleich nochmal versuchen oder es als Standard-Überweisung versenden. Beispielsweise bei der DKB gibt es in solchen Fällen eine SMS „Der Auftrag konnte nicht erstellt werden. Bitte versuche es später noch einmal.“ und in der App wird dann in der Regel angeboten es als Standardüberweisung zu probieren.

Bei den Echtzeit-Terminüberweisungen/Echtzeit-Daueraufträgen je nach Bank teils garnicht (Beispiel: DKB). Das bedeutet, vor allem wenn es kritische Zahlungen sind (z.B. Handwerker, Arzt, Miete…) muss man jedes Mal eigentlich nachprüfen ob alles funktioniert hat.

Soll ich jetzt es nochmal zu jedem möglichen Zeitslot probieren? Selbst wenn es dann doch mal wieder funktioniert, dann kann es dennoch früher oder später wieder nicht klappen.
 
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DennyK

Erfahrenes Mitglied
09.09.2019
3.681
2.406
Das eine muss vom Benutzer angewiesen werden, das andere wird automatisch ausgeführt zum festgelegten Zeitpunkt. Und wie bereits geschrieben, gibt es in den 10 oder paar mehr Sekunden einen Fehler in der Kette (egal ob Absender- oder Empfängerbank) dann schlägt es eben fehl.
Wie es zu der Echtzeitüberweisung kommt spielt doch aber keine Rolle. Die Abwicklung ist in beiden Fällen doch vollkommen identisch.
Entweder sie klappt oder eben nicht, ob manuell angewiesen oder automatisch ist doch egal.

Bei der Standard-Echtzeitüberweisung bekomme ich direkt angezeigt, wenn es nicht geklappt hat und kann es dann gleich nochmal versuchen oder es als Standard-Überweisung versenden. Beispielsweise bei der DKB gibt es in solchen Fällen eine SMS „Der Auftrag konnte nicht erstellt werden. Bitte versuche es später noch einmal.“ und in der App wird dann in der Regel angeboten es als Standardüberweisung zu probieren.

Bei den Echtzeit-Terminüberweisungen/Echtzeit-Daueraufträgen je nach Bank teils garnicht (Beispiel: DKB). Das bedeutet, vor allem wenn es kritische Zahlungen sind (z.B. Handwerker, Arzt, Miete…) muss man jedes Mal eigentlich nachprüfen ob alles funktioniert hat.

Soll ich jetzt es nochmal zu jedem möglichen Zeitslot probieren? Selbst wenn es dann doch mal wieder funktioniert, dann kann es dennoch früher oder später wieder nicht klappen.
Wie die Bank im Fehlerfall damit umgeht kann man natürlich diskutieren, aber idealerweise sollte es auch erst gar nicht dazu kommen.

Bei einer normalen SEPA Überweisung könnten ja genauso technische Fehler im Hintergrund passieren und für diese sind die anschließenden Abläufe doch auch geregelt. Für Echtzeitüberweisungen müsste das einfach ebenfalls abgebildet werden.

Ob du für deine Daueraufträge jetzt auf Echtzeit verzichtest oder nicht musst letztendlich du für dich entscheiden.
Da bei mir bisher jede Echtzeitüberweisung und Echtzeit-Dauerauftrag wunderbar funktioniert nutze ich es wie gewohnt weiter.
 

eham

Erfahrenes Mitglied
22.03.2023
1.405
1.554
NRW
[...] Die Abwicklung ist in beiden Fällen doch vollkommen identisch.
[...]
Nein, da muss ich widersprechen: der Ablauf bei einer einfachen SEPA-Überweisung ist deutlich einfacher als bei einer SEPA Instant.

Bei einer einfachen SEPA-Überweisung prüft die Auftraggeberbank nur ein paar formale Kriterien (VoP lassen wir mal im Augenblick weg), z.B. Prüfziffern der IBAN und BIC, und ein paar Compliance-Prüfungen (seltsame Verwendungszwecke etc.) und natürlich die Kontodeckung. Dann geht die Überweisung im Bündel ("Batch") mit tausenden anderen an eine Clearing-Stelle (z.B. Bundesbank). Ein Ausgleich der Banken untereinander wird als sog. Nettoverrechnung (Summe Ausgänge-Eingänge) durchgeführt. Die einzelnen Sender und Empfängerbanken haben keine direkte Beziehung untereinander. Kürzere Ausfälle oder Störungen fallen i.d.R. nicht auf, weil einfach innerhalb der Fristen nachgearbeitet werden.

