hallo,
weiß jemand, wieso auf Biegen und Brechen es gemeinhin für "gut" gehalten wird, alle möglichen Funktionen des Alltags im Smartphone zu bündeln, auch wenn es im Verlust- und Diebstahlsfall die Hilflosigkeit und Not auf die Spitze treibt?
Hat man das Smartphone zum Telefonieren in der Innentasche der Jacke und eine Chip-Magnetkarte zum Zahlen im Brustbeutel, kann, wenn nur EINES der beiden abhandenkommt, mit dem verbliebenen Teil die Situation noch "gerettet" werden:
a) kommt das Smartphone abhanden, kann man dessen SIM-Karte sperren lassen und eine neue beim Telefonnetzbetreiber anfordern, indem man mit der Kreditkarte an einer öffentlichen Telefonzelle dort anruft.
b) kommt die Kreditkarte abhanden, kann man ohne eine Telefonzelle suchen zu müssen mit dem Smartphone bei der Sperr-Hotline 116 116 anrufen.
Wenn das Smartphone mit Zahlfunktion einer "Digitalen Kreditkarte" weg ist, ist ALLES weg und das Elendsglöckerl läutet ...
Es will mir partout nicht einleuchten, dass das Smartphone zum Bezahlen als Allround-Werkzeug sinnvoll sein soll.
In der technischen Risikomanagement nennt man das Getrennthalten Redundanz und Diversität.
https://de.wikipedia.org/wiki/Diversität_(Technik)