Das ist leider typisch deutsch unterwürfig.
Sorry, wenn ein Unternehmen eine Leistung x mit Leistungsbeschreibung Y anbietet, erwarte ich auch xy.
Leistungserfüllung ist leider aus der Mode...
Sorry, aber Du schreibst hier leider (wieder einmal) Müll.
Das hat doch nicht die Bohne mit Unterwürfigkeit zu tun. Wenn ich Bahn fahre (was wirklich sehr oft vorkommt), will ich irgendwo hin und auch ankommen. Ich plane von Anfang an ein, dass ich verspätet ankommen könnte - denn die Realität zeigt mir, dass das Sinn macht. Aber ich reiche auch taggleich den Entschädigungsantrag ein, falls die Parameter dafür erfüllt sind. Das passiert vielleicht in bei einer von 20 Fahrten. Und erstaunlicherweise habe ich eine Quote von 100%, dass ich die beantragte Erstattung bekomme. Auf bisher eine einzige Ablehnung habe ich nach sachlich formulierter Rückfrage ein Entschuldigungsschreiben und die Erstattung bekommen.
In der Fliegerei mache ich es ähnlich. Wenn ich um 10.00 Uhr morgens einen Termin habe und mein geplanter Flieger um 8.45 Uhr am Flughafen ankommen sollte mit anschließenden 40 Minuten Taxifahrt, dann verlasse ich mich da nicht drauf, dass der Flieger pünktlich ist, weil mit die Realität zeigt, dass es zu oft dazu führen würde, dass ich zu spät zu meinem Termin kommen würde - und das will ich halt nicht. Also reise ich lieber am Vorabend an.
Wäre bei der Autofahrt aber auch nicht anders. Lieber komme ich morgens ausgeruht und gut gefrühstückt zu meinem Termin, als dass ich um 4 Uhr aufstehe, damit ich dann pünktlich bei meinem Termin bin.
Ärgert mich das manchmal? Ja.
Aber ich habe mich schon vor Jahren damit arrangiert und für mich auch festgestellt, dass ich mir damit auch gesundheitlich einen Gefallen tue.
Das hat aber nichts mit Unterwürfigkeit zu tun, sondern mit einer realistischen Einschätzung von Parametern, die ich nicht verändern kann - und übrigens auch nicht verändern werde, egal wie oft hier einige Foristen (jedweden Geschlechts) glauben, es sich zur Lebensaufgabe zu machen, LH oder die Bahn oder {enter company here} zu verklagen. Das ändert nichts (!). Denn das sind prozentual so geringe Vorgänge, über die wir hier reden, dass es keine Auswirkung haben wird.
Und natürlich könnte man hier über gewisse Systematiken - auch auf Airline oder Bahnseite oder von Versicherungen - reden, die gerne mal Ansprüche ablehnen. Ich zelebriere hier auch keine "Liebe" gegenüber der Bahn oder LH. Auch ich habe schon geklagt. Aber das waren Vorgänge, die ich nicht provoziert habe, mit einer Ausnahme alle während Corona, als LH meinte, die stornierten Tickets auch nach 3 Monaten nicht erstatten zu wollen.
Inzwischen geht es hier Einigen doch genau darum: Das Provozieren von Problemen. In meinen Augen ist das vielleicht juristisch alles korrekt, aber ich bin nicht so gepolt, dass ich mir permanent Verbindungen raussuche, die hoffentlich schief gehen, damit ich dann auch endlich meine Ergebnisliste wieder um einen Zähler nach oben setzen kann. Welche Art von Befriedigung gibt es, hier den vermeintlichen Moralwächter der ach so pösen Airlines und Bahnunternehmen zu geben (ohne dabei zu merken, dass man sich dabei zum absoluten Vollhonk macht)?
Noch einmal: Das hat nicht die Bohne mit Unterwürfigkeit zu tun. Vielmehr mit Prioritäten. Und die liegen bei mir ganz offensichtlich ganz woanders als bei anderen hier. Und ich bekomme halt keinen Fehler 3006, wenn ich irgendwo eine Entschädigung beantrage. Und für alle anderen Fälle gibt es kexbox - der mir bei Bedarf hier bei sehr wenigen Fällen aber sehr gut zur Seite stand.