Lufthansa Kulanzzahlung annehmen? und Ansprüche bei Wartezeiten bei der Passkontrolle?

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Hauptmann Fuchs

Erfahrenes Mitglied
06.04.2011
5.375
4.767
GRQ + LID
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@marcus67 @thbe: ihr weint schon bevor ihr geschlagen werdet. Die Fluggesellschaft wird sich schon melden.

Ob Verzögerungen an der Immigration jetzt als aussergewöhnliche Umstände gelten ist bis jetzt meine ich vor Gericht noch ungeklärt. Die aussergewöhnliche Umstände (und die sich auch mit allen zumutbaren Maßnahmen nicht vermeiden liessen) die bis jetzt als solches definiert sind, haben m.E. alle eher einen Zufallskomponent.

Bei andauerende Probleme an der Passkontrolle könnte man auch argumentieren dass es vorherbar sei dass diese Verzögerungen auftreten und die Gesellschaften daher diese Verbindungen nicht (mehr) anbieten sollen wenn es unerwünscht ist dass die Kompensation bezahlt werden muss.
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
4.377
5.341
Ob Verzögerungen an der Immigration jetzt als aussergewöhnliche Umstände gelten ist bis jetzt meine ich vor Gericht noch ungeklärt. Die aussergewöhnliche Umstände (und die sich auch mit allen zumutbaren Maßnahmen nicht vermeiden liessen) die bis jetzt als solches definiert sind, haben m.E. alle eher einen Zufallskomponent.

Weiter außerhalb des Einflussbereichs der Fluggesellschaft kann ein Ereignis nicht liegen. Die Reisende wurde offensichtlich pünktlich zum Zwischenziel gebracht.

Wofür sollen die denn noch bezahlen? Wenn die S Bahn auf dem Weg zum Flugplatz ausfällt und man den Flug verpasst?

Man könnte noch drüber diskutieren, wenn die Umbuchung verweigert worden wäre - aber Kompensation?
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
9.444
9.876
@marcus67 @thbe: ihr weint schon bevor ihr geschlagen werdet. Die Fluggesellschaft wird sich schon melden.

Ob Verzögerungen an der Immigration jetzt als aussergewöhnliche Umstände gelten ist bis jetzt meine ich vor Gericht noch ungeklärt. Die aussergewöhnliche Umstände (und die sich auch mit allen zumutbaren Maßnahmen nicht vermeiden liessen) die bis jetzt als solches definiert sind, haben m.E. alle eher einen Zufallskomponent.

Bei andauerende Probleme an der Passkontrolle könnte man auch argumentieren dass es vorherbar sei dass diese Verzögerungen auftreten und die Gesellschaften daher diese Verbindungen nicht (mehr) anbieten sollen wenn es unerwünscht ist dass die Kompensation bezahlt werden muss.
Du musst Dich schon entscheiden, ob Du einen Claim nach EU261 einreichen willst oder ob Du einfach mal grundlose Forderungen aufstellst. Die Überlastung der Airlines ermöglichen tatsächlich, dass auch letzteres funktioniert. Macht man das wider besseren Wissens, dann ist das problematisch.

Ansonsten ist es Ansichtssache, ob man eine vollständige Bevormundung durch Staat und Unternehmen wünscht. Ich wünsche das nicht und begrüße ein Mindestmaß an Eigenverantwortung.
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
5.373
2.727
Die Diskussion des verpassten Anschlusses ist nicht neu.

Bisher gilt der Grundsatz, dass Sicherheits- und Passkontrollen außerhalb des Einflussbereichs der Fluggesellschaft liegen und sie daher nicht der Haftung unterliegen.
Dazu kommt noch, dass die deutsche Rechtsprechung Anforderungen stellt die dazu beitragen den Ablauf zu beschleunigen.

In einem eigenen Fall hat die SÖP sehr schlüssig begründet warum LH nicht für die langsame Sicherheitskontrolle am FRA verantwortlich ist.
Vor dem Amtsgericht dürfte diese Argumentation erfolgreich sein.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
9.444
9.876
Die Diskussion des verpassten Anschlusses ist nicht neu.

