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Lufthansa - langsam wird es peinlich...

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Fairer Punkt. Aber für die die in FRA leben gibt es auch einen / mehere abendlichen Direktflug. Und zumindest als ich noch in SIN gelebt habe kostete der SQ Flug der morgens in FRA abging (Verlaengerung aus JFK) meist deutlich weniger als der “Nachtflug”
Bei SIN gibts natürlich Auswahl, aber da wäre es eh verrückt LH zu fliegen.
Nimm z.B. MUC-HND, MUC-TPE .. alles Strecken die nicht zu angenehmen Zeiten angeboten werden. Da ist dann ein Umsteigeflug dann zumindest für mich der angenehmere Flug. Und vll. sogar noch der günstigere.
 
Ja. Die Ausgangsfrage war, ob LH dank voller Kabinen gut verdient. Im Idealfall hätte LH einen vollen Direktflug mit Direktfliegenden. Effektiv kommt der Grossteil über eine Umsteigeverbindung - verursacht also mehr Kosten und zahlt auch weniger. Warum soll man sich dann um Direktfliegende kümmern? Das Serviceangebot richtet sich dann - so die These - auf Umsteiger und ist entsprechend dürftig, der Direktflieger erwartet aber mehr.

Und ich sage Kostenminimirung und Erlösmaximierung sind zwei unabhaengige Variablen im Eco Segment.
 
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Bei SIN gibts natürlich Auswahl, aber da wäre es eh verrückt LH zu fliegen.

Ab Hamburg ist LH (und LX) Business deutlich guenstger als SQ (Zahlungsbereitchaft) und man hat die Chance seine eVoucher einzusetzen. Aber ich stimme Dir zu.

Nimm z.B. MUC-HND, MUC-TPE .. alles Strecken die nicht zu angenehmen Zeiten angeboten werden. Da ist dann ein Umsteigeflug dann zumindest für mich der angenehmere Flug. Und vll. sogar noch der günstigere.

Keine Regel ohne Ausnahme. Guter Punkt.
 
Das ist natürlich richtig, Kostenminimierung und Erlösmaximierung sind zwei unterschiedliche Aspekte. Nur sollte man dabei nicht vergessen, dass am Ende der Passagier das Produkt bezahlt und nicht die betriebswirtschaftliche Theorie.

Der Kunde interessiert sich herzlich wenig für Yield Management oder Auslastungsquoten. Er vergleicht Preis, Reisezeit, Komfort und vor allem die Leistung, die er für sein Geld bekommt.

Und genau da liegt für mich das Problem bei Lufthansa: Während man offenbar immer mehr an den Kosten optimiert, wird das Produkt an Bord zunehmend schlechter. Gerade das Catering ist mittlerweile auf einem Niveau angekommen, das ich bei einer Airline mit diesem Premiumanspruch schlicht nicht akzeptabel finde. Das ist kein einmaliger Ausrutscher mehr, sondern eine Entwicklung, die ich auf mehreren Langstreckenflügen selbst beobachten konnte.

Man kann Kosten minimieren und kurzfristig die Marge verbessern. Aber wenn man dafür kontinuierlich an der Qualität spart, darf man sich nicht wundern, wenn die Kunden irgendwann nicht mehr bereit sind, den Aufpreis zu bezahlen.

Eine volle Maschine ist schließlich noch kein Beweis für ein gutes Produkt – und schon gar kein Beweis für zufriedene Kunden.
 
Der Kunde interessiert sich herzlich wenig für Yield Management oder Auslastungsquoten. Er vergleicht Preis, Reisezeit, Komfort und vor allem die Leistung, die er für sein Geld bekommt.

Der Kunde vergleicht (besonders ausserhalb der Bubble hier im Forum) vor allem den Preis und eventuell die Reisezeit.

Und genau da liegt für mich das Problem bei Lufthansa: Während man offenbar immer mehr an den Kosten optimiert, wird das Produkt an Bord zunehmend schlechter. Gerade das Catering ist mittlerweile auf einem Niveau angekommen, das ich bei einer Airline mit diesem Premiumanspruch schlicht nicht akzeptabel finde.

Ich meine das nicht disrespektierlich, aber Deine Meinung ist Lufthansa ziemlich egal. Gerade in Eco ist das ein Massenmarkt und Kundenbidnung ist relativ sekundär. Einer der Gruende warum Eco bei M&M wenig Wert hat.

