Aktuelle Situation auf Kuba?

ANZEIGE

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
5.326
3.707
Europa
Aber die müssen erstens die Mentalität ändern
Beispiel, meine Frau hat zu Muttertag 200 Euro nach Kuba geschickt, 50 für jede Tante und 50 für die Cousinen
An den Abend, ruft meine Frau die Cousine an und wo war die? In so ein Kiosk mit den Ehemann am trinken :oops:
Und das ist nicht nur die Cousine meine Frau so, sind viele so
Warum kaufen die nicht, was notwendig ist mit dem Geld

War aber vor 25 Jahren nicht anders, sobald Geld aus den Ausland kam, wurde erstmals gefeiert :ROFLMAO:

US-Exilkubaner haben viel Geld, aber bin auch gespannt was passiert, wenn alles vorbei ist, viele sind in USA geflohen und das Regime hat ihre Häuser und Grundstücke konfisziert und dies an Leute weitergegeben die z.B. fürs Militär arbeiten usw...
Da bin ich mal gespannt was passiert
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.593
3.713
Frage mich bei der Sache ernsthaft, warum eure beiden Lieblings Imperialisten, also der Wladimir und der Xi, die Chance Kuba nicht nutzen, ihr Imperium weiter auszubauen? Soweit ist es mit dem Imperialismus also doch nicht her. :unsure:
Na na na, Imperialisten sind die Feinde, denn sie sind natürlich keine Imperialisten. Die Leute scharen sich freiwillig um sie, weil ihr System so toll ist, aber diese bösen Imperialisten können das nicht beissen und darum tun sie alles, um die Leute zu unterjochen und darum ist ihr Kampf gerecht, eben socialismo o muerte, Frieden auf der ganzen Welt und Vorwärts zum Kommunismus und es wäre alles so schön geworden, wenn nur die Imperialisten nicht gewesen wären ... oder so ähnlich :p
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das Geld der US-Exilkubaner dürfte Kuba ziemlich schnell auf Vordermann bringen können und neue Jobs schaffen. Erst Recht mit wieder richtig US-Touristen in Kuba.
Die Frage ist nur, wer profitiert. Der einfache Kubaner wird es wohl nicht sein.
 
  • Like
Reaktionen: Toter-Greifvogel

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
8.301
6.222
Na na na, Imperialisten sind die Feinde, denn sie sind natürlich keine Imperialisten. Die Leute scharen sich freiwillig um sie, weil ihr System so toll ist, aber diese bösen Imperialisten können das nicht beissen und darum tun sie alles, um die Leute zu unterjochen und darum ist ihr Kampf gerecht, eben socialismo o muerte, Frieden auf der ganzen Welt und Vorwärts zum Kommunismus und es wäre alles so schön geworden, wenn nur die Imperialisten nicht gewesen wären ... oder so ähnlich :p
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Die Frage ist nur, wer profitiert. Der einfache Kubaner wird es wohl nicht sein.
Nachdem Venezuela nun befreit ist und goldenen Zeiten entgegen sieht, wird es in Kuba nicht anders sein. :yes:
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
2.744
3.011
Schon richtig

Meyer Lansky​



Es gibt zwar keine Bordelle auf Kuba, aber ich zitiere Fidel Castro: „ Cuba tiene las prostitutas mas cultas del mundo“
Jack Woltz, der Typ, dem der Pferdekopf ins Bett gelegt wurde. Seine Darstellung kann als jüdisch codierter Hollywood-Produzent gelesen werden, auch wenn es nicht gesagt wird
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
5.326
3.707
Europa
Jack Woltz, der Typ, dem der Pferdekopf ins Bett gelegt wurde. Seine Darstellung kann als jüdisch codierter Hollywood-Produzent gelesen werden, auch wenn es nicht gesagt wird
Ja, ihn wurde der Pferdekopf ins Bett gelegt, weil er den Sänger Johnny Fontane, eine Kino Rolle nicht geben wollte, er war auch sehr gute Freund von den US Präsident Edgar Hoover, habe mal in ein Bericht auf History gelesen
Aber der Mafioso auf Kuba war der Meyer Lensky
 

Papua

Aktives Mitglied
31.12.2025
171
250
Die Frage ist nur, wer profitiert. Der einfache Kubaner wird es wohl nicht sein.
Die Quote der in absoluter Armur lebender Menschen ist in China von 63% auf unter 2% gefallen seit man sich Marktwirtschaft geöffnet hat. In Vietnam von über 80% auf unter 5% und das in extrem kurzer Zeit. Glaub mir - niemand würde so sehr profitieren wie der einfache Kubaner.
 
  • Like
Reaktionen: juliuscaesar

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.593
3.713
Eingefleischte Der Pate-Fans werden ihn als Hyman Roth kennen.

