EU-Spitzenkandidaten grundsätzlich für Abschaffung von Kurzstreckenflügen

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tyrolean

Erfahrenes Mitglied
18.03.2009
6.106
1.708
Bayern & Tirol
Äh, die Luftverkehrssteuer wurde eingeführt um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dann wurden die Airlines in den Emmissionshandel mit eingebunden. Als dritte Ebene darf ich noch freiwillig kompensieren. Irgendwann ist mal gut mit schröpfen. Aber die 4. und 5. Klimaabgabe kommt auch noch.
 

Fjaell

Erfahrenes Mitglied
19.05.2010
1.108
945
Na ja, das Problem ist, selbst wenn man die Spitze von @Loungepatato aufgreifen würde und Personenflüge am LEJ einstellen würde, gibt es immernoch die Fracht, die ja wegen der Lautstärke ein Ärgernis für die Anwohner ist (nicht für mich, ich bin wegen vieler Konzertbesuche in der Jugend fast taub:D). Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass die Emraer umweltfreundlicher sind, als die Antonovs und Co. Die Einstellung der Inlandsflüge ab Leipzig wäre daher Symbolpolitik, zumal ja Slots für Fracht frei werden. Andererseits ist die Passage ab Leipzig nicht systemrelavant bezogen auf das Gesamtsystem.
Bei solchen plagativen Aussagen frage ich mich immer, ob Du wirklich weißt
  • wie hoch der Anteil der immer wieder ranzitierten Antonovs (undCo.?) und im Vergleich von 321F/777F/330-200/330-300 usw. an den Flugbewegung am LEJ aktuell wirklich ist;
  • beim Wegfall von Pax-Flügen kein Vorteil für Cargo entsteht, da in diesen Zeitfenstern gar kein Slotmangel besteht;
  • auch Nachts das Problem eher nicht im Slot sondern in fehlenden Stands besteht und im Rahmen der aktuellen Personalknappheit die Marschaller in der Spitze ein Problem haben, die Maschinen vom Rollweg in den Stand zu bekommen.
Unbenommen dabei, dass die Fluglärmbelastung für die Anwohner wirklich ein Problem darstellt und ich das hier nicht kleinreden will. Aber genau da liegt in meinen Augen das Verständnisproblem:

Die Anwohner leiden doch nicht unter den Flugzeugen, die Anwohner leider unter unser aller Bequemlichkeit und Anspruchsdenken!

Denken wir doch einfach alle mal kurz nach, wenn der frische Lachs demnächst wieder auf dem Teller liegt, wenn man das benötigte Ersatz- oder Tuningteil in der Auto-Werkstatt innerhalb weniger Tage eingebaut werden soll oder wenn der Paketdienst mit der neuen IPhone-Hülle am nächsten Tag klingeln muss. Irgendwie muss das ja alles hierher kommen. (Blumen, 3-Welt-Onlineshops, Medizin- und Industrieprodukte, Anlagenersatzteile usw mal ganz außen vor gelassen). Die Mitarbeiter (egal ob DFS, Airport, Amazon, WCC oder DHL, aber auch BPol, Zoll, Feuerwehr) malochen jede/n Tag/Nacht für unser aller Bequemlichkeit. Naja, und ein paar davon müssen halt mit ihrer Nachtruhe darunter leiden.

Um auf eigentliche Thema zurück zu kommen: Solange die Beteiligten (Airlines, Bahnen, Politik) in Deutschland keine zeitlich adäquate sowie eine praktisch und rechtlich einwandfreie, qualitativ hochwertige Reisekette anbieten, bekomme ich die Leute weder vom Flugzeug noch vom Pkw in die Bahn. Und selbst bei allem guten Willen sehe ich das rein gleis/bauseitig in den nächsten Jaaaahren (kein Tippfehler) vielleicht bei FRA, CGN, DUS, STR. Und dann? Wäre aber schon ein Fortschritt, immerhin!
 
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rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.166
3.526
ZRH / MUC
Leider ja. Schlimm wird es, wenn diese Personen anderen Flugscham einreden wollen.
Schlimmer ist, wenn Personen, die selber fliegen, anderen Flugscham einreden wollen. Selber fliegt man, weil das Ziel nicht gut per Bahn erreichbar ist, weil das von den Zeiten schlecht geht, weil es der Chef so wollte, weil man für die Grüne Partei in den Bundestag muss, etc. etc.