Bisher gilt der Grundsatz, dass Sicherheits- und Passkontrollen außerhalb des Einflussbereichs der Fluggesellschaft liegen und sie daher nicht der Haftung unterliegen.
Dazu kommt noch, dass die deutsche Rechtsprechung Anforderungen stellt die dazu beitragen den Ablauf zu beschleunigen.

In einem eigenen Fall hat die SÖP sehr schlüssig begründet warum LH nicht für die langsame Sicherheitskontrolle am FRA verantwortlich ist.
Vor dem Amtsgericht dürfte diese Argumentation erfolgreich sein.
Dabei ist noch zu beachten, dass Siko und Immigration unterschiedliche Qualitäten der staatlichen Hoheit darstellen. Für die Siko fließt Geld vom Passagier über die Airline zur Behörde. Da kann man - rechtzeitig Vor-Ort war und dennoch den Flug verpasst hat - die Behörde, den Flughafenbetreiber oder das ausführende Sicherheitsunternehmen zur Kasse bitten.

Bei der Immigration gilt das nicht. Die benötigt so lange, wie sie eben benötigt. Da muss schon etwas sehr außergewöhnliches passieren, um einen Claim ableiten zu können. Einfach nur langes Warten gehört nicht dazu.
 
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Suus

Neues Mitglied
27.06.2016
11
0
Ich habe nicht geschrieben, ob ich das gut finde oder ob es fair ist, sondern die Frage der TO beantwortet. Sie hat bei 2. keinen Anspruch gegen die Airline, weil es in ihrem Risiko liegt, nicht in dem der Airline. Das ist unabhängig von Deiner oder meiner persönlichen Präferenz.
Die Airline kann tatsächlich nichts dafür, wenn es zu Personalausfällen an anderer Stelle kommt und man dadurch ewig in der Schlange steht. Hätte ja sein können, dass der Airport (oder sonstwer (cbp?)) für die Übernachtung aufkommt. Hoffnung mache ich mir diesbezüglich nicht aber man kann ja mal hier bei den erfahreneren Fliegern fragen ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:

Suus

Neues Mitglied
27.06.2016
11
0
Ihr Lieben,
vielen Dank für die vielen Antworten.

zu 1. Ich bin tatsächlich immer noch etwas verunsichert. Ich hatte gelesen, dass es bei Verspätung von mehr als 3 Stunden 600 € gibt. Bei dem Angebot von Lufthansa habe ich keine Frist gelesen, kennt ihr euch damit aus?

zu 2. Das mit dem verpassten Flug durch die ewige Warterei ist ärgerlich aber große Hoffnung habe ich mir eh nicht gemacht. An der US Immigration beißt man sich nunmal die Zähne aus und muss einfach akzeptieren. In AMS und LHR habe ich schon erlebt, dass man die Paxe entsprechend sortiert hat, wenn es besonders voll war aber 🤷‍♀️. Ich könnte mir immer noch in den Hintern beißen, dass ich GE nicht rechtzeitig verlängert habe, aber da ich (vor der Pandemie) in SFO und EWR eingereist bin und es dort die Automated Passport Control gab, an denen der Durchsatz entsprechend hoch war dachte ich, dass 3 Jahre später bestimmt alle Flughäfen sowas haben. lol... ich weiß... naiv... Für mich waren die Hotelkosten ärgerlich und der geplante Tag am Pool vor der Konferenz wäre eh verregnet gewesen aber da waren auch echt viele Leute, für die ist eine Welt zusammengebrochen. Die haben z.T. auf dem Boden im Airport geschlafen. Mich ärgert es halt, dass ich auch beim 2. Flug bei der telefonischen Buchung des Prämienfluges auch auf die kurze Umsteigezeit hingewiesen habe aber mir kein anderer Flug als Prämie angeboten wurde, obwohl es einige andere Flüge gegeben hätte. Dieses Mal war aber leider sparen angesagt

Vielen Dank
Susanne
 

Suus

Neues Mitglied
27.06.2016
11
0
Zu 1: Das sollte (aber Vorsicht - ich bin kein Anwalt) die 600,00 € geben.
Zu 2: Da bin ich leider vollkommen überfragt

Generell: Frag doch mal kurz bei dem User @keybox (wieso wird der User nicht erkannt) bzw. bei DrBoese.de - der sollte da eine erste Einschätzung geben können.