„Hier sind wir geschützt. Frei unsere Profite zu machen, ohne Kefauver [so ein Senator, der Verbrechen bekämpfen wollte, sowas], das verdammte Justizministerium und das F.B.I. neunzig Meilen entfernt, in Partnerschaft mit einer freundlichen Regierung. Neunzig Meilen! Das ist nichts!“
 

CX777

Erfahrenes Mitglied
05.03.2017
359
909
Aber die müssen erstens die Mentalität ändern
Beispiel, meine Frau hat zu Muttertag 200 Euro nach Kuba geschickt, 50 für jede Tante und 50 für die Cousinen
An den Abend, ruft meine Frau die Cousine an und wo war die? In so ein Kiosk mit den Ehemann am trinken :oops:
Und das ist nicht nur die Cousine meine Frau so, sind viele so
Warum kaufen die nicht, was notwendig ist mit dem Geld

War aber vor 25 Jahren nicht anders, sobald Geld aus den Ausland kam, wurde erstmals gefeiert :ROFLMAO:

[...]

Warum sollten sie? Wenn du wirklich nichts hast - hier im Forum ist das einfach unvorstellbar, da es höchstens Mitglieder gibt, die von nichts eine Ahnung, aber zumindest Geld in der Tasche bzw ein richtiges Dach über dem Kopf mit einem gefüllten Kühlschrank daheim haben - und dein irdisches Dasein von Tag zu Tag gerade so ohne den kleinsten Hauch von Luxus überstehst, ist automatisch ruck zuck Stimmung in der Bude, wenn der kleine Geldsegen aus dem Ausland kommt. :)

Ich unterstütze selbst jemanden ab und an in Kenia. Beim letzten Mal gabs den Tagesausflug nach Mombasa, ein Trikot fürs Kind und gemachte Fingernägel. Alles objektiv betrachtet in Anbetracht der Mangellage eine einzige Verschwendung, subjektiv alles richtig gemacht und tatsächlich mal wieder gelebt. Wer kann es den armen Teufeln verdenken?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: fvpfn1

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
5.326
3.707
Europa
Warum sollten sie? Wenn du wirklich nichts hast - hier im Forum ist das einfach unvorstellbar, da es höchstens Mitglieder gibt, die von nichts eine Ahnung, aber zumindest Geld in der Tasche bzw ein richtiges Dach über dem Kopf mit einem gefüllten Kühlschrank daheim haben - und dein irdisches Dasein von Tag zu Tag gerade so ohne den kleinsten Hauch von Luxus überstehst, ist automatisch ruck zuck Stimmung in der Bude, wenn der kleine Geldsegen aus dem Ausland kommt. :)

Ich unterstütze selbst jemanden ab und an in Kenia. Beim letzten Mal gabs den Tagesausflug nach Mombasa, ein Trikot fürs Kind und gemachte Fingernägel. Alles objektiv betrachtet in Anbetracht der Mangellage eine einzige Verschwendung, subjektiv alles richtig gemacht und tatsächlich mal wieder gelebt. Wer kann es den armen Teufeln verdenken?
Ja, diesen Fall nutzen die Kubaner auch so aus.
Aber anders ist der Fall der Cousine meiner Frau und bestimmt auch hunderttausende andere Kubaner
Wenn ich weiß, dass nicht immer meine 3 Kindern, aus 3 verschieden Väter ernähren kann und ohne die Hilfe meiner Cousine im Ausland, diese Kids sehr wahrscheinlich abends mit leeren Magen ins Bett gehen, dann versuche ich das Geld was ich bekomme, anders zu investieren, anstatt Rum saufen zu gehen oder mir die Haare glätten lasse.
Ich mag es nicht, wie man meine Frau ausnutzt, meine Frau die jeden Monat für 80 Euro ein 10kg Paket nach Kuba schickt, voll mit Medikamente oder Bekleidung aus den Kik, oder wenn die Daten vom Mobilfunk leer sind immer was läd oder Silvester oder andere Feiertage immer etwas an Geld schickt, dann sollte es respektiert werden.

Meine Frau hat sich an den Tag aufgeregt, leider nur für ein paar Std, am nächsten Tag war wieder alles vorbei und letzte Woche bei der DobleRecarga hat Sie wieder 9GB für 19.99USD gekauft
Und die Cousine meiner Frau ist nur ein Beispiel, es ist die gesamte oder besser gesagt die Mehrheit der Gesellschaft so und mit diese Mentalität, wird es schwer, falls es ein Tag wirklich der Kapitalismus kommt
 

CX777

Erfahrenes Mitglied
05.03.2017
359
909
Ich würde das Ganze entspannter sehen. Zumal man da auch nichts hinschicken muss bzw ich es einfach sein lassen könnte, wenn die care pakete bzw Überweisungen einfach immer in Suff und Party versenkt werden würden. Der Bekannten in Kenia hab ich aber das Versprechen abringen können, dass Alkohol wirklich nur selten gekauft wird. Da der Sprit aber derzeit bei 245 kenianischen Schilling für den Liter liegt und insbesondere der (Schul-)Transport auch mit den Sammeltaxis richtig ins Geld geht, erledigt sich das mit dem Alkohol ganz schnell.

