Nelson Mandela Verstorben

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Robina McA

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27.12.2011
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Trollen? Ist es "Trollen", wenn man NM nicht toll findet???
 

Robina McA

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27.12.2011
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Man nennt es auch "Meinungsfreiheit", nicht jeden gutzufinden, den der Meinungsmainstream einem vorschreibt.
 

GoldenEye

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30.06.2012
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Mir geht die aktuelle Glorifizierung auch etwas zu weit. Er hat sicher Großes geleistet, ist aber in der Gesamtbetrachtung durchaus eine zwiespältige Person, siehe #33.

Wird das dadurch gemildert, daß die "positiven" Seiten zeitlich nach den "weniger positiven" liegen? Zumindest nicht ohne vorherige Diskussion.
 
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Robina McA

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27.12.2011
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Darf man dem als bestens recherchiert ausgezeichneten englischen Wikipedia-Eintrag Glauben schenken, so war NM Sozialist wie auch überzeugter Nationalist. Dass der Sozialismus der Welt bisher keinen Segen hat (dafür aber stets seinen Missionaren und Funktionären), zeigt die Geschichte. "Überzeugten Nationalisten" erbringen wir ja sonst auch keine Ehrerbietung, warum also in diesem Fall.

Der ANC ist eine rassisch einseitige Veranstaltung, die die Vielfalt der Bevölkerung des afrikanischen Kontinent nicht widerspiegelt, siehe deren Website und Struktur.

Gehört NM zu den Globalheiligen, die man im Zweifelsfall irgendwie so gutfinden kann, ohne anzuecken, ohne sich wirklich mit der Person auseinandergesetzt zu haben? Siehe den neuen Papst (der "bescheidene"), Princess Diana, Bono etc.

Dann ist dieser Beitrag von mir erst recht berechtigt.

Eine interessante Quelle ist diese:
http://www.frontpagemag.com/2013/arnold-ahlert/the-gruesome-reality-of-racist-south-africa/

Rassismus bleibt Rassismus, auch wenn er von der "richtigen" Seite ausgeht.
 
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Maluku_Flyer

Erfahrenes Mitglied
01.10.2010
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MUC

LOL. Schon klar, daß Horowitz & friends das Apartheid-Regime lieber war. Schon wegen der prima Zusammenarbeit mit Israel. Nicht umsonst ist Bibi nicht zum Begräbnis gefahren, daran wollte er lieber nicht erinnert werden.

PS: und in einen Beitrag, der Mandelas Vergangenheit als "Sozialist" anprangert, passt der ex-Stalinist Horowitz nun gleich gar nicht.
 
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Robina McA

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27.12.2011
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Ich muss den Kerl dennoch nicht mögen, ebensowenig mochte ich Obama, als der Präsident wurde und nun sieht man ja, dass der ungeachtet seines Aussehens auch nur Amerikaner ist und kein popkulturtauglicher MTV-Messias.
 
M

Mr.Burns

Guest
Wirklich gruselig, was für ein krudes Gedankengut von den Braunbären, unter Berufung auf die Meinungsfreiheit, hier verbreitet wird. Passt aber bestens ins klinische Bild, das ich von einer großen Zahl der Insassen habe.

Dagegen ist das Programm der NPD richtig "links".
 
T

Tahoma

Guest
Man nennt es auch "Meinungsfreiheit", nicht jeden gutzufinden, den der Meinungsmainstream einem vorschreibt.

Meinungsfreiheit wird von einigen immer wieder gerne als Rechtfertigung für Dummheit und Intoleranz missbraucht, für ersteres kann man Verständnis haben - das zweite muss hingegen nicht toleriert werden.

Mandelas Lebenswerk und Andenken wird seinen Tod überdauern, gleichgültig aus welcher Motivation und auf welche Weise diese erreicht wurden. NM war auch nur ein Kind seiner Zeit, das sich den Mitteln dieser bedient hat, in der Nachbetrachtung wird er sicher auch moralische Fehler gemacht und eingeräumt haben.
 

