Drohender Streik an deutschen Flughäfen

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Hape1962

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24.01.2011
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CGN
Wäre durchaus zu begrüßen. Aber selbst die geforderte Erhöhung würde nicht ausreichen um von einem Vollzeitjob akzeptabel leben zu können und , wie von unserer Regierung immer propagiert, für das Alter vor zu sorgen.
 
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trichter

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09.03.2009
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Aber selbst die geforderte Erhöhung würde nicht ausreichen um von einem Vollzeitjob akzeptabel leben zu können.

Echt, ist das so? Was sind denn die Bereiche in denen das der Fall ist? (ernst gemeinte Frage, ich kenne mich da nicht aus) Sind das Anlernjobs oder "richtige" Ausbildungsberufe?
 
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Hape1962

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24.01.2011
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CGN
In vielen Bereichen fängst Du mit dem Mindestlohn an. Dazu kommt noch das man i.d.R. befristet eingestellt wird (Saisongeschäft) oder "auf Abruf" arbeitet.
Auserdem kommt noch dazu das an vielen Airports alles nur im Schichtbetrieb abläuft oder im 24h Betrieb wie in CGN.
Zugegebenermassen ist ein Teil der Arbeit jetzt nicht wirklich "Hexenwerk" für das man hochqualifiziert sein muss. Allerdings darf nie den Aspekt der Sicherheit aus den Augen verlieren. Die Mitarbeiter die z.B. im Loadcontrol sitzen und Beladung etc. planen verdienen i.d.R. auch nicht viel mehr als jemand der die Maschine belädt oder abfertigt müssen aber dennoch immer hellwach sein.
Dazu kommt noch der enorme Druck seitens der Airlines die jede noch so kleine Verspätung auf den entsprechenden Dienstleister abwälzen um so nicht zahlen zu müssen oder Abzüge in Rechnung zu stellen. Ausserdem kommt bei der Abfertigung noch dazu das man ständigem Druck seitens fliegendem Personal und unfreundlichen Passagieren ausgesetzt ist. Also ein "Traumjob" sieht anders aus. Komischerweise ist es dennoch interessant weil man doch so einiges mitbekommt was man als normaler Kabinengast nicht bemerkt.

Damit Du mal eine Idee bekommst über was man redet :

Airport Fuhlsbüttel: Verdi fordert mehr Lohn für Beschäftigte am Hamburger Flughafen | shz.de

Job am Flughafen - Vom Traum zum Albtraum - Berlin - Aktuelle Nachrichten - Berliner Morgenpost

https://www.verdi-airport.de/390

Also wenn Du beim nächsten Flug vor dem Start Deinen Schampus geniesst - denk auch mal an die Leute die es ermöglichen das Du möglichst pünktlich und mit Gepäck da ankommst wo Du hin willst ;)
 
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Anonym-36803

Guest
Gibt's da auch irgendwo neutrale Berichte? Verdi traue ich nicht über den Weg. Die lassen gern mal Zuschläge und höhere Stufen usw. weg, um das Gehalt niedriger aussehen zu lassen als es ist.

Ich will damit nicht sagen, dass die Flughafenarbeiter nicht mehr Geld bekommen sollten, ich hätte eben nur gern eine neutrale Quelle.
 

Hape1962

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24.01.2011
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CGN
Ich arbeite genau in diesem Bereich - weiss also von was ich rede. Die Entlohnung ist Fakt - ohne wenn und aber. Und auch alles andere drumherum.
Und was die Zuschläge betrifft :

25% in der Nacht
50% Sonntags
100% Feiertags

Dafür wird aber bei vielen Dienstleistern das Personal in den zuschlagspflichtigen Zeiten so weit runtergefahren das das verbleibende doppelt soviel arbeiten muss. Auch das sind harte Fakten...

Und was die höheren Stufen betrifft...da reden wir von Erhöhungen im Bereich unter EUR 1,-/Stunde. Und das auch erst nach 2-3 Jahren je nach Arbeitgeber. Die Spanne reicht, je nach Arbeitgeber von EUR 8,50 bis max. EUR 13,-.
 