Gruss
Hans
Vielen Dank für deine Antwort. Wie leite ich denn Beiträge an andere User weiter? Sorry, ich treibe mich nicht so oft in Foren rum 😬
 

spocky83

Erfahrenes Mitglied
21.12.2014
3.883
1.349
MUC, BSL
Die Diskussion des verpassten Anschlusses ist nicht neu.

Bisher gilt der Grundsatz, dass Sicherheits- und Passkontrollen außerhalb des Einflussbereichs der Fluggesellschaft liegen und sie daher nicht der Haftung unterliegen.
Dazu kommt noch, dass die deutsche Rechtsprechung Anforderungen stellt die dazu beitragen den Ablauf zu beschleunigen.

In einem eigenen Fall hat die SÖP sehr schlüssig begründet warum LH nicht für die langsame Sicherheitskontrolle am FRA verantwortlich ist.
Vor dem Amtsgericht dürfte diese Argumentation erfolgreich sein.
Man muss aber auch die andere Seite sehen. Die Airlines verkaufen ja Verbindungen, von denen sie ausgehen, dass sie erreichbar sind. Gerade die US Carrier sollten aber wissen, dass die Einreisekontrollen in die USA sehr verzögerungsanfällig und schlecht organisiert sind. Ergo könnte man durchaus argumentieren, dass sie bewusst Verbindungen verkaufen, die ein durchschnittlicher Passagier ohne Selbstverschulden zumindest mehr als nur gelegentlich gar nicht erreichen kann und sie könnten ja freiwillig die MCT hochsetzen, es zwingt sie ja niemand dazu (dass das weder im Sinn der Airline noch der Mehrheit der Reisenden ist, stimmt sicherlich auch, aber darum geht es erst einmal nicht).

Irgendwie ist es ja auch ein gewisses "Schuldeingeständnis", dass die SOP bei den Amerikanern die Umbuchung und nicht der No-show ist - sie wissen ja ganz genau um die Organisationsdefizite bei CBP. Ich gestehe aber durchaus ein, dass selbst bei dieser Clowntruppe außergewöhnliche Situationen auftreten können, was hier zumindest nicht ganz abwegig erscheint.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
9.444
9.876
Ergo könnte man durchaus argumentieren, dass sie bewusst Verbindungen verkaufen, die ein durchschnittlicher Passagier ohne Selbstverschulden zumindest mehr als nur gelegentlich gar nicht erreichen kann und sie könnten ja freiwillig die MCT hochsetzen, es zwingt sie ja niemand dazu (dass das weder im Sinn der Airline noch der Mehrheit der Reisenden ist, stimmt sicherlich auch, aber darum geht es erst einmal nicht).
Nein. Eine höhere MCT bedeutet, dass man sie auf einen Ticket nicht unterschreiten kann. Warum sollte man Jedem Mindestumsteigezeiten von 1,5 oder 2h vorschreiben, wenn es manche Gruppen innerhalb von 30 Minuten schaffen - im worst case. Ich hatte mit GE noch nie eine erwähnenswerte Wartezeit bei der Immigration.

Willst Du das auch für Deutschland? Da gab es auch schon längere Wartezeiten bei der Passkontrolle für Nicht-EU-Bürger. Und willst Du deshalb auf der Heimreise 2h in FRA absitzen müssen, wo Du in 45 Minuten durch bist, weil Kolumbianer es nicht in 45 Minuten schaffen?

