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manufactured spending

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lingling

Neues Mitglied
13.11.2018
21
0
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Frage: wenn ich eine Geschäftsreise mit privater KK vorstrecke, und das Geld später zurückbekomme, ist das (illegales) manufactured spending?
 

Mirovic

Erfahrenes Mitglied
07.03.2012
392
0
Illegal ist es nicht, falls deine Firma dir die Nutzung einer privaten Kreditkarte für geschäftliche Zwecke erlaubt, dir zusätzlich die private Nutzung der daraus resultierenden Punkte/Meilen erlaubt und in irgendeiner Art und Weise den geldwerten Vorteil ans Finanzamt abführt.

Oder ich verstehe die Frage falsch.
 

frogger321

Erfahrenes Mitglied
09.06.2010
1.779
29
Normalerweise nicht.
Es sollte aber klar definiert sein, dass die Zahlung mit einer privaten KK in Ordnung ist und du dies nicht unter Vorspielen falscher Tatsachen (Firmen KK wurde nicht akzeptiert) machst.
 

lingling

Neues Mitglied
13.11.2018
21
0
Der Firma ist das egal, wie ich bezahle. Wurde nicht danach gefragt. Wenn, dann würde es doch die KK-Betreiber stören, oder nicht??
 

frogger321

Erfahrenes Mitglied
09.06.2010
1.779
29
Ja. Stört in der Konstellation den KK Aussteller aber nicht.

Mir ging es eher um arbeitsrechtliche Konsequenzen des Vorgehens.
 

arcor1988

Erfahrenes Mitglied
22.04.2018
850
30
Das ist kein manifactured spending. MS wäre es wenn du zb mit einer KK eine Prepaid Karte oder einen Gutschein kaufst und diesen dann wie auch immer in Geld umwandelst, dass du auf dein Konto einzahlst um hiervon deine Kreditkarte zu begleichen. Habe schon mal davon gehört, dass das wohl mit Sammlernünzen in den USA mal gut geklappt hat.

Wenn es deiner Firma egal ist spielt es keine Rolle. Wenn du aber die Vorgabe hast über die Firmenkarte zu nutzen, dann solltest du dies wohl tun. Den KK Unternehmen ist das herzlich egal ob du das Hotel privat oder beruflich gebucht hast. Ist gibt übrigens auch Corporate cards mit Privathaftung des Mitarbeiters, da wird die Kreditkarte über das Privatkonto des MA abgerechnet.
 

lingling

Neues Mitglied
13.11.2018
21
0
Illegal ist es nicht, falls deine Firma dir die Nutzung einer privaten Kreditkarte für geschäftliche Zwecke erlaubt, dir zusätzlich die private Nutzung der daraus resultierenden Punkte/Meilen erlaubt und in irgendeiner Art und Weise den geldwerten Vorteil ans Finanzamt abführt.

Oder ich verstehe die Frage falsch.

Wie kann man diesen Vorteil denn ans Finanzamt abführen, bzw. beziffern?
 

Mirovic

Erfahrenes Mitglied
07.03.2012
392
0
Wie kann man diesen Vorteil denn ans Finanzamt abführen, bzw. beziffern?
Ich bin kein Experte. Am besten ist es, den Arbeitgeber zu fragen. Der geldwerte Vorteil dürfte so hoch sein, wie der Wert des Hotelzimmers, Fluges, Amazon Gutscheins oder was man auch immer aus den generieren Punkten/Meilen macht. Es gibt bestimmt da auch pauschale Werte, ab welche eine Steuerpflicht greift etc.
 

Mincemeat

Erfahrenes Mitglied
25.10.2018
2.028
0
Manx
Wie kann man diesen Vorteil denn ans Finanzamt abführen, bzw. beziffern?
Z.B. indem man eine gescheite KK nutzt.
Bei meiner Amex Gold wird für die Boni von Amex zusätzlich pauschal ESt ans zuständige Betriebsfinanzamt abgeführt. Dienstlich erzielte Boni kann ich so in beliebiger Höhe privat nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mincemeat

Erfahrenes Mitglied
25.10.2018
2.028
0
Manx
Am besten gar nicht, da nicht einkommenssteuerrelevant.
Meinst Du bei vollem Bewusstsein, dass dann der AG z.B. 1Mio€ über eine KK mit Boni ziehen kann, und seinem Arbeitnehmer die 5000-10000€ Bonus schenken kann?

Dann träum weiter.

Freibeträge gibt es natürlich.
 
Zuletzt bearbeitet:

xcirrusx

Erfahrenes Mitglied
16.10.2012
3.172
46
KUL (bye bye HAM)
Ich brauch nicht träumen und bei vollem Bewusstsein bin ich die meiste Zeit, da der Rabatt aus einem Vertragsverhältnis zwischen Privatperson und Kreditkartenherausgeber resultiert und nicht aus dem Verhältnis Arbeitgeber zu Lieferant. Da die Bonusverguetung unabhängig von der bezogenen Leistung ist, unterliegt sie nicht dem geldwerten Vorteil. Einzige Einschränkung, die Auslage muss im Rahmen eines nicht-selbstständigen Arbeitsverhältnisses resultieren und darf keine selbstständige Gewinnabsicht haben.
 

