EW: Die NEUE Eurowings

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Münsterländer

Erfahrenes Mitglied
16.12.2018
10.035
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MUC / FMO
Da müssten eigentlich Köpfe rollen. Es handelt sich hier rechtlich um ein Kind und keinen X Beliebigen Jugendlichen. Gerade weil Eurowings 12- bis 17-Jährige allein reisen lässt, muss die Airline organisatorisch damit rechnen, dass ein 13-Jähriger fliegt und auch keine Kreditkarte hat. Oder überseh ich hier was?
Ja das der Passagier selber verantwortlich ist mit dem korrekten Gepäck zu reisen. Oder gibt es eine Verpflichtung das EW dies am Gate verkauft mit Bargeld? Nicht das ich wüsste.
 
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Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
2.871
3.180
Ja das der Passagier selber verantwortlich ist mit dem korrekten Gepäck zu reisen. Oder gibt es eine Verpflichtung das EW dies am Gate verkauft mit Bargeld? Nicht das ich wüsste.
Wenn Eurowings 12- bis 17-Jährige allein reisen lässt, muss die Airline organisatorisch auch damit rechnen, dass ein Kind keine Kreditkarte hat und ein Problem am Gate nicht wie ein Erwachsener lösen kann. Die Frage ist daher nicht nur, ob das Gepäck falsch gebucht war, sondern ob die Airline eine zumutbare, kindgerechte Lösung angeboten hat, etwa Elternzahlung, Umbuchung, Schalterlösung oder Supervisor. Regeln ja — aber bei einem alleinreisenden Kind reicht ‚selbst schuld‘ nicht.

Jeder der/die/das regelmäßig fliegt , hat dieses Bild im Kopf, für alle andere oben gepostet😆😆😆
Aber natürlich wird auch diese Bühne wieder zur Verschwurbelung genutzt😆
Was willste machen
 

handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
3.106
9.443
DUS
Bin vor ein paar Jahren, mit 17, STL-EWR-DUS geflogen.
Wegen Wetter und Verspätung auf STL-EWR wurde es dann STL-EWR-FRA-DUS.

EWR-FRA war zunächst standby. Hatte zwar eine (prepaid) Kreditkarte. Aber als U18 bzw. U21 ist man in den USA ja trotzdem alleine eher aufgeschmissen.
Retrospektiv wäre es auch fraglich gewesen, warum man in dieser Konstellation überhaupt standby landet und nicht irgendwer anders. Am Ende kam ich mit, aber ich glaube sowas ist einfach nicht vorgesehen.

Und laut Artikel sollte er zum ticket office gehen, wo er aber nie eingetroffen sein soll.
Weiß auch nicht, ob man da als Airline mitgehen muss, oder wie man es handhabt.
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
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Bin vor ein paar Jahren, mit 17, STL-EWR-DUS geflogen.
Wegen Wetter und Verspätung auf STL-EWR wurde es dann STL-EWR-FRA-DUS.

EWR-FRA war zunächst standby. Hatte zwar eine (prepaid) Kreditkarte. Aber als U18 bzw. U21 ist man in den USA ja trotzdem alleine eher aufgeschmissen.
Retrospektiv wäre es auch fraglich gewesen, warum man in dieser Konstellation überhaupt standby landet und nicht irgendwer anders. Am Ende kam ich mit, aber ich glaube sowas ist einfach nicht vorgesehen.

Und laut Artikel sollte er zum ticket office gehen, wo er aber nie eingetroffen sein soll.
Weiß auch nicht, ob man da als Airline mitgehen muss, oder wie man es handhabt.
Fraglich bleibt, warum kein Betreuungspaket mitgekauft wurde. So teuer kann es ja nicht sein...
 

330

Erfahrenes Mitglied
06.01.2015
3.678
1.517
BER / COR
Fraglich bleibt, warum kein Betreuungspaket mitgekauft wurde. So teuer kann es ja nicht sein...
Gibt genug Eltern die 50EUR sparen möchten.

Hatte selbst vor Jahren den Fall - wegen Gewitter starke Verspätung von 5h. 13 Jähriger Pax war dann alleine in TXL - die Eltern bereits in Greifswald. Und der Flug am Ende annulliert. Die 50EUR für das UM Paket hielt man für "überteuert"....


Warum man jetzt allerdings den Pax in ZRH wirklich stehen gelassen hat, wiederschliesst sich mir sämtlicher Logik. Aber Swissport in ZRH scheint auch nicht mehr das zu sein, was es mal war...
 
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Münsterländer

Erfahrenes Mitglied
16.12.2018
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MUC / FMO
Wenn Eurowings 12- bis 17-Jährige allein reisen lässt, muss die Airline organisatorisch auch damit rechnen, dass ein Kind keine Kreditkarte hat und ein Problem am Gate nicht wie ein Erwachsener lösen kann. Die Frage ist daher nicht nur, ob das Gepäck falsch gebucht war, sondern ob die Airline eine zumutbare, kindgerechte Lösung angeboten hat, etwa Elternzahlung, Umbuchung, Schalterlösung oder Supervisor. Regeln ja — aber bei einem alleinreisenden Kind reicht ‚selbst schuld‘ nicht.
Es kann genauso passieren das ein Erwachsener keine Karte hat, besonders ältere Personen.