Dein Denkfehler ist, dass Du davon ausgehst, dass individuelles Reisen in die USA eine Art Grundrecht ist, was Jedem vollkaskomäßig auf die günstigst mögliche Weise ermöglicht werden muss. Dem ist aber nicht so.

Wer sich weniger auskennt, der bucht eben einen Pauschalreise. Oder er bucht eine längere Transferzeit. Oder er bucht einen Direktflug. Kostet ggf. mehr, aber so ist das Leben. Wer sich zu Hause ein Spiegelei brät, der muss dafür auch nicht bezahlen, was andere für ein 3-Sterne-12-Gänge-Menü ausgeben. Ist das fair? Nein, warum sollte es.

Hier handelt sich ja offensichtlich um eine erfahrene Reisende, bei der es mal schief gegangen ist. Warum sollte die Airline dafür gerade stehen? Warum sollten andere Reisende diese Verbindung nicht buchen können, obwohl sie sie am gleichen Tag locker geschafft hätten?

Und wenn schon umfassende Vollkaskomentalität und Bevormundung, dann bitte überall. Autos mit 15 km/h Höchstgeschwindigkeit und 2m Schaumstoff drumherum. Kein Alkohol mehr. Keine Süßigkeiten mehr. Es gibt immer welche, die damit nicht umgehen können.
 
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koeby

Erfahrenes Mitglied
24.08.2016
2.399
1.890
Dein Denkfehler ist, dass Du davon ausgehst, dass individuelles Reisen in die USA eine Art Grundrecht ist, was Jedem vollkaskomäßig auf die günstigst mögliche Weise ermöglicht werden muss. Dem ist aber nicht so.

Sorry to interrupt, aber mir reichen 45mins in ZRH - wenn alles klappt. Ist das also mein Grundrecht?
Wenn der Feeder zu spät ist oder vor der Passkontrolle ne Schlange ist, dann reicht mir das auch nicht. Ob USA oder CH ist hier echt nicht erheblich. Hier spricht ja wirklich niemand von Grundrecht.

Wenn wir von einer max wait time von 131mins am IAD ausgehen, die ich seit Juli gesehen hab, dann noch den Transfer mittels dieser mittelalterlichen Vehikel einberechnen, somit sind wir bereits bei 3h.
Wenn dann eine Airline eine Verbindung unter 3h Connection anbietet, ist das bereits Eventualvorsatz (falls Dir dieser Begriff gebräuchlich ist).
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
5.373
2.727
Man muss aber auch die andere Seite sehen.
Das ist mir bewusst und auch das habe ich im Blick.

Das Problem besteht eben darin, dass dann die Fluggesellschaft haften würde ohne das ihrerseits ein Verschulden treffen würde.
Dazu kommt noch, dass die Dauer der Einreise sehr individuell ist, ohne returning ESTA habe ich auch schon 45-60 Minuten warten dürfen, mit war die Sache in 5 Mnuten am Automaten und Beamten erledigt.

Die MCT einfach hochsetzen, ist auch nicht unbedingt die Lösung wir sehen es ja an der Diskussion bei der Deutschen Bahn die jetzt einige 8 Minuten Umstiege nicht mehr verkauft sondern auf den Folgezug 60 Minuten später verweist.
Das passt einigen Reisenden nicht, zu ähnlichen Reaktionen würde es auch im Flugverkehr kommen.

Daher bräuchte es einen hybriden Lösungsansatz wie vielleicht, dass der Reisende bei verpassten Anschluss bei der nächsten Gelegenheit befördert werden muss was nicht unbedingt der nächste eigene Flug sein muss oder ähnliches.
 
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thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
9.444
9.876
Wenn dann eine Airline eine Verbindung unter 3h Connection anbietet, ist das bereits Eventualvorsatz (falls Dir dieser Begriff gebräuchlich ist).
Du möchtest also eine MCT von 3h für alle?

Und wenn ein Automobilhersteller Autos in die Schweiz verkauft, die 200km/h oder mehr fahren, ist das auch ein Eventualvorsatz?