Solchen Scheinheiligtuern könnte ich einfach am liebsten mit der flachen Hand ins Gesicht schlagen...
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
12.866
10.862
Dann muss man erst mal zum Reiseberechtigungsamt vor einem Urlaub, dann wird die Reiseberechtigung geprüft. Und man muss ein paar Verkehrsmittelmarken abgeben, die in den Verschmutzungspass geklebt werden. Reisen nach Tschechien bleiben aber jederzeit möglich.
Oder einfach fair bepreisen, angerichteten Schaden mit einpreisen. Dann brauchst du nur dein Konto zu prüfen, um zu wissen welchen Urlaub du dir leisten kannst.
Natürlich ist der Urlaub am angenehmsten, fpür den eine andere Generation in 50 Jahren zahlt.

Und Nein, ich habe keine Flugscham und rede keinem eine ein. Um in die Dom Rep zu kommen ist nämlich Fliegen noch eine der ökologisch sinnvilleren Methoden.
Das Problem sind nicht Flugreisen, das Problem sind Fernreisen, zurückgelegte Kilometer, nicht die Wahl des Verkehrsmittels.
Von daher wäre SUVScham eher angebracht als Flugscham, Flugzeuge sind extrem energieeffizient, nicht auf Show mit riesigen Rädern und Kühlergrill getrimmt.

Äh, die Luftverkehrssteuer wurde eingeführt um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dann wurden die Airlines in den Emmissionshandel mit eingebunden. Als dritte Ebene darf ich noch freiwillig kompensieren. Irgendwann ist mal gut mit schröpfen.
Genau, jetzt sind wir schon fast bei 5% Aufpreis wegen Umweltauflagen, während die Airlines dieses Jahr 50% "Marktpreis" draufgeschlagen haben....
Jetzt ist aber auch mal gut mit Bruchteil des Schadens bezahlen, den man anrichtet.
 
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Frank N. Stein

Erfahrenes Mitglied
04.04.2020
9.220
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der Ewigkeit
Weil Freiwilligkeit nicht mehr funktioniert? Weil man sich heute der Veruntreung von Anlegergeldern schuldig machen kann, wenn man nicht alles bis aufs letzte ausreizt, nicht alles tut was Profit verspricht und nicht glasklar verboten ist und verfolgt/angemessen bestraft wird?
Selbst Dinge die verboten sind werden ja gemacht, solange die Gefahr erwischt zu werden gering ist oder die drohende Strafe lächerlich.

Ist leider so. Wie schon unser Bundespräsident gesagt hat "das macht man nicht" gibt es heute nicht mehr.


Und dann hat es sich eingebürgert, entsprechende Steuersparmodelle zu etablieren (um es vorsichtig auszudrücken...) um exakt diese Steuerung zu vermeiden.


Es gibt aber durchaus Alternativen zur Fernreise. Man muss nicht in die DomRep fliegen um einen schönen Strand und warmes Meer zu haben.
Aktuell machen wir ein Vielfaches der Fenreisen, die die Leute in den 70ern oder 80ern gemacht haben. Das ist halt der Forstschritt und Gewinn an Lebensqualität.
Auf Kosten zukünftiger Generationen.


Generell kann am bodengebundenen Verkehr noch viel verbessert werden, nur ist der Zug in der kompletten Ökobilanz gar nicht so viel besser als das Flugzeug, aber da wird es wie bei den Kosten für CO2 sehr willkürlich wie man z.B. den Flächenverbrauch in stark besiedelten Gebieten bewertet.
Es ist nicht nur das Buchungssystem, es sind auch gut abgestimmte Verbindungen und sinnvolle Kombination der Verkehrsmittel. Ein Hochgeschwindigkeitszug für den ich zwei regionale Zubringerzüge (in die falsche Richtung...) brauche, ist am Ende nicht mehr schneller (und schon gar nicht ökologischer) als ein langsamer Zug mit genügend Haltepunkten der eine Nonstopreise von A nach B ermöglicht. Ein ICE QKL-FRA der nicht mehr in Siegburg/Bonn hält, macht die Anreise von da nach FRA über doppelt so lang, wenn man erstmal in die falsche Richtung nach Köln fahren muss. Ein ICE Sprinter macht für sehr viele Reisende die Reise länger, teurer und unbequemer.

Richtig, alles verbieten und Andern vorschreiben, wie sie gefälligst zu leben haben, was sie fahren &
essen sollen und wo sie zu urlauben haben.