Mincemeat

Erfahrenes Mitglied
25.10.2018
2.028
0
Manx
Danke für Deine Erläuterung.

Es wäre mal interessant, was ein StB dazu sagt.
Für mich ist die Situation eindeutig: Wenn der AN dem AG für dienstliche Zwecke ein Zahlungsmittel bereitstellt, sind daraus erlangte Vorteile dienstlich erlangt, mit allen Rechtsfolgen.

Amex zahlt ja gerade auch deshalb ESt für die Boni, eben damit alles in jeder Konstellation steuerlich einwandfrei ist.
 

arcor1988

Erfahrenes Mitglied
22.04.2018
850
30
Danke für Deine Erläuterung.

Es wäre mal interessant, was ein StB dazu sagt.
Für mich ist die Situation eindeutig: Wenn der AN dem AG für dienstliche Zwecke ein Zahlungsmittel bereitstellt, sind daraus erlangte Vorteile dienstlich erlangt, mit allen Rechtsfolgen.

Amex zahlt ja gerade auch deshalb ESt für die Boni, eben damit alles in jeder Konstellation steuerlich einwandfrei ist.

Es ging hier aber um eine private KK, eben das wird ja nicht vom AG gestellt.
 

Mincemeat

Erfahrenes Mitglied
25.10.2018
2.028
0
Manx
Es ging hier aber um eine private KK, eben das wird ja nicht vom AG gestellt.
Deshalb wäre eine Meinung eines VFT-Users, welcher fachlich kompetenter ist als ich interessierter Laie, schön.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass nennenswerte Einnahmen aus Zahlungsmitteln, welche der AN dem AG für dienstliche Belange überlässt, steuerfrei sind. Die von mir genannten 1Mio€ Kartenumsatz im Jahr klingen zwar viel. Aber wenn der AN z.B. dienstlich für die Werbebuchung der Firma zuständig ist, und dazu dem AG seine private KK bereitstellt, wird dieser Umsatz sehr realistisch.

Es könnte sein, dass für diese Einnahmen eine ESt-frei-Grenze von 256€ im Jahr gilt: https://de.wikipedia.org/wiki/Sonstige_Einkünfte_(Deutschland)
 

HAJ07

Erfahrenes Mitglied
14.11.2015
606
35
Wie der Erhalt von z.B. MR von Amex steuerlich zu bewerten ist, wenn ich die private Amex nutze, überlasse ich Profis.
Fakt ist doch aber, wie auch schon geschrieben, was steht in deinem Arbeitsvertrag?
Was steht konkret in diesem bzgl. der Nutzung von MR oder auch Meilen, welche durch dienstliche Umsätze generiert wurden.
 
J

jsm1955

Guest
Illegal ist es nicht, falls deine Firma dir die Nutzung einer privaten Kreditkarte für geschäftliche Zwecke erlaubt, dir zusätzlich die private Nutzung der daraus resultierenden Punkte/Meilen erlaubt und in irgendeiner Art und Weise den geldwerten Vorteil ans Finanzamt abführt.

Oder ich verstehe die Frage falsch.
Solange ich Ausgaben über mein privates Konto verauslage und abwickle, und der AG mir diese Kosten dann im Rahmen der firmeninternen Regelungen erstattet, ist etwas, was ausschließlich aus dem Geschäftsverhältnis zwischen mir und meiner Bank entsteht kein geldwerter Vorteil. Ob mein AG etwas anderes möchte oder vorschreibt, ist ein ganz anderes Thema.
Etwas anderes ist es, wenn der AG eine Firmenkreditkarte stellt, die über sein Konto läuft. Dann stehen ihm auch die Punkte/Meilen zu, genauso wie Punkte und Meilen, die aus der Leistung an sich entstehen, die er bezahlt.
Was nach meiner Meinung gar nicht geht sind Lösungen wie eine Firmenkarte, die das Konto des MA und dessen Bonität nutzt.
 

arcor1988

Erfahrenes Mitglied
22.04.2018
850
30
Deshalb wäre eine Meinung eines VFT-Users, welcher fachlich kompetenter ist als ich interessierter Laie, schön.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass nennenswerte Einnahmen aus Zahlungsmitteln, welche der AN dem AG für dienstliche Belange überlässt, steuerfrei sind. Die von mir genannten 1Mio€ Kartenumsatz im Jahr klingen zwar viel. Aber wenn der AN z.B. dienstlich für die Werbebuchung der Firma zuständig ist, und dazu dem AG seine private KK bereitstellt, wird dieser Umsatz sehr realistisch.