Bei SEPA-Instant ist eine direkte Rückmeldung der Empfängerbank innerhalb der 10 Sek notwendig, ansonsten wird die Überweisung rückgängig gemacht. Da wirken sich kurzfristige Nichtverfügbarkeiten sofort aus! Auch die Verrechnung unter den Banken wird Brutto und auf Einzelebene durchgeführt, deshalb müssen diese auch mehr Liquidität vorhalten.

Weiter: SEPA Instant können nur über ein System laufen (TIPS/T2), während normale SEPA auch national oder über eigene Gironetze laufen können. Da gibts dann auch eine höhere Ausfallsicherheit.
 
Zuletzt bearbeitet:

knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
906
545
Nein, da muss ich widersprechen: der Ablauf bei einer einfachen SEPA-Überweisung ist deutlich einfacher als bei einer SEPA Instant.

Bei einer einfachen SEPA-Überweisung prüft die Auftraggeberbank nur ein paar formale Kriterien (VoP lassen wir mal im Augenblick weg), z.B. Prüfziffern der IBAN und BIC und natürlich die Kontodeckung. Dann geht die Überweisung im Bündel ("Batch") mit tausenden anderen an eine Clearing-Stelle (z.B. Bundesbank). Ein Ausgleich der Banken untereinander wird als sog. Nettoverrechnung (Summe Ausgänge-Eingänge) durchgeführt. Die einzelnen Sender und Empfängerbanken haben keine direkte Beziehung untereinander. Kürzere Ausfälle oder Störungen fallen i.d.R. nicjt auf, weil einfach innerhalb der Fristen nachgearbeitet werden.

Bei SEPA-Instant ist eine direkte Rückmeldung der Empfängerbank innerhalb der 10 Sek notwendig, ansonsten wird die Überweisung rückgängig gemacht. Da wirken sich kurzfristige Nichtverfügbarkeiten sofort aus! Auch die Verrechnung unter den Banken wird Brutto und auf Einzelebene durchgeführt, deshalb müssen diese auch mehr Liquidität vorhalten.

Ich glaube, es ist zwecklos, den ganzen Herrschaften hier, die es nicht verstehen (können oder wollen), das noch einmal zu erklären. Die begreifen einfach nicht, dass alle diese Zahlungen, egal ob Standard oder Instant, auch verbucht werden müssen, in den Clearing-Stellen und beim Empfänger-Institut.
Und dass das binnen 10 Sekunden nicht immer zu gewährleisten ist, versteht sich eigentlich von selbst. Es sei denn, man würde in den Clearing-Stellen permanent enorm hohe Liquiditäts-Salden zur Sicherheit aufrechterhalten, um alle verzögerten Zahlungen nachbuchen zu können, aber wozu ? Würde nur Geld kosten (Zinsverlust) und ist bzgl. Daueraufträgen nahezu überflüssig (der Vorteil liegt nur auf Seiten des auftraggebenden Kunden, und der bewegt sich allenfalls im Cent-Bereich; die Kosten für die Banken lägen bei einem Vielfachen davon).
 

eham

Erfahrenes Mitglied
22.03.2023
1.405
1.554
NRW
Er meinte aber nicht den Unterschied, es ging dabei um eine normale Echtzeitüberweisung im Vergleich zum Ablauf eines Dauerauftrags in Echtzeit.
Hier - wie schon mehrfach erwähnt - ergibt sich halt das Problem der direkten Rückmeldung, wenn der DA nicht echtzeit ausgeführt werden konnte. Das widerspricht Sinn und Nutzen eines Dauerauftrags wenn der Auftraggeber zu irgendeiner Uhrzeit informiert werden muss (wie? SMS, unzuverlässige Push, Anruf,...?), dass seine Mietzahlung eben nicht ausgeführt wurde.
 

websgeisti

Erfahrenes Mitglied
21.12.2024
1.482
878
Würde nur Geld kosten (Zinsverlust) und ist bzgl. Daueraufträgen nahezu überflüssig (der Vorteil liegt nur auf Seiten des auftraggebenden Kunden, und der bewegt sich allenfalls im Cent-Bereich; die Kosten für die Banken lägen bei einem Vielfachen davon).
Man stelle sich außerdem vor jede Bank müsste den Echtzeit-Dauerauftrag solange wiederholt ausführen bis er erfolgreich ist. Das würde eine ziemliche zusätzliche Auslastung der Systeme erzeugen nehme ich an.

Solange der Gesetzgeber nicht reagiert, wird sich vermutlich am Problem nichts ändern. Also keine Verpflichtung das nur noch Echtzeit geht. Aber mindenstens, dass ein Standard-Dauerauftrag immer frühestmöglich am Tag (erster Buchungsslot) ausgeführt werden muss. Das würde den meisten sicher schon reichen.
 

knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
906
545
Wie es zu der Echtzeitüberweisung kommt spielt doch aber keine Rolle. Die Abwicklung ist in beiden Fällen doch vollkommen identisch.
Entweder sie klappt oder eben nicht, ob manuell angewiesen oder automatisch ist doch egal.


