Hotelprogramme allgemein: Darf ein Glas Wein 16 Euro kosten? Zitat "Die Welt am Sonntag" 16.10.2011

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Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.468
54
@Maria

Wie sieht es den in BKK aus? Fusionfutter? Oder steht alles unter Wasser?
 

nachtmeister

Erfahrenes Mitglied
28.01.2011
287
1
HAJ
Moinsens!

Einigermaßen weltfremd, sich darüber zu ereifern, daß es im Luxushotel ungeahnt teuer werden kann.
Während ich diesen kleinkarierten journalistischen Racheakt daher kindisch finde, sehe ich den eigentlichen Knackpunkt an anderer Stelle -

Ob Einzelfall oder nicht, derart arrogant verhält man sich gerade in einem 5-Sterne Haus nicht gegenüber Kunden.

Insbesondere der Satz <<Bei der Nachfrage in der Geschäftsführung des "Park Hyatt", ob denn 16 Euro für 0,2 Liter nicht übertrieben sei, gibt es folgende Auskunft: "Es handelt sich um einen gängigen Preis im Vergleich zu anderen Fünf-Sterne-Hotels in Hamburg.">> stimmt nachdenklich.

An dieser Stelle erinnert sich selbst ein gestresster Hotelmanager normalerweise daran, daß der Kunde generell immer recht hat und sucht statt der Rechtfertigung schnell einen Entschuldigungs-Textbaustein nebst Einladung auf ein kostenloses Gläschen an der Bar. Kostet praktisch nichts und entschärft die Situation vollkommen.

Dazu, ob der Preis gerechtfertigt ist oder nicht muß man überhaupt nicht Stellung beziehen. Das machen Ferrarihändler auch nicht, aber einen 200 EUR/Nacht Aufenthalt im Park Hyatt Hamburg mit einem 280.000 EUR Ferrarikauf zu vergleichen ist sowieso etwas abwegig und die Konkurrenzsituation auch eine ganz andere als unter den allesamt hervorragend ausgelasteten 5-Sterne Hotels in Hamburg.
Trotzdem würde ich auch mit dem Ferrariverkäufer schimpfen, wenn der ungefragt das 800 EUR Ladegerätset (im Wert von ca. 50 EUR) mitbestellt und später einfach meint, ich hätte ja schon früher eine entladene Batterie gehabt und solle nicht über Peanuts jammern.

Mir gefällt das PH Hamburg trotz einiger Vorfälle in diesem Jahr auch nach wie vor sehr gut, jedoch bin ich von der "Kundschaft über Preis selektieren" Hypothese nicht ganz überzeugt. Für die Auslastung scheinen eher Consultants, Crews und sonstige Firmenkunden maßgeblich zu sein. Gold Passport Diamond wird man dann nebenbei und gibt weniger Geld für überteuerten Wein aus, weil man ihn umsonst bekommt. Bequem, allerdings auf Dauer gefährlich.

Der Gelegenheitsgast hingegen soll ruhig - frei nach Camus - im Ungemach leben? Wie gewinnt man so neue Gäste?
 
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EinerWieKeiner

Erfahrenes Mitglied
11.10.2009
5.949
511
Moinsens!

Einigermaßen weltfremd, sich darüber zu ereifern, daß es im Luxushotel ungeahnt teuer werden kann.
Während ich diesen kleinkarierten journalistischen Racheakt daher kindisch finde, sehe ich den eigentlichen Knackpunkt an anderer Stelle -

Ob Einzelfall oder nicht, derart arrogant verhält man sich gerade in einem 5-Sterne Haus nicht gegenüber Kunden.

Insbesondere der Satz <<Bei der Nachfrage in der Geschäftsführung des "Park Hyatt", ob denn 16 Euro für 0,2 Liter nicht übertrieben sei, gibt es folgende Auskunft: "Es handelt sich um einen gängigen Preis im Vergleich zu anderen Fünf-Sterne-Hotels in Hamburg.">> stimmt nachdenklich.

