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Bin mit Mullvad sehr zufrieden, aber auch ProtonVPN macht einen sehr guten Job.Hallo zusammen,
ich hänge mich hier gerne einmal an:
Ich habe in der Vergangenheit mal NordVPN genutzt und das lief auch alles ganz anständig, aber irgendwann wurde vor allem bei Streaming-Anbietern die Verbindung nicht erlaubt oder es kam zu Abbrüchen.
Preislich war NordVPN immer attraktiv - letztes Jahr habe ich dann einmal ExpressVPN ausprobiert, welches deutlich teurer war, aber zugegebenermaßen auch ziemlich stabil und komfortabel lief. Streaming meist auch alles möglich, wobei ich das durch die Pandemie viel geringer aus dem Ausland nach Deutschland testen konnte als umgekehrt.
Gibt es aktuell Empfehlungen oder Entscheidungshilfen, ob es sich lohnt, bei dem einen oder anderen zu bleiben - alles Geschmackssache, gehüpft wie gesprungen?
Tiefes IT-Wissen fehlt mir dahingehend.
Vielen Dank für eure Tipps und Antworten!
Das ist auch seit einem halben Jahr meine "erste Wahl" ... funzt problemlos!Ich setze inzwischen auf Mullvad. Pauschal 5€ im Monat, wenn man es nutzt. Sitz in Schweden und WireGuard-Unterstützung geben für mich den Ausschlag. Da ich eine VPN nur punktuell benötige, für mich die ideale Lösung. Und die Geschwindigkeiten bei WireGuard sind einfach klasse.
Ich hätte ja auch mal drei Beiträge nach oben auf TachoKilo blicken können. Sogar fast wortgleich.Das ist auch seit einem halben Jahr meine "erste Wahl" ... funzt problemlos!
.)Ich weiß nicht ganz, ob man immer, wenn man das Haus verlässt und im LTE surft, einen VPN anschalten sollte
Aber wenn ich in fremden (und vor allem offenen) WLAN-Netzen wie Hotels oder Flughäfen bin, schalte ich den VPN bisher ein
Im Ausland nutze ich es, um die Ländergrenze zu überwinden und zu streamen
da wiederum wirst Du dann auf irgend einen Anbieter angewiesen sein. "Auch mal" heißt aber auch, dass Du Dir vielleicht überlegen sollest, welche Länder (und das dann in der Anbieterauswahl berücksichtigen).Und aus Deutschland heraus auch mal andersherum
Ich verstehe. Ich vermute aber, dass es da weniger um den konkreten Provider geht (in meinem Fall Telekom), als um die grundlegende Frage "deutscher Provider" <-> "ausländischer VPN"? Oder bin ich da auf dem Holzweg? Bedeutet aber auch, dass der VPN-Endpunkt in der Lage wäre, mehr über mich zu sammeln? Das betrifft aber dann nicht Passwörter und ähnliches, weil das wiederum verschlüsselt ist, oder? :SDer Endpunkt, an dem Du "das Internet betrittst", kann a) sehen, mit wem Du Daten austauschst (früher konnte man sagen: Welche Webseite Du aufrufst. In Zeiten von https ist der Erkenntnisgewinn aber überschaubar geworden), b) könnte diesen Datenverkehr aufzeichnen/ausleiten (z.B. auf behördliche Anordnung) und c) könnte den Datenverkehr auch aufgrund von Sicherheitslücken beeinträchtigen (z.B. unverschlüsselte Verbindungen manipulieren oder mitschneiden).
Wenn Du so über LTE surfst, ist der Endpunkt Dein Mobilfunkanbieter. Wenn Du ein VPN aktivierst, dann verlagerst Du den Endpunkt zum VPN-Anbieter. Wem Du mehr (zu)traust - Vertraglich, zuständige Datenschutz-Gesetzgebung, technisches Knowhow, ... - musst Du wissen.
Verstanden. Da gibt es dann auch diese Blockierungen von den Streaminganbietern nicht.dafür könne man, neben diversen Anbietern, auch irgendwas bei Dir daheim nutzen (FritzBox, irgend ein NAS mit RemoteEinwahl, ...). Hat den Vorteil, dass Du von außen nicht als VPN-Nutzer erkennbar bist. Und meist keine Folgekosten.
Es ist im Moment vor allem UK und USA.da wiederum wirst Du dann auf irgend einen Anbieter angewiesen sein. "Auch mal" heißt aber auch, dass Du Dir vielleicht überlegen sollest, welche Länder (und das dann in der Anbieterauswahl berücksichtigen).
Ich verstehe. Ich vermute aber, dass es da weniger um den konkreten Provider geht (in meinem Fall Telekom), als um die grundlegende Frage "deutscher Provider" <-> "ausländischer VPN"? Oder bin ich da auf dem Holzweg? Bedeutet aber auch, dass der VPN-Endpunkt in der Lage wäre, mehr über mich zu sammeln? Das betrifft aber dann nicht Passwörter und ähnliches, weil das wiederum verschlüsselt ist, oder? :S
Dies. Und die grundsätzliche Frage "wem traue ich mehr zu, Sicherheitsthemen im Griff zu haben".grundlegende Frage "deutscher Provider" <-> "ausländischer VPN"
Ich kann PiVPN auf einem Raspberry Pi empfehlen. Das Installations-Skript läuft mit ein paar wenigen Abfragen automatisch durch und nach wenigen Minuten erhält man einen eigenen Wireguard-Server. Die Geschwindigkeit ist um einiges besser als auf der FritzBox. Ansonsten stimme ich @Uncle Sam vollkommen zu.
Gibt es da eine Anleitung fuer den Rapsberry Pi, die ihr empfehlen könntet?
curl -L https://install.pivpn.io | bash
Nur wenn die "Zensur" auf Basis von DNS geschieht. Bei Regiolocks o.ä. kommst du damit nicht weiter und bist auf einen VPN / eine ausländische IP-Adresse angewiesen.Wenns um Zensurumgehung geht:
Und am besten zuerst PiHole installieren und danach PiVPN, denn dann erkennt das Installationsskript die PiHole Installation und stellt den DNS Server noch entsprechend ein.Code:curl -L https://install.pivpn.io | bash
Mehr brauchst du nicht. Pi-hole ist genau so einfach installiert, und ist IMHO unentbehrlich.
Und am besten zuerst PiHole installieren und danach PiVPN, denn dann erkennt das Installationsskript die PiHole Installation und stellt den DNS Server noch entsprechend ein.