GoldenEye

Erfahrenes Mitglied
30.06.2012
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Meinungsfreiheit wird von einigen immer wieder gerne als Rechtfertigung für Dummheit und Intoleranz missbraucht, für ersteres kann man Verständnis haben - das zweite muss hingegen nicht toleriert werden..

Sehe nur ich hier einen Widerspruch? Tolerant zu sein, wenn einer die gleichen Meinungen hat, wie ich, ist ja keine Kunst. Die echte Toleranz fängt dann an, wenn ich eine Meinung "erdulde", die meiner eigenen widerspricht, fragwürdig ist, vielleicht auch dumm, oder sogar offensichtlich unrichtig. Natürlich kann (und sollte) ich widersprechen, versuchen, den Gegenüber argumentativ zu überzeugen, aber ich kann ihm doch nicht von vornherein das Recht absprechen, auch die abwegigsten Meinungen zu vertreten.
Das Ende der Toleranz ist erst dann erreicht, wenn der Andere selbst nicht mehr tolerant ist, d.h. versucht, "die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beseitigen".
 
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T

Tahoma

Guest
Sehe nur ich hier einen Widerspruch? Tolerant zu sein, wenn einer die gleichen Meinungen hat, wie ich, ist ja keine Kunst. Die echte Toleranz fängt dann an, wenn ich eine Meinung "erdulde", die meiner eigenen widerspricht, fragwürdig ist, vielleicht auch dumm, oder sogar offensichtlich unrichtig. Natürlich kann (und sollte) ich widersprechen, versuchen, den Gegenüber argumentativ zu überzeugen, aber ich kann ihm doch nicht von vornherein das Recht absprechen, auch die abwegigsten Meinungen zu vertreten.
Das Ende der Toleranz ist erst dann erreicht, wenn der Andere selbst nicht mehr tolerant ist, d.h. versucht, "die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beseitigen".

Ich sehe darin keinen Widerspruch: Keine Toleranz gegenüber Intoleranz. Wer in seiner Argumentation eindeutige Begriffe aus rechtspopulistischen Milieu, wie der von mir zitierte user verwendet, ist zudem IMHO dumm.

Ansonsten gebe ich dir in den Grundzügen Recht, wobei Toleranz und das Ende der selbigen für mich nicht (ausschließlich) an das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland gebunden ist, sondern es auch andere ggf. höhere Wertvorstellungen und Grundsätze des Zusammenlebens gibt.
 

GoldenEye

Erfahrenes Mitglied
30.06.2012
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Ich sehe darin keinen Widerspruch: Keine Toleranz gegenüber Intoleranz. .

Worin siehst Du die Intoleranz des zitierten Users? Vielleicht habe ich etwas übersehen, aber so wie ich es lese, sagt er ja nur, daß er eine vom Konsens abweichende Meinung hat, nicht aber, daß er dem Konsens die Daseinsberechtigung abspricht.
 
T

Tahoma

Guest
Ich kann an dem Typen nix finden.

Robina McA meinte:
Ich muss den Kerl dennoch nicht mögen, ebensowenig mochte ich Obama, als der Präsident wurde und nun sieht man ja, dass der ungeachtet seines Aussehens auch nur Amerikaner ist und kein popkulturtauglicher MTV-Messias.

Gleichgültig, ob man die mediale Beachtung/ Reaktionen auf den Tod NMs übertrieben findet, wirst du mir doch wohl zustimmen, dass es schon der nötige Anstand verbieten sollte, hier Vokabeln wie "an dem Typen" oder "den Kerl" zu verwenden, "an dem man nichts finden könne".
Selbst wenn im Kern der Aussage oder an den Hintergründen, die zu dieser Meinung führen, stichhaltige Argumente stimmen sollten - macht ein derartiges Niveau doch jede Diskussion kaputt.
 
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Robina McA

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27.12.2011
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"Krudes Gedankengut"?
"Braunbären"?

Nur weil ich NM nichts abgewinnen kann, erst recht nicht nach ein wenig Recherche über ihn?
 

GoldenEye

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30.06.2012
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... dass es schon der nötige Anstand verbieten sollte, hier Vokabeln wie "an dem Typen" oder "den Kerl" zu verwenden, "an dem man nichts finden könne".