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Hape1962

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24.01.2011
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CGN
Anlernjob hin oder her....es geht hier auch um Sicherheitsaspekte. Auf der Rampe ist man auch in der Verantwortung jederzeit Auffälligkeiten zu erkennen und das fliegende Personal darauf hin zu weisen. Und das kommt mit schöner Regelmässigkeit vor. Klar machen die Piloten ihren Walkaround während die Maschine am Boden steht - aber das ist auch keine 100% Garantie das alles ok ist. Zwischen Door Close und Start kann noch viel passieren was man im Cockpit nicht mehr mitbekommt sondern nur noch am Boden zu bemerken ist. Man muss also ständig mit offenen Augen und wachem Verstand bei der Sache sein. Die Kontrollaufgaben sind sehr vielfältig und fangen an wenn die Maschine gelandet ist und hören erst auf wenn der Flieger auf die Runway rollt.
 

trichter

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09.03.2009
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In vielen Bereichen fängst Du mit dem Mindestlohn an. Dazu kommt noch das man i.d.R. befristet eingestellt wird...

Das ist nun in der sonstigen (nicht Airline-) Industrie für Ungelernte auch nicht unüblich - ob einem das nun gefällt oder nicht.

Aus deinem o.g. Link:

Hamburgs Verdi-Verhandlungsführer Peter Breme verlangte, „ordentlich was draufzulegen“. Nach dem Willen von Verdi sollen feste Beträge auf den Stundenlohn aufgeschlagen werden. So soll die unterste Lohngruppe von neun auf elf Euro erhöht werden. Das Sicherheitspersonal am Flughafen sollte künftig pauschal 17,75 Euro pro Stunde verdienen, nach zuletzt 15,50 Euro.


Ich gönne allen Beteiligten ein schönes Lohnplus, wenn aber für eine 20% Forderung (bei den unteren Lohngruppen) gestreikt würde hätte ich eher wenig Verständnis. Und womit rechtfertigt man eine Erhöhung von über Euro 2 bei dem Sicherheitspersonal?
 

SleepOverGreenland

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09.03.2009
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Also wenn Du beim nächsten Flug vor dem Start Deinen Schampus geniesst - denk auch mal an die Leute die es ermöglichen das Du möglichst pünktlich und mit Gepäck da ankommst wo Du hin willst ;)
Das ist ja nun keine offenbarende Erkenntnis. Ich kaufe eine (Dienst-)Leistung und gehe davon aus, dass zum Erbringen dieser Leistung irgendwo Arbeitnehmer eines oder mehrerer Unternehmen tätig werden und dafür entlohnt werden. Wenn ich im Supermarkt eine Pulle Milch kaufe stehen da auch Dienstleistungen von Arbeitnehmern diverser Unternehmen dahinter. Da denke ich allerdings dann in der Tat darüber nach wieso diese Milch in Deutschland so billig sein kann. ;)
 

aelbler

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Das ist ja nun keine offenbarende Erkenntnis. Ich kaufe eine (Dienst-)Leistung und gehe davon aus, dass zum Erbringen dieser Leistung irgendwo Arbeitnehmer eines oder mehrerer Unternehmen tätig werden und dafür entlohnt werden. Wenn ich im Supermarkt eine Pulle Milch kaufe stehen da auch Dienstleistungen von Arbeitnehmern diverser Unternehmen dahinter. Da denke ich allerdings dann in der Tat darüber nach wieso diese Milch in Deutschland so billig sein kann. ;)

Allerdings ist ein Hinterfragen der Umstände / Arbeitsbedingungen der Vorlieferanten nicht verboten. Und bei so manchem Produkt staunt man über den Preis.

Umgekehrt wird allerdings kein Schuh draus: Nur weil etwas teuer ist sind die Löhne und Arbeitsbedingungen der Zulieferer nicht unbedingt akzeptabel. Und das gilt nicht nur für Klamotten, teilweise auch für die Automobilindustrie. (Eigene Erfahrung)
 

Langstrecke

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31.08.2013
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LEJ
OT
Die Entlohnungsschere wird immer weiter auseinander gehen.
Die Frage die sich dabei stellt ist, wie lange das gut geht.
Irgendwann kann sich die Krankenschwester keine Wohnung mehr leisten, der Busfahrer kann sich seine eigene Fahrkarte nicht leisten, dem Mann von der Siko ist das fliegen zu teuer, die Zahnarzthelferin überlegen muß wie es nach dem 18.eines Monats weitergeht. Was sagt der am Boden liegende "Vielverdiener", schmerzverzerrt vor Rückenschmerzen, zu seiner Physiotante, wenn sie "ab heute" auch einen Stundensatz von 250€ ansetzt?
 
