Lufthansa - langsam wird es peinlich...

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ftl789

Erfahrenes Mitglied
26.02.2025
335
347
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Und ganz unbemerkt und sicher auf vielfachen Kundenwunsch erhöht die LHG den Internationalen Zuschlag/Treibstoffzuschlag in die USA in C auf 1100€, in F auf 1200€ für einen return.
 

MFox

Erfahrenes Mitglied
10.06.2016
1.749
2.525
Der LH Economy Light-Tarif ist nach allgemeinem Verständnis primär für Leute, die ohne Sonderwünsche einfach von A nach B transportiert werden wollen. Wenn dieses Eignungsprofil nicht zutrifft, warum buchst Du den dann überhaupt, wo doch die Konditionen vorher klar einsehbar sind? Ist ja nicht so, dass sich das jemand in diesem Moment ausdenkt, um Dir eins auszuwischen oder gar zur Erpressung.
Es macht natürlich viel mehr Sinn den Classic Tarif mit Aufgabegepäck (das man u.U. nicht braucht) für mind. 60€ Aufpreis zu buchen statt 2x 22€ für die Sitzplatzreservierung zu bezahlen.

Man kann sich streiten ob man für FRA-MUC nen Sitzplatz braucht aber z.B. brauche ich zumeist kein Aufgabegepäck auf Europatrips.
 
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FCL

Erfahrenes Mitglied
02.04.2020
4.423
4.121
Das ist nicht krank.
Ich sitze auch lieber vorne als hinten und Mittelstufe möglichst nicht, eher einen Gangplatz.
Spätestens beim Aussteigen weißt auch du, warum.

Es sei denn du hast den FRA-Klassiker: Ankunft am Gate aber ohne anlegenden Finger (z.B. B41), oder Ankunft auf'm Acker und vorne keine Treppe da.

Dann ist Reihe 1 nicht so der Hit.

Findet der FCL Limo/Van Fahrer auch jedes mal.

:)
 
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mabru

Erfahrenes Mitglied
21.11.2010
728
601
Und ganz unbemerkt und sicher auf vielfachen Kundenwunsch erhöht die LHG den Internationalen Zuschlag/Treibstoffzuschlag in die USA in C auf 1100€, in F auf 1200€ für einen return.

Zum Beispiel Prämienflug in F FRA-IAD für den Return jetzt 1448€ S&G. Meine Fresse, echt happig ....
 
Zuletzt bearbeitet:

B727—230

Erfahrenes Mitglied
30.11.2019
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Es sei denn du hast den FRA-Klassiker: Ankunft am Gate aber ohne anlegenden Finger (z.B. B41), oder Ankunft auf'm Acker und vorne keine Treppe da.

Dann ist Reihe 1 nicht so der Hit.

Findet der FCL Limo/Van Fahrer auch jedes mal.

:)
B41 ist das schlechteste Bsp, da kannman nämlich wie bei B20 immer über die Brücke aussteigen (Schengen/Non-Schengen) 😀
 

N140SC

Erfahrenes Mitglied
01.01.2024
1.120
1.016
Es macht natürlich viel mehr Sinn den Classic Tarif mit Aufgabegepäck (das man u.U. nicht braucht) für mind. 60€ Aufpreis zu buchen statt 2x 22€ für die Sitzplatzreservierung zu bezahlen.

Man kann sich streiten ob man für FRA-MUC nen Sitzplatz braucht aber z.B. brauche ich zumeist kein Aufgabegepäck auf Europatrips.

Witzig: genau das Argument, dass man für nichts bezahlen soll, was man nicht will war Mal die Begründung dafür, dass jeder Pups extra kostet. Jetzt wird es genau so gemacht und es ist manchen auch wieder nicht Recht.
 
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MFox

Erfahrenes Mitglied
10.06.2016
1.749
2.525
Witzig: genau das Argument, dass man für nichts bezahlen soll, was man nicht will war Mal die Begründung dafür, dass jeder Pups extra kostet. Jetzt wird es genau so gemacht und es ist manchen auch wieder nicht Recht.
Wer sich von diesen Marketingphrasen blenden lässt, verkennt doch das eigentliche Ziel. Es ging nie um Individualisierung, sondern immer um zusätzliche Einnahmequellen. Früher waren bestimmte Leistungen schlicht im Tarif enthalten. Heute wurden die alten Kompletttarife zu "Classic" umgelabelt und parallel "Light"-Tarife eingeführt, oft zu ähnlichen Preisen wie die früheren Komplettarife.