Es könnte sein, dass für diese Einnahmen eine ESt-frei-Grenze von 256€ im Jahr gilt: https://de.wikipedia.org/wiki/Sonstige_Einkünfte_(Deutschland)

Darum ging es hier gar nicht Sondern um Geschäftsreisen. Wenn mein AG möchte dass ich Millionenbeträge über meine private KK abwickle würde ich mir nen anderen Job suchen. Außerdem dürften die wenigsten AN eine KK mit einem ausreichenden Limit haben. Von daher ist es wenig Konstruktiv hier solche Fantasie Konstrukte in den Raum zu stellen.
 

Mincemeat

Erfahrenes Mitglied
25.10.2018
2.028
0
Manx
Darum ging es hier gar nicht Sondern um Geschäftsreisen. Wenn mein AG möchte dass ich Millionenbeträge über meine private KK abwickle würde ich mir nen anderen Job suchen. Außerdem dürften die wenigsten AN eine KK mit einem ausreichenden Limit haben. Von daher ist es wenig Konstruktiv hier solche Fantasie Konstrukte in den Raum zu stellen.
Auch bei Dienstreisen können im Laufe eines Jahres erhebliche Beträge und Cashbacks zusammenkommen.
 

Mirovic

Erfahrenes Mitglied
07.03.2012
392
0
Deshalb wäre eine Meinung eines VFT-Users, welcher fachlich kompetenter ist als ich interessierter Laie, schön.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass nennenswerte Einnahmen aus Zahlungsmitteln, welche der AN dem AG für dienstliche Belange überlässt, steuerfrei sind. Die von mir genannten 1Mio€ Kartenumsatz im Jahr klingen zwar viel. Aber wenn der AN z.B. dienstlich für die Werbebuchung der Firma zuständig ist, und dazu dem AG seine private KK bereitstellt, wird dieser Umsatz sehr realistisch.

Es könnte sein, dass für diese Einnahmen eine ESt-frei-Grenze von 256€ im Jahr gilt: https://de.wikipedia.org/wiki/Sonstige_Einkünfte_(Deutschland)
Sorry aber das klingt für mich ziemlich unrealistisch. Welche Firma mit 1 Mio. Werbemittel-Umsatz überlässt die Bezahlung einem Mitarbeiter mit seiner privaten Kreditkarte?

Grundsätzlich kann ich mir hohe Beträge bei "Konstruktionen" wie z.B. kleine Beratung mit wenigen MAs mit viel Reisetätigkeit schon vorstellen. Ich kenne einen Sales Rep. eines Mittelständlers der ständig International unterwegs ist und alles über Flüge in Business, Hotels etc. selber bucht, bezahlt und mit seiner Firma abrechnet.
 

SleepOverGreenland

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
18.011
667
FRA/QKL
Was soll das denn bitte sein?
Eine in Deutschland nicht ganz so übliche Methode, aber im Ausland durchaus gängig.

Beispiel BoA (aus eigener Erfahrung): Nennt sich dort Travel Rewards, man sammelt Punkte in Abhängigkeit der Höhe der Ausgaben mit der KK. Für 10.000$ gibt es beispielsweise 25.000 Punkte. Und jeweils 12.000 Punkte lassen sich in eine Gift Card im Wert von 100$ für diverse Anbieter (Restaurants, Elektronik, Kleidung, Tanken, ...) umwandeln. Auch Reisen (Flüge, Hotels können aus gesammelten Punkten gebucht werden) oder es können Punkte direkt für Kreditkartenumsätze als Ausgleich eingesetzt werden.

Da kann schon mal einiges ein Einnahmen zusammenkommen, je nachdem was über die KK alles bezahlt wurde.
 
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HAJ07

Erfahrenes Mitglied
14.11.2015
606
35
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Eine in Deutschland nicht ganz so übliche Methode, aber im Ausland durchaus gängig.

Beispiel BoA (aus eigener Erfahrung): Nennt sich dort Travel Rewards, man sammelt Punkte in Abhängigkeit der Höhe der Ausgaben mit der KK. Für 10.000$ gibt es beispielsweise 25.000 Punkte. Und jeweils 12.000 Punkte lassen sich in eine Gift Card im Wert von 100$ für diverse Anbieter (Restaurants, Elektronik, Kleidung, Tanken, ...) umwandeln. Auch Reisen (Flüge, Hotels können aus gesammelten Punkten gebucht werden) oder es können Punkte direkt für Kreditkartenumsätze als Ausgleich eingesetzt werden.

Da kann schon mal einiges ein Einnahmen zusammenkommen, je nachdem was über die KK alles bezahlt wurde.

Wird hier in der Form nicht so honoriert, ist mit den MR von Amex oder z.B. dem LH Meilensystem in der Konsequenz nichts anderes.
 
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