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nevadaman

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20.07.2013
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da kann Ver.di bei uns im Cargo-Bereich gleich weiter machen ... da schauen die Löhne/Arbeitsbedingungen/Arbeitszeiten nicht unbedingt anders aus.
 
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Hape1962

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24.01.2011
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CGN
Man kann es drehen und wenden wie man will. Eine "gerechte" Bezahlung zu definieren wird ein schwieriges Unterfangen. Zu verstehen warum z.B. das Securitypersonal, welches sich ständig im Gebäude aufhält, deutlich mehr verdient als jemand der sowohl bei Minus 20 als auch bei Plus 40 Grad auf dem Vorfeld rumturnt und körperliche Arbeit verrichtet ist an für sich schon schwer genug.
Und was die Zuliefererseite/Produktionskosten betrifft : Alleine das Beispiel eines I-Phones, wie es letztens von den Produktionskosten her aufgedröselt wurde, spricht schon Bände. Das ganze kann auf jedwedes Produkt beliebig übertragen werden.
Und mittlerweile geht es ja bereits wieder so weit das man den Mindestlohn wieder aufweichen möchte. Wohin das führen würde müssen wir nicht diskutieren.
Klar ist aber nach wie vor : vom Mindestlohn, oder etwas darüber, kann keiner leben, ganz zu schweigen davon wie es später im Alter mal ausschaut. Das wir hier mittlerweile amerikanische Verhältnisse haben mit mehreren Jobs parallel wundert mich überhaupt nicht mehr. Und ich kenne viele Kollegen die trotz 150 und mehr Stunden im Monat auf aufstocken angewiesen sind weil sie sonst nicht über die Runden kommen. Aber solange das politisch so gewollt ist....bitteschön. Hauptsache die Arbeitslosenstatistik stimmt und man kann sich gegenseitig auf die Schulter klopfen wie toll man das hinbekommen hat.
Wenn man die Statistik mal ein wenig weiter fassen würde, mit Aufstockern etc. pp. ....dann würde sich mancher die Augen reiben.
 

GoldenEye

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30.06.2012
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Wäre durchaus zu begrüßen. Aber selbst die geforderte Erhöhung würde nicht ausreichen um von einem Vollzeitjob akzeptabel leben zu können und , wie von unserer Regierung immer propagiert, für das Alter vor zu sorgen.

Als 16-Jähriger im Hotel Mama kann man von 8,84 / Stunde sehr gut leben. Wenn man als 45-Jähriger immer noch bei 8,84 / Stunde liegt, dann sollte man sich vielleicht als Erstes fragen, woran das liegen könnte, statt die Schuld immer nur bei Anderen zu suchen.
 

SleepOverGreenland

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09.03.2009
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Ich arbeite genau in diesem Bereich - (...)
Dafür wird aber bei vielen Dienstleistern das Personal in den zuschlagspflichtigen Zeiten so weit runtergefahren das das verbleibende doppelt soviel arbeiten muss.
Ein immer wieder süßes Argument. Doppelt soviel arbeiten, also eine Tätigkeit welche tagsüber in 2h erledigt wird kann man nachts in 1h erledigen. Dann frage ich mich natürlich was man tagsüber in den verbleibenden 60 Minuten macht, wenn die Arbeit ja scheinbar in 1h erledigt werden kann. WhatsApp? :rolleyes:
 

trichter

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09.03.2009
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Man kann es drehen und wenden wie man will. Eine "gerechte" Bezahlung zu definieren wird ein schwieriges Unterfangen.

