CFO Simone Menne verlässt Lufthansa

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GoldenEye

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30.06.2012
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Die erste Aufgabe ist schonmal keine große Aufgabe, der Markt für Flugzeugfinanzierungen / Leasing ist liquide wie selten zuvor und für LH als einem Unternehmen mit jahrzehntelangen Standing und sogar Investment Grade Rating ist es kein Problem, Finanzierungen in fast beliebiger Höhe zu erhalten. Durch die aktuelle Niedrigzinsphase sind sogar in diesen Markt viele neue Payer eingetreten um überhaupt noch eine Verzinsung des Kapitals zu erzielen. Wenn der Markt so bleibt ist diese Aufgabe ein no brainer, die notfalls auch der Praktikant hinbekommt (leicht überspitzt formuliert). .

Das ist sicher richtig, was Du schreibst, dennoch ist es erst einmal die Aufgabe des CFO, zu entscheiden (bzw. dem Vorstands-Kollegium und dem AR zur Entscheidung vorzulegen): Was wird wie finanziert? (Leasing oder Kauf, welcher Mix, Cashflow, Fremdmittel?), welche Laufzeiten-Struktur? etc. etc..

Und das Pensionsdefizit wird noch viel stärker als von VC von zwei anderen Dingen bestimmt: Steigende Lebenserwartung und ultra-tiefes Zinsniveau. Ersteres kann der CFO nicht beeinflussen, bei Letzterem aber doch zumindest, wie es sich in der Bilanz niederschlägt. Die Bilanzierungsregeln stellt zwar nicht LH auf, aber da alle (DAX-) Werte da im gleichen Boot sitzen, kommt dem mit dem größten Defizit, nämlich LH, da natürlich eine besondere Rolle zu.
 

rotanes

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01.06.2010
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HAM
Ohne jetzt endgültig OT werden zu wollen, aber in den Erläuterungen zur letzten Bilanz steht das Ziel benannt, die Flugzeugfinanzierung 50/50 aus Fremd-/Eigenkapital zu machen. Das wird der erwähnte Praktikant sicher eher so nicht hinbekommen - insbesondere auf der Eigenkapital-Seite nicht.
 
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airhansa123

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03.11.2012
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Ohne jetzt endgültig OT werden zu wollen, aber in den Erläuterungen zur letzten Bilanz steht das Ziel benannt, die Flugzeugfinanzierung 50/50 aus Fremd-/Eigenkapital zu machen.

Beziehst Du sich auf diese Darstellung der Ziel-Kapitalstruktur ?
LH Cost of Capital.jpg

Ich habe den Chart nicht ganz verstanden, die haben aktuell eine EK-Quote von 18%, wollen die wirklich auf 50%. Absurd.
Bei den jetzigen Niedrigzinsen würde ich soviel Fremdfinanzierung wie vertretbar mitnehmen, die liegt bei Flugzeugfinanzierungen definitv über 50%, bis 75/80% sollten möglich sein.
 

rotanes

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01.06.2010
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HAM
... Ja. Aus der Vergangenheit gelernt, sich nicht zu überschulden. Schlau! Es kommen garantiert auch wieder schlechtere (Finanz-)Zeiten und so ein Flugzeug fliegt noch knapp 25 Jahre für LH. ÄÄÄh. sorry, sein Wert liegt noch 25 Jahre wie Blei in der Bilanz.

Edit: Da sind ja auch noch weitere Positionen in der Bilanz, die sich nicht so leicht fremdfinanzieren lassen wie die Flieger. Da wird man dann deswegen (spekulativ) zum Ausgleich bei den Flugzeugen über die 50% hinausgehen können.
 
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GoldenEye

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30.06.2012
13.190
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Beziehst Du sich auf diese Darstellung der Ziel-Kapitalstruktur ?

Ich habe den Chart nicht ganz verstanden, die haben aktuell eine EK-Quote von 18%, wollen die wirklich auf 50%. Absurd.
Bei den jetzigen Niedrigzinsen würde ich soviel Fremdfinanzierung wie vertretbar mitnehmen, die liegt bei Flugzeugfinanzierungen definitv über 50%, bis 75/80% sollten möglich sein.

Hmm, hängt das möglicherweise damit zusammen?
The new leasing standard presents dramatic changes to the balance sheets of lessees.
Lease Accounting - PwC :confused:
 

peter42

Moderator
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09.03.2009
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Noch so eine Armchair-Managerin :eek:. Vielleicht ist es Frau Zypries ja entgangen, aber

1) Die geographische Lage, das Netzwerk und damit die strategische Position einer BA sind ganz andere als die der LH.
2) QR ist vergeben, EY ist vergeben, also schlägt Frau Zypries in Wirklichkeit vor, LH solle mit EK kooperieren. Nur: Warum in aller Welt sollte EK das tun? Und wo, bitte, passt das in die bisherige Strategie von EK? :doh:

Dazu sollte man aber schon sagen, dass QR mit LH wollte, LH damals aber noch auf zu hohem Ross saß!
 

rotanes

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01.06.2010
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HAM
Der Nachfolger ab 2017 ist gefunden:

Lufthansa: Manager aus Schweden wird neuer Finanzchef

Zitat: " Ulrik Svensson : Er war zwischen 2003 und 2006 für die Finanzen der Fluggesellschaft Swiss verantwortlich und trug in dieser Zeit wesentlich dazu dabei, das schwer angeschlagene Unternehmen auf Gewinnkurs zu trimmen und danach erfolgreich in den Verbund der Lufthansa zu integrieren, erinnern sich Weggefährten aus dieser Zeit."
 