Ich bin der Meinung, dass man Reisen nicht idiotensicher machen muss und auch nicht sollte. Du bist der Meinung, dass Unternehmen und Staaten Menschen maximal bevormunden sollten. Das sind einfach sehr unterschiedliche Denkansätze. Da kommt man nicht auf eine gemeinsame Sicht.
 

koeby

Erfahrenes Mitglied
24.08.2016
2.399
1.890
Du möchtest also eine MCT von 3h für alle?

Und wenn ein Automobilhersteller Autos in die Schweiz verkauft, die 200km/h oder mehr fahren, ist das auch ein Eventualvorsatz?

Ich bin der Meinung, dass man Reisen nicht idiotensicher machen muss und auch nicht sollte. Du bist der Meinung, dass Unternehmen und Staaten Menschen maximal bevormunden sollten. Das sind einfach sehr unterschiedliche Denkansätze. Da kommt man nicht auf eine gemeinsame Sicht.
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Bei einem Auto habe ich es sehr wohl in der Hand, 200 zu fahren oder nicht. Bei der Immi hab ich das nicht.

Wenn es nach Dir ginge, bräuchte es also überhaupt keine MCT?
Die liegt manchmal wirklich massiv drüber und teilweise massiv unter der effektiv benötigten Zeit. Und wieso lässt mich eine Airline diese dann nicht in Eigenregie unterschreiten?

Und nein, ich bin weder der Ansicht, dass man Reisen idiotensicher machen muss, aber es braucht halt eine realistische Guideline. Falls die MCT für IAD bei international arrival auf 1.30h gesetzt ist, so dürfte das für einen Otto-Normalo mit normaler Einresedokumentation (=ESTA, Visa) sehr oft halt nicht reichen.
 

Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
6.610
4.523
Nein. Eine höhere MCT bedeutet, dass man sie auf einen Ticket nicht unterschreiten kann. Warum sollte man Jedem Mindestumsteigezeiten von 1,5 oder 2h vorschreiben, wenn es manche Gruppen innerhalb von 30 Minuten schaffen - im worst case. Ich hatte mit GE noch nie eine erwähnenswerte Wartezeit bei der Immigration.
Komm mal von deinem "GE ist das geilste" bzw. "der Pöbel muss dann halt Pauschalreisen buchen" - Trip runter.

Meinetwegen können die Airlines ja solche Verbindungen anbieten - nur dann sollen sie auch so ehrlich sein und dazuschreiben "missing this connection may cause significant delays" - so wie es z.B. Google Flights tut.

Und wenn man davon ausgehen muss, dass die Verbindung nur bei Schönwetter und Vollmond klappt ist es auch keine Vollkaskomentalität sondern schlicht Versagen desjenigen, der das Angebot so auflegt.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
9.444
9.876
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Bei einem Auto habe ich es sehr wohl in der Hand, 200 zu fahren oder nicht. Bei der Immi hab ich das nicht.
Natürlich hast Du es bei der Immigration selbst in der Hand. Du musst einfach nur eine Umsteigezeit buchen, die lang genug ist. Oder Du buchst einen Direktflug. Oder Du buchst eine Pauschalreise.

Nicht jene Varianten - und schon gar nicht die billigste - ist etwas für jeden. Auf VFT gibt es eine Reihe von “Problemen”, die nur entstanden sind, weil Gier das Gehirn gefressen hat. Und dann sollen andere verantwortlich sein. Für die TO hier gilt das übrigens nicht.
Wenn es nach Dir ginge, bräuchte es also überhaupt keine MCT?
Die liegt manchmal wirklich massiv drüber und teilweise massiv unter der effektiv benötigten Zeit. Und wieso lässt mich eine Airline diese dann nicht in Eigenregie unterschreiten?
Natürlich braucht es eine MCT. Das ist die Zeit, die man zum Umsteigen benötigt. Airports sind unterschiedlich groß. Die Zeit für Immigration kommt mindestens oben drauf. Und sie gilt auch nicht für alle. Mit kleinen Kindern etc. sollte man entspanntere Verbindungen buchen.
Und nein, ich bin weder der Ansicht, dass man Reisen idiotensicher machen muss, aber es braucht halt eine realistische Guideline. Falls die MCT für IAD bei international arrival auf 1.30h gesetzt ist, so dürfte das für einen Otto-Normalo mit normaler Einresedokumentation (=ESTA, Visa) sehr oft halt nicht reichen.
Da fliegen auch US-Amerikaner hin und steigen um. Oder Reisende mit GE. Die benötigen keine 1 oder 1,5 Stunden.