Das ist kein einmaliger Ausrutscher mehr, sondern eine Entwicklung, die ich auf mehreren Langstreckenflügen selbst beobachten konnte.

Und ich wuerde sogar argumentieren das ist vielleicht bewusst, um den zahlungsbereiten Kunden die Premium Exo schmackhafter zu machen. Wenn die Eco zu gut ist, warum sollte man sonst den massiven Aufpres für Premium Exo bezahlen?

Man kann Kosten minimieren und kurzfristig die Marge verbessern. Aber wenn man dafür kontinuierlich an der Qualität spart, darf man sich nicht wundern, wenn die Kunden irgendwann nicht mehr bereit sind, den Aufpreis zu bezahlen.

Und hier drehen wir uns (mal wieder) im Kreis. Im Vergleich zu AF, BA, KL verlangt LH auf Umsteigeverbindungen keinen Aufpreis. Random Beispiel: ATH-NYC in Eco vom 5-12.12 mit Gepäck (Quelle Kayak):

LH 941 Euro
BA 983 Euro
KL 1004 Euro
ITA 921 Euro
LX 956 Euro
UA 957 Euro (Umsteiger uber ZRH)
TK 753 Euro

Man koennte argumentoeren, dass TK das beste Bordprodukt auf der Liste hat, und trotzdem sind sie mit Abstand die Billigsten.....

Eine volle Maschine ist schließlich noch kein Beweis für ein gutes Produkt

Nein. Ryan Air hat auch kein gutes Produkt. Du unterstellst dass LH in Eco das Ziel hat ein “gutes” Produkt anzubeiten. Warum sollten sie?

– und schon gar kein Beweis für zufriedene Kunden.

Nein.
 
Der Kunde vergleicht (besonders ausserhalb der Bubble hier im Forum) vor allem den Preis und eventuell die Reisezeit.



Ich meine das nicht disrespektierlich, aber Deine Meinung ist Lufthansa ziemlich egal. Gerade in Eco ist das ein Massenmarkt und Kundenbidnung ist relativ sekundär. Einer der Gruende warum Eco bei M&M wenig Wert hat.



Und ich wuerde sogar argumentieren das ist vielleicht bewusst, um den zahlungsbereiten Kunden die Premium Exo schmackhafter zu machen. Wenn die Eco zu gut ist, warum sollte man sonst den massiven Aufpres für Premium Exo bezahlen?



Und hier drehen wir uns (mal wieder) im Kreis. Im Vergleich zu AF, BA, KL verlangt LH auf Umsteigeverbindungen keinen Aufpreis. Random Beispiel: ATH-NYC in Eco vom 5-12.12 mit Gepäck (Quelle Kayak):

LH 941 Euro
BA 983 Euro
KL 1004 Euro
ITA 921 Euro
LX 956 Euro
UA 957 Euro (Umsteiger uber ZRH)
TK 753 Euro

Man koennte argumentoeren, dass TK das beste Bordprodukt auf der Liste hat, und trotzdem sind sie mit Abstand die Billigsten.....



Nein. Ryan Air hat auch kein gutes Produkt. Du unterstellst dass LH in Eco das Ziel hat ein “gutes” Produkt anzubeiten. Warum sollten sie?



Nein.
Ein einzelnes Preisbeispiel für ATH–NYC an einem bestimmten Datum beweist allerdings noch nicht besonders viel. Flugpreise sind dynamisch und hängen von zahlreichen Faktoren ab. Um daraus eine allgemeine Aussage abzuleiten, müsste man schon mehrere Strecken und Reisezeiträume vergleichen. TK würde ich in diesem Vergleich persönlich einmal außen vor lassen – ich habe meine eigenen Erfahrungen mit ihnen gemacht und war gerade in Business Class nicht so überzeugt, dass sich für mich ein zusätzlicher Umstieg in IST lohnen würde.

Mir geht es auch nicht darum, LH grundsätzlich als teuerste Airline darzustellen. Man sollte neben dem Ticketpreis aber auch die Reisezeit, die Flexibilität und das tatsächliche Produkt berücksichtigen.