An dieser Stelle erinnert sich selbst ein gestresster Hotelmanager normalerweise daran, daß der Kunde generell immer recht hat und sucht statt der Rechtfertigung schnell einen Entschuldigungs-Textbaustein nebst Einladung auf ein kostenloses Gläschen an der Bar. Kostet praktisch nichts und entschärft die Situation vollkommen.

Dazu, ob der Preis gerechtfertigt ist oder nicht muß man überhaupt nicht Stellung beziehen. Das machen Ferrarihändler auch nicht, aber einen 200 EUR/Nacht Aufenthalt im Park Hyatt Hamburg mit einem 280.000 EUR Ferrarikauf zu vergleichen ist sowieso etwas abwegig und die Konkurrenzsituation auch eine ganz andere als unter den allesamt hervorragend ausgelasteten 5-Sterne Hotels in Hamburg.
Trotzdem würde ich auch mit dem Ferrariverkäufer schimpfen, wenn der ungefragt das 800 EUR Ladegerätset (im Wert von ca. 50 EUR) mitbestellt und später einfach meint, ich hätte ja schon früher eine entladene Batterie gehabt und solle nicht über Peanuts jammern.

Mir gefällt das PH Hamburg trotz einiger Vorfälle in diesem Jahr auch nach wie vor sehr gut, jedoch bin ich von der "Kundschaft über Preis selektieren" Hypothese nicht ganz überzeugt. Für die Auslastung scheinen eher Consultants, Crews und sonstige Firmenkunden maßgeblich zu sein. Gold Passport Diamond wird man dann nebenbei und gibt weniger Geld für überteuerten Wein aus, weil man ihn umsonst bekommt. Bequem, allerdings auf Dauer gefährlich.

Der Gelegenheitsgast hingegen soll ruhig - frei nach Camus - im Ungemach leben? Wie gewinnt man so neue Gäste?


Sorry, deine aussagen sind teilweise widersrpüchlich :"Dazu, ob der Preis gerechtfertigt ist oder nicht muß man überhaupt nicht Stellung beziehen. Das machen Ferrarihändler auch nicht"
damit bestätigst du mein argument um es im nächsten satz als abwegig zu bezeichnen ?
was denn nun?

Selbstverständlich selektiert das PH HH ( andere natürlich auch) über den preis.
Und das Hyatt - trotz und oder Obwohl- es zum besten Hotel D gewählt wurde , hat einen super load faktor.
Der Gewinn neuer Kunden steht bei denen nicht im Mittelpunkt. Eher den Umsatz p.P. zu steigern.
 

nachtmeister

Erfahrenes Mitglied
28.01.2011
287
1
HAJ
Sorry, deine aussagen sind teilweise widersrpüchlich :"Dazu, ob der Preis gerechtfertigt ist oder nicht muß man überhaupt nicht Stellung beziehen. Das machen Ferrarihändler auch nicht"
damit bestätigst du mein argument um es im nächsten satz als abwegig zu bezeichnen ?
was denn nun?

Selbstverständlich selektiert das PH HH ( andere natürlich auch) über den preis.
Und das Hyatt - trotz und oder Obwohl- es zum besten Hotel D gewählt wurde , hat einen super load faktor.
Der Gewinn neuer Kunden steht bei denen nicht im Mittelpunkt. Eher den Umsatz p.P. zu steigern.

Ich hatte Dein Ferrari Argument höflich aufgegriffen, um es gleichermaßen als einen meiner Meinung nach arg hinkenden Vergleich herauszustellen.

Natürlich ist eine Kundenselektion über das Preisniveau an sich unbestritten, nur bin ich eben nicht davon überzeugt, daß sie in der von Dir gemeinten Form zielführend ist. Durch kategorisch überteuerten Wein, patzige Antworten, etc. schreckt man zudem ggf. Gäste ab, die es sich prinzipiell leisten können, aber infolge der Erfahrungen im PHH zur Konkurrenz gehen. Siehe auch hier: http://www.vielfliegertreff.de/hotels-unterkuenfte/9433-hotel-club-level-executive-lounge-uebersicht-2.html#post504546

Rein interessehalber: Wann wurde das PHH zum besten Hotel Deutschlands gewählt?

