Malerisches Montenegro - mit Mama

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schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
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FRA
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Auch von mir danke für den Bericht, da bin ich froh, dass unser Kreuzfahrtschiff damals das einzige an dem Tag in Kotor war.

Ich würde Cruises nicht generell verteufeln, wir fanden es eine schöne Möglichkeit, unterwegs zu sein, ohne das Hotel wechseln zu müssen, als die Kinder noch klein waren. Und irgendwann kommt die Zeit, wo man nicht mehr mit dem Pkw durch fremde Länder fährt, weil man es nicht mehr kann oder es sich nicht mehr zutraut.
 
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Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
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MUC
Und auch von mir ein ganz herzliches Dankeschön für diesen Reisebericht aus einem Land, das ich bisher nicht so wirklich auf der Liste hatte. Das waren wirklich viele Bilder, die Lust darauf machen, auf Deinen Spuren zu wandeln. Danke!
 
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handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
Auch von mir danke für den Bericht, da bin ich froh, dass unser Kreuzfahrtschiff damals das einzige an dem Tag in Kotor war.

Ich würde Cruises nicht generell verteufeln, wir fanden es eine schöne Möglichkeit, unterwegs zu sein, ohne das Hotel wechseln zu müssen, als die Kinder noch klein waren. Und irgendwann kommt die Zeit, wo man nicht mehr mit dem Pkw durch fremde Länder fährt, weil man es nicht mehr kann oder es sich nicht mehr zutraut.
Sicherlich valide Punkte und wer weiß, vielleicht sehe ich das ganze in 40 Jahren auch anders :D
Und auch von mir ein ganz herzliches Dankeschön für diesen Reisebericht aus einem Land, das ich bisher nicht so wirklich auf der Liste hatte. Das waren wirklich viele Bilder, die Lust darauf machen, auf Deinen Spuren zu wandeln. Danke!
So ging es mir auch, bis in meinem Instagramfeeed ein Post vol terraX(?) auftauchte. Dort wurde Montenegro vorgestellt und ich fand es sehr ansprechend.
Freue mich schon auf deinen [euren] kommenden Bericht aus Thailand. Bin aktuell in Vietnam, Bericht folgt irgendwann! :)
 
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PollyEsther

Erfahrenes Mitglied
17.08.2024
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Schade, dass man die Fotos nicht mehr sehen kann.

Ich bin auch gerade hier, bisher ist es trotz ein paar Anlaufschwierigkeiten (WiFi, öpnv, schwieriger Fahrkartenkauf) richtig klasse.

Bar an der Adriaküste war ein guter Ausgangspunkt für den berühmten Bergzug, ich hab aber nicht die Hardcorevariante 11h nach Belgrad abgesessen, sondern bin 4h (2h plus solide Verspätung) nach Kolašin gefahren, um von da aus einen Nationalpark (Biogradska Gora) zu besuchen.
Es gibt sogar drei Busse am Tag, deren Fahrtzeiten aber nirgends aushängen und auch nicht auf der Homepage stehen.

20250813_133520.jpg
 
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handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
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DUS
Schade, dass man die Fotos nicht mehr sehen kann.

Ich bin auch gerade hier, bisher ist es trotz ein paar Anlaufschwierigkeiten (WiFi, öpnv, schwieriger Fahrkartenkauf) richtig klasse hier.
Ja, mein ehemaliger Bildhoster ist nicht mehr existent.
Wenn ich mal sehr viel Zeit habe, tausche ich die Bilder vielleicht mal aus.
 
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infotimbo

Erfahrenes Mitglied
26.07.2009
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Ich habe abseits der Haupttouristenorte wirklich sehr nette Menschen getroffen. In Kotor und Budva sind ganz viele halt von den Menschenmassen und dem Verkehr genervt.
Den Verkehr in Kotor wirkte auf mich tatsächlich auch außerhalb der Saison jetzt schon als für die Gegebenheiten zu viel. Da kann man sich durchaus vorstellen, wie schlimm es im Sommer sein muss.

Ansonsten hat mir Montenegro als Ziel für einen Kurztrip im Frühjahr allerdings wirklich gut gefallen. Landschaftlich macht diese Kombination aus Bergen direkt am Meer schon einiges her, man kommt auf weitestgehend guten Straßen schnell von A nach B, und aktuell ist es natürlich auch noch nicht zu überlaufen, und dabei finanziell halbwegs überschaubar. Und wo ich nun schon dabei bin, kapere ich den Thread doch einfach für einen kurzen eigenen Bericht ;).