Von CDG oder LHR gibt es beispielsweise deutlich mehr Verbindungen nach NYC als ab MUC oder FRA. Das bedeutet mehr Auswahl bei Abflugzeiten und Airlines und im Zweifel auch mehr Möglichkeiten, bei Verspätungen oder Flugausfällen auf eine andere Verbindung auszuweichen.

Und dann kommt noch das Bordprodukt dazu: Gerade beim Catering sehe ich bei Lufthansa inzwischen erheblichen Nachholbedarf. Was nützt mir ein vermeintlich günstiges Ticket, wenn Service und Verpflegung immer weiter nachlassen?

Am Ende zählt eben das Gesamtpaket: Preis, Reisezeit, Flexibilität und Qualität an Bord. Wer ausschließlich den niedrigsten Preis aus einer Kayak-Abfrage herauspickt, macht es sich meiner Meinung nach etwas zu einfach.
 
Mal ausserhalb der Bubble hier:

Mein Bekannter/Freundes/Kollegenkreis weiss, dass ich viel unterwegs bin und bekommt durch unsere Gespräche ja auch mit wie ich unterwegs bin.

Was habe ich beobachtet über die letzen Jahre:
- Ab LUX fliegen sie innereurop. möglichst direkt mit LG in Eco.
- Für Destinationen wo LG nicht hinfliegt, muss halt irgendwo umgestiegen werden - etwas was sie als nervig empfinden - aber halt notwendig ist um ans Ziel zu kommen. Einige nehmen die Reise mit der kürzeren Umsteigezeit, auch wenn die ein wenig teurer ist. Andere schauen nur auf den Preis auch wenn sie mehrere Stunden am Umsteigeflughafen rumgammeln müssen.

Einer meiner Kollegen fliegt öfters nach Kanada, weil seine Kinder dort sind.
Eine Reise war eine Kombi LX auf dem Hinweg und LH auf dem Rückweg.
Eine andere Reise war mit AC in beiden Richtungen, weil etwas billiger.
Danach meinte er: "Von den 3 Airlines fand ich LX am Besten."
Die darauffolgende Reise ging dann wieder mit AC weil sie billiger waren - auch wenn sie auf der vorherigen Reise als schlechter empfunden wurden.
 
Zumal das Pricing wesentlich komplexer als nur „Direktflug“ vs „Umsteiger“ ist. Insbesondere die Mindestaufenthalte haben idR massiven Einfluss auf den Preis, um die hohe Zahlungsbereitschaft der Geschäftskunden abzuschöpfen.

Ich denke auch, in ECO geht es fast nur über den Preis und ich sehe LH auch nicht als Premium oder signifikant teurer als andere. Oft ist LH Group in ECO recht günstig. Das Marketing BlaBla kann man (bei allen) getrost ignorieren. Kritischer ist das schlechte (Pre-Allegris) Produkt in C. Das buche ich auch bei geringeren Preis als die Konkurrenz nicht.
 
Es scheint, als ob man als SEN in Eco Basic nun doch etwas bei der Sitzplatz Lotterie gegängelt wird. Bisher immer 1./2. Reihe hinter dem Vorhang. Jetzt, letzte Reihe der Preferred Zone, tlw hinter der Exit Row - obwohl davor noch massig frei ist :cautious:
 
Insbesondere die Mindestaufenthalte haben idR massiven Einfluss auf den Preis, um die hohe Zahlungsbereitschaft der Geschäftskunden abzuschöpfen.
Oder um die hohe Zahlungsbereitschaft der Geschäftskunden durch Forderung von völlig überzogenen Ticketpreisen liegen zu lassen...

Man kann Dinge sehr verschieden sehen...
Starke Lufthansa-Buchungen
Dort konnte Lufthansa laut Spohr über "neue Tarifstrukturen und den Verkauf von mehr Upgrades" die Erlöse pushen,
Klar kann man sagen, ich habe dem preissensiblen Kunden mit dem €402 Ticket ganze €2200 (=547% !) mehr durch den Verkauf eines Upgrades aus dr Tasche gezogen.
Du kannst aber auch sagen, Ich habe einem Kunden mit hoher Zahlungsbereitschaft einen Flug für €2602 verkauft, dem ich ihm ursprünglich für €6835 angeboten habe (= 62% billiger)
oder Ich habe einem Kunden mit €5000 Zahlungsbereitschaft (existierendem Budget) einen Flug für €2602 verkauft (= 48% billiger)

Upgrades verkaufen bedeutet Tickets einer preissensibleren Kundschaft billiger zu verkaufen als man sie ursprünglich mal der zahlungsbereiten Kundschaft angeboten hat. Das zu feiern ist absurd.
Es ist bestenfalls die bessere Alternative dazu, leere Sitze durch die Welt zu fliegen. Aber nicht dazu, Tickets zum normalen Preis der Klasse in die upgegradet wurde zu verkaufen.