Das ist völlig richtig. Ich mag nur wieder Verdis Ansatz nicht. 20% mehr, sonst Streik :rolleyes:

Man könnte ja den Eingangslohn beibehalten um ungelernte Kräfte einarbeiten zu können. Dann könnte man dafür kämpfen die Befristungen weg zu bekommen oder wenigstens aushandeln, dass nur einmal befristet werden darf. Dann Lohnsteigerungen welche die zunehmende Erfahrung und Loyalität der Mitarbeiter angemessen honorieren und sie somit anderen Facharbeitern gleich stellen.

Das würde vielleicht eine seriöse Gewerkschaft versuchen. Aber das Topic heißt natürlich Verdi droht mit Streik...
 

Hape1962

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Ein immer wieder süßes Argument. Doppelt soviel arbeiten, also eine Tätigkeit welche tagsüber in 2h erledigt wird kann man nachts in 1h erledigen. Dann frage ich mich natürlich was man tagsüber in den verbleibenden 60 Minuten macht, wenn die Arbeit ja scheinbar in 1h erledigt werden kann. WhatsApp? :rolleyes:

Nicht ganz richtig. Es wird dann so gehandhabt das gerne mal 1 Person 2 Flüge fast parallel abfertigt, oder die Pausen zwischen den Flügen kürzer gefasst werden bzw. man von Flieger zu Flieger hechelt. Zumindest im Sommer - im Winter ist es natürlich deutlich entspannter. Dann darf man nicht vergessen das die Kisten ja auch nicht immer pünktlich kommen. Und dann wird es richtig interessant wenn statt 1 geplanten Maschine auf einmal 4 auf dem Hof stehen. Klar ist aber auch das man so etwas von Arbeitgeberseite nicht einplanen kann. Ebensowenig wie Ausweichlandungen die in der Priorität dann erstmal hinten an gestellt werden - was dann wiederum den Airlines nicht in den Kram passt die dann ihren Frust am Bodenpersonal ablassen.

Im Bereich Loadcontrol ist das ganze noch heftiger . Man arbeitet ja nicht mit einem einheitlichen Weight & Balance System sondern unter Umständen mit 2-3 verschiedenen Systemen je nachdem welche Airline man abfertigt. Das ganze dann gleichzeitig mit mehreren Fliegern und das dann unter Umständen noch in der Peak Zeit.

Allerdings wurde mittlerweile auch bei vielen Dienstleistern die "Reserverperson" schlicht und ergreifend eingespart was auch wieder zu Mehrbelastung beim Personal führt. So was wie "Standby" gibt es beim Bodenpersonal nämlich nicht. Krankmeldungen werden nicht ersetzt etc. pp...

Das schlimmste ist allerdings das von den Airlines immer "weggeschaut" wird. So werden von vielen Fluggesellschaften im Normalfall 2 Personen am Gate gefordert/bezahlt. Viele Dienstleister tricksen das ganze aber aus um Personal zu sparen. Solange nichts passiert interessiert das auch kein Schwein - aber wehe wenn....also wenn ihr euch mal wundert warum es so langsam voran geht am CheckIn oder beim boarden....
 
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Hape1962

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24.01.2011
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CGN
Das ist völlig richtig. Ich mag nur wieder Verdis Ansatz nicht. 20% mehr, sonst Streik :rolleyes:

Ich mag auch die Streiks des fliegenden Personals nicht...dann wird nämlich am Boden auch das Personal nach Hause geschickt...
Und die Herren der Lüfte streiken zwar "nur" wegen 6% - aber da reden wir auch über andere Stundenlöhne und Altersversorgungen.
 

GoldenEye

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Das würde vielleicht eine seriöse Gewerkschaft versuchen. Aber das Topic heißt natürlich Verdi droht mit Streik...

Gewerkschaften sind ja auch nicht die Interessenvertreter der Arbeitnehmer, als die sie sich immer gerne ausgeben, sondern die Klientel-Lobbyisten der Arbeitsplatz-Besitzer. Und auch da nur derjenigen, die als Beitragszahler und/oder Betriebsrats-Wähler als relevant angesehen werden.
 

Hape1962

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24.01.2011
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Zumindest wird die Öffentlichkeit jetzt mal darauf aufmerksam gemacht warum fliegen so billig ist...
 
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