Geplant hatten wir nach Ankunft in Podgorica eigentlich uns mit zwei, drei Zwischenstops langsam nach Tivat durchzukämpfen, doch da der Rückflug von Easyjet storniert wurde, ging es letztendlich allerdings von Dubrovnik zurück, so dass ein erster Tag in Podgorica und/oder am Skadersee rausgefallen ist. Ein kurzer Zwischenstop war an letzterem an sich trotzdem geplant, allerdings hat es in Strömen geregnet, und freie Parkplätze waren in Virpazar auch keine in Sicht, so dass wie direkt weiter richtung Sonne am Meer gefahren sind, und stattdessen kurzfristig in Petrovac gehalten haben.

Abgesehen vom Wasser gab es dort auf den ersten Blick nicht all zu viel zu sehen, aber man kann schön die Promenade entlangschlendern und einen Spaziergang den über Küstenwanderweg nach Perazića Do machen, der zum einen einen tollen Blick auf's Meer bietet, und durch verschiedene (beleuchtete) Tunnel führt. Am Ziel erwartet einen dann eine wirkliche schöne Bucht - mit einer wirklich imposanten, riesigen Bauruine. Dem Hotel As:

Perazica-Do-Beach-Hotel-Skeleton.webp

(Foto: Internetfund)

Ausgelegt für tausende von Gästen, war es nur in einem kurzen Zeitraum in den 1980er und frühen 90er Jahren in Betrieb, bevor es geschlossen, irgendwann an russische Investoren veräußert, entkernt, und nie wieder aufgebaut wurde. Und in diesem Zustand steht es dort nun seit ~20 Jahren.

Als Ziel für die Nacht war die ehemalige Hauptstadt Montenegros, Cetinje, angepeilt, also bot sich auf dem Weg noch ein kurzer Stop am Kloster Praskvica kurz vor Budva an, wo man den Mönchen ne Flasche (hoffentlich - beim Preis von 25 Euro pro Liter) erstklassiges Olivenöl aus eigener Herstellung abkaufen kann, und man nach Wanderung über den Friedhof und hoch den Berg eine tolle Aussicht auf die Halbinsel Sveti Stefan hat - welche anscheinend seit einigen Jahren nicht mehr zugänglich ist, aus Gründen die sich mir nicht ganz erschlossen haben.

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Cetinje diente als Halt dann eher als Mittel zum Zweck, aber es gab eine schöne Fußgängerzone, alte Gemäuer, man konnte recht gut und günstig die örtliche Küche genießen. Mit mehr Zeit und Lust hätte es dort auch einige Museen gegeben, um tiefer in die Geschichte der Stadt und des Landes einzutauchen.

Nach Unterkunft in der ehemaligen bulgarischen Botschaft dort ging es am nächsten Morgen weiter in den angrenzenden Lovćen Nationalpark, und hoch auf ~1700m zum Mausoleum von Petar Njegoš, wo man - nach hunderten von Stufen und 8 Euro Eintritt - in alle richtungen die Landschaft bestaunen kann. Ohne Nebel sicher nochmal beeindruckender, aber auch so Fahrt und Aufstieg wert:

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Von dort ging es dann über die Serpentinenstraße herab nach Kotor, die ich im Gegensatz zu @handballplayer3 allerdings bergab bei nasser Straße, teilweise Nebel, und oft ohne Sicht auf möglichen Gegenverkehr doch anspruchsvoll fand - wenn auch dabei natürlich trotzdem ein Erlebnis.

In Kotor angekommen wurde das Wetter leider immer nur noch schlechter, so dass wir den geplanten Marsch hoch zur Burg auf den frühen Abend verschoben haben - um dann dabei allerdings trotzdem pitschnass zu werden, und festzustellen, dass über den nördlichen Wanderweg aktuell kein Zugang zur Burg möglich ist. Allerdings gibt es dort stattdessen eine interessante kleine Lokalität, wo man Käse essen und selbstgebrannten Schnaps trinken kann - was der ältere Inhaber auch durchweg tat. Säfte usw stellt er laut eigener Aussage auch aus eigenen Früchten her, und alles was sonst von Nöten ist, wird mit Mauleseln den Berg hochgeschafft.

Wieder unten angekommen, ging es mangels Motivation dann in ein x-beliebiges Touristenrestaurant, um wenigstens wieder halbwegs trocken zu werden, und auch eine total überteuerte Cocktailbar haben wir noch gefunden. Ansonsten fand ich Kotor für einen Tagestrip aber wirklich sehenswert, und Kreuzfahrttouristen waren an dem Tag auch keine zu erblicken.