Fare_IT

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06.12.2012
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Farewell City
https://www.ratsit.se/19610627-Sven...n/N8Y4cD3DNC5-d-0JnaKA79hvvE1lGUzzzUP1hWeEbIY

Muss "Berufung" sein (y) - am Geld kann es kaum liegen ...

2003 - 2006 CFO Swiss
(mit Christoph Franz der CEO der Swiss von 2004 - 2009 war)

Imho ein Mann fürs "Grobe" - so hat man ihn bei der Swiss auch Erinnerung behalten.

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss spart weiter. Nach den Tarifverträgen mit dem Bodenpersonal will die Arbeitgeberseite auch die Vereinbarungen mit den etwa 3 100 Mitarbeitern in den Kabinen kündigen – zum Ende des nächsten Jahres.

Grund für diesen Schritt ist die nach wie vor schlechte Ertragslage der Fluggesellschaft. Sie hatte zwar im dritten Quartal dieses Jahres erstmals in ihrer kurzen Geschichte einen Betriebsgewinn von umgerechnet rund 13 Mill. Euro erzielt. Swiss-Chef Christoph Franz kommentierte die Zahlen jedoch so: „Das Resultat im traditionell stärksten, dem dritten Quartal, liegt trotz positivem Betriebsergebnis unter unseren Erwartungen.“ Damit bereitete er bereits im vergangen Monat den Boden für die jetzt einsetzenden Verhandlungen mit dem Personal.

Die zuständige Gewerkschaft Kapers kritisierte die Vertragskündigungen scharf und drohte indirekt mit einem Streik: Die Entscheidung zeige, dass die Swiss wenig vorausschauend handle und damit den vertraglich festgelegten Arbeitsfrieden leichtfertig aufs Spiel setze. Die Kündigung sorge für zusätzliche Verunsicherung, seien doch die Prozesse während der Laufzeit bereits mehrmals massiv zugunsten der Firma optimiert worden. Kapers spricht damit insbesondere die Dienstpläne und -zeiten an, die die Arbeitgeberseite in den vergangenen Wochen mehrmals überarbeitet hat.

Ende September hatte die Swiss bereits die Gesamtarbeitsverträge für das Bodenpersonal gekündigt. Diese laufen am 30. März 2005 aus. Swiss-Finanzchef Ulrik Svensson hat darüber hinaus bereits angekündigt, dass auch die Piloten für die gleiche Bezahlung künftig mehr arbeiten müssten. Es werde auch zu einem Stellenabbau kommen, sagte er im September, ohne allerdings Zahlen zu nennen.

Die Situation spitzt sich zu, weil der Swiss die Kosten einmal mehr davonzulaufen drohen. Nicht nur die steigenden Treibstoffpreise tragen dazu bei. Auch die Auslastung im Europageschäft ist nach Einschätzung des Konzerns „ungenügend“. Vor allem im dritten Quartal fiel die Sitzauslastung im Vergleich mit der Vorjahresperiode auf kurzen Strecken deutlich ab. Insgesamt musste die Swiss auf den europäischen Strecken im dritten Quartal einen Rückgang der Auslastung um 2,8 Prozentpunkte auf 65,7 Prozent hinnehmen. Das Ergebnis ließ sich auch durch Preissenkungen nicht verbessern. Verglichen mit den ersten neun Monaten des Jahres 2003 sank der Durchschnittsertrag pro verkauftem Sitzkilometer auf den Europastrecken um 5,2 Prozent.


HANDELSBLATT, Mittwoch, 15. Dezember 2004
 
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airhansa123

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03.11.2012
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Imho ein Mann fürs "Grobe" - so hat man ihn bei der Swiss auch Erinnerung behalten.

Mal sehen, die letzten 10 Jahre war er CEO bei der privaten Investment Holding Melker Schörling AB. Sieht eher nach einem sehr feinen Private Equity Laden aus, vielleicht hat das ja abgefärbt. Und es ist echtes Family Private Equity weitgehend ohne Debt. Zudem sehr erfolgreich. Vielleicht hat ja LH second thoughts bezüglich SAS, das würde natürlich passen.
Key financial figures
 
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Fare_IT

Erfahrenes Mitglied
06.12.2012
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Farewell City
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Und es ist echtes Family Private Equity weitgehend ohe Debt. Zudem sehr erfolgreich.

Genaus so schätze ich das auch ein . . . was mich zu der Mutmaßung

am Geld kann es kaum liegen ...

geführt hat.

Vielleicht hat ja LH second thoughts bezüglich SAS, das würde natürlich passen.

Danke - dazu ja auch heute im HB

http://www.handelsblatt.com/unterne...nkt-ueber-eurowings-fusion-nach/13827316.html

Als Beispiel nannte der Lufthansa-Chef die skandinavische SAS, die man sich in den vergangenen Monaten zum wiederholten Male angeschaut habe. Letztlich seien bei dem Unternehmen „mit drei Eigentümern und 30 Gewerkschaften“ die Synergien für eine Übernahme zu gering erschienen, so dass man über andere Formen der Partnerschaft nachdenken müsse. Für die SAS käme insbesondere die Übernahme der Eurowings-Marke über ein Franchise-System in Frage.
 
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