Für deutsche Otto-Normalo empfiehlt IAD eine Mindestumsteigezeit international zu domestic von >2,5h. Das sollte man beachten, wenn man zu dieser Gruppe gehört. Und es gibt auch kein Grundrecht darauf, sich nicht zu informieren.

Daraus eine Verantwortung der Airline zu konstruieren oder sogar kürzere Umsteigezeiten verbieten zu wollen, ist schlichtweg absurd.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
9.444
9.876
Komm mal von deinem "GE ist das geilste" bzw. "der Pöbel muss dann halt Pauschalreisen buchen" - Trip runter.
Uii, da gehen mal wieder mit jemanden die Minderwertigkeitskomplexe durch. Nichts von dem habe ich geschrieben. Das hast Du Dir ausgedacht. Dafür bist alleine Du verantwortlich. Oder soll das VFT Leute auf erhebliche Minderwertigkeitskomplexe prüfen und dann entsprechende User ausschließen?
Meinetwegen können die Airlines ja solche Verbindungen anbieten - nur dann sollen sie auch so ehrlich sein und dazuschreiben "missing this connection may cause significant delays" - so wie es z.B. Google Flights tut.
Ernsthaft? Wenn man eine Verbindung verpasst, kann das zu signifikanten Verzögerungen führen?

Mein Tipp für Dich: Trockne Dein Baby nach dem Bad nicht in der Mikrowelle. Das schreibe ich Dir, weil das weder auf der Mikrowelle noch auf dem Baby steht.

Und Otto-Normal liest das bei Google Flights und weiss dann gleich, was er zu tun hat. Den Unterschied macht alleine dieser Satz.
Und wenn man davon ausgehen muss, dass die Verbindung nur bei Schönwetter und Vollmond klappt ist es auch keine Vollkaskomentalität sondern schlicht Versagen desjenigen, der das Angebot so auflegt.
Auch hier schreibst Du völligen Unsinn. 1:44h reichen in IAD häufig, nicht nur bei Schönwetter und Vollmond. Für US-Bürger oder mit GE reichen sie praktisch immer.

Du solltest Dich auf das beziehen, was geschrieben wird. Und nicht Dir irgendetwas ausdenken, was Du benötigst, um ein Argument zu bringen.
 

Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
6.610
4.523
Uii, da gehen mal wieder mit jemanden die Minderwertigkeitskomplexe durch. Nichts von dem habe ich geschrieben. Das hast Du Dir ausgedacht. Dafür bist alleine Du verantwortlich. Oder soll das VFT Leute auf erhebliche Minderwertigkeitskomplexe prüfen und dann entsprechende User ausschließen?
Dumm nur, dass ich mein GE gerade verlängert habe und Minderwertigkeitskomplexe daher ausfallen. Aber wenn die Argumente ausgehen muss man halt persönlich werden ;-).
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
9.444
9.876
Dumm nur, dass ich mein GE gerade verlängert habe und Minderwertigkeitskomplexe daher ausfallen. Aber wenn die Argumente ausgehen muss man halt persönlich werden ;-).
Ja, deshalb musstest Du offensichtlich persönlich werden. Allerdings scheinst Du das nicht einmal mitzubekommen.

Und ja, wenn Du GE hast und bereits hattest, dann ist das dumm. Da solltest Du wissen, dass Du weniger Zeit benötigst als ohne. Sonst hättest Du es ja nicht. Und wenn es für Dich kürzer dauert, dann definiert Dein Vorgang die “Minimum Connecting Time”. Ohne benötigt man dann eben länger als beim Minimum.