Reichlich Touristen hatte es dann allerdings am nächsten Morgen in Perast, wo sie von Guides durch die Stadt geheizt und auf kleine Bote zur vorliegenden Insel verfrachtet wurden. Gepaart mit hin und her rasenden Golfcarts mit Hotelgästen und einem immer wieder auf und ab fahrenden Schiff samt Geigerin, das sich ein Pärchen für vermutlich imense Summen privat gemietet hatte, wirkte das Ganze auf mich dann doch eher skurril. Aber auch dort hatte man einen schönen Blick auf's Meer, und wenn man die Parkplatzmafia vermeiden kann, ist es seine ein, zwei Stunden Aufenthalt wert.

Zwischen Perast und Risan lohnt sich dann ein Stop um Muscheln zu essen, die dort überall direkt aus dem Meer gefischt werden, und oberhalb der Stadt hat man nochmal einen tollen Aussicht auf die Bucht:
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Letzter Stopp der Reise war dann Igalo/Herceg Novi, wo es außer dem Hotelpool und ner Fischplatte nicht mehr viel zu erleben gab, Aber es liegt halt nah an der kroatischen Grenze, und entsprechent schnell waren wir von dort morgens in Dubrovnik zur Heimreise.
 

PollyEsther

Erfahrenes Mitglied
17.08.2024
524
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Geplant hatten wir nach Ankunft in Podgorica eigentlich uns mit zwei, drei Zwischenstops langsam nach Tivat durchzukämpfen, doch da der Rückflug von Easyjet storniert wurde, ging es letztendlich allerdings von Dubrovnik zurück, so dass ein erster Tag in Podgorica und/oder am Skadersee rausgefallen ist.

Eine kleine Detailfrage: Wird man in so einem Fall nicht umgebucht? Mich hat das vor zwei Wochen bei einem der Lufthansa Streiks zum ersten Mal getroffen.
 
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infotimbo

Erfahrenes Mitglied
26.07.2009
299
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Das sieht nach neu gemachter Straße aus rauf zum Mausoleum. Vor ein paar Jahren war die Strecke an der Kreuzung links herum auf deinem Bild noch ein schöner Schotterweg, den man nicht fahren wollte...
Habe natürlich keinen Vergleich, aber von Cetinje kommend ist der Teil ca ab dem Hotel komplett neu ausgebaut mit zweispuriger Straße, ja. Vorher "einspurig", aber auch gut befahrbar. Hoch zum Mausoleum sah es für mich nicht komplett neu aus, aber war zumindest auch asphaltiert bis oben.

Eine kleine Detailfrage: Wird man in so einem Gall nicht umgebucht? Mich hat das vor zwei Wochen bei einem der Lufthansa Streiks zum ersten Mal getroffen.
Theoretisch hat man da das Anrecht drauf, aber wir mussten an dem Tag zurück, und einen anderen guten Flug von Tivat gab es nicht. Easyjet bucht frewillig zudem auch nur auf eigene Flüge um, also durchsetzen muss man sein Recht da eh vor Gericht.
 

PollyEsther

Erfahrenes Mitglied
17.08.2024
524
758
Danke.
Da hab ich ja Glück gehabt, dass mein Flug mit WizzAir nach Montenegro letztes Jahr stattgefunden hat. Wenn man seinen Führerschein zu Hause gelassen hat, ist man mit dem Bus da ewig unterwegs.
Die Strecke nach Bar und der Titozug ist aber ein Highlight.

Das ist die Zug-Haltestelle des Flughafens Podgorica (Foto 1) . Wer da kein Wasser dabei hat, hat Pech gehabt. Dafür gibt es ein Schild.

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Derjenige, den ich im Flughafen gefragt hatte, wo ich da eigentlich lang muss, hatte gerade Feierabend und war so nett, mich dahin mitzunehmen.
Ich hab mich erst über das Angebot gewundert, aber warum war mir relativ schnell klar, das ist ein ganz schönes Stück und schwierig zu finden.

Beim Bahnhof der Hauptstadt (Foto 2 zeigt den Haupteingang) ist die Infrastruktur besser, weil direkt daneben der Busbahnhof mit Café, Kiosk, Fahrkartenschalter usw ist.

20250812_151654.jpg

Ich bin erstmal links davon rein gegangen, weil da eine Flagge hing und hier nicht mal ein Schild über der Tür ist.
 
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PollyEsther

Erfahrenes Mitglied
17.08.2024
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Verstehe ich das richtig? Das letzte Bild zeigt den Bahnhof der Hauptstadt??? :oops:
Ja, richtig.

Das zweite Bild zeigt den Eingang des Bahnhofs in Podgorica, das erste ist der Flughafen Bahnhof.
Die Foto von Schlepper zeigen die Rückseite des Bahnhofs Podgorica Stadt.

Ich hab das oben im Beitrag noch etwas deutlicher reingeschrieben.

Im Sommer kann es auch mal Verzögerungen durch Waldbrände geben.

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Die Feuer und deren Ausbreitung werden einem bei Google Maps angezeigt.
 
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