Wie die Bank im Fehlerfall damit umgeht kann man natürlich diskutieren, aber idealerweise sollte es auch erst gar nicht dazu kommen.

Bei einer normalen SEPA Überweisung könnten ja genauso technische Fehler im Hintergrund passieren und für diese sind die anschließenden Abläufe doch auch geregelt. Für Echtzeitüberweisungen müsste das einfach ebenfalls abgebildet werden.
...

Nein, die Abwicklung ist nicht identisch (wurde hier schon mehrfach beschrieben).

Und zum Thema Fehlerkorrektur:
ich habe in den vergangenen Jahrzehnten schon mehrfach Fehlbuchungen erlebt, z.B. auch doppelte -also fehlerhafte- Gutschriften von Miet-Daueraufträgen von eigenen Mietern. Und in allen Fällen habe ich natürlich den Mieter und die Bank darauf hingewiesen (weil ein Verwenden/Ausgeben solcher Beträge ohne Hinweis an die Bank stellt eine strafbare Untreue nach § 266 StGB dar). Und in mindestens zwei Fällen kam es danach nie zu einer Rückbuchung, einmal über mehrere hundert DM (noch in den späten 1990er), die mir dadurch quasi 'geschenkt' wurden.
Ich bin ja kein Banker, sondern Jurist (mit zusätzl. VWL-Vordiplom), aber alles was ich über Buchhaltung, Banken, Zentralbanken gelernt habe, sagt mir, dass Banken und große Unternehmen für solche Fehlbuchungen, die nachzurecherchieren sündhaft teuer wären, irgendwelche 'Ausgleichs-Töpfe' unterhalten, mit denen solche Verluste durch fehlerhafte Buchungen am Ende in der GuV-Rechnung -als z.B. Verlust aus sonstigen Gründen (lasse mich von ausgebildeten Bänkern gerne insoweit genauer informieren)- verarbeitet werden. All das, was schieflaufen kann, verschwindet bei 'normalen' Überweisungen am Ende also in einem großen Verlust-Topf.

Bei einer Instant-Überweisung, die ja eine sofortige Bestätigung an den Empfänger nach sich zieht (wenn erfolgreich), wäre das ja nicht so einfach möglich, denn es wäre ja prinzipiell unter den -auch millionenfach- anfallenden täglichen Buchungen im Prinzip möglich zu prüfen, warum jetzt eine Zahlung über z.B. 23,59 € fehlgeleitet wurde. Und was würde die Arbeitsstunde für den Buchhalter kosten, der das nachrecherchiert ...?
 

eham

Erfahrenes Mitglied
22.03.2023
1.405
1.554
NRW
[...] gelernt habe, sagt mir, dass Banken und große Unternehmen für solche Fehlbuchungen, die nachzurecherchieren sündhaft teuer wären, irgendwelche 'Ausgleichs-Töpfe' unterhalten, mit denen solche Verluste durch fehlerhafte Buchungen am Ende in der GuV-Rechnung -als z.B. Verlust aus sonstigen Gründen (lasse mich von ausgebildeten Bänkern gerne insoweit genauer informieren)- verarbeitet werden. All das, was schieflaufen kann, verschwindet bei 'normalen' Überweisungen am Ende also in einem großen Verlust-Topf.

[...]
Als gelernter Bankkaufmann kann ich sagen: Sonstige betriebliche Aufwände oder Erträge. Und da lohnt sich ein Ausgleich von wenigen Euros aus der "Portokasse" auf jeden Fall bevor ein Dutzend Abteilungen mit Recherchen und Korrekturbuchungen beschäftigt sind.
 
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DennyK

Erfahrenes Mitglied
09.09.2019
3.681
2.406
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Er meinte aber nicht den Unterschied, es ging dabei um eine normale Echtzeitüberweisung im Vergleich zum Ablauf eines Dauerauftrags in Echtzeit.
Richtig, die anderen haben mich anscheinend falsch verstanden gehabt, oder ich habe es nicht klar genug formuliert, da ich dachte das es aus dem Kontext klar wäre.

Bei der Ausführung einer Echtzeitüberweisung sollte es vollkommen egal sein, ob diese per Web/App direkt beauftragt wurde, oder ob diese über einen Echtzeit-Dauerauftrag beauftragt wurde. Das normale SEPA Überweisungen und normale Daueraufträge einen anderen Ablauf haben ist ja selbsterklärend und sollte hier ja jeder wissen.