Ohne die Probleme der Golfairlines und der auf den Russischen Luftraum angewiesenen Airlines hätte LH dieses Jahr nicht so viele Tickets verkauft. Ich gönne es ihnen, aber das ist weder ihr Erfolg noch nachhaltig.

Ich denke auch, in ECO geht es fast nur über den Preis und ich sehe LH auch nicht als Premium oder signifikant teurer als andere. Oft ist LH Group in ECO recht günstig.
bis zu lächerlich günstig. Ich hatte in den letzten Jahren mehrere LH Flüge die unschlagbar billig, deutlich unter Icelandair Niveau waren.
Mit ein bisschen Variabilität beim Routing (bis runter zu QKL statt QDU, oder klassisch via MUC statt FRA, neu ZRH oder MXP) und der operierenden Airline (4Y, LX) bekommt man eigentlich immer LH Eco Flüge (sprich: 220er Ticket) die deutlich unterhalb der Mitbewerber liegen.

Die Preise die ich vor 10 Jahren gezahlt habe (oft kaum etwas unter €1000 zu bekommen) brauche ich aktuell über den Teich bei weitem nicht mehr zu bezahlen.
Umgekehrt holen sie es in Europa wieder rein, wollen da oft mehr für Spanien oder Griechenland haben als für Canada oder U.S. Ostküste.

Und nein, gerade in Eco geht es bei mir nicht über den Preis (ob ich nun €400 oder €800 für eine Woche USA zahle ist realtiv egal, die Reise wird zusammen mit Hotel, Mietwagen und Tagessatz ohnehin deutlich jenseits von €2500 liegen), da ist mir ein bequemer Umsteigeflughafen und die richtige Tageszeit deutlich wichtiger, für den ich in der Business schnell mal €3000 mehr zahlen soll. Sehr oft habe ich vom Budget her die Wahl, einen schlechten Business Class Flug oder einen guten Economy Flug zu nehmen, und dann fällt die Wahl beim Economyflug wegen Flugplan (Routing und Tageszeit), nicht wegen dem Preis. Der ist trivialerweise immer €4000-6500 weniger (bei kurzem Aufenthalt).
Am Ende schlafe ich nachts um 2 auf dem Sofa sitzend besser, als Nachmittags um 2 im Bett, von daher ziehe ich z.B. den Y Nachtflug dem C Tagflug vor. Und ich schlafe auch auf dem Sofa sitzend besser, als wenn ich durch Terminals laufen oder in Schlangen stehen muss, von daher ziehe ich z.B. den Y Direktflug dem C Umsteigeflug vor.

Diese Kundschaft mit realistischen Budgets (einer Zahlungsbereitschaft bei der die Airline definitiv gutes Geld verdient) bedient LH seit Jahren nicht mehr. Bietet die guten C-Flüge für lächerlich hohe Preise an, und gleichzeitig in der Y lächerlich billig. Das macht zwar die Entscheidung einfach, aber LH lässt da massiv Geld liegen und zwingt mich zu massiv schlechteren Reisen, die eigentlich nicht nötig wären. Das ist das Gegenteil von win-win.
Ich diskutiere jetzt seit Monaten mit unserem Reisemanagement darum, die Upgradechancen zu nutzen, aber das passt so gar nicht in deren Logik.

Wer ausschließlich den niedrigsten Preis aus einer Kayak-Abfrage herauspickt, macht es sich meiner Meinung nach etwas zu einfach.
Zumindest wenn er Kayak so nutz wie es gestrickt ist.
Man muss zumindest mal ein Bisschen mit den Flughäfen und evtl. den Flugtagen (0:05 am nächsten Tag statt 23:55 am geplanten Tag) spielen, um wirklich die billigsten Flüge zu finden.
In letzter Zeit wird es sogar sinnvoll, auch mal Gabelflüge oder zwei one-way Flüge zu checken, was vor einigen Jahren garantiert signifikant teurer war, ist heute oft billiger. (letztes Jahr z.B. FRA-ATH mit einem A3 und einem LH one-way Flug nicht mal die Hälfte vom LH Returnflug bezahlt, ohne Qualitätseinbuße)
Zumal die Suchmaschinen oft nicht die besten Codeshareflüge finden (bestimmte Routen werden nur von bestimmten Airlines beflogen), da kann man auch nochmal viel sparen.
Und zwar ohne das es auf die Qualität geht, im Gegenteil. You get what you pay for gibt es in der Luftfahrt nicht. Du kannst für jedes Produkt (oft für den Teil des Bundles den du tatsächlich nutzt) verschiedene Preise bezahlen. Du kannst oft bessere Produkte zum geringeren Preis finden.
Nur nicht unbedingt mit einer Kayak Standardsuche...

Wenn LH mit ihrem Pricing auf genau diese Standardsuche-Kunden zielt, dürften sie ziemlich sicher nicht die mit der höchsten Zahlungsbereitschaft finden... Gerade seit sie ihren Flugplan mit 7 Hubs und Express Rail so komplex gemacht haben.
 
Wenn LH mit ihrem Pricing auf genau diese Standardsuche-Kunden zielt, dürften sie ziemlich sicher nicht die mit der höchsten Zahlungsbereitschaft finden... Gerade seit sie ihren Flugplan mit 7 Hubs und Express Rail so komplex gemacht haben.

Die Flieger nach ATH sind immer voll, zumindest von April bis November zum grossen Teil mit US amerikansichen Touristen mit hohr Zahlungsbereitschaft.

Es ging in meinem Beispiel nicht darum den billigsten FLug zu finden, sondern zu zeigen wo sich Lufthansa im Vergleichsumfeld aufhaelt. Dass Du ein Pfennigfuchser bist hast Du ja deutlich gemacht. Und wenn Du daran Spass hast ist das ja auch OK.
 
Zumindest wenn er Kayak so nutz wie es gestrickt ist.
Man muss zumindest mal ein Bisschen mit den Flughäfen und evtl. den Flugtagen (0:05 am nächsten Tag statt 23:55 am geplanten Tag) spielen, um wirklich die billigsten Flüge zu finden.
In letzter Zeit wird es sogar sinnvoll, auch mal Gabelflüge oder zwei one-way Flüge zu checken, was vor einigen Jahren garantiert signifikant teurer war, ist heute oft billiger. (letztes Jahr z.B. FRA-ATH mit einem A3 und einem LH one-way Flug nicht mal die Hälfte vom LH Returnflug bezahlt, ohne Qualitätseinbuße)
Zumal die Suchmaschinen oft nicht die besten Codeshareflüge finden (bestimmte Routen werden nur von bestimmten Airlines beflogen), da kann man auch nochmal viel sparen.
Und zwar ohne das es auf die Qualität geht, im Gegenteil. You get what you pay for gibt es in der Luftfahrt nicht. Du kannst für jedes Produkt (oft für den Teil des Bundles den du tatsächlich nutzt) verschiedene Preise bezahlen. Du kannst oft bessere Produkte zum geringeren Preis finden.
Nur nicht unbedingt mit einer Kayak Standardsuche...

Wenn LH mit ihrem Pricing auf genau diese Standardsuche-Kunden zielt, dürften sie ziemlich sicher nicht die mit der höchsten Zahlungsbereitschaft finden... Gerade seit sie ihren Flugplan mit 7 Hubs und Express Rail so komplex gemacht haben.

Da gebe ich dir durchaus recht. Ich nutze für private Flüge eigentlich sehr häufig Google Flights und spiele auch gerne mit unterschiedlichen Flughäfen, Flugtagen und Verbindungen. Manchmal findet man dadurch tatsächlich erstaunliche Preisunterschiede.

Ich unterscheide allerdings auch zwischen privaten und beruflichen Reisen. Bei privaten Flügen schaue ich mir die Preise sehr genau an und bin durchaus flexibel, wenn sich dadurch etwas sparen lässt. Beruflich sieht das ganz anders aus: Da bin ich in der Regel an bestimmte Reisedaten gebunden und habe deutlich weniger Spielraum.

Dieses Jahr war es bei uns privat allerdings etwas anders, da fast alle Familienmitglieder einen Status hatten und ich deshalb überwiegend direkt bei Lufthansa gebucht habe.

Dein Hinweis auf Gabelflüge, One-way-Kombinationen und Codeshare-Verbindungen ist jedenfalls absolut berechtigt. Wer nur eine Standardsuche durchführt, übersieht unter Umständen einige interessante Alternativen. Gerade bei vier Personen können solche Preisunterschiede am Ende einiges ausmachen.
 
Ich unterscheide allerdings auch zwischen privaten und beruflichen Reisen. Bei privaten Flügen schaue ich mir die Preise sehr genau an und bin durchaus flexibel, wenn sich dadurch etwas sparen lässt. Beruflich sieht das ganz anders aus: Da bin ich in der Regel an bestimmte Reisedaten gebunden und habe deutlich weniger Spielraum.
Das ist bei mir exakt umgekehrt. Privat kann ich mir auch mal was gönnen und kann flexibel planen, beruflich muss ich die Zahlungsbereitschaft der Kunden und deren Terminvorstellungen erfüllen.
Im Gegensatz zu bestimmten Airlines habe ich verstanden, dass ich Dienstleister bin, und meine Kunden König.

Dass Du ein Pfennigfuchser bist hast Du ja deutlich gemacht. Und wenn Du daran Spass hast ist das ja auch OK.
Ich gebe das Geld meiner Kunden aus, da habe ich wenig Wahl. Mit Spaß hat das nichts zu tun. Ich versuche aus einem fixen Budget das beste für mich rauszuholen. Dabei geht es weniger darum, weniger zu bezahlen als für das was ich bezahlen kann das Maximum zu bekommen.
Und da bekomme ich z.B. bei LH für wenig Geld bequeme Direktflüge, aber eben keine guten Business Class Flüge für angemessenes Geld.
 
Die Flieger nach ATH sind immer voll, zumindest von April bis November zum grossen Teil mit US amerikansichen Touristen mit hohr Zahlungsbereitschaft.

Es ging in meinem Beispiel nicht darum den billigsten FLug zu finden, sondern zu zeigen wo sich Lufthansa im Vergleichsumfeld aufhaelt. Dass Du ein Pfennigfuchser bist hast Du ja deutlich gemacht. Und wenn Du daran Spass hast ist das ja auch OK.
Nur weil man nicht jeder Preisgestaltung blind folgt und auch einmal Preise vergleicht, ist man noch lange kein Pfennigfuchser. Nicht jeder ist Multimillionär und kann oder möchte Geld einfach zum Fenster hinauswerfen.

Und selbst wenn ich mir heute glücklicherweise einiges leisten kann, vergesse ich nicht, woher ich komme. Ich bin der Sohn einfacher Arbeiter. Meine Eltern mussten früher jede Mark mehrmals umdrehen, damit sie mit drei Kindern einigermaßen über die Runden kamen. Vielleicht bin ich gerade deshalb jemand, der den Wert von Geld zu schätzen weiß. Das hat mit Geiz herzlich wenig zu tun.

Zu ATH: Dass die Flieger von April bis November häufig gut gebucht sind und ein großer Teil der Passagiere US-amerikanische Touristen mit entsprechender Zahlungsbereitschaft sind, mag durchaus sein. Das bestreite ich auch gar nicht.

Aber mein Beispiel sollte überhaupt nicht zeigen, wie man den billigsten Flug findet. Es ging mir darum, aufzuzeigen, wo Lufthansa preislich im Vergleich zu den Wettbewerbern steht. Das ist ein kleiner, aber entscheidender Unterschied.

Und nur weil jemand gerne Preise vergleicht, heißt das nicht, dass er sich die teurere Variante nicht leisten kann. Manchmal geht es schlicht darum, für sein Geld einen vernünftigen Gegenwert zu bekommen. Ich finde, das ist eine ziemlich vernünftige Einstellung – unabhängig davon, wie groß das eigene Bankkonto ist.
 