Über die Wortwahl mag sich jeder seine eigene Meinung bilden. Man kann da über Stil, Ausdrucksvermögen und ähnliches diskutieren, aber für mich sind die Worte noch kein Nachweis von Intoleranz.
 

Robina McA

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27.12.2011
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Gleichgültig, ob man die mediale Beachtung/ Reaktionen auf den Tod NMs übertrieben findet, wirst du mir doch wohl zustimmen, dass es schon der nötige Anstand verbieten sollte, hier Vokabeln wie "an dem Typen" oder "den Kerl" zu verwenden, "an dem man nichts finden könne".
Selbst wenn im Kern der Aussage oder an den Hintergründen, die zu dieser Meinung führen, stichhaltige Argumente stimmen sollten - macht ein derartiges Niveau doch jede Diskussion kaputt.

Das sehe ich anders. Ich verehre ihn nicht wie einen Heiligen, was ja, sieht man sich die Reaktionen hier im Forum an, einem Sakrileg gleichkommt. In der Gesamtbewertung seiner Person und Lebensleistung habe ich ein sehr gemischtes Bild von ihm, und daher bleibe ich gerne bei den o.g. Formulierungen.
 

Robina McA

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27.12.2011
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Mandelas Lebenswerk und Andenken wird seinen Tod überdauern, gleichgültig aus welcher Motivation und auf welche Weise diese erreicht wurden. NM war auch nur ein Kind seiner Zeit, das sich den Mitteln dieser bedient hat, in der Nachbetrachtung wird er sicher auch moralische Fehler gemacht und eingeräumt haben.

Probieren wir mal:

Honneckers Lebenswerk und Andenken wird seinen Tod überdauern, gleichgültig aus welcher Motivation und auf welche Weise diese erreicht wurden. EH war auch nur ein Kind seiner Zeit, das sich den Mitteln dieser bedient hat, in der Nachbetrachtung wird er sicher auch moralische Fehler gemacht und eingeräumt haben.

Bin Ladens Lebenswerk und Andenken wird seinen Tod überdauern, gleichgültig aus welcher Motivation und auf welche Weise diese erreicht wurden. OBL war auch nur ein Kind seiner Zeit, das sich den Mitteln dieser bedient hat, in der Nachbetrachtung wird er sicher auch moralische Fehler gemacht und eingeräumt haben.

Josef Ackermanns Lebenswerk und Andenken wird seinen Tod überdauern, gleichgültig aus welcher Motivation und auf welche Weise diese erreicht wurden. JA war auch nur ein Kind seiner Zeit, das sich den Mitteln dieser bedient hat, in der Nachbetrachtung wird er sicher auch moralische Fehler gemacht und eingeräumt haben.

Andreas Baaders Lebenswerk und Andenken wird seinen Tod überdauern, gleichgültig aus welcher Motivation und auf welche Weise diese erreicht wurden. AB war auch nur ein Kind seiner Zeit, das sich den Mitteln dieser bedient hat, in der Nachbetrachtung wird er sicher auch moralische Fehler gemacht und eingeräumt haben.

Helmut Kohls Lebenswerk und Andenken wird seinen Tod überdauern, gleichgültig aus welcher Motivation und auf welche Weise diese erreicht wurden. HK war auch nur ein Kind seiner Zeit, das sich den Mitteln dieser bedient hat, in der Nachbetrachtung wird er sicher auch moralische Fehler gemacht und eingeräumt haben.

Den größten Massenmörder aller Zeiten habe ich mal ausgespart.
 
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Timberwolf

Erfahrenes Mitglied
08.06.2009
2.457
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AMS/RTM
Ich glaub, dass hat hier wenig Sinn.
Robina_McA möchte halt hier der "coole Outlaw" sein, der sich nicht dem Mainstream anpasst und an "dem Kerl" "nichts findet".
Das haben alle zur Kenntnis genommen und finden sicher auch welche ganz toll, weil so super inkorrekt.

Aber ich persönlich denke, jede weitere Diskussion darüber hat Mandela nicht verdient und damit sollten wir es lassen.
 

