Trollen? Ist es "Trollen", wenn man NM nicht toll findet???
Eine interessante Quelle ist diese:
The Gruesome Reality of Racist South Africa | FrontPage Magazine
Man nennt es auch "Meinungsfreiheit", nicht jeden gutzufinden, den der Meinungsmainstream einem vorschreibt.
Meinungsfreiheit wird von einigen immer wieder gerne als Rechtfertigung für Dummheit und Intoleranz missbraucht, für ersteres kann man Verständnis haben - das zweite muss hingegen nicht toleriert werden..
Sehe nur ich hier einen Widerspruch? Tolerant zu sein, wenn einer die gleichen Meinungen hat, wie ich, ist ja keine Kunst. Die echte Toleranz fängt dann an, wenn ich eine Meinung "erdulde", die meiner eigenen widerspricht, fragwürdig ist, vielleicht auch dumm, oder sogar offensichtlich unrichtig. Natürlich kann (und sollte) ich widersprechen, versuchen, den Gegenüber argumentativ zu überzeugen, aber ich kann ihm doch nicht von vornherein das Recht absprechen, auch die abwegigsten Meinungen zu vertreten.
Das Ende der Toleranz ist erst dann erreicht, wenn der Andere selbst nicht mehr tolerant ist, d.h. versucht, "die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beseitigen".
Ich sehe darin keinen Widerspruch: Keine Toleranz gegenüber Intoleranz. .
Ich kann an dem Typen nix finden.
Robina McA meinte:Ich muss den Kerl dennoch nicht mögen, ebensowenig mochte ich Obama, als der Präsident wurde und nun sieht man ja, dass der ungeachtet seines Aussehens auch nur Amerikaner ist und kein popkulturtauglicher MTV-Messias.
... dass es schon der nötige Anstand verbieten sollte, hier Vokabeln wie "an dem Typen" oder "den Kerl" zu verwenden, "an dem man nichts finden könne".
Gleichgültig, ob man die mediale Beachtung/ Reaktionen auf den Tod NMs übertrieben findet, wirst du mir doch wohl zustimmen, dass es schon der nötige Anstand verbieten sollte, hier Vokabeln wie "an dem Typen" oder "den Kerl" zu verwenden, "an dem man nichts finden könne".
Selbst wenn im Kern der Aussage oder an den Hintergründen, die zu dieser Meinung führen, stichhaltige Argumente stimmen sollten - macht ein derartiges Niveau doch jede Diskussion kaputt.
Mandelas Lebenswerk und Andenken wird seinen Tod überdauern, gleichgültig aus welcher Motivation und auf welche Weise diese erreicht wurden. NM war auch nur ein Kind seiner Zeit, das sich den Mitteln dieser bedient hat, in der Nachbetrachtung wird er sicher auch moralische Fehler gemacht und eingeräumt haben.
Das sehe ich anders. Ich verehre ihn nicht wie einen Heiligen, was ja, sieht man sich die Reaktionen hier im Forum an, einem Sakrileg gleichkommt. In der Gesamtbewertung seiner Person und Lebensleistung habe ich ein sehr gemischtes Bild von ihm, und daher bleibe ich gerne bei den o.g. Formulierungen.
Er hat in dieser Zeit von seinem Widerstandsrecht gegen das Apartheidregime Südafrikas Gebrauch gemacht. Wenn jetzt hier einige Ewiggestrige ankommen und ihn für vermeintliche Morde an weißen Farmern der Jetztzeit verantwortlich machen wollen, dann ist doch der wahre Zweck für dieses Hinterfragen offensichtlich.

Wenn jetzt hier einige Ewiggestrige ankommen und ihn für vermeintliche Morde an weißen Farmern der Jetztzeit verantwortlich machen wollen,
Hat das hier jemand gemacht?
Nicht nur Deine Polemik ist - mal wieder - billig.
Darf man dem als bestens recherchiert ausgezeichneten englischen Wikipedia-Eintrag Glauben schenken, so war NM Sozialist wie auch überzeugter Nationalist. Dass der Sozialismus der Welt bisher keinen Segen hat (dafür aber stets seinen Missionaren und Funktionären), zeigt die Geschichte. "Überzeugten Nationalisten" erbringen wir ja sonst auch keine Ehrerbietung, warum also in diesem Fall.
Der ANC ist eine rassisch einseitige Veranstaltung, die die Vielfalt der Bevölkerung des afrikanischen Kontinent nicht widerspiegelt, siehe deren Website und Struktur.
Gehört NM zu den Globalheiligen, die man im Zweifelsfall irgendwie so gutfinden kann, ohne anzuecken, ohne sich wirklich mit der Person auseinandergesetzt zu haben? Siehe den neuen Papst (der "bescheidene"), Princess Diana, Bono etc.
Dann ist dieser Beitrag von mir erst recht berechtigt.
Eine interessante Quelle ist diese:
http://www.frontpagemag.com/2013/arnold-ahlert/the-gruesome-reality-of-racist-south-africa/
Rassismus bleibt Rassismus, auch wenn er von der "richtigen" Seite ausgeht.
Dein guter Freund und Mitinsasse im Inner Circle war es, dessen Beiträge Du mit Danke bedenkst: