26 Tage Asien - Meine erste Reise alleine

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Axwell D

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14.06.2019
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Geht es bei diesem. Reicht nicht mehr weiter? đŸ€” Hab gerne mitgelesen und bin eigentlich auf die Fortsetzung gespannt?

Doch eigentlich soll es weiter gehen, mir hatte in den letzten Wochen nur die Motivation uns Zeit gefehlt :( Beendet wird der Bericht auf jeden Fall noch :rolleyes:
 

Gringo_ZRH

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01.11.2018
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Doch eigentlich soll es weiter gehen, mir hatte in den letzten Wochen nur die Motivation uns Zeit gefehlt :( Beendet wird der Bericht auf jeden Fall noch :rolleyes:
Die Zeit kann ich nicht beurteilen, jedoch sollte es nicht an der Motivation scheitern 🙂 Ausser mir gibt es bestimmt noch andere, welche gerne die Fortsetzung lesen wĂŒrden đŸ€·đŸœâ€â™‚ïž
 

Axwell D

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14.06.2019
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Tag 15 - 10.10.2019 - Kuala Lumpur Tag 2 (Part 1)

Nachdem ich es mal wieder nicht ins Bett geschafft habe, bin ich am nĂ€chsten Tag natĂŒrlich wieder spĂ€t aufgestanden. Da ich nur eine Nacht im Grand Hyatt blieb, habe ich meinen Inhalt des Koffers auch nicht großartig im Zimmer verteilt und war auch schnell fĂŒr den Transfer ins nĂ€chste Hotel bereit.

Vorher habe ich noch ein paar Fotos von den Petronas Towers geschossen und die Aussicht aus meinem Zimmer in der 19. Etage genossen.








Großer Koffer und ÖPNV vertragen sich oft nicht, daher ging es wieder mit dem Grab auf Tour. Die Strecke vom KLCC Park zum Alila Bangsar Kuala Lumpur lag bei knapp 5€. Sind diese Taxi-Ersatz-Unternehmen eigentlich in irgendeinem sĂŒdostasiatischen Land teuer?!

Angekommen im Hotel, wurde ich freundlich begrĂŒĂŸt und zu den AufzĂŒgen in Richtung Lobby begleitet, denn diese befindet sich wie im Grand Hyatt oben ĂŒber den Wolken im 41. Stockwerk. Ebenfalls befindet sich in dieser Etage auch die Pacific Standard Bar, das Restaurant Entier. Der Poolbereich und das Fitnessstudio eine Etage tiefer im 40. Stockwerk sind ebenfalls auch ĂŒber eine Treppe aus dem Lobbybereich erreichbar. Im Erdgeschoss auf Straßenebene befindet sich auch noch das Restaurant Botanica + Co.

Die Zimmer verteilen sich auf die Etagen 35 bis 39.

Durch die Pflanzen in der Lobby erstrahlt diese gleich umso mehr:



Gebucht hatte ich ein Studio, eine der NĂ€chte war keine Mitarbeiterrate, lag aber bei immer noch gĂŒnstigen 75,00€. Dieses befand sich auf der 37. Etage (#3702).

Roomtour Alila Bangsar Kuala Lumpur (#3702)







Es gab ĂŒbrigens irgendwelche technischen Defekte am Zimmer, an die ich mich nicht mehr genau erinnern kann, aber ich bin anschließend direkt auf die 39. Etage umgezogen.

Dies war mein erstes Hotel der Marke Alila und ich war echt positiv ĂŒber das Hotel und das Interieur ĂŒberrascht. Die Marke arbeitet schon seit vielen Jahre Eco-Friendly, sodass es hier kein Wasser in Plastikflaschen gibt, Shampoo und Seife nur aus großen Spendern, Guest Supplies sind in Papier statt Plastik verpackt und in jedem Zimmer hĂ€ngt auch eine Tasche, in der GĂ€ste nicht benötigte oder zu viel gekaufte Artikel liegen lassen können, welche dann hilfsbedĂŒrftigen gespendet werden.

Das sich dieses System bewĂ€hrt, sieht man auf jeden Fall. Die Kette Hyatt hat selbst gesagt, dass sie bis 2022 umweltfreundlicher werden möchte und eben viele dieser Aspekte umsetzen möchte, die Alila schon von jeher fĂ€hrt. Gut es kam nun Corona dazwischen, aber man sieht schon deutliche Änderungen. Hier in Deutschland sind in den Hotels die Wasserflaschen sowieso aus Glas aber auch Hotels wie das Hyatt Regency in Amsterdam sind umgestiegen und bieten nun das Wasser aus Flaschen an, welche im Design stark der Absolut Vodka-Flasche Ă€hneln. Die Guest Supplies sind hierzulande nun grĂ¶ĂŸtenteils auch in Papierverpackungen und selbst die ZahnbĂŒrsten sind nicht mehr aus Plastik, sondern aus Holz. Der Schritt zur Abschaffung der kleinen Shampoo- und Seifenspender wird hoffentlich auch noch demnĂ€chst gegangen.

Das Hotel liegt direkt neben der LRT Haltestelle Bangsar und ist sogar durch eine FußgĂ€ngerbrĂŒcke direkt mit dieser verbunden. Dies erleichtert die Anbindung ans Zentrum deutlich und macht dieses Hotel besonders attraktiv fĂŒr einen Aufenthalt in Kuala Lumpur. Alle paar Minuten fĂ€hrt hier ein Light Rail Train (LRT) ins Zentrum. Eben diese nutze ich auch um Richtung Bukit Bintang zu gelangen. Hierzu war ein Umstieg in die MRT an der Haltestelle Pasar Seni notwendig. Die Fahrt lag wie immer erwartet bei gĂŒnstigen 2,20 MYR (ca. 0,47€). Bukit Bintang ist als Shoppingviertel bekannt und ich kam natĂŒrlich her, um mir auch die großen Malls der Stadt anzuschauen. Ich weiß, viele können das bestimmt nicht verstehen, aber irgendwie faszinieren mich Malls. Diese sind oft kleine Welten fĂŒr sich, denkt man hier z.B. an die Mall of Egypt in der NĂ€he von Kairo in Ägypten oder an die Mall of the Emirates in Dubai. Hier kann man teilweise sogar Skifahren oder in Wasserparks gehen sowie viele andere FreizeitaktivitĂ€ten unternehmen. Von den unendlichen Essensmöglichkeiten brauche ich wohl gar nicht erst anfangen.

Da ihr mittlerweile wissen solltet, dass ich auch ein gewisses Faible fĂŒr Matcha habe, sollte es euch nicht wundern, dass ich unbedingt die Matcha Tea Pretzle von Auntie Anne’s ausprobieren musste. Preis liegt hier bei 4,50 MYR (ca. 0,97€).



Und passend dazu gab es natĂŒrlich einen Matcha Tea Latte von Sarang Cha fĂŒr 9,90 MYR (ca. 2,15€).



Die Mall Pavilion hat ein riesiges uns helles Foyer und eine großartige Treppe, die herunterfĂŒhrt. Diese erinnert ein wenig an die spanische Treppe in Rom.








Diese Dekorationen in der Mitte der GĂ€nge, lasse diese auch lebendiger wirken.



Im Foodcourt gibt es auch außergewöhnliche Sachen, wie Bread Rolls in alle möglichen Farben.



Der DC Comics Super Heroes Store lÀsst Fanherzen höherschlagen. Hier gibt es fast nichts, das es nicht gibt.








Zu dem Zeitpunkt meiner Reise hĂ€tten sich aber auch Marvel Fans bei der Ten Years of Heroes Exhibition im GebĂ€ude nebenan vergnĂŒgen können. Auf dem Vorplatz der Mall stand auch eine riesige Iron Man Statue.



Neben der Statue war aber auch ein sehr schön geschmĂŒckter Springbrunnen.

Springbrunnen Pavilion Mall Kuala Lumpur




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Axwell D

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14.06.2019
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Tag 15 - 10.10.2019 - Kuala Lumpur Tag 2 (Part 2)

Ich bin noch ein wenig weiter durch die Gegend geschlendert und habe mich vor allem ĂŒber die Ampelanlage in der Stadt gewundert. Ich habe schon zwei Personen gleichzeitig und auch gleichgeschlechtliche Paare gesehen, aber animierte AmpelmĂ€nnchen tatsĂ€chlich noch nie.

AmpelmÀnnchen Motion Kuala Lumpur

Auch in Kuala Lumpur gibt es sehr skurrile Architektur.



Die WerbeflÀchen haben mich schon ein wenig an den Piccadilly Circus in London erinnert.



Die Jalan Alor ist bekannt als Food Street. Hier findet man unter anderem alles mögliche an Fleisch als SatĂ©-Spieß und Mochis in sĂ€mtlichen Farben und Geschmacksrichtungen.





Kuala Lumpur ist auch fĂŒr seine Vielfalt an Streetart bekannt. Ein paar Shots habe ich schon einmal in der Street Art Lane gemacht, es folgen aber noch weitere in den nĂ€chsten Tagen.






Ich bekam langsam Hunger und machte mich auf in Richtung Chinatown. In der Regel erfreue ich mich in StÀdten immer an diesem Viertel. Hier in KL ist die
Petaling Street die bekannteste Straße Chinatowns.





Hier habe ich dann auch endlich was gegessen, es war immerhin schon wieder nach 20:00 Uhr. Ich muss aber leider sagen, dass das Gericht nicht besonders gut war. Es war mitunter das schwĂ€chste Essen der Reise. Ich kann mich nicht einmal mehr genau erinnern was es genau war. Irgendeine Art Nudeln, mit Shrimps und Spiegelei oder so. Preislich waren hier die 11,00 MYR (ca. 2,40€) fĂŒr den faden Geschmack schon leicht ĂŒberzogen im Vergleich zum anderen gĂŒnstigen und guten Essen, das ich bisher genießen durfte.



Unzufrieden und ungesĂ€ttigt ging es mit der LRT wieder zurĂŒck zum Hotel fĂŒr einen kleinen Kleidungswechsel. Es sollte nĂ€mlich wieder in eine der Bars gehen. Also ging es zu Fuß in die keine 10 Minuten vom Hotel entfernte Bar Coley. Diese wollte ich unbedingt besuchen, da sie mit Platz 48 ebenfalls im Jahr 2018 zu den
Asia’s 50 Best Bars gehört. Aktuell im Jahr 2021 ist sie immerhin noch auf Platz 58.

Es war sowieso auch ein guter Tag diese Bar zu besuchen, denn an diesem Abend war Jimmy Chung als Guest Bartender zu Besuch, der in einer der bekanntesten Gin Bar’s in Hong Kong, der Ping Pong 129 GintonerĂ­a arbeitet. Dieser hat seinen eigenen Kreationen mit dem Gin Caorunn vorgestellt und war unter anderem auch wegen der East Imperial Gin Jubilee 2019 in der Stadt war. Dieses Gin Festival sollte eben genau an diesem Wochenende in Kuala Lumpur stattfinden mit einem großen Wettbewerb im Sentul Depot, bei dem die besten Bars der Stadt ihre Kreation eines perfekten Gin Tonic vorstellen. Die einzige Voraussetzung war die Benutzung des East Imperial Tonic Waters, da diese Marke nun mal der Hauptsponsor des Events ist. Hier kommen tatsĂ€chlich die interessantesten Kreationen zustande. Zu schade eigentlich, dass ich ja absolut gar kein Fan von Gin Tonic bin â˜č

Naja ein bisschen bin ich nun vom Thema abgeschweift. Jimmy Chung hat mir zwei super tolle Drinks kredenzt, der eine hatte eine sehr stark Thai-bezogene Note, da Kokosmilch und Galgant enthalten waren. Der zweite wiederum war auch echt interessant, da die grĂŒne Farbe durch einen Pandang-Sirup zustande kam. Beide Drinks zusammen haben mich ĂŒbrigens gerade einmal knapp 19,00€ gekostet, ein Top Preis fĂŒr sehr gute QualitĂ€t. Anschließend habe ich mich auch noch ein wenig mit ihm unterhalten, da er nach meinem zweiten Drink auch seine Schicht beendet hatte.




Die zwei Stunden in der Bar stimmten mich auch wieder zufriedener und ich hatte das schlechte Essen dadurch bereits quasi verdrĂ€ngt. Es war mittlerweile wieder mal halb 2 nachts und es ging zurĂŒck ins Hotel. Hier habe ich mich noch gut eine Stunde mit der Duty Managerin unterhalten. Wir kamen zufĂ€llig ins GesprĂ€ch und da es sehr ruhig war, konnte sie sich auch Zeit nehmen. Es hat sich am Ende sogar noch fĂŒr mich gelohnt, da ich anschließend ein Upgrade erhalten habe und eine Freundin mehr, denn wir haben immer noch sehr guten Kontakt zueinander.

Vom Studio mit Nordblick auf der 39. Etage ging es nun also doch zurĂŒck auf die 37. Etage und in einen Premier Room (#3723). Es handelt sich hierbei also sogar um ein Double-Upgrade in die beste Kategorie unterhalb der Suiten.

Roomtour Alila Bangsar Kuala Lumpur (#3723)

Die Nacht habe ich dann wieder einmal erst gegen 04:00 Uhr morgens mit einem Cuba Libre als Absacker und einer Serie bei Netflix beendet.

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Axwell D

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14.06.2019
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Ich hoffe den ein oder anderen freut es, dass ich mir endlich mal wieder Zeit nehmen konnte weiter zu schreiben. Puuuuh ist das ein Aufwand, wenn man Monate wieder raus ist :ROFLMAO: Was haltet ihr eigentlich von den Verlinkungen zu den Seiten wie Wikipedia oder den LokalitÀten selbst?

Lieber auf English/Deutsch/gemischt je nach VerfĂŒgbarkeit/gar nicht?! WĂŒrde evtl. noch mal die ein oder andere Stelle ĂŒberarbeiten.
 

Travel_Lurch

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15.09.2009
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Die Links sind ganz prima. Die Farben ein Graus. Hellblau auf hellgrau. Ist wohl nur im Dark-Mode ertrĂ€glich đŸ€Ł
 

Axwell D

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14.06.2019
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Die Links sind ganz prima. Die Farben ein Graus. Hellblau auf hellgrau. Ist wohl nur im Dark-Mode ertrĂ€glich đŸ€Ł

Hmm hellbau auf hellgrau? Evtl. in den Àlteren BeitrÀgen? Wie sieht es im aktuellesten #104 aus? Bin nÀmlich gerade dabei, bei allen den Link auf ein dunkleres blau anzupassen. Habe ja gestern den ersten Teil seit einer Ewigkeit veröffentlicht und im alten Forum sah alles glaub ich ein wenig anders aus.

Die neue Farbe der links sieht so aus.
 

Travel_Lurch

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15.09.2009
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Bleibt leider im “hell”-Modus ein Kandidat fĂŒr Augenkrebs. Das Blau taugt nur was fĂŒr Dark-Mode.
 

dplane

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04.01.2017
1.166
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Ist im Dark Mode unlesbar, wahrscheinlich hat es der Lurch gar nicht ausprobiert? So wie im Eingangspost/"Back to the top" ist's besser. Da die Links eh' unterstrichen sind, braucht's aber vielleicht auch keine farbliche Unterscheidung, die fĂŒr beide Modi passen sollte. Links.png
 
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Axwell D

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14.06.2019
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Ist im Dark Mode unlesbar, wahrscheinlich hat es der Lurch gar nicht ausprobiert? So wie im Eingangspost/"Back to the top" ist's besser. Da die Links eh' unterstrichen sind, braucht's aber vielleicht auch keine farbliche Unterscheidung, die fĂŒr beide Modi passen sollte.

Ich habe es mir nun selbst mal im Dark Mode angeschaut. Habe das "Neue" blau wieder gelöscht und die Formatierung komplett rausgenommen, sodass es jetzt wieder bei der Ursprungsfarbe ist.
 
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Travel_Lurch

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15.09.2009
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Ist im Dark Mode unlesbar, wahrscheinlich hat es der Lurch gar nicht ausprobiert? So wie im Eingangspost/"Back to the top" ist's besser. Da die Links eh' unterstrichen sind, braucht's aber vielleicht auch keine farbliche Unterscheidung, die fĂŒr beide Modi passen sollte. Anhang anzeigen 159819
Aber natĂŒrlich
. Screenshots IOS.
1629640320467.jpeg
1629640350105.jpeg
Wie das auf PC oder Android aussieht, mag eine andere Geschichte sein.
 

Axwell D

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14.06.2019
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Tag 16 - 11.10.2019 - Kuala Lumpur Tag 3

SpĂ€t ins Bett heißt spĂ€t aufstehen, also keine Zeit verlieren. Heute war ein recht bewölkter, aber schöner Tag. Ich machte mich wieder auf zur LRT nebenan und nutze die Kelana Jaya Line (5) und fuhr erst einmal zum Hauptbahnhof KL Sentral und versuchte mich ein wenig zu orientieren. Bei einer weiteren Filiale von Auntie Anne’s holte ich mir erneut Pretzles. Da mir die gestern so gut geschmeckt hat, holte ich erneut eine Matcha Tea Pretzle aber auch eine weitere mit Caramel und Krokant?!. Die mit Matcha Tea ist aber mein deutlicher Favorit.



Lange hielt ich mich aber nicht am Bahnhof auf. Mit der LRT sollte es dann auch wieder weiter gehen zum KLCC Park.

NatĂŒrlich wollte ich die Petronas Towers auch noch mal genauer betrachten. Am Fuß des GebĂ€udes kann man passend ein Model eines Rennwagens sehen, passend zum Formel 1 Racing Team.



Im Bereich vor den Towers gab es etliche Touristen die Selfies machen wollten. Mich faszinierten aber eher die BonsaibÀume auf der FlÀche vor den Towers.



Mit einer Höhe von 452m sind die Petronas Towers wahrlich ein imposantes Bauwerk. Ich kann mich noch erinnern als wĂ€re es gestern, als ich das erste Mal von diesem GebĂ€ude erfahren habe. Damals war das GebĂ€ude noch das höchste der Welt und es war ein Traum von mir diese selbst einmal bestaunen zu dĂŒrfen. Ich bin sehr froh, dass ich es am Ende wirklich hierhergeschafft habe und freue mich auch noch ĂŒber alle weiteren Skyscraper die folgen werden. Sehr weit oben auf der Liste stehen natĂŒrlich das Taipeh 101 und der Tokyo Skytree.





Diese GebÀude kann ich leider nicht mehr betiteln, dennoch fand ich sie interessant:



Ich habe mir anschließend einen Scooter von Beam gemietet. Leider gibt es hier nicht so viele Anbieter in KL, aber ich wollte gerne einen Scooter mieten, da man mit diesen die Stadt immer recht gut erkunden kann. Vorbei kam ich auch am Menara, dem 421m hohen Fernsehturm der Stadt.



Leider habe ich weder den Menara noch die Petronas Towers bestiegen. Ich hoffe dies bei einem kĂŒnftigen Besuch nachholen zu können.

Vorbei kam ich auch an diesem unfassbar schönen und ergreifenden Graffiti:



Und ebenfalls dieses war schön anzusehen:



Generell liebe ich die Graffiti-Kunst. Auch wenn viele Menschen dies nur als Beschmutzung von WĂ€nden, ZĂŒgen, Lastern etc. ansehen, ist dies eine der ausdrucksstĂ€rksten Arten der Streetart. Ich hab von einem schönen WandgemĂ€lde mehr, als von einem langweiligen Portrait einer alten Frau in einem Museum.

Ich habe ich es gerade noch so geschafft ein Foto vom Sultan Abdul Samad GebÀude welches in der britischen Kolonialzeit als RegierungsgebÀude der Briten genutzt wurde zu machen sowie von der Sultan Abdul Samad Jamek Moschee, bevor sich der Himmel komplett zuzog.




Die Miete des Scooters habe ich natĂŒrlich sofort beendet und mich unter das Vordach des HSBC BankgebĂ€udes direkt nebenan gestellt. Das ich hier gut eine Stunde den starken Böen und dem monsun-artigen Starkregen ausgesetzt sein wĂŒrde, hĂ€tte ich nicht gedacht. Nach meinem Dauerregen am Abreisetag auf Bali letztes Jahr und einem einstĂŒndigen Starkregen in Singapur, definitiv die bisher krasseste Erfahrung mit Niederschlag, die ich in Asien bisher hatte.





Da ich mĂ€chtig genervt von dem Regen war, entschloss ich mich erst einmal ins Hotel zurĂŒck zu fahren. Es war allerdings problematisch erst einmal zu einer LRT Station zu gelangen, auch wenn die Haltestelle Masjid Jamek nur ungefĂ€hr 300m entfernt war, wĂŒrde ich nach einer Sekunde im offenen Regen sofort völlig durchnĂ€sst sein. Ich wartete daher bis sich der Regen ein wenig auflöste und versuchte Nahe an der Fassade der GebĂ€ude mir den Weg zur Station durchzubahnen. Die Autos hatten es auch nicht leicht:


Ich schaffte es am Ende zum GlĂŒck doch nach halbwegs trocken in die LRT und machte mich auf den Weg zurĂŒck nach Bangsar.

Angekommen im Hotel konnte man auch am Pool sehen, dass der Regen einfach nicht aufhören wollte:



Ich nutzte den verregneten Nachmittag, um mir ein paar PlĂ€ne fĂŒr den Abend zu machen, denn immerhin war heute Freitagabend und es gab deutlich mehr Möglichkeiten als an den beiden Abenden zuvor. Bis kurz nach 20:00 Uhr abends blieb ich nun also im Hotelzimmer und versuchte die Zeit totzuschlagen.

Der Hunger kam aber langsam auf und daher ging es zurĂŒck zur LRT. Es verschlug mich in den Stadtteil Kampung Baru. Dem ein oder anderen ist dies vielleicht bekannt und wenn nicht, kann ich den Besuch speziell wegen einem Restaurant nur empfehlen. Es ging in das Nasi Lemak Wanjo, welches wirklich ein kleiner Geheimtipp ist. Hier kann man zu supergĂŒnstigen kleinen Preisen das malaysische Nationalgericht Nasi Lemak essen. Da ich Hunger hatte und den ganzen Tag nicht wirklich viel gegessen habe, hatte ich sogar zwei Portionen und zusammen mit dem Mangoshake lag ich dennoch nur bei 22,00 MYR (ca. 4,76€) fĂŒr 2 Gerichte und 1 GetrĂ€nk. Dies ist wirklich ein unschlagbarer Preis. Ich kann hier auch jedem nur empfehlen das Essen traditionell nur mit den HĂ€nden ohne Besteck zu Essen, so schmeckt es gleich noch einmal viel besser. RĂŒckblickend war das Abendessen heute auf jeden Fall eines der leckersten und authentischsten der gesamten Reise.





Nun ging es mit leicht ĂŒberfĂŒlltem Magen zurĂŒck zur Kampung Baru Station und von dort zur Haltestelle Pasar Seni. Ab nun sollte es erst einmal einige Stunden nur noch zu Fuß weiter gehen, denn es sollten die Speakeasy Bars der Stadt erkundet werden. Auf dem Weg konnte man erneut die Petronas Towers erblicken:



Der erste Anlaufpunkt war die The Attic Bar, welche sich im obersten Stockwerk des Travel Hub Guest House befindet. Man gelangt durch ein Treppenhaus erst einmal eine Etage höher in den Aufenthaltstraum des Hostels. Hier wurde ich von den GĂ€sten gefragt, ob ich nicht bei ihrem Spiel mitmachen wollen wĂŒrde. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, was sie gespielt haben. Ich lehnte natĂŒrlich dankend ab, da ich ja ein anderes Ziel hatte. Die Bar erreichte man letztendlich ĂŒber eine weitere Wendeltreppe gefolgt von noch einer Treppe. Also ein bisschen durch die Gegend suchen muss man sich auf jeden Fall. Die Bar selbst ist nicht allzu groß, es ist aber sehr schön, dass auch ein kleiner Balkon zum Rausgehen vorhanden ist.





Es gab um 22:00 Uhr abends tatsĂ€chlich nur noch einen freien Platz direkt an der Theke, daher zögerte ich nicht lange und nahm Platz. Bestellt hatte ich mir als Drink einen der Signature Drinks der Karte, einen Dragon Lady. Dieser war fruchtig-sĂŒĂŸ aber mit einem ordentlichen Schuss Vodka. Ein guter Drink zum Starten und mit einem Preis von 38,00 MYR++ (ca. 9,60€) auch wie immer in meinem preislichen Rahmen.



Da der Abend doch noch ein bisschen mehr erleben sollte, hatte ich mir aber sofort das Limit gesetzt nur einen Drink pro Bar zu trinken. Also machte ich mich auf den Weg zum nĂ€chsten Ziel. Der Fußweg war aber keine 5 Minuten bis zur um die Ecke liegenden Botakliquor Bar. Diese besticht auf jeden Fall durch ihre Pflanzenvielfalt und einen großen eigenen KrĂ€utergarten. Diese tragen natĂŒrlich zu einer Frische der Drinks bei.




Hier entschied ich mich fĂŒr einen Taylor Made Drink angepasst auf meinen Geschmack. Ich kann mich leider nicht mehr genau daran erinnern, welche Spirituose verwendet wurde, die Farbe des Drinks lĂ€sst aber ein wenig in Richtung Sour/Herb blicken, da die Sternenfrucht ja auch gut in der Kombination mit ZitrusfrĂŒchten passt. Der Drink lag erneut bei 38,00 MYR++.



Gegen kurz vor 00:00 Uhr verließ ich dann auch diese Bar und auf dem Weg zur nĂ€chsten Bar erblickte ich den strahlenden Merdeka.



Nach einem Fußmarsch vorbei an der Construction Site des PNB 118, welcher nach seiner Fertigstellung mit einer Höhe von 644m das höchste GebĂ€ude in SĂŒdostasien sein wird und auf den oberen 18 Etagen das langersehnte Park Hyatt Kuala Lumpur beherbergen wird, erreichte ich mein nĂ€chstes Ziel, die kleine Gin-Bar Pahit.

Die Bar ist versteckt in einem kleinen Wohngebiet und wenn man in den kleinen Vorhof der Bar gelangt, wird man schon von dieser schönen Leuchtreklame angestrahlt:



Ich bestellte mir in der Gin-Bar natĂŒrlich auch einen Drink auf Gin-Basis. Leider ist mir der Name entfallen, aber er war auf jeden Fall fruchtig-herb und perfekt abgestimmt. Bei einem Preis von ca. 40,00 MYR incl. TAX (ca. 8,70€) war der Drink sogar gĂŒnstiger als die Drinks zuvor.



Ich habe mich noch eine Weile mit dem Barkeeper unterhalten, um mehr zu der Gin Jubilee zu erfahren, da diese Bar auch teilnahm und eine der besten Kompositionen des Gin Tonics vorstellte. Leider mussten sie sich am Ende dennoch dem Mixer des Liquor Stores Wholly Spirits geschlagen geben.

Da ich nun um mittlerweile halb 2 nachts keine Lust mehr hatte noch öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, rief ich mir ein Grab und fuhr fĂŒr angenehme 2,00€ die 6km zurĂŒck zum Hotel. Bei der Fahrt habe ich noch mal ein Video von dem „Fluss“ der sich auf der Straße gebildet hat, gefilmt:


Hier ging es dann ebenfalls noch fĂŒr einen Drink in die Pacific Standard Bar, wo ich mir einen einfachen Whiskey Sour fĂŒr 47,30 MYR (ca. 9,53€) bestellt. Mehr wĂ€re auch gar nicht drin gewesen, da die Bar bereits schließen wollte und mir den Last Drink nur gewĂ€hrt hat, da ich Hausgast war.



Anschließend ging ich zurĂŒck auf mein Zimmer und verspĂŒrte mittlerweile wieder Hunger, da aber zu dieser Zeit nichts mehr aufhatte entschied ich mich dazu im Hotel etwas beim Room Service zu bestellen, was fĂŒr mich recht ungewöhnlich ist, da ich dies sonst super selten mache. Ich bestellte mir einen Salat und ein Tiramisu. FĂŒr beides zusammen habe ich 48 MYR (ca. 9,60€) bezahlt. Nicht gerade gĂŒnstig im Vergleich zu den Speisen der letzten Tage, aber was sollte ich sonst machen gegen den Hunger.




Es folgte wie meistens eine Folge bei Netflix mit Schlummertrunk.

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Andinett

Erfahrenes Mitglied
17.02.2013
626
36
DUS
Also das mit dem Regen ist doch in KL (und in anderen Asiatischen Staaten/StÀdten) Alltag.
Ich hatte schon Kniehoch das Wasser....keiner hat nur ein Wort darĂŒber verlorenđŸ˜±
 
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HAJ07

Erfahrenes Mitglied
14.11.2015
631
65
Ein schöner Reisebericht mit tollen Fotos!
Deine Bar Besuche bzw. Beschreibungen fand ich ĂŒberdies sehr interessant.
Hat Spaß gemacht dir soweit zu folgen und ich hoffe du findest die Muße diesen Bericht zu Ende zu schreiben.
Bis hierhin vielen Dank dafĂŒr!
 
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