Wir sollten uns darüber unbedingt mal beim gemeinsamen Veggie-Day unterhalten.
Du hast in Deinem Post viele wichtige Dinge angesprochen, ich bring auch noch ein paar andere Themen mit,
bei denen wir unverständlicher Weise auch nicht weiterkommen:
 

odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
8.923
5.625
Z´Sdugärd
Das dürfte man in den Zielgebieten dezent anders sehen. Also, wer sagt es den Dominikanern, dass sie demnächst wieder arm sind, wenn 10 % ihres BIP wegfällt, weil wir Flugscham haben? Oder erhöhen wir dann einfach die Entwicklungshilfe um den Betrag, den wir nicht mehr durch Tourismus hintragen?
Past aber net so gut zum Insta Account...
 

freddie.frobisher

Erfahrenes Mitglied
23.04.2016
7.216
7.602
Das Problem sind nicht Flugreisen, das Problem sind Fernreisen, zurückgelegte Kilometer, nicht die Wahl des Verkehrsmittels.
Das Problem ist grundsätzlich mal der CO2-Ausstoß, wenn man von anderen Treibhausgasen wie Methan absehen möchte. Da sind Fernreisen natürlich suboptimal, aber es kommt auf die Gesamtbetrachtung an.

Ich für meinen Teil habe weder Kinder noch Haustiere, habe mein gesamtes Leben (abgesehen von den Dienstwagen, die ich quasi nehmen musste aber kaum privat genutzt habe) noch kein eigenes Auto besessen, und wohne in einer gut isolierten Wohnung. Kleidung wird getragen bis sie verschlissen wird, Elektrogeräte werden ersetzt wenn sie unbrauchbar sind, Essen wandert fast nie im Müll. Dafür sitze ich eben gerne im Flugzeug, auch wenn es nicht wirklich nötig wäre.

Andere haben 5 Kinder in die Welt gesetzt, wohnen im großen Altbau ohne Dämmung, legen jeden Kilometer mit dem Auto zurück, kaufen sich allen möglichen Schnickschnack für die Mülltonne und zeigen selbstgerecht mit dem Finger auf alle die sich eine Fernreise leisten können. Weil unser Pensionssystem ein Pyramidenspiel ist, Deutschland vom Automobilbau lebt und Konsum die Wirtschaft ankurbelt fördert der Staat ausgerechnet dieses Verhalten auch noch durch Steuergeschenke. Und weil wir so nett und sozial sind, laden wir zusätzlich noch Migranten aus der gesamten dritten Welt nach Deutschland ein, wo sie das Klima um das Zigfache mehr zerstören als wenn sie zuhause geblieben wären.

Jeder lebt wie er es für richtig hält, weder ich noch die besagten anderen Personen sind deswegen gute oder schlechte Menschen. Aber ich wehre mich gegen eine einseitige Betrachtungsweise, die auf Flugreisen eindrischt und alle anderen Klimafaktoren gänzlich aus den Augen lässt. Deutschland muss seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten, die geschätzten 0,0001 Mikronanopromille welche innerdeutsche Flugreisen am Welt-CO2-Ausstoß haben werden den Planeten aber auch nicht retten. Da muss von Deutschland, der EU und der Weltgemeinschaft weit mehr kommen als diese paar Nebelgranaten. Weniger Menschen auf dieser Erde wären ein sehr guter Anfang.
 
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Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
12.866
10.862
Richtig, alles verbieten und Andern vorschreiben, wie sie gefälligst zu leben haben, was sie fahren &
essen sollen und wo sie zu urlauben haben.
Oder sie einfach den tatsächlichen Preis dafür zahlen lassen, und aufhören sie zu subventionieren...
Fliegen und Überseeurlaub nur noch für Reiche, so wie es früher mal war.

Wir sollten uns darüber unbedingt mal beim gemeinsamen Veggie-Day unterhalten.
An einem Veggie-day hätte ich vermutlich nicht die Stimmung für eine echte Unterhaltung.

Aber immer wieder schön, substantielle Diskussionen mit Ideologie totzuschlagen.

Kennen die Grünen diese Liste auch schon?
Einige Punkte dieser Liste sind übrigens in anderen Staaten (z.B. in den linksversifften kommunistischen USA) längst Realität.