Von einreisenden und umsteigenden US-Amerikanern mal ganz zu schweigen. Denen willst Du ja auch eine laaange Zwangsumsteigezeit aufdrücken.
 

Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
6.610
4.523
Ja, deshalb musstest Du offensichtlich persönlich werden. Allerdings scheinst Du das nicht einmal mitzubekommen.

Und ja, wenn Du GE hast und bereits hattest, dann ist das dumm. Da solltest Du wissen, dass Du weniger Zeit benötigst als ohne. Sonst hättest Du es ja nicht. Und wenn es für Dich kürzer dauert, dann definiert Dein Vorgang die “Minimum Connecting Time”. Ohne benötigt man dann eben länger als beim Minimum.

Von einreisenden und umsteigenden US-Amerikanern mal ganz zu schweigen. Denen willst Du ja auch eine laaange Zwangsumsteigezeit aufdrücken.
Ich will gar keinem was aufdrücken. Ich bin aber dagegen, dass mir Airlines Verbindungen aufdrücken, die nur im aller-allergünstigsten Fall funktionieren und ich weiß offenbar im Gegensatz zu dir, dass man trotz GE und/oder US-Staatsbürgerschaft auch mal 2 Stunden für die Einreise brauchen kann ;-).

Was ist eigentlich mit der Quelle für deine Behauptung, dem Durchschnittsdeutschen wären mindestens 2,5 h empfohlen?
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
9.444
9.876
Ich will gar keinem was aufdrücken. Ich bin aber dagegen, dass mir Airlines Verbindungen aufdrücken, die nur im aller-allergünstigsten Fall funktionieren und ich weiß offenbar im Gegensatz zu dir, dass man trotz GE und/oder US-Staatsbürgerschaft auch mal 2 Stunden für die Einreise brauchen kann ;-).
Geben gibt es (fast) alles. Dass 1:44h Umsteigezeit in IAD nur im aller-allergünstigsten Fall funktionieren, ist schlichtweg Unsinn. Mit GE/US-Staatsbürgerschaft klappt das praktisch immer.

Dass Du eine freie Auswahl mit “aufdrücken” gleichsetzt, ist ebenfalls Unsinn. Da wird niemand gezwungen, die kürzesten Verbindungszeiten zu wählen.

Du willst einige Auswahlmöglichkeiten verbieten. Das ist ein Zwang, die kürzesten Verbindungszeiten nicht wählen zu dürfen.
Was ist eigentlich mit der Quelle für deine Behauptung, dem Durchschnittsdeutschen wären mindestens 2,5 h empfohlen?
Frage doch mal selbst bei UA oder LH nach.
 
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dk88

Aktives Mitglied
12.04.2012
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Ich stelle fest: Es gibt keine Quelle. Im Übrigen hat UA im letzen Oktober einer Bekannten auf die Frage, ob 1:40 nicht etwas knapp werden könnten geantwortet: "Wird schon irgendwie klappen, machen Sie sich keine Sorgen".
Ich bin ehrlich gesagt ratlos, wofür du eigentlich hier die ganze Zeit argumentierst. Für MCT > 3h, damit auch zu 99,98(,99?)% die Connection klappt, oder doch gleich lieber 6h für den durchschnittlichen US-Airport? Wie immer ist hier die Frage, wie viel Prozent Fälle in denen es aus welchen Gründen auch immer nicht klappt nimmt man in Kauf, um in den übrigen Fällen den Passagieren eine so angenehm kurze und effiziente Verbindung wie möglich zu bieten. Eine "sichere" Umsteigeverbindung kann es doch gar nicht geben, wenn man nicht in den 9/10 Fällen die Umsteigepassagiere stundenlang am Flughafen warten lassen möchte, weil der ankommende Flug doch pünktlich war und die Immigration nach Plan lief.
 
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