GoldenEye

Erfahrenes Mitglied
30.06.2012
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@Timberwolf: Man kann jemanden "toll" finden, man kann ihn auch als sein persönliches Idol ansehen, aber nur in der Kirche - pardon - in den Kirchen ist es nicht erlaubt, das auch einmal zu hinterfragen. (und wohl aus gutem Grund...).
 
M

Mr.Burns

Guest
Bevor hier die irrlichternden Braunbären ihre kruden Gedankengänge weiterverbreiten, zwei Sätze zur Klarstellung:

Nelson Mandela war in den 50er und 60er Jahren Anhänger/Befürworter des Demokratischen Sozialismus, wie auch ein Kurt Schumacher, ein Herbert Wehner oder ein Willy Brandt.

Er hat in dieser Zeit von seinem Widerstandsrecht gegen das Apartheidregime Südafrikas Gebrauch gemacht. Wenn jetzt hier einige Ewiggestrige ankommen und ihn für vermeintliche Morde an weißen Farmern der Jetztzeit verantwortlich machen wollen, dann ist doch der wahre Zweck für dieses Hinterfragen offensichtlich.
 
T

Tahoma

Guest
Das sehe ich anders. Ich verehre ihn nicht wie einen Heiligen, was ja, sieht man sich die Reaktionen hier im Forum an, einem Sakrileg gleichkommt. In der Gesamtbewertung seiner Person und Lebensleistung habe ich ein sehr gemischtes Bild von ihm, und daher bleibe ich gerne bei den o.g. Formulierungen.

Ich verehre ihn nicht, gestehe jeder Person eine differenzierte Betrachtung zu, so wie hier wohl die überwiegende Mehrheit. Rechtspopulistische Scheisse ob offen oder unter dem Deckmantel der "freien Meinungsäußerung" oder "Aufklärung" wie "Politically Incorrect"/ pi-new.net finde ich dagegen einfach nur unerträglich.
 
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GoldenEye

Erfahrenes Mitglied
30.06.2012
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Er hat in dieser Zeit von seinem Widerstandsrecht gegen das Apartheidregime Südafrikas Gebrauch gemacht. Wenn jetzt hier einige Ewiggestrige ankommen und ihn für vermeintliche Morde an weißen Farmern der Jetztzeit verantwortlich machen wollen, dann ist doch der wahre Zweck für dieses Hinterfragen offensichtlich.

http://www.vielfliegertreff.de/leben-leben-lassen/63918-nelson-mandela-verstorben-2.html#post1223707

Amnesty International = alles Braunbären! :rolleyes::doh:
 
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Mr.Burns

Guest
Hat das hier jemand gemacht?

Nicht nur Deine Polemik ist - mal wieder - billig.



Dein guter Freund und Mitinsasse im Inner Circle war es, dessen Beiträge Du mit Danke bedenkst:


Darf man dem als bestens recherchiert ausgezeichneten englischen Wikipedia-Eintrag Glauben schenken, so war NM Sozialist wie auch überzeugter Nationalist. Dass der Sozialismus der Welt bisher keinen Segen hat (dafür aber stets seinen Missionaren und Funktionären), zeigt die Geschichte. "Überzeugten Nationalisten" erbringen wir ja sonst auch keine Ehrerbietung, warum also in diesem Fall.

Der ANC ist eine rassisch einseitige Veranstaltung, die die Vielfalt der Bevölkerung des afrikanischen Kontinent nicht widerspiegelt, siehe deren Website und Struktur.

Gehört NM zu den Globalheiligen, die man im Zweifelsfall irgendwie so gutfinden kann, ohne anzuecken, ohne sich wirklich mit der Person auseinandergesetzt zu haben? Siehe den neuen Papst (der "bescheidene"), Princess Diana, Bono etc.

Dann ist dieser Beitrag von mir erst recht berechtigt.

Eine interessante Quelle ist diese:
http://www.frontpagemag.com/2013/arnold-ahlert/the-gruesome-reality-of-racist-south-africa/

Rassismus bleibt Rassismus, auch wenn er von der "richtigen" Seite ausgeht.


Und beim Thema billig kennst Du Dich und XXX ja bestens aus.
 
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