Hyatt könne es nicht wünschen, daß ein Hotel neue Kunden für sich und die Kette gewinnt ist schlicht abwegig. Den Umsatz p.P. zu steigern funktioniert überdies am besten dadurch, für rundum zufriedene Gäste zu sorgen und nicht durch Mondpreise an der Bar.

Der aktuell tatsächlich eindrucksvolle load factor kann unter solchen Umständen schlussendlich platzen wie eine Seifenblase, sobald vermehrt Firmengäste wegfallen (z.B. bei Wirtschaftsflaute).

Und nichts für ungut - ich finde es schön, wie konsequent Du Dich für das Park Hyatt einsetzt.
 

nachtmeister

Erfahrenes Mitglied
28.01.2011
287
1
HAJ
Das Park Hyatt Hamburg ist auch bei Tagungsgetränken ganz weit vorne. Ich meine die Flasche Mineralwasser kostet €9,50. [...]
Ich habe dann die Tagung (40 Gäste) im Louis C Jacob gebucht. Dort kostet das Wasser nur €8,00 ! :D

Na wenn das mal kein kleines Watergate gibt für Dich. :p

Die Thematik hat offenbar gerade Konjunktur unter den Lohnschreiberlingen - Muffingate gibt es ebenfalls, wie mir gerade geflüstert wurde :

 

EinerWieKeiner

Erfahrenes Mitglied
11.10.2009
5.949
511
Ich hatte Dein Ferrari Argument höflich aufgegriffen, um es gleichermaßen als einen meiner Meinung nach arg hinkenden Vergleich herauszustellen.

Natürlich ist eine Kundenselektion über das Preisniveau an sich unbestritten, nur bin ich eben nicht davon überzeugt, daß sie in der von Dir gemeinten Form zielführend ist. Durch kategorisch überteuerten Wein, patzige Antworten, etc. schreckt man zudem ggf. Gäste ab, die es sich prinzipiell leisten können, aber infolge der Erfahrungen im PHH zur Konkurrenz gehen. Siehe auch hier: http://www.vielfliegertreff.de/hotels-unterkuenfte/9433-hotel-club-level-executive-lounge-uebersicht-2.html#post504546

Rein interessehalber: Wann wurde das PHH zum besten Hotel Deutschlands gewählt?

Hyatt könne es nicht wünschen, daß ein Hotel neue Kunden für sich und die Kette gewinnt ist schlicht abwegig. Den Umsatz p.P. zu steigern funktioniert überdies am besten dadurch, für rundum zufriedene Gäste zu sorgen und nicht durch Mondpreise an der Bar.

Der aktuell tatsächlich eindrucksvolle load factor kann unter solchen Umständen schlussendlich platzen wie eine Seifenblase, sobald vermehrt Firmengäste wegfallen (z.B. bei Wirtschaftsflaute).

Und nichts für ungut - ich finde es schön, wie konsequent Du Dich für das Park Hyatt einsetzt.

Ich habe nie behauptet, dass das Hyatt oder ein anderes sich keine neuen Kunden wünscht. Aber das eine oder andere Hotel möchte ja ( so habe ich gehört) nur eine spezifische Kundengruppe ansprechen ( auch wenn die spezifikation nur "geld" ist). Und wenn der Load Faktor seit jahren sehr hoch ist, aber der Umsatz pro Kunde im Vergleich zu niedrig, könnte man auf die Idee kommen, an dieser Schraube zu drehen.
Ich komme zwar aus einer ganz anderen Branche, habe aber vor einiger Zeit vor dem selben problem gestanden.

Ob der Wein teuer oder zu teuer ist , bestimmt der markt.
Patzige Antworten gehen in der Tat gar nicht, keine Diskussion.
Nach ca . 70-80 PH HH Aufenthalten habe ich auch schon kleine Widrigkeiten gehabt, aber alles im normalen Bereich.
Patzig war uns gegenüber noch niemand.
ob ich mich einsetze für das PH HH ? Sagen wir so: wir wurden ausnahmslos gut behandelt. Was soll ich da meckern? Dennoch bin ich immer noch in der Lage neutral zu kritisieren und immer schön die Kirche im Dorf lassen.
 