Aus meiner Sicht liegt hier die Verwaltung bei den Eltern für regelkonformes Gepäck zu sorgen, oder wenn sie sich dafür nicht verantwortlich bzw. in der Lage fühlt, den UM Service zu buchen.

Grundsätzlich kann die Airline aus meiner Sicht auch jedem die Bezahlung und damit die Beförderung verweigern, weil die vorher beidseitig vereinbarten Beförderungsbedingungen nicht eingehalten wurden.

was wäre in einem Fall gewesen, in dem das Handgepäck auch für ein normales Handgepäck Stück zu groß gewesen wäre? Hätte die Airline dann ein Erwachsenen ablehnen, aber ein Kind weiterhin befördern sollen?

Natürlich hätte man das als Airline aus meiner Sicht absolut kundenfreundlicher und kulanter lösen können und wahrscheinlich auch sollen, aber ein Anspruch darauf sehe ich nicht.
 

jb1991

Erfahrenes Mitglied
20.10.2010
481
197
DRS
Ich frage mich in diesem Zusammenhang: Ist es keinem der >150 (?) anderen Passagiere aufgefallen, dass der Junge ein Problem hat. Oftmals bekommt man ja doch mit was gerade vor sich geht, auch wenn man heutzutage lieber wegschaut...
Auch wenn ein wenig anders gelagert: Ich habe auch schon an Bord für meinen Sitznachbarn den Snack, Getränk o. Ä. bezahlt/ausgelegt, welcher zwar Bargeld aber keine Kreditkarte hatte
 
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PlatOW

Erfahrenes Mitglied
11.12.2013
3.189
1.597
DUS
Ich frage mich in diesem Zusammenhang: Ist es keinem der >150 (?) anderen Passagiere aufgefallen, dass der Junge ein Problem hat. Oftmals bekommt man ja doch mit was gerade vor sich geht, auch wenn man heutzutage lieber wegschaut...
Auch wenn ein wenig anders gelagert: Ich habe auch schon an Bord für meinen Sitznachbarn den Snack, Getränk o. Ä. bezahlt/ausgelegt, welcher zwar Bargeld aber keine Kreditkarte hatte
Jep, auf die Idee hätte auch ein Swissport-MA kommen können....
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
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Ich bleibe dabei. Elternverantwortung hin und her. Ein Transportunternehmen kann sich hier nicht einfach aus der Verantwortung stehlen. Meine Meinung.
 

vectrox

Erfahrenes Mitglied
03.01.2016
1.032
893
BER & CGN
Gibt genug Eltern die 50EUR sparen möchten.
Laut Artikel reist das Kind sehr regelmäßig mit dem Flugzeug zwischen den Eltern hin und her, da würde ich jetzt auch nicht unbedingt einen UM-Service buchen, gerade bei einem Direktflug.

Natürlich hätte man das als Airline aus meiner Sicht absolut kundenfreundlicher und kulanter lösen können und wahrscheinlich auch sollen, aber ein Anspruch darauf sehe ich nicht.
Nichts anderes kritisiert der Vater ja auch: Robert Klingl ärgert sich nicht über die Gepäckbestimmungen, sondern darüber, wie sein Sohn einfach «im Regen» stehen gelassen wurde.
Wobei er sich schon Mal fragen sollte, ob er in 2026 nicht vielleicht doch mal seinem Kind eine Kreditkarte mit gibt. Gerade wenn es viel alleine reist.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Es gibt bestimmt einen Supervisor, der mehr verdient und den man in kritischen Situationen fragen kann.
Wobei laut EW das Kind nur 5€ dabei hatte. Jetzt ist die Frage wie viele Franken darüber hinaus noch mitgeführt wurden oder ob da jemand kurzfristig im DutyFree war 😂.
 

Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
2.871
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Kreditkarten, da bin ich bei dir.
Allein reisen ohne UM? Nein. Sobald irgendwas nicht läuft bist du im Arsch.
UM wird m.M.n noch ernst genommen.

Auf Ath-Mad hat das mal für +1 Std Delay gesorgt,als plötzlich nach Boarding completed nen Bus mit >10 Um's an der Tür stand. Wurden erst in der Front Galley gesammelt und dann einzeln mit Schild um den Hals zum Platz geführt. Der Papierberg war gewaltig, aber better safe than sorry.
 

slutz

Erfahrenes Mitglied
06.10.2016
2.733
2.483
Eig jeder volljährige Fluggast hätte hier einspringen können und die 50(?) €/Franken zahlen können...
Vorher kurz beim Vater anrufen, Situation erklären und der schickt einem das Geld schnell per paypal etc... (sollte der Junge nicht über ausreichend Bargeld verfügen).
ein Handy hatte der 13jährige bestimmt dabei...

Problem gelöst, alle glücklich und es gäb keinen Zeitungsartikel..
 
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schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
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5.814
FRA
Eig jeder volljährige Fluggast hätte hier einspringen können und die 50(?) €/Franken zahlen können...
Vorher kurz beim Vater anrufen, Situation erklären und der schickt einem das Geld schnell per paypal etc.
Er hatte doch ausreichend Bargeld dabei, hätte also direkt das Geld übergeben können...