Das Ganze im Nachhinein als großen Fortschritt in Richtung "mehr Wahlfreiheit" zu verkaufen, ist letztlich reine Marketing-Rhetorik. Genauso widersprüchlich ist es, wenn die heute deutlich teureren Classic-Tarife plötzlich als großer Premium-Pakettarif mit angeblich gigantischem Mehrwert dargestellt werden. Wirklich interessant wird es vermutlich erst, wenn LH das race to the bottom komplettiert und irgendwann auch das große Handgepäck aus dem Tarif streicht.

Die Gebühr für die Reservierung eines normalen Standardplatzes ist letztlich kein echtes Produkt, sondern vor allem Monetarisierung von etwas, das ohnehin existiert. Der Sitz ist da, egal ob ich ihn auswähle oder nicht, und die Airline muss ihn so oder so vergeben. Bepreist wird also im Grunde nur die künstlich geschaffene Unsicherheit, am Ende vielleicht auf dem Mittelplatz zu landen. Besonders absurd ist dabei, dass Lufthansa dafür deutlich überzogen mehr verlangt als Wettbewerber (wie von FM77 auch ins Feld geführt) - also Airlines, die dieses à-la-carte-Modell eigentlich erfunden haben. Da wirkt es umso mehr wie reine Einnahmeoptimierung statt wie ein ernsthaftes Zusatzprodukt.

Im Gegenzug könnte Lufthansa mit minimalem Aufwand ihre Abgrenzung zu den LCC und dem eigenen Premiumanspruch deutlich aufpolieren, indem die Reservierung eines Standardplatzes beim Check-in wieder kostenfrei angeboten wird. Es wäre so einfach...

Aber gut... wir drehen uns hier ohnehin im Kreis. Die Diskussion wird im Forum seit Jahren geführt. Für dich mag das noch relativ neu sein, aber hier wurde das Thema wirklich schon x-tausend Mal durchgekaut.
 

Papua

Aktives Mitglied
31.12.2025
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Wer sich von diesen Marketingphrasen blenden lässt, verkennt doch das eigentliche Ziel. Es ging nie um Individualisierung, sondern immer um zusätzliche Einnahmequellen. Früher waren bestimmte Leistungen schlicht im Tarif enthalten. Heute wurden die alten Kompletttarife zu "Classic" umgelabelt und parallel "Light"-Tarife eingeführt, oft zu ähnlichen Preisen wie die früheren Komplettarife.

Das Ganze im Nachhinein als großen Fortschritt in Richtung "mehr Wahlfreiheit" zu verkaufen, ist letztlich reine Marketing-Rhetorik. Genauso widersprüchlich ist es, wenn die heute deutlich teureren Classic-Tarife plötzlich als großer Premium-Pakettarif mit angeblich gigantischem Mehrwert dargestellt werden. Wirklich interessant wird es vermutlich erst, wenn LH das race to the bottom komplettiert und irgendwann auch das große Handgepäck aus dem Tarif streicht.

Die Gebühr für die Reservierung eines normalen Standardplatzes ist letztlich kein echtes Produkt, sondern vor allem Monetarisierung von etwas, das ohnehin existiert. Der Sitz ist da, egal ob ich ihn auswähle oder nicht, und die Airline muss ihn so oder so vergeben. Bepreist wird also im Grunde nur die künstlich geschaffene Unsicherheit, am Ende vielleicht auf dem Mittelplatz zu landen. Besonders absurd ist dabei, dass Lufthansa dafür deutlich überzogen mehr verlangt als Wettbewerber (wie von FM77 auch ins Feld geführt) - also Airlines, die dieses à-la-carte-Modell eigentlich erfunden haben. Da wirkt es umso mehr wie reine Einnahmeoptimierung statt wie ein ernsthaftes Zusatzprodukt.

Aber gut... wir drehen uns hier ohnehin im Kreis. Die Diskussion wird im Forum seit Jahren geführt. Für dich mag das noch relativ neu sein, aber hier wurde das Thema wirklich schon x-tausend Mal durchgekaut.
Und was bringt diese Erkenntnis? Das LH das gleiche macht wie alle anderen Airlines auch und trotzdem kein Geld verdient in der toxischen Mischung aus deutschem Arbeitsrecht und Standortnachteilen? Man stelle sich mal vor die würden das nicht machen…
 

globetrotter11

Erfahrenes Mitglied
07.10.2015
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14.358
CPT / DTM
Zum Beispiel Prämienflug in F FRA-IAD für den Return jetzt 1448€ S&G. Meine Fresse, echt happig ....

Nur zur Erinnerung:

Lufthansa verfolgt beim Treibstoff eine wesentlich defensivere Strategie als der US-Partner United - und hatte vor Kriegsbeginn für 2026 bereits 81 Prozent seines Treibstoffbedarfs über Finanzinstrumente abgesichert.
 
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Reaktionen: madger