TAZO

Erfahrenes Mitglied
09.04.2009
4.570
0
Euer Mitte-Hass ist so neunziger.

Das Park Hyatt Hamburg leider auch. Es ist so ein wenig ein Ueberbleibsel aus der alten Park Hyatt Zeit, die durch mittelmaessige Hotels wie Philly, LA oder auch New York gepraegt wurde. Hamburg und auch noch Moskau stammen aus einer Zeit, in der sich Hyatt nicht ganz sicher war wie gross und exklusiv die Park Hyatts sein sollten, so dass man eher Richtung Masse und weniger Klasse marschierte. Nach dem Richtungswechsel vor einigen Jahren und der Aufgabe fast aller Park Hyatt Hotels, die nicht den neu definierten Standards entsprachen, blieben ein paar Hotels uebrig, die immer noch beide Maerkte bedienen muessen und insbesondere das Park Hamburg ist genau da gefangen. Bei ueber 250 Zimmern muss man einfach breit aufgestellt sein und hat per se Probleme den Gast ueber den Preis zu selektieren, auch wenn die Corporate Rates relativ hoch sind. Da hat es ein Jakob deutlich einfacher.

Von daher klare Ansage, Management des Jakob uebernehmen und ein Park Hyatt draus machen und das aktuelle Park Hyatt in ein sehr gutes Hyatt Regency verwandeln, was aber auch eine Renovierung der Zimmer nach sich ziehen wuerde.
 

TAZO

Erfahrenes Mitglied
09.04.2009
4.570
0
Na wenn das mal kein kleines Watergate gibt für Dich. :p

Die Thematik hat offenbar gerade Konjunktur unter den Lohnschreiberlingen - Muffingate gibt es ebenfalls, wie mir gerade geflüstert wurde :


Wie bereits von rambuster erwaehnt, sind das aber durchaus normale Preise im MICE Bereich.

Das Marriott in Koeln reiht sich brav zwischen Jakob und Park Hyatt ein und berechnet Euro 8.50 fuer eine 0.75l Flasche Apollinaris.

In der Tat sind gewisse Preise sehr oft an andere Verguenstigungen gebunden, so dass die Preise wie im Bericht von NBC gesehen, wirklich nur in Kombination mit anderen Kosten sinnvoll zu bewerten sind und gerade die gezeigten Staedte sind auch nicht Oer-Erkenschwick oder Halle.
 

AtomicLUX

Erfahrenes Mitglied
06.03.2010
1.948
2.193
Der geforderte Preis geht völlig in Ordnung.

Immerhin befinden wir uns in einem 5* Haus mit entsprechendem Ambiente und Service.

In einem 5* Haus sind natürlich „Offene Weine“ nicht gleich zu setzen mit Weinen die gerne mal sonst wo als Schoppenwein oder zum Essen ausgeschenkt werden; beim Chinesen und Italiener um die Ecke kann man mal davon ausgehen, dass ein „Offener“ gerne aus der 2l Pulle (Bauerntrunk) oder Schlauch kommt wobei die Qualität und Geschmack durchaus annehmbar sein können.

Eine Bar in einem 5* Etablissement ist eher mit der exquisiten Bar eines FCT zu vergleichen; dort werden als „Offene“ eine ganze Palette von Weinen angeboten die (fast) alle im EK gerne und meistens mehr als EUR 20 kosten…idem Champagner.

In dem geschilderten Beispiel wurde ein 0,2 Glas für EUR 16 verkauft; aus einer Flasche könn(t)en also maximal 3,75 Gläser verkauft werden; ich gehe mal davon aus, dass großzügig ausgeschenkt wird so dass die maximale Ausbeute wohl eher bei 3 Gläsern liegt.