Das ist bei mir exakt umgekehrt. Privat kann ich mir auch mal was gönnen und kann flexibel planen, beruflich muss ich die Zahlungsbereitschaft der Kunden und deren Terminvorstellungen erfüllen.
Im Gegensatz zu bestimmten Airlines habe ich verstanden, dass ich Dienstleister bin, und meine Kunden König.
Bei mir ist es tatsächlich genau umgekehrt. Meine beruflichen Tickets bezahlt zwar der Arbeitgeber, aber bevor ich die Buchungen selbst mit der Firmenkreditkarte übernommen habe, lief das über ein Reisebüro in Turin. Dort wurde teilweise völlig unkritisch gebucht: manchmal für über 5.000 Euro, obwohl es andere Verbindungen – sogar mit derselben Airline – für rund 3.200 Euro gegeben hätte.

Das hat mich ehrlich gesagt schon gewundert. Es geht schließlich nicht darum, einfach irgendein Ticket zu kaufen, sondern eine vernünftige Verbindung zu einem angemessenen Preis zu finden. Auch wenn man nicht selbst bezahlt, sollte man mit dem Geld des Arbeitgebers verantwortungsvoll umgehen.
 
Was habe ich beobachtet über die letzen Jahre:
- Ab LUX fliegen sie innereurop. möglichst direkt mit LG in Eco.
- Für Destinationen wo LG nicht hinfliegt, muss halt irgendwo umgestiegen werden - etwas was sie als nervig empfinden - aber halt notwendig ist um ans Ziel zu kommen. Einige nehmen die Reise mit der kürzeren Umsteigezeit, auch wenn die ein wenig teurer ist. Andere schauen nur auf den Preis auch wenn sie mehrere Stunden am Umsteigeflughafen rumgammeln müssen.
Meiner Beobachtung nach werden viele Reiseziele erst ab dem Zeitpunkt interessant, an dem LG sie als Destination aufnimmt und damit „erreichbar“ macht. Auf der Langstrecke beobachte ich in meimem Umfeld zwei Kategorien: die, die einfach ab LUX zum Best Price buchen, und die, die den Direktflug wollen, hauptsächlich ab FRA, da Umsteigen als eine Wissenschaft für sich angesehen wird.
 
Nur weil man nicht jeder Preisgestaltung blind folgt und auch einmal Preise vergleicht, ist man noch lange kein Pfennigfuchser. Nicht jeder ist Multimillionär und kann oder möchte Geld einfach zum Fenster hinauswerfen.

Und selbst wenn ich mir heute glücklicherweise einiges leisten kann, vergesse ich nicht, woher ich komme. Ich bin der Sohn einfacher Arbeiter. Meine Eltern mussten früher jede Mark mehrmals umdrehen, damit sie mit drei Kindern einigermaßen über die Runden kamen. Vielleicht bin ich gerade deshalb jemand, der den Wert von Geld zu schätzen weiß. Das hat mit Geiz herzlich wenig zu tun.

Ich habe nicht von Dir gesprochen oder Dich in dem beitrag zitiert

Zu ATH: Dass die Flieger von April bis November häufig gut gebucht sind und ein großer Teil der Passagiere US-amerikanische Touristen mit entsprechender Zahlungsbereitschaft sind, mag durchaus sein. Das bestreite ich auch gar nicht.

Davon bin ich auch nicht ausgegangen

Aber mein Beispiel sollte überhaupt nicht zeigen, wie man den billigsten Flug findet. Es ging mir darum, aufzuzeigen, wo Lufthansa preislich im Vergleich zu den Wettbewerbern steht. Das ist ein kleiner, aber entscheidender Unterschied.

Sie stehen im Mittelfeld der europaeischen Full Service Airlines.

Und nur weil jemand gerne Preise vergleicht, heißt das nicht, dass er sich die teurere Variante nicht leisten kann.

Wo habe ich das mit einem einzigen Wort behauptet?

Manchmal geht es schlicht darum, für sein Geld einen vernünftigen Gegenwert zu bekommen. Ich finde, das ist eine ziemlich vernünftige Einstellung – unabhängig davon, wie groß das eigene Bankkonto ist.

Ich auch.
 
Ich habe nicht von Dir gesprochen oder Dich in dem beitrag zitiert



Davon bin ich auch nicht ausgegangen



Sie stehen im Mittelfeld der europaeischen Full Service Airlines.



Wo habe ich das mit einem einzigen Wort behauptet?



Ich auch.
Entschuldige, ich dachte, deine Antwort wäre an mich gerichtet. Ich hatte einfach die Benachrichtigung auf meinem iPhone geöffnet und das offenbar falsch zugeordnet. Mein Fehler!
 
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