Und z.B. der Punkt "Verbot von Einfamilienhäusern" ist eine völlige Faktenverdrehung. Was der Grüne Politiker völlig korrekt gesat hat, ist das in 2018 nur noch 3% der in Deutschland errichteten Gebäude freistehende Einfamilienhäuser waren, also ein absolutes Privileg für Superreiche. Die dazu zu zwingen zu was die Preise längst 97% der Menschen zwingen, nämlich sich bestenfalls eine Doppelhaushälfte oder ein Reihenhaus leisten zu können, mehrheitlich aber längst nur noch die Eigentumswohnung, ist jetzt keine völlig weltfremde Forderung.
Die rechte freie Marktwirtschaftsclique hat das Einfamilienhaus 97% der Menschen schon dank der Preise verboten, wenn die Grünen es jetzt auch noch den 3% Superreichen verbieten, geht davon die Welt nicht unter.

Und ja, für meinen Geschmack gibt es auch schon viel zu viele Verbote bzw. umgekehrt Verpflichtungen, ich kann mir z.B. nicht mehr wirklich vorstellen mir noch ein neues Auto mit all den heute vorgeschriebenen Gimmicks zu kaufen.
Und ich bin nun wirklich ein heftigst durch staatliche Verbote getroffener, Stichwort JAR FCL 3 (deutsch). Berufsverbot durch staatliche Willkür und politischen Einfluss ganz weniger, die so in keinem anderen Staat dieser Welt existierte. Das ist längst Realität in Deutschland.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
25.648
11.605
irdisch
Dann sollte dieser EU-Spitzenkandidat mal grundsätzlich bei sich anfangen und komplett auf Kurzstreckenflüge verzichten. Viel Spaß.
 

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.005
16.277
Wer fliegt noch gleich FRA-SXB? Irgendjemand außer EU-Politikern?

Was der Grüne Politiker völlig korrekt gesat hat, ist das in 2018 nur noch 3% der in Deutschland errichteten Gebäude freistehende Einfamilienhäuser waren, also ein absolutes Privileg für Superreiche.

Du vergisst den Bestand. 2/3 aller Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, 30 % der Haushalte* sind in Einfamilienhäusern angesiedelt.

Die dazu zu zwingen zu was die Preise längst 97% der Menschen zwingen, nämlich sich bestenfalls eine Doppelhaushälfte oder ein Reihenhaus leisten zu können, mehrheitlich aber längst nur noch die Eigentumswohnung, ist jetzt keine völlig weltfremde Forderung.

Naja, doch: Etwas zu verbieten, dass so wenig verbreitet ist, dass es keine nennenswerten Auswirkungen hat, ist wirkungsloses Window Dressing. Davon abgesehen, dass es ja gerade nicht so ist, s.o.

*Und wahrscheinlich ein noch größerer Anteil der Bevölkerung, aber dazu finde ich gerade keine Zahl.
 

3LG

Erfahrenes Mitglied
04.07.2019
7.440
12.211
Von daher wäre SUVScham eher angebracht als Flugscham, Flugzeuge sind extrem energieeffizient, nicht auf Show mit riesigen Rädern und Kühlergrill getrimmt.
:ROFLMAO: :ROFLMAO:

Wobei so mancher SUV wesentlich weniger verbraucht als ein Dacia oder irgenein Hybridmistdingens... Und vielleicht noch länger hält.

Bei so Amidrecksschleudern bin ich bei Dir, aber gleich alles über einen Kamm scheren??
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
12.866
10.862
:ROFLMAO: :ROFLMAO:

Wobei so mancher SUV wesentlich weniger verbraucht als ein Dacia oder irgenein Hybridmistdingens... Und vielleicht noch länger hält.
Mein Hybridmistdingens läuft jetzt seit 11 Jahren absolut problemlos und verbraucht gute 4 Liter auf 100 km/h, wenn ich es drauf anlege auch weniger (z.B. in Holland mit Tempo 100 auf der Autobahn)

aber gleich alles über einen Kamm scheren??
Es geht eher generll um das Konzept, eben kein "utility" = Nutzwert, sondern viel Show und äußere Größe mit signifikant mehr Luft- und Rollwiderstand, aber dank den riesigen Radhäusern innen eher weniger Platz.
Mit der modernen Technik in den Karosserien der 90er könnten heute alle Autos zwischen 3 und 4 Litern verbrauchen und noch in die Parklücken und Parkhäuser passen, und trotzdem könnte man bei IKEA den Pax reinladen.
Ich hatte jetzt in den letzten Jahren ein paar als Mietwagen, und habe keine Ahnung warum man sowas freiwillig kaufen will, wenn man nicht gerade einen Pferdeanhänger in den Wald ziehen will (ohne Frage gibt es Menschen die tatsächlich Geländewagen brauchen, und denen muss man sie auch nicht verbieten).

