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Gehen wir mal hypothetisch davon aus, dass die Behauptung von TAZO zutrifft und es notwendig ist Cash in der Firma zu behalten. Dann wäre eine Lösung doch ganz einfach gewesen: " Liebe Mitarbeiter, trotz der hohen Gewinne müssen wir wegen schlechter Aussichten (etc, bla, bla) leider weiter Geld im UNternehmen halten. Daher: Reduzierung Weinachtsgeld auf 200 CHF. Selbstverständlich werden auch die außertariflichen Mitarbeiter wie das Managment nur 10% ihres Bonus erhalten. Wir hoffen auf euer Verständnis, und mit gemeinsamer Anstrengung, etc. bla bla"
Sowas hätte doch ne ganz andere Ausenwirkung gehabt, und sicherlich auch zu anderen Presserekationen geführt. Man hätte zwar statt 14 Mio. CHF Weihnachtsgeld nicht 0, sondern immerhin noch 1,4 Mio CHF auszahlen müssen. Die Auszahlung ist aber a) sicherlich geringer und wird b) durch einen entsprechenden Verzicht der Führungsetage locker wieder ausgeglichen, wenn nicht sogar übertroffen.
Volle Zustimmung
Das Problem daran ist einzig und allein die Ideologie und Einstellung unserer heutigen Manager die oftmals offensichtlich nur an sich denken.
Stimmt in vielen Fällen sicher auch. Nur würde ich ein derartiges Verhalten und Einstellung nicht auf Manager beschränken... Jemand, der mit einer ständigen Geiz-ist-Geil-Maximierer-Mentalität möglichst alles am besten umsonst haben möchte tut auch nicht viel was anderes...