Geht hier aber um Kuba. Ich kann mir vorstellen, dass es vielen Leuten da ähnlich geht. Aber auch dort kann man hinschauen und selbst entscheiden, wen man wie unterstützt.
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
5.326
3.707
Europa
Ich würde das Ganze entspannter sehen. Zumal man da auch nichts hinschicken muss bzw ich es einfach sein lassen könnte, wenn die care pakete bzw Überweisungen einfach immer in Suff und Party versenkt werden würden. Der Bekannten in Kenia hab ich aber das Versprechen abringen können, dass Alkohol wirklich nur selten gekauft wird. Da der Sprit aber derzeit bei 245 kenianischen Schilling für den Liter liegt und insbesondere der (Schul-)Transport richtig ins Geld geht, wird das mit dem Alkohol sein gelassen.

Geht hier aber um Kuba. Ich kann mir vorstellen, dass es vielen Leuten da ähnlich geht. Aber auch dort kann man hinschauen und selbst entscheiden, wen man wie unterstützt.
Ich halte mich da raus, es ist eine Sache zwischen meine Frau und ihre Familie
Muss Sie wissen, sie geht ja für ihr Geld ja arbeiten und Sie hilft ja gerne, merke ja immer wie Froh Sie ist, wenn ein Paket nach 4, 5 oder 6 Wochen ankommt

Wir hatten mal 2002 ein Mitarbeiter, der die Touristen am Flughafen gewartet hat und dann zu den Büsse weitergeleitet hat
Ein Tag erzählte mir, dass seine Tochter 15 geworden ist, für Latino ist die "Quinceañera" sehr wichtig, stimmte auch, weil der hatte mir schon mal bei Ihn beim Essen eingeladen, dann habe ich für die Tochter 100CUC geschenkt (100USD)
Was ist passiert, an den Abend, war ich in der dann in "La Rampa" im Vedado (wo die Movida von Havanna ist) und sah ihn da mit einige Putas :ROFLMAO:
Esto es Cuba
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.593
3.713
Ich sass mal auf der Nachbarinsel in Santo Domingo in einer Bar, da kam so ein Typ und quatschte mich voll und fragte immer wieder um Geld. Schlimmer Unfall, Familie u.s.w. Irgendwie fanden wir einen Draht zueinander, er war wirklich unterhaltsam, so zahlte ich ihm ein paar Bier und liess mir anschliessend von ihm die Stadt zeigen. Am Ende meinte er, er sei so arm und so ... die Führung war sehr lustig, also gab ich ihm was. Und was tat er? Wir gingen zurück in die Bar. Er lud mich ein und wir versoffen zusammen das Geld, dass ich ihm gegeben habe...
 
  • Like
  • Haha
Reaktionen: eldiablo und Alfalfa

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
8.301
6.222
Ich sass mal auf der Nachbarinsel in Santo Domingo in einer Bar, da kam so ein Typ und quatschte mich voll und fragte immer wieder um Geld. Schlimmer Unfall, Familie u.s.w. Irgendwie fanden wir einen Draht zueinander, er war wirklich unterhaltsam, so zahlte ich ihm ein paar Bier und liess mir anschliessend von ihm die Stadt zeigen. Am Ende meinte er, er sei so arm und so ... die Führung war sehr lustig, also gab ich ihm was. Und was tat er? Wir gingen zurück in die Bar. Er lud mich ein und wir versoffen zusammen das Geld, dass ich ihm gegeben habe...
Arme? In der reichen, kapitalistischen Domrep? Bin schockiert. :unsure:
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
5.326
3.707
Europa
Ich sass mal auf der Nachbarinsel in Santo Domingo in einer Bar, da kam so ein Typ und quatschte mich voll und fragte immer wieder um Geld. Schlimmer Unfall, Familie u.s.w. Irgendwie fanden wir einen Draht zueinander, er war wirklich unterhaltsam, so zahlte ich ihm ein paar Bier und liess mir anschliessend von ihm die Stadt zeigen. Am Ende meinte er, er sei so arm und so ... die Führung war sehr lustig, also gab ich ihm was. Und was tat er? Wir gingen zurück in die Bar. Er lud mich ein und wir versoffen zusammen das Geld, dass ich ihm gegeben habe...
Das ist so schöne an den caribeños :ROFLMAO:
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
8.301
6.222
Ja sind die, weil in 67 Jahren der Staat sich für alles gekümmert hat
Stimmt, Planwirtschaft fördert keine Eigeninitiative und Gründungsgeist. Grüße aus dem Land der Dichter und Denker. ;)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

So krass wie auf Kuba ist das anbiedern für Geld fast nirgendwo auf der Welt…. Schon extrem perspektivlos das Land.
Schon einmal im kapitalistischen Afrika gewesen?
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
5.326
3.707
Europa
Wir als Europäer werden diese Mentalität sowieso nicht verstehen, auch nach mehrere Jahrzehnten
Ist aber etwas, was dieses Volk so faszinierend macht