Um die Kinder in die Schule zu fahren gibt es wirklich geeignetere Autos.

Ich frage mich wirklich, mit welchem Körperteil man SUVs kauft. Mit dem Gehirn kann es kaum sein.

Und nein, keine Neiddebatte, ich könnte mir jederzeit jeden SUV leisten, würde es aber nie im Leben machen, da mir absolut kein Grund dafür einfällt.
Dann lieber ein paar Fernreisen ;)
 
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Erfahrenes Mitglied
04.07.2019
7.440
12.211
Mein Hybridmistdingens läuft jetzt seit 11 Jahren absolut problemlos und verbraucht gute 4 Liter auf 100 km/h, wenn ich es drauf anlege auch weniger (z.B. in Holland mit Tempo 100 auf der Autobahn)
+1 hatte mal so ein Ding, die ist auch mit 4 Litern ausgekommen, wenn es dann in Urlaub ging wurden bei recht sportlicher Fahrweise der Faktor x3 mindestens. Neulich so eine Karre von link als Mietwagen in Spanien (gab nix anderes), der hat gefühlt auch soviel gebraucht und war nur am jaulen. Davor auch mal einen Franzosen als Mietwagen gehabt war auch Mist.
Mag ja sein das die Karren nix für zügige Fahrweise sind. Aber mein Auto braucht da deutlich weniger, der Wagen von +1 mit noch mehr Wumms brauch noch weniger, deutsche Premiummarke Diesel und macht Spaß.
Aber nun ja, schön das es bei Dir klappt, aber für mich wäre das nix mehr.
 
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SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
21.963
13.464
FRA/QKL
+1 hatte mal so ein Ding, die ist auch mit 4 Litern ausgekommen, wenn es dann in Urlaub ging wurden bei recht sportlicher Fahrweise der Faktor x3 mindestens.
Ich vermute es geht um den Audi A2 1.2 3L. Mein Schwager hat auch lange so einen gefahren und kam immer mit knapp 4 Litern hin. Auch bei den Urlaubsfahrten. Sportliche Fahrweise ist selbstgewähltes Schicksal. :p
 
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3LG

Erfahrenes Mitglied
04.07.2019
7.440
12.211
Ich vermute es geht um den Audi A2 1.2 3L. Mein Schwager hat auch lange so einen gefahren und kam immer mit knapp 4 Litern hin. Auch bei den Urlaubsfahrten. Sportliche Fahrweise ist selbstgewähltes Schicksal. :p
Nö, war ne Reisschüssel, einmal und nie wieder, wollte halt damals was für die Umwelt tun :ROFLMAO:
 

Frank N. Stein

Erfahrenes Mitglied
04.04.2020
9.220
13.941
der Ewigkeit

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.005
16.277
Enttäuschend. Man muss nicht auf einen schlechten Taschenspielertrick einen anderen schlechten Taschenspieletrick draufsetzen. Sondern die Infrastruktur, die Auslastung und die Umwege der Bahn thematisieren, damit deutlich wird, dass Fliegen nicht wesentlich umweltschädlicher ist als Bahnfahren (und viel weniger umweltschädlich als Autofahren).
 

handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
2.810
7.490
DUS
Strecken wie DUS-FRA oder DUS-BER beispielsweise sind an sich in der Tat absolut unnötig.
Aber solange man mit den bekannten DB Problemen konfrontiert ist wird das nicht besser.

Allerdings bin ich kürzlich auf ne UBA Publikation gestoßen.
Der gesamte (!) globale Luftverkehr emittiert offenbar „nur“ etwa 2,5% des weltweiten (anthropogenen) CO2 Ausstoßes (UBA 2019: 30). Absolut betrachtet natürlich viel.
Die emerging markets Indien und China könnten das in den nächsten Jahren natürlich noch krass nach oben treiben. Aber da ist dann auch die soziale Frage, ob man es denen verbieten darf, während der Westen das alles als Selbstverständlichkeit betrachtet.