Eine gängige Faustregel bei der Preiskalkulation lautet immer noch (obwohl schon lange nicht mehr zutreffend) den Wareneinsatz mit Faktor 3 zu multiplizieren.
In unserem Beispiel dürfte die Flasche „Offener“ dann im EK so um die EUR 18+ gekostet haben was durchaus realistisch scheint.

Deshalb: Für mich ok!


Übrigens:

Warum regt sich kein Mensch über die „Offenen Weine“ bei besagtem Chinesen oder Pizza-Italiener auf?
Da werden ja Weine die im EK EUR 2,5 (maximal!!) kosten für EUR 4-5 das Krügelchen an die so „kritischen“ Kunden verkauft…ohne Murren!!

Wer hier das bessere Geschäft (sprich: Reibach) macht kann man auch ohne Taschenrechner schnell erahnen!

Prost! :)
 
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Mantegna

Erfahrenes Mitglied
21.05.2009
3.025
17
MUC
Eine Bar in einem 5* Etablissement ist eher mit der exquisiten Bar eines FCT zu vergleichen; dort werden als „Offene“ eine ganze Palette von Weinen angeboten die (fast) alle im EK gerne und meistens mehr als EUR 20 kosten…idem Champagner.

Schön wärs - Dann würden wir in der FCL/FCT wesentlich bessere Weine sehen! Ich seh dort vor allem Weine, die im EK wohl zwischen 8 und 15 € liegen, das Gros wohl um die 10 €. Zu den Champagner-Preisen kann ich nichts sagen.

Doch das war jetz eh OT.

Zurück zum Thema: Weinpreis = EK x 3 scheint eh vor allem eine deutsche Kalkulationsregel zu sein. Anderswo kenne ich Preise wo auf den EK höchstens zwischen 50 und 100 % draufgeschlagen werden. Erstaunlicherweise scheinen Restaurants auch mit dieser Kalkulation zu überleben.
 
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nachtmeister

Erfahrenes Mitglied
28.01.2011
287
1
HAJ
Der Wein des Anstoßes war ein Elena Walch Chardonnay, Alto Adige DOC, Jahrgang 2010 und der kostet für mich als Privatperson ca. 9 EUR die Flasche - für das Hotel deutlich weniger.

Beim eigentlichen Thema sind es ungeachtet dessen definitv nicht 16 EUR für ein Glas von diesem Wein, die mich stutzig gemacht haben, sondern die offensichtlich unterirdisch schlechte Verfahrensweise was die Reklamation der auf die Palme gebrachten Dame angeht.


-Off Topic-

@EinerWieKeiner: Deinen konsequenten Einsatz für das PHH zu betonen war kein Angriff. Vielmehr halte ich sowas für eine Art von Loyalität, die ungleich wertvoller für ein Hotel ist, als die der überhand nehmenden Kundenbindungsprogramm-Maximierer.

@TAZO: 12 CHF für ein 0.75l Allegra Passugger im PH Zürich fand ich auch nicht teuer, speziell im Vergleich zu den Zimmerpreisen. Jeder der schon beruflich damit zu tun hatte weiß ja, warum die Preise so sind. Mein Muffingate Jux war lediglich ein augenzwinkernder Verweis darauf, was Journalisten z.T. auszuschlachten versuchen, wenn es denn opportun ist.
In Hamburg kommen die 30 Apartments sogar noch auf die 250 Hotelzimmer drauf, oder? Das ebenfalls einer anderen Ära zugehörige Park Hyatt Baku hat beispielsweise 160 Zimmer und das Regency ist direkt benachbart im selben Gebäudekomplex. In Tokio muss man immerhin durch einen kleinen Park marschieren, um vom PH zum Regency zu gelangen (tolles Restaurant dort). Eine unmittelbare Zweiteilung wie etwa beim Sofitel Marseille, dessen vom Vieux Port abgewandte Seite ein Novotel ist, würde wohl in Hamburg nicht funktionieren. Wenn Hyatt es schafft, das Jacob zu übernehmen, fresse ich alle grünen Äppel, die im Apples als Dekoration rumliegen (meinetwegen zu 16 EUR das Stück).
 
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