Zudem könnte man grundsätzlich auch viel sparen, wenn die Heimatmärkte nicht unnötig teuer wären. Warum holt LH Leute aus UK, ES, NL, Skandinavien etc um in FRA und MUC die Karren voll zu machen, während es BA, IB, AF/KL und SK andersherum genauso machen.

Zudem bin ich der Meinung solange die Welt auf Ideen kommt irgendwelche Winterspiele in der saudischen Wüste veranstalten zu wollen kann man eh keinem mehr helfen. Sicherlich ist jede kleine einzelne Leistung förderlich, aber als ich das gelesen habe kam ich aus dem Kopf schütteln gar nicht mehr raus.

Weiterhin werden meiner Ansicht nach viele Aspekte völlig vernachlässigt und einfach alles erstmal aufs Fliegen geschoben.
Fleischindustrie und fast fashion könnte man auch mal angehen.
Hab neben der Uni als SHK in nem raumplanerischen Forschungsinstitut gearbeitet und da ein Projekt des BMVI zum betrieblichen Mobilitätsmanagement bearbeitet.
Wenn man wirklich wollte ließe sich durch Home Office Quoten und shared desks enorm viel einsparen. Weil der beste Verkehr ist der, der gar nicht erst entsteht.

In meiner Masterarbeit habe ich mich zudem recht intensiv mit dem Wohnungssektor, Mobilität und Versiegelung beschäftigt. Auch hier wurde klar welchen CO2 Anteil die Baubranche verursacht.
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
12.866
10.862
damit deutlich wird, dass Fliegen nicht wesentlich umweltschädlicher ist als Bahnfahren (und viel weniger umweltschädlich als Autofahren).
Selbst diese 3 Aussagen treffen nicht zu jeder Zeit auf jede Strecke zu...

Ein Auto mit 5 Leuten drin kann durchaus deutlich umweltfreundlicher sein, als ein ICE mit 50... Es werden halt immer Äpfel mit Birnen und Orangen verglichen, Und die CO2 Bilanz der Infrastruktur gern mal ignoriert, bzw. die CO2 Bilanz von zusätzlichen Hotelnächten nicht berücksichtigt, die je nach Verkehrsmittel zusätzlich nötig werden.

Zudem könnte man grundsätzlich auch viel sparen, wenn die Heimatmärkte nicht unnötig teuer wären. Warum holt LH Leute aus UK, ES, NL, Skandinavien etc um in FRA und MUC die Karren voll zu machen, während es BA, IB, AF/KL und SK andersherum genauso machen.
Das ist in der Tat sowohl wirtschaftlich, als auch Ökologisch völlig unsinnig. Aber seit mindestens 20 Jahren elemtarer Teil jedes Airlinegechäftsmodells.
War in Ordnung solange es erlaubt hat die CRJ200 auszulasten, aber seit wir auch auf diesen Routen A320/737 fliegen, wäre es in der Tat sinvoller da nur dem realen Bedarf entsprechend kleines Gerät einzusetzen, statt großes Gerät mit Dumpgpreisen zu füllen, und dem Mitbewerber Kunden abzuwerben, was der aber natürlich genauso macht.
Die Bahn macht aber seit Jahrzehnten auch eine Planungs-/Preispolitik die unsinnige Fahrten künstlich attraktiv macht, statt da wo tatsächlicher Bedarf ist ein sinnvolles Produkt anzubieten.
Und man braucht sich nur die Gewinnmargen anzugucken, um zu sehen wie unsinnig es auch wirtschaftlich ist, andere Branchen würden die Betriebsteile stillegen, die so wenig Gewinn macht wie der Transportsektor.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.065
10.753
Dahoam
Solange ein Flug XXX-FRA/MUC-YYY günstiger ist als der gleiche Flug FRA/MUC-YYY wird sich daran auch nichts ändern. Würde man die Gültigkeit eines Tickets immer behalten auch wenn ein Segment nicht geflogen wird und wenn man das Gepäck an jeden Zwischenstop bekommen kann, dann würde so ein Preisunfug recht bald verschwinden weil sich der Flieger dann auf FRA/MUC-YYY auch ohne die Zubringergäste von XXX sich füllt. Nur gefällt das halt unserem Carsten und den anderen Monopolchefs nicht weil dann der Flug ab dem Hub grundsätzlich am günstigsten ist.
Aber hier könnten die Gesetzgeber recht schnell etwas ändern wenn sie nur wollten.